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	<title>Kommentare zu: Nochmal Bonhoeffer</title>
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		<title>Von: peregrinatio &#187; Gott &#8211; dein größter Fan?</title>
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		<dc:creator>peregrinatio &#187; Gott &#8211; dein größter Fan?</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:06:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] habe ich es im ersten Kapitel von Pete Rollins&#8217; Insurrection wiedergefunden. Rollins geht der Frage Bonhoeffers nach einem religionslosen Christentum nach und setzt ein mit der Natur menschlichen Sehnens und [...]</description>
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		<title>Von: jonnyd</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/02/11/theologie/nochmal-bonhoeffer/comment-page-1#comment-107</link>
		<dc:creator>jonnyd</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2006 19:30:19 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Für diese Welt da sein&quot;: Dieser Gedanke spielt auch eine zentrale Rolle bei einem christlichen Autor der Gegenwart - Magnus Malm. Leidenschaftlich wendet er sich in &quot;Abschied von Babel&quot; gegen eine &quot;Vergeistlichung&quot; des Evangeliums, gegen das Abwenden der Christen von der &quot;Welt&quot; und damit letztlich von den Menschen. Wie bei Bonhoeffer verweist er auf die Inkarnation, die Fleischwerdung Gottes; wenn Gott Fleisch wird und das Menschsein damit so adelt, wie darf sich der Mensch, der Gott kennt, dann so vom Menschen abwenden? Ein paar kurze Zitate, die Bonhoeffers Gedanken sehr nahe kommen:

&quot;Die Wahrheit des Evangeliums bekräftigen, heißt die Wirklichkeit des Menschen bekräftigen.&quot;

&quot;Wie soll die Welt glauben können, dass Gott eine neue Erde schaffen wird, wenn die Christen der alten Erde den Rücken kehren?&quot;

&quot;Die Beziehung zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen erhält ihre letzte Verdichtung in Jesus Christus. Das Himmlische ist nicht das Ziel der Flucht von der Erde, es ist die Lebensquelle der Erde.&quot;

&quot;Es stimmt nicht, dass Jesus für das Geistliche im Dasein steht; Jesus steht für das g a n z e Dasein. In der von den Mächten der Finsternis besetzten Welt ist Jesus die Freiheitstür, die Gott weit geöffnet hat. Durch diese Tür geht der Weg zurück in Gottes Herrlichkeit und Gemeinschaft, von der der Mensch sich zu Beginn seiner Geschichte abwandte, und durch diese Tür geht auch der Weg zurück in die irdische Schöpfung, von der wir uns im Namen von Technologie und Frömmigkeit immer mehr abgewandt haben.&quot;

&quot;In Christus eröffnet sich eine Vertrautheit mit allem Erschaffenen, ein Zuhausesein in der ganzen Welt, die ihm gehört. Es gibt nichts Erschaffenes, das außerhalb seiner leidenschaftlichen Fürsorge und kreativen Energie läge.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Für diese Welt da sein&#8221;: Dieser Gedanke spielt auch eine zentrale Rolle bei einem christlichen Autor der Gegenwart &#8211; Magnus Malm. Leidenschaftlich wendet er sich in &#8220;Abschied von Babel&#8221; gegen eine &#8220;Vergeistlichung&#8221; des Evangeliums, gegen das Abwenden der Christen von der &#8220;Welt&#8221; und damit letztlich von den Menschen. Wie bei Bonhoeffer verweist er auf die Inkarnation, die Fleischwerdung Gottes; wenn Gott Fleisch wird und das Menschsein damit so adelt, wie darf sich der Mensch, der Gott kennt, dann so vom Menschen abwenden? Ein paar kurze Zitate, die Bonhoeffers Gedanken sehr nahe kommen:</p>
<p>&#8220;Die Wahrheit des Evangeliums bekräftigen, heißt die Wirklichkeit des Menschen bekräftigen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie soll die Welt glauben können, dass Gott eine neue Erde schaffen wird, wenn die Christen der alten Erde den Rücken kehren?&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Beziehung zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen erhält ihre letzte Verdichtung in Jesus Christus. Das Himmlische ist nicht das Ziel der Flucht von der Erde, es ist die Lebensquelle der Erde.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es stimmt nicht, dass Jesus für das Geistliche im Dasein steht; Jesus steht für das g a n z e Dasein. In der von den Mächten der Finsternis besetzten Welt ist Jesus die Freiheitstür, die Gott weit geöffnet hat. Durch diese Tür geht der Weg zurück in Gottes Herrlichkeit und Gemeinschaft, von der der Mensch sich zu Beginn seiner Geschichte abwandte, und durch diese Tür geht auch der Weg zurück in die irdische Schöpfung, von der wir uns im Namen von Technologie und Frömmigkeit immer mehr abgewandt haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Christus eröffnet sich eine Vertrautheit mit allem Erschaffenen, ein Zuhausesein in der ganzen Welt, die ihm gehört. Es gibt nichts Erschaffenes, das außerhalb seiner leidenschaftlichen Fürsorge und kreativen Energie läge.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/02/11/theologie/nochmal-bonhoeffer/comment-page-1#comment-106</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2006 17:46:40 +0000</pubDate>
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		<description>Volltreffer!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Volltreffer!</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/02/11/theologie/nochmal-bonhoeffer/comment-page-1#comment-105</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2006 13:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>Und am 5.5.1944 schrieb er weiter

(...) &quot;Ist nicht die individualistische Frage nach dem persönlichen Seelenheil uns allen fast völlig entschwunden? Stehen wir nicht wirklich unter dem Eindruck, daß es wichtigere Dinge gibt, als diese Frage (- vielleicht nicht als diese S a c h e, aber doch als diese F r a g e! ?)? Ich weiß, daß es ziemlich ungeheuerlich klingt, dies zu sagen. Aber ist es nicht im Grunde sogar biblisch? Gibt es im Alten Testament die Frage nach dem Seelenheil überhaupt? Ist nicht die Gerechtigkeit und das Reich Gottes auf Erden der Mittelpunkt von allem? und ist nicht auch Römer 3, 24 ff. das Ziel des Gedankens, daß Gott allein gerecht sei, und nicht eine individualistische Heilslehre? Nicht um das Jenseits, sondern um diese Welt, wie sie geschaffen, erhalten, in Gesetze gefaßt, versöhnt und erneuert wird, geht es doch. Was über diese Welt hinaus ist, will im Evangelium f ü r diese Welt da sein; ich meine das nicht in dem anthropozentrischen Sinne der liberalen, mystischen, pietistischen, ethischen Theologie, sondern in dem biblischen Sinne der Schöpfung und der Inkarnation, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi.&quot;

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Und am 5.5.1944 schrieb er weiter</p>
<p>(&#8230;) &#8220;Ist nicht die individualistische Frage nach dem persönlichen Seelenheil uns allen fast völlig entschwunden? Stehen wir nicht wirklich unter dem Eindruck, daß es wichtigere Dinge gibt, als diese Frage (- vielleicht nicht als diese S a c h e, aber doch als diese F r a g e! ?)? Ich weiß, daß es ziemlich ungeheuerlich klingt, dies zu sagen. Aber ist es nicht im Grunde sogar biblisch? Gibt es im Alten Testament die Frage nach dem Seelenheil überhaupt? Ist nicht die Gerechtigkeit und das Reich Gottes auf Erden der Mittelpunkt von allem? und ist nicht auch Römer 3, 24 ff. das Ziel des Gedankens, daß Gott allein gerecht sei, und nicht eine individualistische Heilslehre? Nicht um das Jenseits, sondern um diese Welt, wie sie geschaffen, erhalten, in Gesetze gefaßt, versöhnt und erneuert wird, geht es doch. Was über diese Welt hinaus ist, will im Evangelium f ü r diese Welt da sein; ich meine das nicht in dem anthropozentrischen Sinne der liberalen, mystischen, pietistischen, ethischen Theologie, sondern in dem biblischen Sinne der Schöpfung und der Inkarnation, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi.&#8221;</p>
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