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	<title>Kommentare zu: Mal ehrlich…</title>
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		<title>Von: Peter Aschoff</title>
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		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 08:41:54 +0000</pubDate>
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		<description>Bingo. Und es ist auch die Frage, wie man sich als Jugendlicher (und als Erwachsener, es hört ja nicht auf) von dem Druck des Umfelds emanzipiert, bestimmte Erfahrungen schon zu machen (oder alles sofort haben zu müssen). 

Viel Bravo-Propaganda war ja auch trotz aller vorgeschobenen Offenheit unehrlich und beruht auf einer verengten Perspektive von Sexualität und Beziehung. Wenn man die Wahrheit schreiben würde (&quot;wirklich gut wird es erst in ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten&quot;), würde ja keiner die Hefte mehr kaufen :-)

Das wäre also auch eine positive Aufgabe, sich freizuschwimmen, und eine gute Investition in richtig guten Sex, selbst wenn sie eben erst Jahre später Früchte trägt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bingo. Und es ist auch die Frage, wie man sich als Jugendlicher (und als Erwachsener, es hört ja nicht auf) von dem Druck des Umfelds emanzipiert, bestimmte Erfahrungen schon zu machen (oder alles sofort haben zu müssen). </p>
<p>Viel Bravo-Propaganda war ja auch trotz aller vorgeschobenen Offenheit unehrlich und beruht auf einer verengten Perspektive von Sexualität und Beziehung. Wenn man die Wahrheit schreiben würde (&#8220;wirklich gut wird es erst in ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten&#8221;), würde ja keiner die Hefte mehr kaufen <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das wäre also auch eine positive Aufgabe, sich freizuschwimmen, und eine gute Investition in richtig guten Sex, selbst wenn sie eben erst Jahre später Früchte trägt.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/23/maenner-frauen-kinder/mal-ehrlich%e2%80%a6/comment-page-1#comment-1514</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 08:23:05 +0000</pubDate>
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		<description>Mahl ehrlich,

wer einfach nur den vorehelichen Sex - auf welche Art auch immer (meistens ja aufgrund bestimmter Bibelzitate) - verbietet, der macht es sich viel zu leicht. Weiterhin verkennt er die dringende Notwendigkeit, dass Jugendliche alternative Modelle brauchen, die sie leben können. Ein wichtiger Grundsatz in der Pädagogik besagt: Nie etwas verbieten oder etwas untersagen, ohne lebbare (bessere) Alternative. Das ist die eigentliche Herausforderung und da wird es in manchen christlichen Ecken ganz schön still ... die Sexualität der Jugendlichen ist nämlich vorhanden, ob ich sie nun &#039;verbiete&#039; oder nicht. 
Der beste Ansatz, den ich bei beiden Argumentationen lesen kann, ist der der Authentizität sich selbst und den Jugendlichen gegenüber. Und da muss man auch davon reden, dass diese relativ platte &#039;kein Sex vor der Ehe und basa!&#039; Parole viele Ehen in ernsthafte Krisen verstrickt hat, weil sie die Sexualität vor einer Ehe komplett ausblendet. Nicht deswegen, weil sich diese Leute aufgehoben haben, sondern weil sie (wie ja eben auch Schnarch sagt) einem völlig falsches Bild von Sex geglaubt haben, scheitern dann viele Ehen. 
Was gibt es also für eine bessere und lebbare Alternative, als einfach keinen Sex zu haben? (Ich wäre sehr gespannt, wie man letzteres als etwas besseres als Sex vermitteln will ;-) ). Peter hat denke ich Recht, wenn er sagt, dass man z.B. auch von der Beziehungsarbeit, die man für guten Sex braucht, reden muss. Und davon, dass Sex etwas prozesshaftes ist, dass gerade davon lebt, sich über Jahre hinweg zu entwickeln. 
Wenn man mit Jugendlichen redet ist es jedenfalls immer gut, mehr zuzuhören, als vorzuschreiben... meistens kommt man damit weiter ;-). Einfach mal fragen, warum sie denken, dass sie vor der Ehe schon Sex haben sollten. Wonach sehnen sie sich und stillt Sex diese Sehnsucht? Es geht ja Gott sei dank in der Bibel eben nicht um die so typisch deutsche Einhaltung von Regeln, sondern um eine gute Nachricht. Wo steckt also die gute Nachricht im &#039;keinen Sex vor der Ehe&#039;? Sich diesem Prozess eine Antwort darauf zu finden, mit seinen Kindern auszusetzen, ist glaube ich wichtiger, als das platte Verbot.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mahl ehrlich,</p>
<p>wer einfach nur den vorehelichen Sex &#8211; auf welche Art auch immer (meistens ja aufgrund bestimmter Bibelzitate) &#8211; verbietet, der macht es sich viel zu leicht. Weiterhin verkennt er die dringende Notwendigkeit, dass Jugendliche alternative Modelle brauchen, die sie leben können. Ein wichtiger Grundsatz in der Pädagogik besagt: Nie etwas verbieten oder etwas untersagen, ohne lebbare (bessere) Alternative. Das ist die eigentliche Herausforderung und da wird es in manchen christlichen Ecken ganz schön still &#8230; die Sexualität der Jugendlichen ist nämlich vorhanden, ob ich sie nun &#8216;verbiete&#8217; oder nicht.<br />
Der beste Ansatz, den ich bei beiden Argumentationen lesen kann, ist der der Authentizität sich selbst und den Jugendlichen gegenüber. Und da muss man auch davon reden, dass diese relativ platte &#8216;kein Sex vor der Ehe und basa!&#8217; Parole viele Ehen in ernsthafte Krisen verstrickt hat, weil sie die Sexualität vor einer Ehe komplett ausblendet. Nicht deswegen, weil sich diese Leute aufgehoben haben, sondern weil sie (wie ja eben auch Schnarch sagt) einem völlig falsches Bild von Sex geglaubt haben, scheitern dann viele Ehen.<br />
Was gibt es also für eine bessere und lebbare Alternative, als einfach keinen Sex zu haben? (Ich wäre sehr gespannt, wie man letzteres als etwas besseres als Sex vermitteln will <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Peter hat denke ich Recht, wenn er sagt, dass man z.B. auch von der Beziehungsarbeit, die man für guten Sex braucht, reden muss. Und davon, dass Sex etwas prozesshaftes ist, dass gerade davon lebt, sich über Jahre hinweg zu entwickeln.<br />
Wenn man mit Jugendlichen redet ist es jedenfalls immer gut, mehr zuzuhören, als vorzuschreiben&#8230; meistens kommt man damit weiter <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Einfach mal fragen, warum sie denken, dass sie vor der Ehe schon Sex haben sollten. Wonach sehnen sie sich und stillt Sex diese Sehnsucht? Es geht ja Gott sei dank in der Bibel eben nicht um die so typisch deutsche Einhaltung von Regeln, sondern um eine gute Nachricht. Wo steckt also die gute Nachricht im &#8216;keinen Sex vor der Ehe&#8217;? Sich diesem Prozess eine Antwort darauf zu finden, mit seinen Kindern auszusetzen, ist glaube ich wichtiger, als das platte Verbot.</p>
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		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/23/maenner-frauen-kinder/mal-ehrlich%e2%80%a6/comment-page-1#comment-1513</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 07:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ooops. Der war in einem früheren Post - jetzt aber ist er auch hier nachgetragen. Großartiges Buch, jedenfalls so weit ich bisher gekommen bin!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ooops. Der war in einem früheren Post &#8211; jetzt aber ist er auch hier nachgetragen. Großartiges Buch, jedenfalls so weit ich bisher gekommen bin!</p>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/23/maenner-frauen-kinder/mal-ehrlich%e2%80%a6/comment-page-1#comment-1512</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 07:41:54 +0000</pubDate>
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		<description>Peter,
sind die Zitate einem Buch entnommen? In dem Post war dieses Mal gar kein Link ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter,<br />
sind die Zitate einem Buch entnommen? In dem Post war dieses Mal gar kein Link <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/23/maenner-frauen-kinder/mal-ehrlich%e2%80%a6/comment-page-1#comment-1511</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 07:13:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das ist die klassische Argumentation. Jetzt ist nur noch die Frage, warum die oft nicht ankommt. Vielleicht weil sie mit Angst (Du schreibst von &quot;Zerstörung&quot;) arbeitet? Und weil die, die sich über die Angst hinwegsetzen merken, dass manche dieser Szenarien überzogen waren bzw. ein äußerliches Einhalten bestimmter Maßstäbe allein noch lange nicht bedeutet, dass man dann in der Ehe Sex als erfüllend erlebt? 

Ich glaube, im Grunde suchen auch Jugendliche nicht nach dem Animalischen, technischen, biologischen Kick sondern nach einer tiefen Begegnung (&quot;Schönheit&quot; trifft es ganz gut - was daran &quot;Biedermeier&quot; sein soll, ist mir noch nicht ganz klar).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist die klassische Argumentation. Jetzt ist nur noch die Frage, warum die oft nicht ankommt. Vielleicht weil sie mit Angst (Du schreibst von &#8220;Zerstörung&#8221;) arbeitet? Und weil die, die sich über die Angst hinwegsetzen merken, dass manche dieser Szenarien überzogen waren bzw. ein äußerliches Einhalten bestimmter Maßstäbe allein noch lange nicht bedeutet, dass man dann in der Ehe Sex als erfüllend erlebt? </p>
<p>Ich glaube, im Grunde suchen auch Jugendliche nicht nach dem Animalischen, technischen, biologischen Kick sondern nach einer tiefen Begegnung (&#8220;Schönheit&#8221; trifft es ganz gut &#8211; was daran &#8220;Biedermeier&#8221; sein soll, ist mir noch nicht ganz klar).</p>
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		<title>Von: spiritus lector</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/23/maenner-frauen-kinder/mal-ehrlich%e2%80%a6/comment-page-1#comment-1510</link>
		<dc:creator>spiritus lector</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 06:07:03 +0000</pubDate>
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		<description>mal gaaaaaaanz ehrlich...

primär ist es ja nicht die schönheit des sexes, die zunächst die stärkste  (Anziehungs)kraft hat, sondern das triebhafte, (animalische...)
gerade jungs, die dabei sind ihre sexualität zu entdecken erleben das so, und auch jeder (hormonell) gesunde mann steht in oft dieser spannung

sex per se hat eine menge &quot;technisches/biologisches&quot;, daran wird auch der versuch nichts ändern, diese tatsache philosophisch abzudämpfen, bzw umzupolen

die große Herausforderung ist es nun diese zweifellos schöpfungsgemäße energie in den vom schöpfer vorgezeichneten bahnen zu nutzen und nicht zu vergessen, dass sie wie so viele energien enormes zerstörerisches potezial in sich trägt wenn sie außerhalb dieser bahnen, nämlich außerhalb der von gott gestifteten lebenslangen gemeinschaft ( vulg. ehe) entfesselt wird

dies sollte durchaus auch jugendlichen zu vermitteln sein, da braucht es keine formulierungen aus der biedermeierzeit (schönheit, etc...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mal gaaaaaaanz ehrlich&#8230;</p>
<p>primär ist es ja nicht die schönheit des sexes, die zunächst die stärkste  (Anziehungs)kraft hat, sondern das triebhafte, (animalische&#8230;)<br />
gerade jungs, die dabei sind ihre sexualität zu entdecken erleben das so, und auch jeder (hormonell) gesunde mann steht in oft dieser spannung</p>
<p>sex per se hat eine menge &#8220;technisches/biologisches&#8221;, daran wird auch der versuch nichts ändern, diese tatsache philosophisch abzudämpfen, bzw umzupolen</p>
<p>die große Herausforderung ist es nun diese zweifellos schöpfungsgemäße energie in den vom schöpfer vorgezeichneten bahnen zu nutzen und nicht zu vergessen, dass sie wie so viele energien enormes zerstörerisches potezial in sich trägt wenn sie außerhalb dieser bahnen, nämlich außerhalb der von gott gestifteten lebenslangen gemeinschaft ( vulg. ehe) entfesselt wird</p>
<p>dies sollte durchaus auch jugendlichen zu vermitteln sein, da braucht es keine formulierungen aus der biedermeierzeit (schönheit, etc&#8230;)</p>
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