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	<title>Kommentare zu: Eschatoklesiologie ;-)</title>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-46724</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 11:57:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, vielleicht... 

Ich habe in den letzten Tagen LeRon Shults weiter gelesen. Eine Kategorie, in der er von Gott redet, ist &quot;Futurity&quot;. Bei Moltmann fällt das unter das Stichwort Advent. Das bedeutet, die Richtung von Zeit kehrt sich um und Dinge werden nicht vom kausalen Ursprung her, sondern vom komplexen und offenen Ende aus verstanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, vielleicht&#8230; </p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen LeRon Shults weiter gelesen. Eine Kategorie, in der er von Gott redet, ist &#8220;Futurity&#8221;. Bei Moltmann fällt das unter das Stichwort Advent. Das bedeutet, die Richtung von Zeit kehrt sich um und Dinge werden nicht vom kausalen Ursprung her, sondern vom komplexen und offenen Ende aus verstanden.</p>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-46722</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 11:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Post ist so gut, dass man ihn auch noch noch später mal kommentieren kann! Hatte gerade in den letzten Wochen genau diesen Gedanken: Könnte nicht vielleicht eine neue Wahrnehmung der Eschatologie das Zentrum der emerging conversation bilden? Peter Rollins setzt mit seinem sehr beliebten Buch zwar nicht dort an - aber für uns Deutsche könnte ja vielleicht ein Moltmann-Revival einen eigenen Beitrag zur Diskussion bilden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Post ist so gut, dass man ihn auch noch noch später mal kommentieren kann! Hatte gerade in den letzten Wochen genau diesen Gedanken: Könnte nicht vielleicht eine neue Wahrnehmung der Eschatologie das Zentrum der emerging conversation bilden? Peter Rollins setzt mit seinem sehr beliebten Buch zwar nicht dort an &#8211; aber für uns Deutsche könnte ja vielleicht ein Moltmann-Revival einen eigenen Beitrag zur Diskussion bilden?</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-32524</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 15:01:37 +0000</pubDate>
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		<description>In der Theologie und bei Barth mag das stimmen, aber der Aufschwung nach dem II. Weltkrieg hat doch den Optimismus nochmal kräftig belebt. Vor allem im Wirtschaftswunderland Deutschland und in den USA - wenn schon nicht den zivilisatorischen, dann zumindest den ökonomischen und technokratischen. Man muss sich nur mal die Wahnsinnsprojekte der 60er/70er Jahre ansehen wie Assuan (oder jüngst das Staudammprojekt in China, wo die Postmoderne wohl auch noch etwas auf sich warten lässt). Freilich war er schon brüchig. Aber erst die Massenvernichtungsmittel und später seit Tschernobyl die globalen ökologischen Risiken haben ein Umdenken im großen Stil bewirkt - das auch noch nicht alle errreicht hat :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Theologie und bei Barth mag das stimmen, aber der Aufschwung nach dem II. Weltkrieg hat doch den Optimismus nochmal kräftig belebt. Vor allem im Wirtschaftswunderland Deutschland und in den USA &#8211; wenn schon nicht den zivilisatorischen, dann zumindest den ökonomischen und technokratischen. Man muss sich nur mal die Wahnsinnsprojekte der 60er/70er Jahre ansehen wie Assuan (oder jüngst das Staudammprojekt in China, wo die Postmoderne wohl auch noch etwas auf sich warten lässt). Freilich war er schon brüchig. Aber erst die Massenvernichtungsmittel und später seit Tschernobyl die globalen ökologischen Risiken haben ein Umdenken im großen Stil bewirkt &#8211; das auch noch nicht alle errreicht hat <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: simondevries</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-31966</link>
		<dc:creator>simondevries</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 03:21:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin ein bisschen spät hier, aber habe diesen interessanten Beitrag erst jetzt entdeckt und noch eine Frage: Du schreibst, dass der Übergang der Moderne zur Postmoderne auch mit dem Abschied an den allgemeinen Fortschrittsglauben zu tun hat. Ich hätte das bisher nicht so in Verbindung gebracht, sondern diesen Abschied schon mit dem 1. Weltkrieg und in theologischer Hinsicht mit der Abkehr Karl Barths von der liberalen Theologie im Zusammenhang gesehen. Oder ist das zu deutsch und zu theologisch gedacht und der Fortschrittsglaube hat weltweit auch die beiden Kriege überlebt?
Und da dieser Beitrag schon fast ein Jahr alt ist, würde mich außerdem noch interessieren, ob das immer noch so sagen würdest, dass du die hauptsächliche Verschiebung in der Eschatologie sehen würdest? OK, das war jetzt eine Frage mehr als angekündigt, aber vielleicht krieg ich ja trotzdem ne Antwort ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein bisschen spät hier, aber habe diesen interessanten Beitrag erst jetzt entdeckt und noch eine Frage: Du schreibst, dass der Übergang der Moderne zur Postmoderne auch mit dem Abschied an den allgemeinen Fortschrittsglauben zu tun hat. Ich hätte das bisher nicht so in Verbindung gebracht, sondern diesen Abschied schon mit dem 1. Weltkrieg und in theologischer Hinsicht mit der Abkehr Karl Barths von der liberalen Theologie im Zusammenhang gesehen. Oder ist das zu deutsch und zu theologisch gedacht und der Fortschrittsglaube hat weltweit auch die beiden Kriege überlebt?<br />
Und da dieser Beitrag schon fast ein Jahr alt ist, würde mich außerdem noch interessieren, ob das immer noch so sagen würdest, dass du die hauptsächliche Verschiebung in der Eschatologie sehen würdest? OK, das war jetzt eine Frage mehr als angekündigt, aber vielleicht krieg ich ja trotzdem ne Antwort <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Tino</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-1567</link>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 23:13:03 +0000</pubDate>
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		<description>hm, ich hatte gestern ein paar Gespräche zu dem Thema. Die eine meinte, sie denkt am besten gar nicht über die Offenbarung nach und verbannt das aus ihrem Blickfeld, weil sie sich sonst totale Gedanken drüber macht.
Aber Wegschauen ist eigentlich das schlechteste Rezept. Die &quot;Gebundenheit&quot; bleibt ja trotzdem. Ähnlich wie bei &quot;ich darf nicht an Sex denken, ich darf nicht an Sex denken&quot; ;-)
Ich hab versucht, den Fokus umzulenken. Die Frauen mit den Öllampen bei der Hochzeit in Jesu Gleichnis hatten ja auch nicht ständig drüber nachgedacht, wie und wann der Bräutigam kommen wird. Sie haben vorgesorgt und genug Öl mitgenommen. Und genauso sollten wir nicht zu viel daran denken, welche Zeichen jetzt die Endzeit einläuten, sondern eher darauf achten, &quot;genug Öl zu haben&quot;, sprich in der Liebe und Beziehung leben und wachsen. Nur so wird man gestärkt für was-auch-immer-kommt.
Natürlich kriegt man eine Mentalität nicht mit so einem Ratschlag einfach &quot;geknackt&quot;, aber was können wir mehr geben als Denkanstöße und andere Sichtweisen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hm, ich hatte gestern ein paar Gespräche zu dem Thema. Die eine meinte, sie denkt am besten gar nicht über die Offenbarung nach und verbannt das aus ihrem Blickfeld, weil sie sich sonst totale Gedanken drüber macht.<br />
Aber Wegschauen ist eigentlich das schlechteste Rezept. Die &#8220;Gebundenheit&#8221; bleibt ja trotzdem. Ähnlich wie bei &#8220;ich darf nicht an Sex denken, ich darf nicht an Sex denken&#8221; <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Ich hab versucht, den Fokus umzulenken. Die Frauen mit den Öllampen bei der Hochzeit in Jesu Gleichnis hatten ja auch nicht ständig drüber nachgedacht, wie und wann der Bräutigam kommen wird. Sie haben vorgesorgt und genug Öl mitgenommen. Und genauso sollten wir nicht zu viel daran denken, welche Zeichen jetzt die Endzeit einläuten, sondern eher darauf achten, &#8220;genug Öl zu haben&#8221;, sprich in der Liebe und Beziehung leben und wachsen. Nur so wird man gestärkt für was-auch-immer-kommt.<br />
Natürlich kriegt man eine Mentalität nicht mit so einem Ratschlag einfach &#8220;geknackt&#8221;, aber was können wir mehr geben als Denkanstöße und andere Sichtweisen?</p>
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		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-1565</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 20:59:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Tino,
ungesund ist ein guter Ausdruck. Ich frage mich, wie man so eine Mentalität &quot;knackt&quot; bzw. Leuten hilft, das zu überwinden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Tino,<br />
ungesund ist ein guter Ausdruck. Ich frage mich, wie man so eine Mentalität &#8220;knackt&#8221; bzw. Leuten hilft, das zu überwinden&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Tino</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/07/28/peters-gedanken/eschatoklesiologie/comment-page-1#comment-1564</link>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 13:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter,

die Implikationen in deinem letzten Abschnitt sind Dinge, die mir sehr am Herzen liegen. Das Eingestehen der eigenen Schwachheit, das Lernen von anderen...
Interessant finde ich, dass du all das mit dem Verständnis von Eschatologie verknüpfst. Diese Verbindung muss ich erstmal bei mir sacken lassen.
Aufgefallen ist mir schon lange, dass in manchen evangelikalen Gemeinden der moralische Absolutheitsanspruch bspw. der Bibel schon mit dem eines Papstes vergleichbar oder sogar noch höher ist.
Außerdem, dass besonders in diesen Gemeinden die Eschatologie einen sehr hohen Stellenwert hat, manchmal schon fast heilsentscheidend gesehen wird. Ich kenne Christen, für die die wichtigste Frage in ihrem Christsein ist, ob die Entrückung vor oder nach der Trübsalszeit stattfinden wird. Manche leiden sogar unter der Vorstellung, diese 7 Jahre miterleben zu müssen. Ihr ganzer Fokus liegt nur auf diesen Fragen, ihr Leben hängt davon ab.
Ganz ehrlich, für mich ist das eine ungesunde Weltsicht. Dadurch geht so viel Potenzial verloren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>die Implikationen in deinem letzten Abschnitt sind Dinge, die mir sehr am Herzen liegen. Das Eingestehen der eigenen Schwachheit, das Lernen von anderen&#8230;<br />
Interessant finde ich, dass du all das mit dem Verständnis von Eschatologie verknüpfst. Diese Verbindung muss ich erstmal bei mir sacken lassen.<br />
Aufgefallen ist mir schon lange, dass in manchen evangelikalen Gemeinden der moralische Absolutheitsanspruch bspw. der Bibel schon mit dem eines Papstes vergleichbar oder sogar noch höher ist.<br />
Außerdem, dass besonders in diesen Gemeinden die Eschatologie einen sehr hohen Stellenwert hat, manchmal schon fast heilsentscheidend gesehen wird. Ich kenne Christen, für die die wichtigste Frage in ihrem Christsein ist, ob die Entrückung vor oder nach der Trübsalszeit stattfinden wird. Manche leiden sogar unter der Vorstellung, diese 7 Jahre miterleben zu müssen. Ihr ganzer Fokus liegt nur auf diesen Fragen, ihr Leben hängt davon ab.<br />
Ganz ehrlich, für mich ist das eine ungesunde Weltsicht. Dadurch geht so viel Potenzial verloren.</p>
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