<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Soziales Kapital</title>
	<atom:link href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/09/22/kirche-und-zukunft/soziales-kapital/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/09/22/kirche-und-zukunft/soziales-kapital</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:04:45 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
	<item>
		<title>Von: pickaboo</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/09/22/kirche-und-zukunft/soziales-kapital/comment-page-1#comment-1596</link>
		<dc:creator>pickaboo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 19:56:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2006/09/22/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/soziales-kapital#comment-1596</guid>
		<description>Ich weiß nicht, ob wir wirklich weniger Beziehungen haben. Wahrscheinlich haben wir sogar mehr, jedoch sind diese weniger bindend, also leichter zu beenden und austauschbarer. Was aussieht wie eine größere Freiheit - und in einem gewissen Sinne auch ist - kommt zurück als eine größere Isolation. Das kommt erstens daher, dass wir Beziehungen tatsächlich immer mehr als Kapital begreifen, d.h. als ein Gut, dass man sinnvoll investieren sollte, über das man frei verfügen kann/sollte. Das Fatale dabei: Es ist ja nicht egal, in welche Beziehungen wir investieren! Investieren wir unser soziales Kapital in Menschen, die bereits viel Anerkennung von anderen erhalten haben (also selbst viel Sozialkapital besitzen) bekommen wir mehr (soz. Kapital) zurück. So treibt der Mattäuseffekt voran (wer schon hat, bekommt noch mehr) und die &#039;Sozialkapitaleinkommensschere&#039; klappt immer weiter auseinander...
Reich Gottes geht genau andersrum...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob wir wirklich weniger Beziehungen haben. Wahrscheinlich haben wir sogar mehr, jedoch sind diese weniger bindend, also leichter zu beenden und austauschbarer. Was aussieht wie eine größere Freiheit &#8211; und in einem gewissen Sinne auch ist &#8211; kommt zurück als eine größere Isolation. Das kommt erstens daher, dass wir Beziehungen tatsächlich immer mehr als Kapital begreifen, d.h. als ein Gut, dass man sinnvoll investieren sollte, über das man frei verfügen kann/sollte. Das Fatale dabei: Es ist ja nicht egal, in welche Beziehungen wir investieren! Investieren wir unser soziales Kapital in Menschen, die bereits viel Anerkennung von anderen erhalten haben (also selbst viel Sozialkapital besitzen) bekommen wir mehr (soz. Kapital) zurück. So treibt der Mattäuseffekt voran (wer schon hat, bekommt noch mehr) und die &#8216;Sozialkapitaleinkommensschere&#8217; klappt immer weiter auseinander&#8230;<br />
Reich Gottes geht genau andersrum&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

