<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Ware Erleuchtung</title>
	<atom:link href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:13:52 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
	<item>
		<title>Von: ebbelwain</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23964</link>
		<dc:creator>ebbelwain</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2007 21:02:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23964</guid>
		<description>Peter, dein Engagement zu diesem Thema zeugt von wahrer Sorge um unsere Kirche(n). Und ich gebe dir recht, wenn es nur auf eine Dienstleistungsmentalität herauslaufen sollte, dann fällt man nach den 68ern wieder vom Pferd - nur auf einer anderen Seite. 

Beispiel: in der Lektorenausbildung meiner Landeskirche wird jetzt &quot;Liturgische Präsenz&quot; als wichtigstes Ausbildungselement verkauft. Solange aber keine wirkliche Auseinandersetzung mit der Motivation der Lektoren, der Kirche und des Gottesdienstes/Predigt passiert, ist dies nur billiges Anbiedern an den Kunden &quot;Gottesdienstbesucher&quot;.

Das Zukunftspapier der EKD darf m.E. aber auch ein bisschen spitz formuliert sein, um eine Diskussion zu entfachen. Was ja erklärtes Ziel war. Und wir hier sind mittendrin in dieser Diskussion...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter, dein Engagement zu diesem Thema zeugt von wahrer Sorge um unsere Kirche(n). Und ich gebe dir recht, wenn es nur auf eine Dienstleistungsmentalität herauslaufen sollte, dann fällt man nach den 68ern wieder vom Pferd &#8211; nur auf einer anderen Seite. </p>
<p>Beispiel: in der Lektorenausbildung meiner Landeskirche wird jetzt &#8220;Liturgische Präsenz&#8221; als wichtigstes Ausbildungselement verkauft. Solange aber keine wirkliche Auseinandersetzung mit der Motivation der Lektoren, der Kirche und des Gottesdienstes/Predigt passiert, ist dies nur billiges Anbiedern an den Kunden &#8220;Gottesdienstbesucher&#8221;.</p>
<p>Das Zukunftspapier der EKD darf m.E. aber auch ein bisschen spitz formuliert sein, um eine Diskussion zu entfachen. Was ja erklärtes Ziel war. Und wir hier sind mittendrin in dieser Diskussion&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23633</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 20:13:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23633</guid>
		<description>Danke Simon. Ich dachte auch gar nicht, dass wir hier weit auseinander liegen. Die Unterscheidung Management/Marketing bei Dir finde ich gut. Die kirchliche Bestimmung der &quot;Unternehmensziele&quot; fällt nur manchmal recht schwammig aus in den einschlägigen (Kompromiss-) Papieren, an der Basis sowieso. Immer noch, wenn man die Kritik von Michael Herbst auf dem Leipziger AMD-Kongress zum Thema &quot;Kirche der Freiheit&quot; liest.

Ich denke auch, dass viele Leute in leitenden Funktionen da zu Unrecht kritisiert werden und manche Pfarrer auch, aber es gibt eben auch nicht wenige, die tatsächlich so eine Philosophie vertreten, wie sie der Artikel kritisiert. Die FAZ berichtet eben im  Blick auf Ostern: 

&lt;blockquote&gt;&quot;Auch nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, ist in einer weithin auf das Diesseits eingeschworenen Welt die Verkündigung eines Lebens nach dem Tod schwierig. Eine Beschränkung der Kirche auf die Rolle einer Werteagentur oder einer Tugendwächterin hält er aber für den falschen Weg. Manchmal sei eher zu viel von Werten oder Tugenden die Rede und zu wenig vom Geheimnis des Glaubens.&quot;&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Simon. Ich dachte auch gar nicht, dass wir hier weit auseinander liegen. Die Unterscheidung Management/Marketing bei Dir finde ich gut. Die kirchliche Bestimmung der &#8220;Unternehmensziele&#8221; fällt nur manchmal recht schwammig aus in den einschlägigen (Kompromiss-) Papieren, an der Basis sowieso. Immer noch, wenn man die Kritik von Michael Herbst auf dem Leipziger AMD-Kongress zum Thema &#8220;Kirche der Freiheit&#8221; liest.</p>
<p>Ich denke auch, dass viele Leute in leitenden Funktionen da zu Unrecht kritisiert werden und manche Pfarrer auch, aber es gibt eben auch nicht wenige, die tatsächlich so eine Philosophie vertreten, wie sie der Artikel kritisiert. Die FAZ berichtet eben im  Blick auf Ostern: </p>
<blockquote><p>&#8220;Auch nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, ist in einer weithin auf das Diesseits eingeschworenen Welt die Verkündigung eines Lebens nach dem Tod schwierig. Eine Beschränkung der Kirche auf die Rolle einer Werteagentur oder einer Tugendwächterin hält er aber für den falschen Weg. Manchmal sei eher zu viel von Werten oder Tugenden die Rede und zu wenig vom Geheimnis des Glaubens.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: simondevries</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23606</link>
		<dc:creator>simondevries</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 16:25:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23606</guid>
		<description>Hi Peter, völlig einverstanden mit allem, was du schreibst.

Mir geht es in den Beiträgen der nächsten Woche dann um deinen letzten Satz, wie wir nämlich - nachdem wir dem ganzen Schimpfen aufgehört haben (und das ist sehr wichtig und alle Warnungen sind sehr angebracht und auch immer wieder vorzubringen) - jetzt tatsächlich lernen können. Denn das ist die Lage unserer Kirche, dass wir nicht nur im Warnen und Schimpfen verharren können (das bringt uns auf die Dauer auch nicht weiter), sondern tatsächlich lernen, wo wir lerne können. Es geht mir gar nicht darum, dass Marketing zum neuen Zauberwort wird oder die Lösung aller Probleme ist (ich kenne auch niemanden, der das sagt), aber es ist eine Möglichkeit zu lernen. Und ich würde da gerne über alle berechtigte Kritik hinaus anfangen, konstruktiv weiterzudenken.

Und das Pauschalurteil, dass unsere Kirchen unsere Religion als Wohlfühl-Religion vermarkten, tut unseren Bischöfen und Pastoren und Ehrenamtlichen aus meiner Sicht wirklich unrecht. Bei aller Polemik, die erlaubt sein muss, gehört so ein Satz für mich in die Kategorie derer, über die man nochmal nachdenken muss - wenn ich an Pastoren denke, die ich kenne, an unsere Bischöfin, an den EKD-Vorsitzenden, an die katholischen Brüder und Schwestern - dann kann ich dem wirklich nicht zustimmen und es tut mir wirklich leid, dass sie so etwas lesen müssen.

Du wirst aber sehen, dass dein Beitrag in vielem dem ähnelt, was ich unter den Gefahren vom kirchlichem Marketing anführen werde. Wir sind in diesen Punkten glaube ich gar nicht so weit auseinander. Für mich ist gerade immer noch die Frage (vielleicht kannst du da drüben in meinen Kommentaren oder hier noch mal antworten), inwiefern du Zusammenhänge zwischen Marketing und Management siehst oder zwischen den beiden trennst. Vielleicht habe ich da bisher nicht ganz sauber getrennt. Ich habe mal zwei Definitionen drüben bei mir in den Kommentaren angeführt. Das fände ich noch sehr hilfreich, bevor ich dann starte. Danke für deine Gedanken bis hierher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Peter, völlig einverstanden mit allem, was du schreibst.</p>
<p>Mir geht es in den Beiträgen der nächsten Woche dann um deinen letzten Satz, wie wir nämlich &#8211; nachdem wir dem ganzen Schimpfen aufgehört haben (und das ist sehr wichtig und alle Warnungen sind sehr angebracht und auch immer wieder vorzubringen) &#8211; jetzt tatsächlich lernen können. Denn das ist die Lage unserer Kirche, dass wir nicht nur im Warnen und Schimpfen verharren können (das bringt uns auf die Dauer auch nicht weiter), sondern tatsächlich lernen, wo wir lerne können. Es geht mir gar nicht darum, dass Marketing zum neuen Zauberwort wird oder die Lösung aller Probleme ist (ich kenne auch niemanden, der das sagt), aber es ist eine Möglichkeit zu lernen. Und ich würde da gerne über alle berechtigte Kritik hinaus anfangen, konstruktiv weiterzudenken.</p>
<p>Und das Pauschalurteil, dass unsere Kirchen unsere Religion als Wohlfühl-Religion vermarkten, tut unseren Bischöfen und Pastoren und Ehrenamtlichen aus meiner Sicht wirklich unrecht. Bei aller Polemik, die erlaubt sein muss, gehört so ein Satz für mich in die Kategorie derer, über die man nochmal nachdenken muss &#8211; wenn ich an Pastoren denke, die ich kenne, an unsere Bischöfin, an den EKD-Vorsitzenden, an die katholischen Brüder und Schwestern &#8211; dann kann ich dem wirklich nicht zustimmen und es tut mir wirklich leid, dass sie so etwas lesen müssen.</p>
<p>Du wirst aber sehen, dass dein Beitrag in vielem dem ähnelt, was ich unter den Gefahren vom kirchlichem Marketing anführen werde. Wir sind in diesen Punkten glaube ich gar nicht so weit auseinander. Für mich ist gerade immer noch die Frage (vielleicht kannst du da drüben in meinen Kommentaren oder hier noch mal antworten), inwiefern du Zusammenhänge zwischen Marketing und Management siehst oder zwischen den beiden trennst. Vielleicht habe ich da bisher nicht ganz sauber getrennt. Ich habe mal zwei Definitionen drüben bei mir in den Kommentaren angeführt. Das fände ich noch sehr hilfreich, bevor ich dann starte. Danke für deine Gedanken bis hierher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Aschoff</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23597</link>
		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 16:00:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23597</guid>
		<description>@ Walter: Kirche wird sicher nachgefragt, nur wie weit es den Kirchen tatsächlich gelingt, Sinn zu stiften, scheint mir strittig - Nürnberger zumindest stellt es ja sehr in Frage. 

Ist es nicht eher so, dass man bei einer Trauung/Beerdigung punktuell einen stimmungsvollen Ritus und ein paar teilnahmsvolle Worte abruft, das Wertesystem der &quot;Kunden&quot; aber in der Regel unverändert bleibt? Zumindest so lange, wie sie nicht beschließen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden, die diese Werte verkörpert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Walter: Kirche wird sicher nachgefragt, nur wie weit es den Kirchen tatsächlich gelingt, Sinn zu stiften, scheint mir strittig &#8211; Nürnberger zumindest stellt es ja sehr in Frage. </p>
<p>Ist es nicht eher so, dass man bei einer Trauung/Beerdigung punktuell einen stimmungsvollen Ritus und ein paar teilnahmsvolle Worte abruft, das Wertesystem der &#8220;Kunden&#8221; aber in der Regel unverändert bleibt? Zumindest so lange, wie sie nicht beschließen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden, die diese Werte verkörpert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Achim</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23594</link>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 15:56:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23594</guid>
		<description>Auch bei den Praktiken von Unternehmen muss die Kirche bei der Regel bleiben: &quot;Prüft alles, aber das Gute behaltet&quot;. Ich habe schon so viele müde Gemeinden erlebt, die eben viel zu wenig auf ihre Auswirkung oder auf die Bedürfnisse der Leute gefragt haben. Was soll beispielsweise an &quot;Corporate Identity&quot; falsch sein? Ein Unternehmensberater kann sicher vielen Gemeinden dienlich sein - allerdings kann er auch viel kaputt machen wenn er nicht die Grenzen der &quot;Kundenorientierung&quot; einer Gemeinde nicht kennt und respektiert. Auf jeden Fall liegt viel Verantwortung bei den Ältesten, inwieweit man auf Vorschläge des Beraters eingehen kann und soll. Das gilt auch, wenn der Berater begeisterter Christ ist. 
Mit oder ohne Unternehmensberater gibt auch für Gemeinden die Gefahr in einen &quot;Tanz ums Goldene Selbst&quot; zu verfallen. Es geht dann mehr um die eigenen Leute, das eigene Gemeindehaus, das eigene Programm usw. anstatt den Blick für das viel größere Reich Gottes zu haben. Reich Gottes ist nunmal viel größer als das Programm und die Leute in den eigenen vier Wänden. Da draußen sind so viele von Gott geliebte Menschen, die es einfach wert sind, dass man sich Gedanken macht, wie man sie mit dem Evangelium erreicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei den Praktiken von Unternehmen muss die Kirche bei der Regel bleiben: &#8220;Prüft alles, aber das Gute behaltet&#8221;. Ich habe schon so viele müde Gemeinden erlebt, die eben viel zu wenig auf ihre Auswirkung oder auf die Bedürfnisse der Leute gefragt haben. Was soll beispielsweise an &#8220;Corporate Identity&#8221; falsch sein? Ein Unternehmensberater kann sicher vielen Gemeinden dienlich sein &#8211; allerdings kann er auch viel kaputt machen wenn er nicht die Grenzen der &#8220;Kundenorientierung&#8221; einer Gemeinde nicht kennt und respektiert. Auf jeden Fall liegt viel Verantwortung bei den Ältesten, inwieweit man auf Vorschläge des Beraters eingehen kann und soll. Das gilt auch, wenn der Berater begeisterter Christ ist.<br />
Mit oder ohne Unternehmensberater gibt auch für Gemeinden die Gefahr in einen &#8220;Tanz ums Goldene Selbst&#8221; zu verfallen. Es geht dann mehr um die eigenen Leute, das eigene Gemeindehaus, das eigene Programm usw. anstatt den Blick für das viel größere Reich Gottes zu haben. Reich Gottes ist nunmal viel größer als das Programm und die Leute in den eigenen vier Wänden. Da draußen sind so viele von Gott geliebte Menschen, die es einfach wert sind, dass man sich Gedanken macht, wie man sie mit dem Evangelium erreicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23569</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 14:38:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23569</guid>
		<description>Wenn die Kirche ein &quot;Unternehmen auf dem Sinnstiftungsmarkt&quot; ist, also versucht, so etwas wie eine gesellschaftliche Wertagentur zu sein, dann ist es nur konsequent, dieses Unternehmen mit Managementmethoden zu optimieren (an manchen Punkten wäre das durchaus sinnvoll). Das wäre eben die moderne Variante der Kirche als Volkserziehunganstalt. 
Und man muss zugeben, dass dies das Geschäftsmodell ist, nach dem die Kirche tatsächlich den größten Teil ihres Geldes verdient. Das zeigen eigentlich alle Umfragen: Kirche wird als Sinnagentur in familiären Krisensituationen (zB Hochzeit ...) nachgefragt. Im Unterschied zu vielen anderen Sinnstiftungsagenturen verfügt sie sogar über ein vergleichsweise breites Potential an Glaubwürdigkeit durch die Ortsgemeinden (auch das spiegelt sich in den Umfragen). Und warum sollten Christen nicht auch eine gesellschaftliche Wertagentur betreiben? Vielleicht nicht die erste Wahl, aber auch nicht die schlechteste. Wir haben ja was einzubringen.
Das Problem scheint mir aber darin zu liegen, dass manche inzwischen glauben, Kirche sei nichts anderes als so eine Wertagentur. Also nicht: wir betreiben u.a. auch eine gesellschaftliche Wertagentur, sondern: wir sind eine. Und das bedeutet in der Konsequenz das Überflüssigwerden von Gemeinden. Und die Unterwerfung der Kirche im Ganzen unter Effizienzkriterien.
Was den McKinseys nicht klar ist: die Inhalte, Werte usw., die in so einer Sinnagentur vermarktet werden, verlieren ihre Kraft, wenn niemand sie mehr in Gemeinschaft lebt. Nur wenn Werte (sogar nur ansatzweise ...) realexistierend gelebt werden, können sie orientierend wirken. Betriebswirtschaftlich ist das aber kaum einzurechnen.
Und somit kann es dazu kommen, das die betriebswirtschaftlich getrimmte Kirche ihr Kerngeschäft kaputt macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Kirche ein &#8220;Unternehmen auf dem Sinnstiftungsmarkt&#8221; ist, also versucht, so etwas wie eine gesellschaftliche Wertagentur zu sein, dann ist es nur konsequent, dieses Unternehmen mit Managementmethoden zu optimieren (an manchen Punkten wäre das durchaus sinnvoll). Das wäre eben die moderne Variante der Kirche als Volkserziehunganstalt.<br />
Und man muss zugeben, dass dies das Geschäftsmodell ist, nach dem die Kirche tatsächlich den größten Teil ihres Geldes verdient. Das zeigen eigentlich alle Umfragen: Kirche wird als Sinnagentur in familiären Krisensituationen (zB Hochzeit &#8230;) nachgefragt. Im Unterschied zu vielen anderen Sinnstiftungsagenturen verfügt sie sogar über ein vergleichsweise breites Potential an Glaubwürdigkeit durch die Ortsgemeinden (auch das spiegelt sich in den Umfragen). Und warum sollten Christen nicht auch eine gesellschaftliche Wertagentur betreiben? Vielleicht nicht die erste Wahl, aber auch nicht die schlechteste. Wir haben ja was einzubringen.<br />
Das Problem scheint mir aber darin zu liegen, dass manche inzwischen glauben, Kirche sei nichts anderes als so eine Wertagentur. Also nicht: wir betreiben u.a. auch eine gesellschaftliche Wertagentur, sondern: wir sind eine. Und das bedeutet in der Konsequenz das Überflüssigwerden von Gemeinden. Und die Unterwerfung der Kirche im Ganzen unter Effizienzkriterien.<br />
Was den McKinseys nicht klar ist: die Inhalte, Werte usw., die in so einer Sinnagentur vermarktet werden, verlieren ihre Kraft, wenn niemand sie mehr in Gemeinschaft lebt. Nur wenn Werte (sogar nur ansatzweise &#8230;) realexistierend gelebt werden, können sie orientierend wirken. Betriebswirtschaftlich ist das aber kaum einzurechnen.<br />
Und somit kann es dazu kommen, das die betriebswirtschaftlich getrimmte Kirche ihr Kerngeschäft kaputt macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: public thoughts</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung/comment-page-1#comment-23564</link>
		<dc:creator>public thoughts</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 12:51:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/07/peters-gedanken/kirche-und-zukunft/ware-erleuchtung#comment-23564</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Paulus in der Süddeutschen · Paul in the Süddeutsche...&lt;/strong&gt;

 Weil ich mich gerade aufgrund der Übersetzung von Tom Wrights Kommentar zum Römerbrief entsprechend viel mit der Materie beschäftige, freut es mich besonders zu sehen, dass auch die Süddeutsche etwas zum Thema Reich Gottes zu sagen hat: Der christ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paulus in der Süddeutschen · Paul in the Süddeutsche&#8230;</strong></p>
<p> Weil ich mich gerade aufgrund der Übersetzung von Tom Wrights Kommentar zum Römerbrief entsprechend viel mit der Materie beschäftige, freut es mich besonders zu sehen, dass auch die Süddeutsche etwas zum Thema Reich Gottes zu sagen hat: Der christ&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

