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	<title>Kommentare zu: Irrtumslosigkeit</title>
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		<title>Von: Die bronzene Schlange &#171; .diskutabel</title>
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		<dc:creator>Die bronzene Schlange &#171; .diskutabel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2007 13:38:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gespannt, was andere dazu denken (Tino hat schon auf einen Kommentar von Peter Aschoff hingewiesen, der mir allerdings zu weit geht. Auch Kapeka hat sich schon mal auf die Diskussion [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gespannt, was andere dazu denken (Tino hat schon auf einen Kommentar von Peter Aschoff hingewiesen, der mir allerdings zu weit geht. Auch Kapeka hat sich schon mal auf die Diskussion [...]</p>
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		<title>Von: DoSi</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/30/theologie/irrtumslosigkeit/comment-page-1#comment-27608</link>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 13:02:09 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wort Gottes&quot; bezieht sich ja im NT auch nicht auf &quot;die Schriften des AT&quot;. Ich sehe auch eine fortschreitende Offenbarung, das ist keine Frage. Von meinem persönlichen Verständnis von 2Tim 3,16 und 2Petr 1,21 her ergibt sich Inspiration als Konformität des vom menschlichen Schreiber ohne Ausschaltung seiner Persönlichkeit Verfassten mit dem göttlichen Aussagewillen. Und von daher gesehen sehe ich die &quot;Ausradierung&quot; (muss man ja so klar und schmerzhaft sagen, wie es ist) der Kanaaniter als klar offenbarten Willen Gottes. Das befremdet mich und es schmerzt und ich ringe damit.

Aber Luthers &quot;Was Christum treibet&quot; riecht mir dann doch wieder sehr nach Subjektivität.

Interessant wäre die Frage des Zusammenhangs zwischen einer solchen Korrektur im Sinne von &quot;Das entspricht nicht dem Wesen Gottes&quot; und Gedanken des Universalismus. Was nicht heißen soll, dass ich letztere nicht auch träume...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wort Gottes&#8221; bezieht sich ja im NT auch nicht auf &#8220;die Schriften des AT&#8221;. Ich sehe auch eine fortschreitende Offenbarung, das ist keine Frage. Von meinem persönlichen Verständnis von 2Tim 3,16 und 2Petr 1,21 her ergibt sich Inspiration als Konformität des vom menschlichen Schreiber ohne Ausschaltung seiner Persönlichkeit Verfassten mit dem göttlichen Aussagewillen. Und von daher gesehen sehe ich die &#8220;Ausradierung&#8221; (muss man ja so klar und schmerzhaft sagen, wie es ist) der Kanaaniter als klar offenbarten Willen Gottes. Das befremdet mich und es schmerzt und ich ringe damit.</p>
<p>Aber Luthers &#8220;Was Christum treibet&#8221; riecht mir dann doch wieder sehr nach Subjektivität.</p>
<p>Interessant wäre die Frage des Zusammenhangs zwischen einer solchen Korrektur im Sinne von &#8220;Das entspricht nicht dem Wesen Gottes&#8221; und Gedanken des Universalismus. Was nicht heißen soll, dass ich letztere nicht auch träume&#8230;</p>
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		<title>Von: Peter Aschoff</title>
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		<dc:creator>Peter Aschoff</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 11:49:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, was Cahill hier meint, ist gerade nicht, dass man das Anstößige aus der Bibel streicht. Nur kann man eben nicht pauschal alles zum Wort Gottes erklären, &quot;weil es in der Bibel steht&quot;, ohne inhaltlich zu werten und abzustufen: Nämlich dass sich Gott in bestimmten Passagen und Aussagen sehr viel klarer offenbart als in anderen. Wenn Jesus &quot;das&quot; Wort Gottes ist, dann ist es die Schrift in einem anderen und auch sehr viel differenzierteren Sinn. Und ihr Inhalt muss als ein fortschreitender historischer Entwicklungsprozess verstanden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, was Cahill hier meint, ist gerade nicht, dass man das Anstößige aus der Bibel streicht. Nur kann man eben nicht pauschal alles zum Wort Gottes erklären, &#8220;weil es in der Bibel steht&#8221;, ohne inhaltlich zu werten und abzustufen: Nämlich dass sich Gott in bestimmten Passagen und Aussagen sehr viel klarer offenbart als in anderen. Wenn Jesus &#8220;das&#8221; Wort Gottes ist, dann ist es die Schrift in einem anderen und auch sehr viel differenzierteren Sinn. Und ihr Inhalt muss als ein fortschreitender historischer Entwicklungsprozess verstanden werden.</p>
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		<title>Von: DoSi</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/04/30/theologie/irrtumslosigkeit/comment-page-1#comment-27593</link>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 10:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt wird es auch für mich wieder interessant ;-)

Die Josua-Geschichten sind für mich auch ein Stück weit unverständlich, keine Frage. Aber sie zurückweisen? 
Die Psalmen (Bsp. 137) sind mir da viel näher: Hier drückt der Beter seinen Vergeltungswillen im Gebet vor Gott aus. Gut, dass sich  solche Gefühle ehrlich eingestanden und vor Gott ausgesprochen werden können. Aber: Beim Aussprechen muss es bleiben, &quot;die Rache ist des Herrn&quot;. Am Ende bleibt die Bitte um ein erneuertes Herz (Ps. 139). 

Bestimmte Passagen &quot;als unwürdig für einen Gott, an den wir glauben wollen&quot;, zurückzuweisen, geht mir zu weit. Hier ist wieder der Mensch letzte Instanz. Ich entscheide von meinem Gottesbild her, was in der Bibel bleiben darf und was nicht. Ist das nicht Götzendienst? 

Die Ecken und Kanten mancher biblischen Geschichten in mein Glaubensmosaik zu integrieren ist sehr viel herausfordernder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt wird es auch für mich wieder interessant <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Josua-Geschichten sind für mich auch ein Stück weit unverständlich, keine Frage. Aber sie zurückweisen?<br />
Die Psalmen (Bsp. 137) sind mir da viel näher: Hier drückt der Beter seinen Vergeltungswillen im Gebet vor Gott aus. Gut, dass sich  solche Gefühle ehrlich eingestanden und vor Gott ausgesprochen werden können. Aber: Beim Aussprechen muss es bleiben, &#8220;die Rache ist des Herrn&#8221;. Am Ende bleibt die Bitte um ein erneuertes Herz (Ps. 139). </p>
<p>Bestimmte Passagen &#8220;als unwürdig für einen Gott, an den wir glauben wollen&#8221;, zurückzuweisen, geht mir zu weit. Hier ist wieder der Mensch letzte Instanz. Ich entscheide von meinem Gottesbild her, was in der Bibel bleiben darf und was nicht. Ist das nicht Götzendienst? </p>
<p>Die Ecken und Kanten mancher biblischen Geschichten in mein Glaubensmosaik zu integrieren ist sehr viel herausfordernder.</p>
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