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	<title>Kommentare zu: Meine schwarze Kiste</title>
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		<title>Von: wegbegleiter</title>
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		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 10:08:19 +0000</pubDate>
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		<description>Teile ich zu großen Teilen, aber nicht in der Konsequenz Bonhoeffers, die eigenen Untiefen nur noch Gott zu zeigen (hier ist das Zitat zumindest missverständlich), denn Beichte heisst gerade: der Christus im Herzen des anderen ist stärker als in meinem Herzen (auch wieder Bonhoeffer) und das menschliche Gegenüber spricht mir Heil und Vergebung zu. Wie gut es tut, vertraute Menschen in ein verwundetes und manchmal dunkles Herz schauen zu lassen - das erleben Menschen in 12-Schritte Gruppen. Hier ist die Offenheit ein Schlüssel zur Heilung. Der Zwang zur Offenheit vor jedermann dagegen ist wohl ein Talkshow-Virus, den wir uns eingefangen haben und wie Richard Rohr mal so schön ausführte: die Opferrolle ist eben auch eine Rolle und man kann sich prächtig in ihr einrichten. Er prophezeite das Verharren in der Opferrolle als größtes geistliches Problem der Neuzeit (in: Hope against darkness). 
Und was das Unverständnis des eigenen Selbst angeht: mir hilft da Kierkegaard weiter in seiner &quot;Krankheit zum Tode&quot; - siehe der aktuelle Post in meinem Blog. Denn auch ich kapier mich einfach nicht... und muss es auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Teile ich zu großen Teilen, aber nicht in der Konsequenz Bonhoeffers, die eigenen Untiefen nur noch Gott zu zeigen (hier ist das Zitat zumindest missverständlich), denn Beichte heisst gerade: der Christus im Herzen des anderen ist stärker als in meinem Herzen (auch wieder Bonhoeffer) und das menschliche Gegenüber spricht mir Heil und Vergebung zu. Wie gut es tut, vertraute Menschen in ein verwundetes und manchmal dunkles Herz schauen zu lassen &#8211; das erleben Menschen in 12-Schritte Gruppen. Hier ist die Offenheit ein Schlüssel zur Heilung. Der Zwang zur Offenheit vor jedermann dagegen ist wohl ein Talkshow-Virus, den wir uns eingefangen haben und wie Richard Rohr mal so schön ausführte: die Opferrolle ist eben auch eine Rolle und man kann sich prächtig in ihr einrichten. Er prophezeite das Verharren in der Opferrolle als größtes geistliches Problem der Neuzeit (in: Hope against darkness).<br />
Und was das Unverständnis des eigenen Selbst angeht: mir hilft da Kierkegaard weiter in seiner &#8220;Krankheit zum Tode&#8221; &#8211; siehe der aktuelle Post in meinem Blog. Denn auch ich kapier mich einfach nicht&#8230; und muss es auch nicht.</p>
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