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Ziemlich dreist

Peter | 21. Aug 2007

Eben rief Kabel Deutschland an, man habe mir ein Paket mit einem Gerät zugeschickt. Ich merkte an, keines bestellt zu haben und bekam zu hören, man habe mich letzte Woche telefonisch nicht erreichen können. Das Paket sei aber schon unterwegs. Es sei ja ein Retourenschein dabei und ich sei ja Bestandskunde.

Das könnte sich nun allerdings ändern!

Verärgert legte ich auf, ohne mir den Werbesermon weiter anzuhören. Martina meinte, man dürfe Dinge behalten, die einem ungefragt zugesandt würden, wollte das Paket dann aber doch nicht annehmen, wenn es kommt (vielleicht war das ja auch nur eine taktische Lüge des Verkäufers, wir werden sehen).

Die Jungs dagegen waren entzückt von der Idee, den Kram einfach zu behalten. Ich habe etwas recherchiert und hier § 241a BGB entdeckt:

Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.

Jetzt warten wir mal ab. Bei der IHK Nürnberg kann man Abmahnungen gegen unerwünschte Werbung veranlassen, und da steht nun Folgendes zum Thema:

Die Zusendung unbestellter Waren oder die Erbringung nicht bestellter Dienstleistungen ist grundsätzlich unzulässig. Eine Ausnahme besteht, wenn sich der Empfänger mit der Zusendung ausdrücklich oder stillschweigend einverstanden erklärt hat. Eine mutmaßliche Einwilligung liegt beispielsweise bei laufenden Geschäftsbeziehungen vor.

Technorati Tags: Marketing, Verbraucherschutz

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Wahr-Nehmungen

Peter | 21. Aug 2007

Urlaub heißt bei diesem Wetter (und mit einem Kranken in der Familie): Lesen. Verreisen in der Phantasie und dabei spannende Entdeckungen zu machen. Zum Beispiel in diesem Roman, den ich längst schon lesen wollte:

Menschen sieht man nicht wie Häuser, Bäume und Sterne. Man sieht sie in der Erwartung, ihnen in einer bestimmten Weise begegnen zu können und sie dadurch zu einem Stück des eigenen Inneren zu machen. Die Einbildungskraft schneidet sie zurecht, damit sie zu den eigenen Wünschen und Hoffnungen passen, aber auch so, dass sich an ihnen die eigenen Ängste und Vorurteile bestätigen können. Wir gelangen nicht einmal sicher und unvoreingenommen bis zu den äußeren Konturen eines Anderen. Unterwegs wird der Blick abgelenkt und getrübt von all den Wünschen und Phantasmen, die uns zu dem besonderen, unverwechselbaren Menschen machen, der wir sind.


“Nachtzug nach Lissabon.” (Pascal Mercier)

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