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	<title>Kommentare zu: Die Sünden der Väter?</title>
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		<title>Von: jonnyd</title>
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		<dc:creator>jonnyd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 21:29:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ein klarer Fall von theologischem Dualismus, oder? Denn dahinter steckt doch der Gedanke: Das beschriebene Problem der Unversöhnlichkeit lässt sich mit &quot;menschlichen&quot; Mitteln (z. B. die eigene Einstellung überdenken, aktiv auf andere zugehen) nicht lösen. Man muss das &quot;geistlich&quot; angehen. Und wenn man will, findet man dafür in der Bibel ja auch jede Menge Verse, die man zu einer entsprechenden Theologie verquicken kann. Da ist es dann das unschuldige Blut, das vergossen wurde, jetzt buchstäblich an der Erde haftet und den Segen Gottes abhält. 
So einfach und biblisch, oder? Also lautet der Schluss: Will man das Problem lösen, muss man diese Ursachen angehen. Alles andere ist vergebliche Mühe - wäre typisch Mensch eben. Und genau das ist dann der Weg, der den Menschen aus der konkreten Verantwortung nimmt nach dem  Motto: &quot;Wir müssen nur die richtigen geistlichen Formeln anwenden, dann wird sich alles zum Guten wenden; und wir müssen uns nicht einmal die Hände schmutzig machen dabei. Warum sich also engagieren?&quot;
Mir sind nicht wenige Leute mit dieser Theologie über den Weg gelaufen. Und viele von ihnen meinen es sicherlich redlich. Sie haben Probleme erkannt und wollen etwas zur Veränderung beitragen. Anderen kommt diese Theologie aber aus nicht immer schmeichelhaften Gründen gerade recht. Dazu zähle ich: a) Menschen, die Verantwortung aus Bequemlichkeit scheuen. b) Menschen, die Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen (vielleicht aus einem Gefühl der Hilflosigkeit). c) Menschen, die in diesem spekulativen Umfeld die Deutungshoheit für sich reklamieren und dadurch eine Chance sehen, Macht ausüben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein klarer Fall von theologischem Dualismus, oder? Denn dahinter steckt doch der Gedanke: Das beschriebene Problem der Unversöhnlichkeit lässt sich mit &#8220;menschlichen&#8221; Mitteln (z. B. die eigene Einstellung überdenken, aktiv auf andere zugehen) nicht lösen. Man muss das &#8220;geistlich&#8221; angehen. Und wenn man will, findet man dafür in der Bibel ja auch jede Menge Verse, die man zu einer entsprechenden Theologie verquicken kann. Da ist es dann das unschuldige Blut, das vergossen wurde, jetzt buchstäblich an der Erde haftet und den Segen Gottes abhält.<br />
So einfach und biblisch, oder? Also lautet der Schluss: Will man das Problem lösen, muss man diese Ursachen angehen. Alles andere ist vergebliche Mühe &#8211; wäre typisch Mensch eben. Und genau das ist dann der Weg, der den Menschen aus der konkreten Verantwortung nimmt nach dem  Motto: &#8220;Wir müssen nur die richtigen geistlichen Formeln anwenden, dann wird sich alles zum Guten wenden; und wir müssen uns nicht einmal die Hände schmutzig machen dabei. Warum sich also engagieren?&#8221;<br />
Mir sind nicht wenige Leute mit dieser Theologie über den Weg gelaufen. Und viele von ihnen meinen es sicherlich redlich. Sie haben Probleme erkannt und wollen etwas zur Veränderung beitragen. Anderen kommt diese Theologie aber aus nicht immer schmeichelhaften Gründen gerade recht. Dazu zähle ich: a) Menschen, die Verantwortung aus Bequemlichkeit scheuen. b) Menschen, die Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen (vielleicht aus einem Gefühl der Hilflosigkeit). c) Menschen, die in diesem spekulativen Umfeld die Deutungshoheit für sich reklamieren und dadurch eine Chance sehen, Macht ausüben.</p>
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