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	<title>Kommentare zu: Emergent-Nachlese (8): rot/blaues und grünes Evangelium</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 19:08:33 +0000</pubDate>
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		<description>I wo...</description>
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		<title>Von: Alex</title>
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		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 18:41:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ach du liebes bisschen - diese pingbacks geraten ja manchmal außer Rand und Band! Lösch&#039;s ruhig raus...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach du liebes bisschen &#8211; diese pingbacks geraten ja manchmal außer Rand und Band! Lösch&#8217;s ruhig raus&#8230;</p>
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		<title>Von: Report: LeRon Shults über &#8220;Christologie und Wissenschaft&#8221; &#171; Read.Think.Pray.Live.</title>
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		<dc:creator>Report: LeRon Shults über &#8220;Christologie und Wissenschaft&#8221; &#171; Read.Think.Pray.Live.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 18:05:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dezember 14, 2007 von Alex    Wie erwähnt war LeRon Shults am 7.+8.12. hier in Tübingen. Er hat vier Vorträge aus seinem demnächst erscheinenden Buch “Christology and Science” gehalten. Am Freitagabend ging es um eine Einführung ins Thema, Samstag dann drei Blöcke mit den Titeln “Incarnation and Evolutionary Biology”, “Atonement and Cultural Anthropology” und “Parousia and Physical Cosmology”. Ich werde hier keine amtliche Zusammenfassung der Vorträge liefern. Zum einen würde ich das eh nicht mehr hinkriegen, zum anderen kann man ja bei Interesse das Buch kaufen, bald jedenfalls. Deshalb schreibe ich hier einfach einige Punkte auf, die bei mir hängen geblieben sind. Von der Substanz zur RelationDie “Wende zur Relationalität” ist der tiefgreifende philosophische Wandel, auf dem, soweit ich es sehe, das ganze “Reforming”-Projekt von Shults fußt. In einigen Punkten erinnert diese Wende an die typischen postmodernen Beschreibungen [Link]. Insgesamt unterscheidet sich diese Wende zur Relationalität aber darin, dass sie weniger etwas beschreibt, was bereits den Zeitgeist prägt - wie in vielen Beschreibungen der Wende Moderne/Postmoderne -, sondern eher etwas beschreibt, was eine teilweise jahrtausendealte Prägung umformen soll. Es geht um eine Auflösung oder zumindest Lockerung und Dynamisierung von Gegensatzpaaren wie “Materie und Geist”, “Zeit und Ewigkeit”, “Ursache und Wirkung” usw. Gerade an diesen Stellen wird auch versucht, die Schnittstellen zu Konzepten der Naturwissenschaften deutlich zu machen. Das ganze hört sich jetzt wenig greifbar an, und das blieb es für mich auch. Was mir jedenfalls einleuchtete war, dass bei der Übersetzung biblischer Gedanken in griechisches Substanzdenken Probleme auftreten, und dass eine Revision des Substanzdenkens hier auch den Blick auf einige verloren gegangene Aspekte in der neutestamentlichen Theologie wieder freilegen könnte.Wissenschaft mit existenzieller DimensionSehr gut fand ich LeRons Feststellung, dass jede Form von Wissenschaft eine existenzielle Dimension besitzt. Existenziell soll hier heißen: Wenn wir in der Theologie über Gott nachdenken, suchen wir nicht nach neutralen Informationen. Wir erwarten und wünschen, dass unsere Ergebnisse eine Relevanz für unser Leben haben. Das gilt aber eben auch für die scheinbar harten Faktenwissenschaften. Wir untersuchen die Entstehung des Lebens oder die Struktur der Materie nicht, weil es uns befohlen wurde oder weil wir sonst nichts mit unserer Zeit anzufangen wüssten. Wir erwarten, so Shults, in gewisser Weise die Erfüllung von Wünschen und Sehnsüchten in jeder Form von Erkenntnis, die wir suchen. So wären sich Geistes- und Naturwissenschaften vielleicht nicht so fremd, wie sie manchmal scheinen. Konzepte der RechtfertigungstheologieAnselms Satisfaktionslehre (Lehre, dass Gott durch den Tod Jesu am Kreuz besänftigt wurde) gehört ja schon länger nicht mehr zu den “Hotsellern” im Bereich der Theologie. In der evangelikalen Evangelisation nutzen wir sie aber im Prinzip noch immer weitgehend. LeRon hat in seinem Durchgang durch die Geschichte der Rechtfertigungslehre ziemlich gut aufgezeigt, wie die Formen, in denen die Botschaft vom Kreuz kommuniziert wurde, immer auch eng mit kulturell-aktuellen Bildern zusammenhingen. Weil eingängige Bilder aus der eigenen Kultur gewählt wurden, zündete die Botschaft. Anselm verwendete z.B. das damals weiterverbreitete Konzept des Landeigentümers und seiner Lehensleute. Der Mut, mit dem damals die biblische Botschaft in neuen Bildern aktualisiert wurde, könnte auch uns inspirieren, oder? Eine Diskussion darüber läuft gerade auch bei Peter Aschoff. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dezember 14, 2007 von Alex    Wie erwähnt war LeRon Shults am 7.+8.12. hier in Tübingen. Er hat vier Vorträge aus seinem demnächst erscheinenden Buch “Christology and Science” gehalten. Am Freitagabend ging es um eine Einführung ins Thema, Samstag dann drei Blöcke mit den Titeln “Incarnation and Evolutionary Biology”, “Atonement and Cultural Anthropology” und “Parousia and Physical Cosmology”. Ich werde hier keine amtliche Zusammenfassung der Vorträge liefern. Zum einen würde ich das eh nicht mehr hinkriegen, zum anderen kann man ja bei Interesse das Buch kaufen, bald jedenfalls. Deshalb schreibe ich hier einfach einige Punkte auf, die bei mir hängen geblieben sind. Von der Substanz zur RelationDie “Wende zur Relationalität” ist der tiefgreifende philosophische Wandel, auf dem, soweit ich es sehe, das ganze “Reforming”-Projekt von Shults fußt. In einigen Punkten erinnert diese Wende an die typischen postmodernen Beschreibungen [Link]. Insgesamt unterscheidet sich diese Wende zur Relationalität aber darin, dass sie weniger etwas beschreibt, was bereits den Zeitgeist prägt &#8211; wie in vielen Beschreibungen der Wende Moderne/Postmoderne -, sondern eher etwas beschreibt, was eine teilweise jahrtausendealte Prägung umformen soll. Es geht um eine Auflösung oder zumindest Lockerung und Dynamisierung von Gegensatzpaaren wie “Materie und Geist”, “Zeit und Ewigkeit”, “Ursache und Wirkung” usw. Gerade an diesen Stellen wird auch versucht, die Schnittstellen zu Konzepten der Naturwissenschaften deutlich zu machen. Das ganze hört sich jetzt wenig greifbar an, und das blieb es für mich auch. Was mir jedenfalls einleuchtete war, dass bei der Übersetzung biblischer Gedanken in griechisches Substanzdenken Probleme auftreten, und dass eine Revision des Substanzdenkens hier auch den Blick auf einige verloren gegangene Aspekte in der neutestamentlichen Theologie wieder freilegen könnte.Wissenschaft mit existenzieller DimensionSehr gut fand ich LeRons Feststellung, dass jede Form von Wissenschaft eine existenzielle Dimension besitzt. Existenziell soll hier heißen: Wenn wir in der Theologie über Gott nachdenken, suchen wir nicht nach neutralen Informationen. Wir erwarten und wünschen, dass unsere Ergebnisse eine Relevanz für unser Leben haben. Das gilt aber eben auch für die scheinbar harten Faktenwissenschaften. Wir untersuchen die Entstehung des Lebens oder die Struktur der Materie nicht, weil es uns befohlen wurde oder weil wir sonst nichts mit unserer Zeit anzufangen wüssten. Wir erwarten, so Shults, in gewisser Weise die Erfüllung von Wünschen und Sehnsüchten in jeder Form von Erkenntnis, die wir suchen. So wären sich Geistes- und Naturwissenschaften vielleicht nicht so fremd, wie sie manchmal scheinen. Konzepte der RechtfertigungstheologieAnselms Satisfaktionslehre (Lehre, dass Gott durch den Tod Jesu am Kreuz besänftigt wurde) gehört ja schon länger nicht mehr zu den “Hotsellern” im Bereich der Theologie. In der evangelikalen Evangelisation nutzen wir sie aber im Prinzip noch immer weitgehend. LeRon hat in seinem Durchgang durch die Geschichte der Rechtfertigungslehre ziemlich gut aufgezeigt, wie die Formen, in denen die Botschaft vom Kreuz kommuniziert wurde, immer auch eng mit kulturell-aktuellen Bildern zusammenhingen. Weil eingängige Bilder aus der eigenen Kultur gewählt wurden, zündete die Botschaft. Anselm verwendete z.B. das damals weiterverbreitete Konzept des Landeigentümers und seiner Lehensleute. Der Mut, mit dem damals die biblische Botschaft in neuen Bildern aktualisiert wurde, könnte auch uns inspirieren, oder? Eine Diskussion darüber läuft gerade auch bei Peter Aschoff. [...]</p>
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		<title>Von: beisasse</title>
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		<dc:creator>beisasse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 05:04:39 +0000</pubDate>
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		<description>danke für den eintrag. mit hilfe der spiral dynamics eine sprachliche problemanzeige darzustellen finde ich sehr erhellend. bin mit dabei in der solidaritätshölle. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke für den eintrag. mit hilfe der spiral dynamics eine sprachliche problemanzeige darzustellen finde ich sehr erhellend. bin mit dabei in der solidaritätshölle. <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Alexander Hirsch</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49530</link>
		<dc:creator>Alexander Hirsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 21:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich Genesis 3 richtig verstehe, ist Sünde ja wesentlich ein Beziehungsbegriff - da muss ich ihn gar nicht rüberziehen. In diesem Rahmen finde ich dann auch die Rede von Sünde als &quot;Zielverfehlung&quot; sinnvoll. Also nicht: Du bist nicht fromm genug und kommst deshalb in die Hölle - sondern: du bist zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen und lebst an dieser Bestimmung vorbei. Die Folge ist dann dauerhafte Trennung von Gott. Was sicher nicht im Zentrum aller Gespräche stehen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich Genesis 3 richtig verstehe, ist Sünde ja wesentlich ein Beziehungsbegriff &#8211; da muss ich ihn gar nicht rüberziehen. In diesem Rahmen finde ich dann auch die Rede von Sünde als &#8220;Zielverfehlung&#8221; sinnvoll. Also nicht: Du bist nicht fromm genug und kommst deshalb in die Hölle &#8211; sondern: du bist zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen und lebst an dieser Bestimmung vorbei. Die Folge ist dann dauerhafte Trennung von Gott. Was sicher nicht im Zentrum aller Gespräche stehen muss.</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49529</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 20:33:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe gute Erfahrungen mit dem Kurs &quot;Christ werden - Christ bleiben&quot; gemacht, den wir schon öfters durchgeführt haben.
Sicherlich hat der Kurs einige Schwächen (z.B. der Titel), aber in einem Punkt gefällt mir der Kurs recht gut:
Die Sache mit der Trennung von Gott (=Verdammung/Hölle) wird von der Beziehungsseite aus angegangen. Bilder von einer Mauer oder von einem zerrissenen Kreis helfen, die Kaputtheit unserer Gottesbeziehung zu verstehen.
Ich habe den Eindruck, dass wir solche (abstrakten) Begriffe wie &quot;Sünde&quot; etc. besser verstehen, wenn wir sie auf die Beziehungsebene ziehen.
So kann man sogar behutsam die Sache mit der Verdammnis erklären (wobei das nicht das Hauptthema ist, aber auch nicht unter den Tisch fallen muss).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gute Erfahrungen mit dem Kurs &#8220;Christ werden &#8211; Christ bleiben&#8221; gemacht, den wir schon öfters durchgeführt haben.<br />
Sicherlich hat der Kurs einige Schwächen (z.B. der Titel), aber in einem Punkt gefällt mir der Kurs recht gut:<br />
Die Sache mit der Trennung von Gott (=Verdammung/Hölle) wird von der Beziehungsseite aus angegangen. Bilder von einer Mauer oder von einem zerrissenen Kreis helfen, die Kaputtheit unserer Gottesbeziehung zu verstehen.<br />
Ich habe den Eindruck, dass wir solche (abstrakten) Begriffe wie &#8220;Sünde&#8221; etc. besser verstehen, wenn wir sie auf die Beziehungsebene ziehen.<br />
So kann man sogar behutsam die Sache mit der Verdammnis erklären (wobei das nicht das Hauptthema ist, aber auch nicht unter den Tisch fallen muss).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49528</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 17:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>Die sind super gegen Spam. 

Verlorenheit ist postmodern keine Frage mehr, sondern die Grundstimmung, habe ich das Gefühl. Das muss man gar nicht mehr erklären. Es weiß eh jeder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die sind super gegen Spam. </p>
<p>Verlorenheit ist postmodern keine Frage mehr, sondern die Grundstimmung, habe ich das Gefühl. Das muss man gar nicht mehr erklären. Es weiß eh jeder.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Hirsch</title>
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		<dc:creator>Alexander Hirsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 17:14:31 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens finde ich als Mathe-Analphabet die kleinen Rechenaufgaben unter dem Kommentarformular diskriminierend :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens finde ich als Mathe-Analphabet die kleinen Rechenaufgaben unter dem Kommentarformular diskriminierend <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Hirsch</title>
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		<dc:creator>Alexander Hirsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 17:13:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Frage ist, ob wir den biblischen Begriff auch anders verstehen können (und ob er je ausschließlich “blau” gemeint war…). Ich denke, das geht.&quot;
Darf ich um einen konkreten Vorschlag bitten?

&quot;Es geht sicher nicht darum, dem Zeitgeist nach dem Mund zu reden, sondern um die Frage nach geeigneten Zugängen.&quot;
Zuhören ist Trumpf. Menschen, die Antworten geben, während der andere noch an der Frage bastelt, sind immer unerfreulich und besonders im Umfeld allseitig geschlossener Weltbilder anzutreffen - sei es unter Christen, unter Fundi-Atheisten (Dawkins &amp; Co.) oder bei denen, für die &quot;alles ist relativ&quot; absolute Wahrheit ist. Aber wenn die Zeit für Antworten gekommen ist, bleibt die Frage, was ich antworte. Einen Zugang finden ist eine Sache, etwas mitzuteilen, wenn ich ihn denn dann gefunden habe, eine andere. Wenn ich da von der Botschaft Jesu ausgehe, finde ich eben (neben anderem, das vielleicht mancherorts verschütt geraten ist) auch extrem deutliche Aussagen über Rettung und Verlorensein. Dass ich diese Aussagen nicht mit einer Selbstzufriedenheit à la &quot;Ich bin drin - du bist draußen, ätsch&quot; vermittle sondern eher wie ein Wanderer, der einen anderen vor einem gefährlichen Wegstück warnt, ist, glaube ich, keine ganz neue Erkenntnis. Nur meine ich, die Warnung dürfen wir nicht unterschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Frage ist, ob wir den biblischen Begriff auch anders verstehen können (und ob er je ausschließlich “blau” gemeint war…). Ich denke, das geht.&#8221;<br />
Darf ich um einen konkreten Vorschlag bitten?</p>
<p>&#8220;Es geht sicher nicht darum, dem Zeitgeist nach dem Mund zu reden, sondern um die Frage nach geeigneten Zugängen.&#8221;<br />
Zuhören ist Trumpf. Menschen, die Antworten geben, während der andere noch an der Frage bastelt, sind immer unerfreulich und besonders im Umfeld allseitig geschlossener Weltbilder anzutreffen &#8211; sei es unter Christen, unter Fundi-Atheisten (Dawkins &amp; Co.) oder bei denen, für die &#8220;alles ist relativ&#8221; absolute Wahrheit ist. Aber wenn die Zeit für Antworten gekommen ist, bleibt die Frage, was ich antworte. Einen Zugang finden ist eine Sache, etwas mitzuteilen, wenn ich ihn denn dann gefunden habe, eine andere. Wenn ich da von der Botschaft Jesu ausgehe, finde ich eben (neben anderem, das vielleicht mancherorts verschütt geraten ist) auch extrem deutliche Aussagen über Rettung und Verlorensein. Dass ich diese Aussagen nicht mit einer Selbstzufriedenheit à la &#8220;Ich bin drin &#8211; du bist draußen, ätsch&#8221; vermittle sondern eher wie ein Wanderer, der einen anderen vor einem gefährlichen Wegstück warnt, ist, glaube ich, keine ganz neue Erkenntnis. Nur meine ich, die Warnung dürfen wir nicht unterschlagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49525</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 16:21:08 +0000</pubDate>
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		<description>Gottes Zorn im blauen Verständnis werden wir nicht mehr aus der Mottenkiste holen. Das ist tatsächlich Ausdruck einer (hier bei uns) überkommenen Weltsicht. Die Frage ist, ob wir den biblischen Begriff auch anders verstehen können (und ob er je ausschließlich &quot;blau&quot; gemeint war...). Ich denke, das geht. 

Es geht sicher nicht darum, dem Zeitgeist nach dem Mund zu reden, sondern um die Frage nach geeigneten Zugängen. Dazu muss ich erst einmal verstehen, wie der andere empfindet, bevor ich es kritisiere. Das fällt aber oft unter den Tisch, und dann ist es kein Wunder, dass Dawkins-Bücher sich so toll verkaufen, wenn so viele Christen die dunkle Hintergrundfolie dafür liefern. Was mich beunruhigt ist, dass viele die Empörung gar nicht nachvollziehen können, die gesund empfindende Menschen bei dieser Art &quot;Evangelium&quot; spüren. Das muss man erst einmal eine Weile aushalten, bevor man fragt, wie man es überwindet oder transzendiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gottes Zorn im blauen Verständnis werden wir nicht mehr aus der Mottenkiste holen. Das ist tatsächlich Ausdruck einer (hier bei uns) überkommenen Weltsicht. Die Frage ist, ob wir den biblischen Begriff auch anders verstehen können (und ob er je ausschließlich &#8220;blau&#8221; gemeint war&#8230;). Ich denke, das geht. </p>
<p>Es geht sicher nicht darum, dem Zeitgeist nach dem Mund zu reden, sondern um die Frage nach geeigneten Zugängen. Dazu muss ich erst einmal verstehen, wie der andere empfindet, bevor ich es kritisiere. Das fällt aber oft unter den Tisch, und dann ist es kein Wunder, dass Dawkins-Bücher sich so toll verkaufen, wenn so viele Christen die dunkle Hintergrundfolie dafür liefern. Was mich beunruhigt ist, dass viele die Empörung gar nicht nachvollziehen können, die gesund empfindende Menschen bei dieser Art &#8220;Evangelium&#8221; spüren. Das muss man erst einmal eine Weile aushalten, bevor man fragt, wie man es überwindet oder transzendiert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Hirsch</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49524</link>
		<dc:creator>Alexander Hirsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 15:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>Du greifst eine ganz wichtige Fragestellung auf. Zu anderen Zeiten mag diese Botschaft besser in die allgemeine Landschaft gepasst haben. Neben der Frage: Wie geht es anders? Auf welcher Frequenz gibt es eine Verständigung? stellt sich mir aber auch die Frage: Was ist denn mit dieser unerfreulichen Botschaft von Gottes Zorn? Lassen wir die einfach weg? Kommt sie in ein Sonderprogramm für Schwer Vermittelbare? Ist sie nur Ausdruck einer überkommenen Weltsicht oder doch auch Selbstoffenbarung Gottes?
Wenn ich die Wahl habe dazwischen, Menschen mit der Hölle in den Himmel zu jagen, oder nur das zu predigen, was Menschen nach derzeitiger Zeitgeistanalyse hören können/wollen/dürfen, denke ich: Es muss also anders gehen. Was meinen andere?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du greifst eine ganz wichtige Fragestellung auf. Zu anderen Zeiten mag diese Botschaft besser in die allgemeine Landschaft gepasst haben. Neben der Frage: Wie geht es anders? Auf welcher Frequenz gibt es eine Verständigung? stellt sich mir aber auch die Frage: Was ist denn mit dieser unerfreulichen Botschaft von Gottes Zorn? Lassen wir die einfach weg? Kommt sie in ein Sonderprogramm für Schwer Vermittelbare? Ist sie nur Ausdruck einer überkommenen Weltsicht oder doch auch Selbstoffenbarung Gottes?<br />
Wenn ich die Wahl habe dazwischen, Menschen mit der Hölle in den Himmel zu jagen, oder nur das zu predigen, was Menschen nach derzeitiger Zeitgeistanalyse hören können/wollen/dürfen, denke ich: Es muss also anders gehen. Was meinen andere?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tommes</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49523</link>
		<dc:creator>Tommes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 14:15:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Peter,
dein Post hat mir den Workshop in Erlangen in Erinnerung gebracht, der mir noch (positiv) nachgegangen ist.
Tommes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Peter,<br />
dein Post hat mir den Workshop in Erlangen in Erinnerung gebracht, der mir noch (positiv) nachgegangen ist.<br />
Tommes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Emergent Marburg, Hamburg &#38; Erlangen at einAugenblick.de</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium/comment-page-1#comment-49522</link>
		<dc:creator>Emergent Marburg, Hamburg &#38; Erlangen at einAugenblick.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 11:18:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/12/12/peters-gedanken/theologie/emergent-nachlese-8-rotblaues-und-grunes-evangelium#comment-49522</guid>
		<description>[...] Peter Aschoff: • Emergent-Nachlese (1): Der angebissene Apfel • Emergent-Nachlese (2): Facebook • Emergent-Nachlese (3): Brian McLaren • Emergent-Nachlese (4): Die zwei Listen • Emergent-Nachlese (5): Bibel-Pingpong • Emergent-Nachlese (6): Weltenwanderer • Emergent-Nachlese (7): Sub- oder Gegenkultur? • Emergent-Nachlese (8): rot/blaues und gr&#252;nes Evangelium [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Peter Aschoff: • Emergent-Nachlese (1): Der angebissene Apfel • Emergent-Nachlese (2): Facebook • Emergent-Nachlese (3): Brian McLaren • Emergent-Nachlese (4): Die zwei Listen • Emergent-Nachlese (5): Bibel-Pingpong • Emergent-Nachlese (6): Weltenwanderer • Emergent-Nachlese (7): Sub- oder Gegenkultur? • Emergent-Nachlese (8): rot/blaues und gr&#252;nes Evangelium [...]</p>
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