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	<title>Kommentare zu: Blöde Frage?</title>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/03/22/theologie/blode-frage/comment-page-1#comment-49787</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 06:25:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte den Gottesdienstentwurf damals gar nicht so genau gelesen, als ich ihn vorgeschlagen habe  ;-)
Beim Nachdenken über deine Gedanken ist mir bewusst geworden, dass Rollins mit seiner Erzählung einen Gedanken aufgreift, der mir schon häufig im &quot;Dunstkreis&quot; der Emerging Church begegnet ist: die (aufgrund der Historie und des gegenwärtigen Image nachvollziehbare aber dennoch) problematische Gegenüberstellung von &quot;Christen&quot; und &quot;Nachfolgern Jesu&quot;. Es kann ganz offensichtlich ein heilsames Korrektiv sein, wenn der Focus auf die Person Jesu gelenkt und das Bemühen um ein besseres Verstehen seines historischen Umfeldes neu belebt wird; als Extremvariante ist mir jedoch in Büchern und Vorträgen immer wieder der Gedanke begegnet, dass du als Buddhist ein &quot;Follower of Jesus&quot;  werden  und dennoch  in deinem religiösen Umfeld bleiben kannst, oder Muslim sein und &quot;Jesus nachfolgen&quot;. Da hört die Geschichte eben doch VOR Ostern auf, und Pfingsten mit der Ausgießung eines Geistes, der Menschen ganz für sich in Beschlag nimmt, kommt dann auch nicht mehr vor. Scheint mir, dass Rollins in der Hinsicht nicht klar genug ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte den Gottesdienstentwurf damals gar nicht so genau gelesen, als ich ihn vorgeschlagen habe  <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Beim Nachdenken über deine Gedanken ist mir bewusst geworden, dass Rollins mit seiner Erzählung einen Gedanken aufgreift, der mir schon häufig im &#8220;Dunstkreis&#8221; der Emerging Church begegnet ist: die (aufgrund der Historie und des gegenwärtigen Image nachvollziehbare aber dennoch) problematische Gegenüberstellung von &#8220;Christen&#8221; und &#8220;Nachfolgern Jesu&#8221;. Es kann ganz offensichtlich ein heilsames Korrektiv sein, wenn der Focus auf die Person Jesu gelenkt und das Bemühen um ein besseres Verstehen seines historischen Umfeldes neu belebt wird; als Extremvariante ist mir jedoch in Büchern und Vorträgen immer wieder der Gedanke begegnet, dass du als Buddhist ein &#8220;Follower of Jesus&#8221;  werden  und dennoch  in deinem religiösen Umfeld bleiben kannst, oder Muslim sein und &#8220;Jesus nachfolgen&#8221;. Da hört die Geschichte eben doch VOR Ostern auf, und Pfingsten mit der Ausgießung eines Geistes, der Menschen ganz für sich in Beschlag nimmt, kommt dann auch nicht mehr vor. Scheint mir, dass Rollins in der Hinsicht nicht klar genug ist &#8230;</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/03/22/theologie/blode-frage/comment-page-1#comment-49777</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 19:16:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, und das ist nicht einmal egoistisch gedacht, finde ich. Egoismus ist doch nur dann vorhanden, wenn ich meine Interessen auf Kosten (!) anderer durchsetze. Sonst wäre ja jede Form von Liebe egoistisch (weil es mir gut geht, wenn ich anderen Gutes tue). Bullshit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, und das ist nicht einmal egoistisch gedacht, finde ich. Egoismus ist doch nur dann vorhanden, wenn ich meine Interessen auf Kosten (!) anderer durchsetze. Sonst wäre ja jede Form von Liebe egoistisch (weil es mir gut geht, wenn ich anderen Gutes tue). Bullshit&#8230;</p>
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		<title>Von: DoSi</title>
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		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 18:56:56 +0000</pubDate>
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		<description>Das ging mir damals ähnlich wie Dir, als ich das gelesen habe...

Was übrigens das Spekulieren auf das Happy End anbelangt: Mir gefällt es, wie Klaus Berger in seinem Jesus-Buch immer wieder betont, daß es selbst bei den Nachfolgerufen Jesu und in der Bergpredigt immer um Lohn beim himmlischen Vater geht - also da durchaus ein egoistisches Motiv vorhanden ist und auch sein darf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging mir damals ähnlich wie Dir, als ich das gelesen habe&#8230;</p>
<p>Was übrigens das Spekulieren auf das Happy End anbelangt: Mir gefällt es, wie Klaus Berger in seinem Jesus-Buch immer wieder betont, daß es selbst bei den Nachfolgerufen Jesu und in der Bergpredigt immer um Lohn beim himmlischen Vater geht &#8211; also da durchaus ein egoistisches Motiv vorhanden ist und auch sein darf.</p>
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