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	<title>Kommentare zu: Nochmal: Fromme Männermythen</title>
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		<title>Von: silence</title>
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		<dc:creator>silence</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:23:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter,
Danke - das war ja wirklich nicht so wichtig. Überlegungen über Bildungschancen, Aufgabenverteilungen, soziale und emotionale Kompetenzen und deren Umsetzung in Familien, Paarbeziehungen oder Gemeinschaften sind sicher wichtiger.
Meiner Meinung nach ist Chauvinismus ein entscheidendes Hindernis für Entwicklung und Dialog. Frauen sollten ebenso darauf verzichten wie Männer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter,<br />
Danke &#8211; das war ja wirklich nicht so wichtig. Überlegungen über Bildungschancen, Aufgabenverteilungen, soziale und emotionale Kompetenzen und deren Umsetzung in Familien, Paarbeziehungen oder Gemeinschaften sind sicher wichtiger.<br />
Meiner Meinung nach ist Chauvinismus ein entscheidendes Hindernis für Entwicklung und Dialog. Frauen sollten ebenso darauf verzichten wie Männer.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 18:57:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hartmut: Ob glücklicher oder nicht - man kann das Rad manchmal nicht mehr zurückdrehen. In letzter Konsequenz müsste man Frauen die Bildungschancen begrenzen (so war das ja bis vor ein paar Jahrzehnten und ist es bis heute in manchen Regionen der Welt).

@ silence: Auf dem Video war ein US-Prediger, der über Pinkeln im Stehen und Männlichkeit nach biblischem Muster schwadroniert. Skurril, aber nicht so wichtig...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hartmut: Ob glücklicher oder nicht &#8211; man kann das Rad manchmal nicht mehr zurückdrehen. In letzter Konsequenz müsste man Frauen die Bildungschancen begrenzen (so war das ja bis vor ein paar Jahrzehnten und ist es bis heute in manchen Regionen der Welt).</p>
<p>@ silence: Auf dem Video war ein US-Prediger, der über Pinkeln im Stehen und Männlichkeit nach biblischem Muster schwadroniert. Skurril, aber nicht so wichtig&#8230;</p>
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		<title>Von: silence</title>
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		<dc:creator>silence</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 17:34:36 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat:
&quot;... Waren da die Rollenschemata unsrer Großeltern nicht einfacher? Wie waren damit glücklich - und wie!...&quot;

Waren sie das wirklich? Sahen nicht viele Ehen früher so aus, wie es in der Fernsehserie &quot;Ein Herz und eine Seele&quot; dargestellt wird? Tägliches herrisches Beleidigen war an der Tagesordnung, viele Ehen wurden einfach nur weitergeführt und ausgehalten.
Es ist anstrengend aber lohnend Rollenschemata mal anzuschaun und zu hinterfragen. Die meisten Männer wünschen sich heute eine Partnerin, eine Gefährtin auf Augenhöhe, was die meisten Frauen auch begrüßen. 

Das &quot;Skandalvideo&quot; aus Peters Post ist enfernt worden, so kam ich nicht mehr dazu mich zu entrüsten. Was wurde denn dort gezeigt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;&#8230; Waren da die Rollenschemata unsrer Großeltern nicht einfacher? Wie waren damit glücklich &#8211; und wie!&#8230;&#8221;</p>
<p>Waren sie das wirklich? Sahen nicht viele Ehen früher so aus, wie es in der Fernsehserie &#8220;Ein Herz und eine Seele&#8221; dargestellt wird? Tägliches herrisches Beleidigen war an der Tagesordnung, viele Ehen wurden einfach nur weitergeführt und ausgehalten.<br />
Es ist anstrengend aber lohnend Rollenschemata mal anzuschaun und zu hinterfragen. Die meisten Männer wünschen sich heute eine Partnerin, eine Gefährtin auf Augenhöhe, was die meisten Frauen auch begrüßen. </p>
<p>Das &#8220;Skandalvideo&#8221; aus Peters Post ist enfernt worden, so kam ich nicht mehr dazu mich zu entrüsten. Was wurde denn dort gezeigt?</p>
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		<title>Von: Hartmut Geuder</title>
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		<dc:creator>Hartmut Geuder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 20:55:34 +0000</pubDate>
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		<description>Diese unsere Kultur macht es uns eben nicht leicht: man muss immer wieder alles neu definieren. Waren da die Rollenschemata unsrer Großeltern nicht einfacher? Wie waren damit glücklich - und wie! 
&quot;Das ist eben der Unterschied zu der Zeit der Bibel: dort gabs es eben vorgefertigte Bahnen, heut muss alles ausgehandelt werden, da kommt die Kultur und bietet wieder vorgefertigte Rollenmodelle an, die sich dann wieder verselbstständigen und zu ungeschriebenen Gesetzen werden…&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese unsere Kultur macht es uns eben nicht leicht: man muss immer wieder alles neu definieren. Waren da die Rollenschemata unsrer Großeltern nicht einfacher? Wie waren damit glücklich &#8211; und wie!<br />
&#8220;Das ist eben der Unterschied zu der Zeit der Bibel: dort gabs es eben vorgefertigte Bahnen, heut muss alles ausgehandelt werden, da kommt die Kultur und bietet wieder vorgefertigte Rollenmodelle an, die sich dann wieder verselbstständigen und zu ungeschriebenen Gesetzen werden…&#8221;</p>
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		<title>Von: Arne</title>
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		<dc:creator>Arne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2008 10:22:49 +0000</pubDate>
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		<description>finde besonders deinen letzten Satz seh gut. ich glaub auch, dass die Bibel selten Formeln oder allgemeingültige Muster liefert. Sie erzählt eher vom konkreten Einzelfall. Aber dennoch muss man sich zu dem Thema verhalten. Progressive ChristINNEN (das musste jetzt sein) führen zwar einen Diskurs über die Genderproblmatik aber zu oft läuft der drauf hinaus, die Frauen befreien und zu ihrem Recht kommen lassen zu wollen. Das ist gut. Ist aber ein defizitärer Diskurs, weil er die Realität in ein Täter-Opfer Schema presst. Da finde ich es gut, wenn auch mal der Mann ins Blickfeld gerät, der zwar nicht ökonomisch &quot;unterdrückt&quot; wird, aber der zZ genauso kulturell geknechtet und bevormundet wird. 

Das ist eben der Unterschied zu der Zeit der Bibel: dort gabs es eben vorgefertigte Bahnen, heut muss alles ausgehandelt werden, da kommt die Kultur und bietet wieder vorgefertigte Rollenmodelle an, die sich dann wieder verselbstständigen und zu ungeschriebenen Gesetzen werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>finde besonders deinen letzten Satz seh gut. ich glaub auch, dass die Bibel selten Formeln oder allgemeingültige Muster liefert. Sie erzählt eher vom konkreten Einzelfall. Aber dennoch muss man sich zu dem Thema verhalten. Progressive ChristINNEN (das musste jetzt sein) führen zwar einen Diskurs über die Genderproblmatik aber zu oft läuft der drauf hinaus, die Frauen befreien und zu ihrem Recht kommen lassen zu wollen. Das ist gut. Ist aber ein defizitärer Diskurs, weil er die Realität in ein Täter-Opfer Schema presst. Da finde ich es gut, wenn auch mal der Mann ins Blickfeld gerät, der zwar nicht ökonomisch &#8220;unterdrückt&#8221; wird, aber der zZ genauso kulturell geknechtet und bevormundet wird. </p>
<p>Das ist eben der Unterschied zu der Zeit der Bibel: dort gabs es eben vorgefertigte Bahnen, heut muss alles ausgehandelt werden, da kommt die Kultur und bietet wieder vorgefertigte Rollenmodelle an, die sich dann wieder verselbstständigen und zu ungeschriebenen Gesetzen werden&#8230;</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 07:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ Nobbi: Wenn es um echt kirchenferne Leute geht, denke ich, dass wir Männer wie Frauen nicht erreichen. Aber die Kultur der meisten Gemeinden kommt Frauen etwas mehr entgegen, weil sie stark auf Harmonie und Intimität setzt. Da sind Frauen im Vorteil, aber es ist wohl eine kulturelle Frage. 

Wir betonen Werte wie Familie ganz stark und halten uns bei Themen wie Zivilcourage und Politik eher zurück. Familie ist die Schlüsselmetapher für das Selbstverständnis vieler Gemeinden. Sie wird in unserer Gesellschaft aber immer noch als die Domäne der Frauen wahrgenommen, in der die Männer quasi Gäste sind. Im NT ist &quot;ekklesia&quot; ja ein Begriff, der aus der Politik entlehnt wurde. Vielleicht sollten wir da mal weiterdenken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Nobbi: Wenn es um echt kirchenferne Leute geht, denke ich, dass wir Männer wie Frauen nicht erreichen. Aber die Kultur der meisten Gemeinden kommt Frauen etwas mehr entgegen, weil sie stark auf Harmonie und Intimität setzt. Da sind Frauen im Vorteil, aber es ist wohl eine kulturelle Frage. </p>
<p>Wir betonen Werte wie Familie ganz stark und halten uns bei Themen wie Zivilcourage und Politik eher zurück. Familie ist die Schlüsselmetapher für das Selbstverständnis vieler Gemeinden. Sie wird in unserer Gesellschaft aber immer noch als die Domäne der Frauen wahrgenommen, in der die Männer quasi Gäste sind. Im NT ist &#8220;ekklesia&#8221; ja ein Begriff, der aus der Politik entlehnt wurde. Vielleicht sollten wir da mal weiterdenken&#8230;</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/04/29/maenner-frauen-kinder/nochmal-fromme-mannermythen/comment-page-1#comment-49863</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 21:08:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hab grad den Video angesehen, den du verlinkt hast! Ich hab es fast nicht glauben können!! Unglaublich! Um Himmels willen, das macht mir fast Angst...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab grad den Video angesehen, den du verlinkt hast! Ich hab es fast nicht glauben können!! Unglaublich! Um Himmels willen, das macht mir fast Angst&#8230;</p>
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		<title>Von: Nobbi</title>
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		<dc:creator>Nobbi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 17:08:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter,
mit großem Interesse lese ich immer deinen blog. Dein o.g.Thema beschäftigt mich selber gerade. Kürzlich habe ich einen Workshop auf einem christlichen Männerseminar gehalten zum Thema &quot;Warum Männer nicht in die Kirche gehen?&quot; (ich musste richtig Werbung machen bzw. positiver formulieren(&quot;Wie kann Kirche aussehen, so dass Männer gerne dabei sind?), denn die Männer auf dem Seminar gehen offensichtlich alle in die Kirche) Es geht eben nicht nur um den Frauenüberschuss in den Gemeinden, sondern warum sich (nicht christlich sozialisierte) Männer oft mit dem Stil unserer Gottesdienste und Hauskreise schwer tun. 
Ich lerne gerade einiges selber durch unsere Bikerfrühschoppen und einem Treffen zu dem nur Männer (Christen und welche, die gerade auf dem Weg sind) kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,<br />
mit großem Interesse lese ich immer deinen blog. Dein o.g.Thema beschäftigt mich selber gerade. Kürzlich habe ich einen Workshop auf einem christlichen Männerseminar gehalten zum Thema &#8220;Warum Männer nicht in die Kirche gehen?&#8221; (ich musste richtig Werbung machen bzw. positiver formulieren(&#8220;Wie kann Kirche aussehen, so dass Männer gerne dabei sind?), denn die Männer auf dem Seminar gehen offensichtlich alle in die Kirche) Es geht eben nicht nur um den Frauenüberschuss in den Gemeinden, sondern warum sich (nicht christlich sozialisierte) Männer oft mit dem Stil unserer Gottesdienste und Hauskreise schwer tun.<br />
Ich lerne gerade einiges selber durch unsere Bikerfrühschoppen und einem Treffen zu dem nur Männer (Christen und welche, die gerade auf dem Weg sind) kommen.</p>
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