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	<title>Kommentare zu: Die Erneuerung der Erneuerung</title>
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		<title>Von: jordanus</title>
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		<dc:creator>jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 21:20:09 +0000</pubDate>
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		<description>Gott sei Dank, endlich wieder ungestört in der Kirchenbank sitzen können!
Aber auch die frühe Pfingstbewegung suchte Erlebnisse der Unmittelbarkeit. Die ist ja schließlich nicht in Afrika entstanden, sondern im um 1910 schon hochtechnisierten, positivistischen Amerika und Europa. Da war geistig vielleicht auch irgendetwas unausgewogen, defizitär. Um es mit Loriot zu sagen: &quot;Mit dem Gefühl stimmte was nicht.&quot;
Und wenn man sich Wandervögel und Expressionismus anschaut, sieht man, dass sich auch andere so ihre Ventile suchten.
ja, das wäre ein interessante Geschichte, das mal alles nachzuarbeiten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gott sei Dank, endlich wieder ungestört in der Kirchenbank sitzen können!<br />
Aber auch die frühe Pfingstbewegung suchte Erlebnisse der Unmittelbarkeit. Die ist ja schließlich nicht in Afrika entstanden, sondern im um 1910 schon hochtechnisierten, positivistischen Amerika und Europa. Da war geistig vielleicht auch irgendetwas unausgewogen, defizitär. Um es mit Loriot zu sagen: &#8220;Mit dem Gefühl stimmte was nicht.&#8221;<br />
Und wenn man sich Wandervögel und Expressionismus anschaut, sieht man, dass sich auch andere so ihre Ventile suchten.<br />
ja, das wäre ein interessante Geschichte, das mal alles nachzuarbeiten&#8230;</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 19:06:51 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem Hedonismus kann ich voll unterschreiben. Und den Bezug zum Eskapismus der Hippies finde ich auch toll beobachtet, der Punkt mit der Unmittelbarkeit hat mich schon immer beschäftigt. 40 Jahre später ist beides, Hippietum wie Charisma, zum Konsumartikel geworden, zumindest an manchen Stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Hedonismus kann ich voll unterschreiben. Und den Bezug zum Eskapismus der Hippies finde ich auch toll beobachtet, der Punkt mit der Unmittelbarkeit hat mich schon immer beschäftigt. 40 Jahre später ist beides, Hippietum wie Charisma, zum Konsumartikel geworden, zumindest an manchen Stellen.</p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/07/21/kirche-und-zukunft/die-erneuerung-der-erneuerung/comment-page-1#comment-50003</link>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 16:09:57 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant. Ich habe einen Artikel, der argumentiert, dass die Pfingstbewegung auf den Boden der Hochmoderne einen asketischen Zug hat; die charismatische Bewegung hat auf den Boden der Spätmoderne einen hedonistischen Zug. 
Ich würde noch eine andere Verbindung ziehen besonders nach der Lektüre der Vineyard Geschichte: die charismatische Bewegung ist im Kontext der Hippiebewegung (oder wie man heute sagt: der Counterculture) zu setzen. Diese setzte der kalten gesellschaftlichen Wirklichkeit Erlebnisse der Unmittelbarkeit (durch Musik, neue Lebensformen und Drogen) entgegen. Ich würde es also nicht Konsum nennen, sondern Eskapismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant. Ich habe einen Artikel, der argumentiert, dass die Pfingstbewegung auf den Boden der Hochmoderne einen asketischen Zug hat; die charismatische Bewegung hat auf den Boden der Spätmoderne einen hedonistischen Zug.<br />
Ich würde noch eine andere Verbindung ziehen besonders nach der Lektüre der Vineyard Geschichte: die charismatische Bewegung ist im Kontext der Hippiebewegung (oder wie man heute sagt: der Counterculture) zu setzen. Diese setzte der kalten gesellschaftlichen Wirklichkeit Erlebnisse der Unmittelbarkeit (durch Musik, neue Lebensformen und Drogen) entgegen. Ich würde es also nicht Konsum nennen, sondern Eskapismus.</p>
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