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	<title>Kommentare zu: Kurz und knackig</title>
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		<title>Von: Arnachie</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/09/06/theologie/kurz-und-knackig/comment-page-1#comment-50079</link>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 11:47:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hey Peter,
ich beschäftige mich kaum mit der Konsumkritik und kenne mich da auch kaum aus. Irgendwas an dem Thema stört mich. Vielleicht weil ich mich so wenig darin wiederfinde. Ich weiß nicht, ob man tatsächlich den Akt des Konsums kritisieren sollte. Die Alternative wäre ja das Asketentum. Ich selbst bin sicher kein neokonservativer, trendverseuchter Materialist, noch fühle ichmich in der Lage ein barfüßig durch die Straßen laufender Neuhippie zu werden. Ich fühle mich als Idealist, der das Schöne, Wahre und Gute geniessen will und in dem Sinne auch &quot;konsumiert&quot;; aber gleichzeitig wieder neues Schöne, Wahre und Gute hervorbringen möchte also quasi &quot;produzieren will&quot;. Ich finde nicht der Vorgangs des Geniessens ist verdächtig, wie es vielleicht puritanische Gemüter sehen würden, sondern eine Gesellschaft, die die Sehnsucht und den Wunsch auf Genuss möglichst groß und den Genuss und die Verbindung mit dem Schönen, Wahren und Guten möglichst gering halten möchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Peter,<br />
ich beschäftige mich kaum mit der Konsumkritik und kenne mich da auch kaum aus. Irgendwas an dem Thema stört mich. Vielleicht weil ich mich so wenig darin wiederfinde. Ich weiß nicht, ob man tatsächlich den Akt des Konsums kritisieren sollte. Die Alternative wäre ja das Asketentum. Ich selbst bin sicher kein neokonservativer, trendverseuchter Materialist, noch fühle ichmich in der Lage ein barfüßig durch die Straßen laufender Neuhippie zu werden. Ich fühle mich als Idealist, der das Schöne, Wahre und Gute geniessen will und in dem Sinne auch &#8220;konsumiert&#8221;; aber gleichzeitig wieder neues Schöne, Wahre und Gute hervorbringen möchte also quasi &#8220;produzieren will&#8221;. Ich finde nicht der Vorgangs des Geniessens ist verdächtig, wie es vielleicht puritanische Gemüter sehen würden, sondern eine Gesellschaft, die die Sehnsucht und den Wunsch auf Genuss möglichst groß und den Genuss und die Verbindung mit dem Schönen, Wahren und Guten möglichst gering halten möchte.</p>
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