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	<title>Kommentare zu: &#8220;Das ist doch kein Gottesdienst&#8230;&#8221;</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas: Nein, die Fremdartigkeit ist kein Hindernis, wenn deutlich wird, dass wir uns darum bemühen, Brücken zum Verstehen zu bauen und nicht denken, es sei selbstverständlich, dass man bestimmte Dinge weiß oder kennt (und wenn nicht, wird man schräg angeschaut...). Es ist eher so, dass wir Christen uns selbst die Fremdartigkeit des Evangeliums gar nicht mehr bewusst machen vor lauter vermeintlichen Selbstverständlichkeiten. Wenn man es dann jemandem erklären will, dem diese fehlen, merkt man oft, dass man selbst längst nicht alles verstanden hat, was man in einem bestimmten Jargon aufsagen kann :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas: Nein, die Fremdartigkeit ist kein Hindernis, wenn deutlich wird, dass wir uns darum bemühen, Brücken zum Verstehen zu bauen und nicht denken, es sei selbstverständlich, dass man bestimmte Dinge weiß oder kennt (und wenn nicht, wird man schräg angeschaut&#8230;). Es ist eher so, dass wir Christen uns selbst die Fremdartigkeit des Evangeliums gar nicht mehr bewusst machen vor lauter vermeintlichen Selbstverständlichkeiten. Wenn man es dann jemandem erklären will, dem diese fehlen, merkt man oft, dass man selbst längst nicht alles verstanden hat, was man in einem bestimmten Jargon aufsagen kann <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50479</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:27:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meine, das Verstehen muss nicht unbedingt am Anfang stehen. Oft ist man doch gerade von dem angezogen, was man nicht versteht, was fremdartig und faszinierend ist. Dass die Faszination dann schrittweise mit Verständnis &quot;gefüllt&quot; werden muss, ist natürlich ganz essenziell.

Wenn sich Leute dem tibetischen Buddhismus zuwenden, dann bestimmt nicht deswegen, weil sie verstanden haben, worum es dabei geht.

Das soll natürlich nicht bedeuten, dass man sich ein möglichst komisches Brimborium ausdenken sollte, um zu faszinieren. Aber zumindest ist Fremdartigkeit kein Hindernis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine, das Verstehen muss nicht unbedingt am Anfang stehen. Oft ist man doch gerade von dem angezogen, was man nicht versteht, was fremdartig und faszinierend ist. Dass die Faszination dann schrittweise mit Verständnis &#8220;gefüllt&#8221; werden muss, ist natürlich ganz essenziell.</p>
<p>Wenn sich Leute dem tibetischen Buddhismus zuwenden, dann bestimmt nicht deswegen, weil sie verstanden haben, worum es dabei geht.</p>
<p>Das soll natürlich nicht bedeuten, dass man sich ein möglichst komisches Brimborium ausdenken sollte, um zu faszinieren. Aber zumindest ist Fremdartigkeit kein Hindernis.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50477</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:14:35 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die katholische Perspektive. Man muss und wird als Fremder sicher nicht alles verstehen, aber man sollte doch möglichst viel verstehen können. Insofern wäre die Frage, wie man Sakramente einführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die katholische Perspektive. Man muss und wird als Fremder sicher nicht alles verstehen, aber man sollte doch möglichst viel verstehen können. Insofern wäre die Frage, wie man Sakramente einführt.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50476</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 18:45:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Aufsatz von Josef Pieper aus dem Jahr 1973 beginnt sehr passend zu dem Beitrag hier:

&quot;Ein junger Großstadtpfarrer, vom Fehrnsehen kürzlich ausführlich porträtiert und hoch gerühmt, verlegt kurzerhand den sonntäglichen Gottesdiens in den Klubraum seiner jugendlichen Pfarrkinder, die dort zu Coca-Cola und Pommes-frites beieinandersitzen. &#039;Kommt Ihr nicht in meine Prdedigt, warum soll ich mich dann nicht zu euch an den Tisch setzen und hier mit euch reden?&#039;
Ein sehr plausibles, fast selbstverständliches Verfahren, denkt man zunächst. Unklar bleibt allerdings, ob dieser entschlossene Mann der Meinung war, durch solches Miteinanderreden sei alles, worauf es mit dem christlichen Gottesdienst abgesehen ist, zuwege zu bringen, und wenn nicht alles, so doch das Wichtigste, der Kern.&quot;

Der Aufsatz heißt:
&quot;Nicht Worte, sondern Realität: Das Sakrament des Brotes&quot;
Damit ist wahrscheinlich schon klar worauf es dabei hinausläuft. 

Mir scheint, was ein &quot;richtiger&quot; Gottesdienst ist hängt davon ab, was man über Sakramente denkt. Sind das Mysterien, bei dem etwas heilsnotwendiges passiert oder sind es Zeichenhandlungen, die der jeweiligen Situation  angemessen sein sollen oder eventuell auch weggelassen werden können, wenn es eben nicht passt, es die Leute nicht verstehen.
Oder vielleicht anders: Ist ein christlicher Gottesdienst ein &quot;kultische&quot; Veranstaltung oder eine &quot;pädagogische&quot;.

PS: Josef Pieper ist übrigens ein super Author. Fast alles was es von ihm zu lesen gibt lohn sich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Aufsatz von Josef Pieper aus dem Jahr 1973 beginnt sehr passend zu dem Beitrag hier:</p>
<p>&#8220;Ein junger Großstadtpfarrer, vom Fehrnsehen kürzlich ausführlich porträtiert und hoch gerühmt, verlegt kurzerhand den sonntäglichen Gottesdiens in den Klubraum seiner jugendlichen Pfarrkinder, die dort zu Coca-Cola und Pommes-frites beieinandersitzen. &#8216;Kommt Ihr nicht in meine Prdedigt, warum soll ich mich dann nicht zu euch an den Tisch setzen und hier mit euch reden?&#8217;<br />
Ein sehr plausibles, fast selbstverständliches Verfahren, denkt man zunächst. Unklar bleibt allerdings, ob dieser entschlossene Mann der Meinung war, durch solches Miteinanderreden sei alles, worauf es mit dem christlichen Gottesdienst abgesehen ist, zuwege zu bringen, und wenn nicht alles, so doch das Wichtigste, der Kern.&#8221;</p>
<p>Der Aufsatz heißt:<br />
&#8220;Nicht Worte, sondern Realität: Das Sakrament des Brotes&#8221;<br />
Damit ist wahrscheinlich schon klar worauf es dabei hinausläuft. </p>
<p>Mir scheint, was ein &#8220;richtiger&#8221; Gottesdienst ist hängt davon ab, was man über Sakramente denkt. Sind das Mysterien, bei dem etwas heilsnotwendiges passiert oder sind es Zeichenhandlungen, die der jeweiligen Situation  angemessen sein sollen oder eventuell auch weggelassen werden können, wenn es eben nicht passt, es die Leute nicht verstehen.<br />
Oder vielleicht anders: Ist ein christlicher Gottesdienst ein &#8220;kultische&#8221; Veranstaltung oder eine &#8220;pädagogische&#8221;.</p>
<p>PS: Josef Pieper ist übrigens ein super Author. Fast alles was es von ihm zu lesen gibt lohn sich!</p>
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	<item>
		<title>Von: Günter J. Matthia</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50448</link>
		<dc:creator>Günter J. Matthia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 08:02:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2029#comment-50448</guid>
		<description>Sehr guter Beitrag! Danke!

Wie es Herrn K., der nicht gerade fromm ist, mit einem (ziemlich langen) Gottesdienst ergeht, habe ich heute auf meinem Blog erzählt. Mit Link hierher zum Weiterdenken.

http://gjmatthia.blogspot.com/2009/02/herr-k-besucht-einen-gottesdienst.html

Die Frage bleibt: Denkt jemand?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag! Danke!</p>
<p>Wie es Herrn K., der nicht gerade fromm ist, mit einem (ziemlich langen) Gottesdienst ergeht, habe ich heute auf meinem Blog erzählt. Mit Link hierher zum Weiterdenken.</p>
<p><a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2009/02/herr-k-besucht-einen-gottesdienst.html" rel="nofollow">http://gjmatthia.blogspot.com/2009/02/herr-k-besucht-einen-gottesdienst.html</a></p>
<p>Die Frage bleibt: Denkt jemand?</p>
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	<item>
		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50442</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 12:54:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2029#comment-50442</guid>
		<description>@Peter

Die meisten Quäkerversammlungen in Deutschland sind im /german yearly meeting/ organisiert. Deren Zusammenkünfte kannst du (mit etwas Geduld) hier rausfinden:
http://www.rgdf.de//index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=13&amp;Itemid=62

Ich gehöre zu einer unabhängigen Versammlung in München:
http://www.the-independent-friend.de/?q=muenchen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter</p>
<p>Die meisten Quäkerversammlungen in Deutschland sind im /german yearly meeting/ organisiert. Deren Zusammenkünfte kannst du (mit etwas Geduld) hier rausfinden:<br />
<a href="http://www.rgdf.de//index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=13&amp;Itemid=62" rel="nofollow">http://www.rgdf.de//index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=13&amp;Itemid=62</a></p>
<p>Ich gehöre zu einer unabhängigen Versammlung in München:<br />
<a href="http://www.the-independent-friend.de/?q=muenchen" rel="nofollow">http://www.the-independent-friend.de/?q=muenchen</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50441</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 22:13:36 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Idee - wo finde ich die?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Idee &#8211; wo finde ich die?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50440</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 21:49:11 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht mal eine unprogrammierte Quäker-Andacht besuchen? Vielleicht bringt dir das neue Impulse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht mal eine unprogrammierte Quäker-Andacht besuchen? Vielleicht bringt dir das neue Impulse.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50438</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:59:15 +0000</pubDate>
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		<description>@ Klaus: Bei den Stilmitteln denke ich, vieles ist schlicht Geschmacksfrage. Aber theologisch kann ich Deine Trennung nicht nachvollziehen. In 1.Kor 14 schreibt Paulus ja ausdrücklich davon, dass man mit Gästen im Gottesdienst rechnen muss und dass sich das in der &quot;Gestaltung&quot; (in diesem Fall: dem Umgang mit Geistesgaben) auswirken sollte...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Klaus: Bei den Stilmitteln denke ich, vieles ist schlicht Geschmacksfrage. Aber theologisch kann ich Deine Trennung nicht nachvollziehen. In 1.Kor 14 schreibt Paulus ja ausdrücklich davon, dass man mit Gästen im Gottesdienst rechnen muss und dass sich das in der &#8220;Gestaltung&#8221; (in diesem Fall: dem Umgang mit Geistesgaben) auswirken sollte&#8230;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Püplichhuisen</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50437</link>
		<dc:creator>Klaus Püplichhuisen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:52:43 +0000</pubDate>
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		<description>Gottesdienst? Ich lese in 1.Kor. 14,26: &quot;Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder .......&quot;  Erst einmal, wer kommt zusammen? Brüder und Schwestern in Christus! Nicht eine gemischte Versammlung von Gästen und Christen. In Kelheim/Donau trifft sich eine Gemeinde zu zwei Versammlungen am Sonntagmorgen. Die erste um 9 Uhr 15 betrifft nur Christen. Sie kommen nach dem Motto zusammen &quot;Ein jeder habe etwas&quot;. Der Heilige Geist wird eingeladen. Man möchte diesem &quot;Besucher&quot; gefallen. Sie feiern das neue Bundesmahl und erneuern ihren Bund, den jeder persönlich mit dem Herrn JESUS geschlossen hat. Immer wieder werden wunderbare JESUS-Lieder gesungen mit nur einer Guitarre als Begleitung. Es wird viel gebetet. Es kommt eine heilige Atmosphäre auf. Einer der Ältesten hält die Predigt, usw. Danach ist Pause bis 10 Uhr 30. 
Dann beginnt ein anderer Gottesdienst, an dem dann neue Leute teilnehmen, Freunde und Bekannte, Fremde. Auch hier wird JESUS groß gemacht, und in der Predigt stellt man sich auf die Besucher ein, evangelistisch. Später wieder Gespräche und Austausch.  
Wenn ich an einem solchen Gottesdienst teilnehme, merke ich die &quot;Priesterliche Atmosphäre&quot;. In der &quot;Zeltkirche&quot; des Mose gestaltete die Priesterschaft den Gottesdienst. In der Gemeinde des Neuen Bundes sollte die Priesterschaft der Gläubigen einen heiligen Gottesdienst halten. Doch sehr oft werden die &quot;modernen&quot; Gottesdienste schon mit flappsigen, spaßigen, auf den Menschen bezogenen Sätzen begonnen und mit technischen Hilfsmitteln und der Leitung von &quot;Lobpreiskünstlern&quot; fortgesetzt, die so oft ihr Künstlerego mit der entsprechenden Lautsprecherstärke projizieren. Sehr oft möchte ich dann am liebsten davon laufen und in einer Hauskirche anbeten, lernen, beten, Gemeinschaft pflegen mit den übrigen Jüngern des Herrn. Als Vorbilder dienen wohl bestimmt auch Apg. 2, 41-47: apostolische Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen (Halten des Bundesmahles) und Beten. Oder das Gebet der Gemeinde in Apg. 4. &quot;Ein jeder sehe zu, wie er darauf baut.&quot; (1.Kor.3,10)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gottesdienst? Ich lese in 1.Kor. 14,26: &#8220;Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder &#8230;&#8230;.&#8221;  Erst einmal, wer kommt zusammen? Brüder und Schwestern in Christus! Nicht eine gemischte Versammlung von Gästen und Christen. In Kelheim/Donau trifft sich eine Gemeinde zu zwei Versammlungen am Sonntagmorgen. Die erste um 9 Uhr 15 betrifft nur Christen. Sie kommen nach dem Motto zusammen &#8220;Ein jeder habe etwas&#8221;. Der Heilige Geist wird eingeladen. Man möchte diesem &#8220;Besucher&#8221; gefallen. Sie feiern das neue Bundesmahl und erneuern ihren Bund, den jeder persönlich mit dem Herrn JESUS geschlossen hat. Immer wieder werden wunderbare JESUS-Lieder gesungen mit nur einer Guitarre als Begleitung. Es wird viel gebetet. Es kommt eine heilige Atmosphäre auf. Einer der Ältesten hält die Predigt, usw. Danach ist Pause bis 10 Uhr 30.<br />
Dann beginnt ein anderer Gottesdienst, an dem dann neue Leute teilnehmen, Freunde und Bekannte, Fremde. Auch hier wird JESUS groß gemacht, und in der Predigt stellt man sich auf die Besucher ein, evangelistisch. Später wieder Gespräche und Austausch.<br />
Wenn ich an einem solchen Gottesdienst teilnehme, merke ich die &#8220;Priesterliche Atmosphäre&#8221;. In der &#8220;Zeltkirche&#8221; des Mose gestaltete die Priesterschaft den Gottesdienst. In der Gemeinde des Neuen Bundes sollte die Priesterschaft der Gläubigen einen heiligen Gottesdienst halten. Doch sehr oft werden die &#8220;modernen&#8221; Gottesdienste schon mit flappsigen, spaßigen, auf den Menschen bezogenen Sätzen begonnen und mit technischen Hilfsmitteln und der Leitung von &#8220;Lobpreiskünstlern&#8221; fortgesetzt, die so oft ihr Künstlerego mit der entsprechenden Lautsprecherstärke projizieren. Sehr oft möchte ich dann am liebsten davon laufen und in einer Hauskirche anbeten, lernen, beten, Gemeinschaft pflegen mit den übrigen Jüngern des Herrn. Als Vorbilder dienen wohl bestimmt auch Apg. 2, 41-47: apostolische Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen (Halten des Bundesmahles) und Beten. Oder das Gebet der Gemeinde in Apg. 4. &#8220;Ein jeder sehe zu, wie er darauf baut.&#8221; (1.Kor.3,10)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Eichler</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50436</link>
		<dc:creator>Ralf Eichler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:19:38 +0000</pubDate>
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		<description>Nochmal zu den Essentials:

ebbelwain, du schreibat:
&gt; Genauso wie es lange gedauert hat bis unsere neue Küche “meine” wurde

Genau, und doch _ist_ es eine Küche. Man erkennt sie an den Essentials: Es gibt einen Wasserhahn, einen Herd, einen Kühlschrank, ...

Das meine ich. Und mir ist halt die geistliche Abgrenzung von &quot;der Welt&quot; sehr wichtig, weil wir eben auch gegen &quot;Mächte und Gewalten&quot; zu kämpfen haben, und da ist ein &quot;Hallo erstmal&quot; wirklich nicht genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal zu den Essentials:</p>
<p>ebbelwain, du schreibat:<br />
&gt; Genauso wie es lange gedauert hat bis unsere neue Küche “meine” wurde</p>
<p>Genau, und doch _ist_ es eine Küche. Man erkennt sie an den Essentials: Es gibt einen Wasserhahn, einen Herd, einen Kühlschrank, &#8230;</p>
<p>Das meine ich. Und mir ist halt die geistliche Abgrenzung von &#8220;der Welt&#8221; sehr wichtig, weil wir eben auch gegen &#8220;Mächte und Gewalten&#8221; zu kämpfen haben, und da ist ein &#8220;Hallo erstmal&#8221; wirklich nicht genug.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50435</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:17:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, Klaus. Eigentlich müsste der Text noch da sein, wenn Du im Browser den Button mit dem Rechtspfeil klickst. Bitte versuch es nochmal...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, Klaus. Eigentlich müsste der Text noch da sein, wenn Du im Browser den Button mit dem Rechtspfeil klickst. Bitte versuch es nochmal&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Püplichhuisen</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50434</link>
		<dc:creator>Klaus Püplichhuisen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 16:18:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2029#comment-50434</guid>
		<description>Macht mal bessere Hinweise, wie man bei Euch einen Kommentar richtig abgibt. Ich hatte so Schönes geschrieben und verstand die Angaben unterhalb der e-mail aAdresse nicht und alles war weg.
Jetzt vesuche ich es noch mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Macht mal bessere Hinweise, wie man bei Euch einen Kommentar richtig abgibt. Ich hatte so Schönes geschrieben und verstand die Angaben unterhalb der e-mail aAdresse nicht und alles war weg.<br />
Jetzt vesuche ich es noch mal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Danny</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50433</link>
		<dc:creator>Danny</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:50:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2029#comment-50433</guid>
		<description>Ach ja, noch was.

Das du, Peter, im Supermarkt nichts finden kannst, liegt daran dass du ein Mann bist. [Jetzt bitte keine Gender-Diskussion anfangen, okay?] ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, noch was.</p>
<p>Das du, Peter, im Supermarkt nichts finden kannst, liegt daran dass du ein Mann bist. [Jetzt bitte keine Gender-Diskussion anfangen, okay?] <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Danny</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/02/09/spiritualitat/das-ist-doch-kein-gottesdienst/comment-page-1#comment-50432</link>
		<dc:creator>Danny</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:46:53 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Peter. Wir haben seit Jahren dasselbe Problem, ich habe neulich ein Position Paper dazu verfasst, den jeder neuer Besucher im Besucherpaket bekommt - weil wir das ständig gefragt werden. Vielleicht ist es für den einen oder anderen hilfreich (oder auch nicht)

ZEITLOS UND ZEITGEMÄß: Unser Stil

Wir machen Kirche anders! Das ist meist das Auffälligste, das man als neuer Besucher an der Baptisten Gemeinde Aschaffenburg wahrnimmt. Keine traditionelle Liturgie. Der Gottesdienst ist von bunten Farben, Pop-Musik und einer lockeren Gemütlichkeit geprägt. Familiär und herzlich. Da kommt schnell die Frage auf: weshalb unterscheiden wir uns in dieser Hinsicht von den meisten Kirchen?

Zeitlos

Das Evangelium, also die rettende Botschaft von Jesus Christus, spielt im Leben unserer Gemeinde eine zentrale Rolle. Obwohl mehr als 2000 Jahre seit dem Leben und Wirken von Jesus auf der Erde vergangen sind, verstehen wir diese Botschaft als zeitlos: er ist derselbe – heute, morgen und in aller Zeit (Offb 1,8)! Er bleibt fest, ein Anker für alle Menschen (Hebr 6,19).

Zeitgemäß

Diese Botschaft erfordert unseres Erachtens auch zeitgemäße Ausdrucksformen in unserer heutigen Zeit (Mk 2,22), damit der moderne Mensch diese zeitlose Wahrheit verstehen kann. Wir benutzen deshalb moderne Hilfsmittel, neue Technologien und aktuelle Kommunikationswege um das Evangelium zu vermitteln (1Kor 9,22). Dieses biblische Prinzip schlägt sich in allen Bereichen unserer Gemeinde nieder: in der Lautstärke und dem Stil unserer gesungenen Lieder, der Gestaltung unseres Kindergottesdienstes, der Dekoration des Bistros oder sogar dem Kleidungsstil des Predigers! Nichts ist davon ausgenommen.

Es ist sehr schade, dass in vielen Kirchen das gegenteilige Prinzip herrscht: ein Jesus, der sich dem Zeitgeist anpassen muss und eine Kirche, die vor starrer, unnachgibiger Tradition nicht mehr am Puls der Zeit ist und folglich diese Generation verliert. Vergessen wir aber nicht, dass es viele empfehlenswerte Kirchen gibt, die eher traditionsbewusst arbeiten und dies auch tun sollen. Wir jedoch haben uns dafür entschieden, eine Gemeinde für Menschen von Heute zu sein! Darin sehen wir unsere Aufgabe, das können wir am besten! Deshalb arbeiten wir ständig an unserem Stil – machen hier und da sicherlich auch Fehler – damit deine Freunde, Bekannte und Kollegen einen Jesus kennenlernen können, den sie auch verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Peter. Wir haben seit Jahren dasselbe Problem, ich habe neulich ein Position Paper dazu verfasst, den jeder neuer Besucher im Besucherpaket bekommt &#8211; weil wir das ständig gefragt werden. Vielleicht ist es für den einen oder anderen hilfreich (oder auch nicht)</p>
<p>ZEITLOS UND ZEITGEMÄß: Unser Stil</p>
<p>Wir machen Kirche anders! Das ist meist das Auffälligste, das man als neuer Besucher an der Baptisten Gemeinde Aschaffenburg wahrnimmt. Keine traditionelle Liturgie. Der Gottesdienst ist von bunten Farben, Pop-Musik und einer lockeren Gemütlichkeit geprägt. Familiär und herzlich. Da kommt schnell die Frage auf: weshalb unterscheiden wir uns in dieser Hinsicht von den meisten Kirchen?</p>
<p>Zeitlos</p>
<p>Das Evangelium, also die rettende Botschaft von Jesus Christus, spielt im Leben unserer Gemeinde eine zentrale Rolle. Obwohl mehr als 2000 Jahre seit dem Leben und Wirken von Jesus auf der Erde vergangen sind, verstehen wir diese Botschaft als zeitlos: er ist derselbe – heute, morgen und in aller Zeit (Offb 1,8)! Er bleibt fest, ein Anker für alle Menschen (Hebr 6,19).</p>
<p>Zeitgemäß</p>
<p>Diese Botschaft erfordert unseres Erachtens auch zeitgemäße Ausdrucksformen in unserer heutigen Zeit (Mk 2,22), damit der moderne Mensch diese zeitlose Wahrheit verstehen kann. Wir benutzen deshalb moderne Hilfsmittel, neue Technologien und aktuelle Kommunikationswege um das Evangelium zu vermitteln (1Kor 9,22). Dieses biblische Prinzip schlägt sich in allen Bereichen unserer Gemeinde nieder: in der Lautstärke und dem Stil unserer gesungenen Lieder, der Gestaltung unseres Kindergottesdienstes, der Dekoration des Bistros oder sogar dem Kleidungsstil des Predigers! Nichts ist davon ausgenommen.</p>
<p>Es ist sehr schade, dass in vielen Kirchen das gegenteilige Prinzip herrscht: ein Jesus, der sich dem Zeitgeist anpassen muss und eine Kirche, die vor starrer, unnachgibiger Tradition nicht mehr am Puls der Zeit ist und folglich diese Generation verliert. Vergessen wir aber nicht, dass es viele empfehlenswerte Kirchen gibt, die eher traditionsbewusst arbeiten und dies auch tun sollen. Wir jedoch haben uns dafür entschieden, eine Gemeinde für Menschen von Heute zu sein! Darin sehen wir unsere Aufgabe, das können wir am besten! Deshalb arbeiten wir ständig an unserem Stil – machen hier und da sicherlich auch Fehler – damit deine Freunde, Bekannte und Kollegen einen Jesus kennenlernen können, den sie auch verstehen.</p>
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