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Bibel in heutiger Sprache

Peter | 04. Mrz 2009

Heute fiel mir eine aktuelle Anregung für das nächste Update der Volxbibel zu Mt 5,27 ein:

Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als in der Nähe ein U-Bahn Tunnel gegraben wurde…

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Totaaal ernst gemeint...
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19 Responses to “Bibel in heutiger Sprache”

  1. stephan sagt:
    04. Mrz 2009 um 21:02

    Autsch… so wahr es is – so weh tuts auch!

  2. P. Vogel sagt:
    04. Mrz 2009 um 21:26

    Falls das aktuell auf Köln gemünzt ein soll… dann scheint mir das lediglich als geschmacklos.

  3. Olaf Radicke sagt:
    04. Mrz 2009 um 21:57

    Ich glaube treffender und für heute verständlicher ist:
    “…wie ein Haus, das auf Kredit gebaut ist”.
    Oder
    “…eine Altersversicherung die aus Aktienfonds besteht.”
    oder noch drastischer:
    “…ein Sextourist der auf Kondome verzichtet.”
    Aber letzteres wird niemals in die Volxbibel kommen. Beim Rollenverständnis und Sexualität ist die Volxbibel nicht weniger prüde als andere evangelikale Gruppen. Behaupte ich jetzt einfach mal. Aber einer Widerlegung bin ich aufgeschlossen gegen über.

  4. Peter sagt:
    04. Mrz 2009 um 22:00

    @ P. Vogel – das ist nicht zynisch gemeint
    @ Olaf – auch eine gute Analogie. Darum gings mir auch: Unsere Katastrophen heute sind oft keine Naturkatastrophen mehr. Wobei, wenn das mit dem Klima so weitergeht, kommt das wieder.

  5. Manuel sagt:
    05. Mrz 2009 um 09:26

    Die Naturkatstrophen sind doch nicht weniger geworden, als vor 10 bis 20 Jahren. Eher mehr. Aber unser Alltag und die Gefahren rund um des Menschen Werkes machen doch die Presse erst voll. Schlagzeilen überschlagen sich richtig und manch Zeitung kann sich nicht entscheiden, welche “Death”-Line auf die Erste Seite soll!
    Nun was Matthäus schrieb, im Original wie in der Volxbibel, meint aber im Wesentlichen, das irdischer Reichtum vergeht und wer sein Herz daran hängt, eben mit untergeht.

  6. Martin Dreyer sagt:
    05. Mrz 2009 um 12:55

    Das war ja sogar hier in Köln … das Zentrum war komplett zu, nix ging mehr.

    Aber nur zu, dass Volxbibel Wiki ist auch für Dich offen, mein Sohn Brutus …;+)

  7. David, ekkaleo sagt:
    05. Mrz 2009 um 14:37

    @Peter:
    Die Naturkatastrophen sind doch schon da – wenn nicht bei uns, dann eben grad woanders auf der Welt: ich sach nur Tsunami, oder die Flut 2002, einige Hausbesitzer konnten doch das Bibelwort leibhaftig erleben. Ich wäre da sehr vorsichtig, gleich alles umschreiben zu wollen.

    Allerdings geb ich zu: mußte auch grad schmunzeln als ich das Zitat oben las :-) [solang es einen nicht betrifft, kann man alles weglächeln...]

  8. Matt sagt:
    05. Mrz 2009 um 14:37

    “Als in der Nähe ein U-Bahn Tunnel gegraben wurde…”

    Die Volxbilbel ist manchmal einfach nur peinlich.
    Das ist nicht nur geschmacklos, das ist auch inhaltlich vollkommen daneben.

    Wenn in dem Projekt überall so schlampig übertragen wird, na dann gute Nacht.

    Wer sein Haus auf Sand baut, der setzt von Anfang an auf die falsche Karte. In Köln wurde wohl eher im Nachhinein aus festem Boden “Sand”. Also:

    Erst nach-denken, dann über-denken, dann Logik checken, dann nach dem Nächsten fragen und dann aufschreiben.

  9. werner sagt:
    05. Mrz 2009 um 14:52

    Die Anspielung auf Köln könnte vielleicht zu Lk 13,1-5 passen … Vers 4: “Oder meint ihr, dass die zwei Vermissten, die unter den Trümmern eines einstürzenden Stadtarchivs begraben wurden, schuldiger sind als alle andern Menschen, die in der Weltmetropole wohnen?”

  10. Martin Dreyer sagt:
    05. Mrz 2009 um 14:54

    …ich finde es peinlich, wenn Leute irgendwas kommentieren ohne sich wirklich informiert zu haben, geschweige sich die Mühe machen, so ein Projekt wie die Volxbibel wirklich zu verstehen.

    HALLO? Der Text von Peter steht NICHT so in der Volxbibel, er war als (lustiger) Vorschlag gedacht.

    Wenn Dir was an der Volxbibel nicht gefällt, dann mach doch mit! wiki.volxbibel.com. Sprüche machen kann jeder, besser machen ist angesagt.

    Oder gilt das nicht für Dich: “…Erst nach-denken, dann über-denken, dann Logik checken, dann nach dem Nächsten fragen und dann aufschreiben…”

  11. Matt sagt:
    05. Mrz 2009 um 16:05

    “…er war als (lustiger) Vorschlag gedacht.”

    Wie lustig. Ich lach mich tot. Schade nur, dass die beiden vermissten jungen Männer in Köln nicht das vergnügen hatten sich totzulachen.

    Ich kenne das Volxbibel-Projekt sehr gut und finde es aus guten Gründen sprachlich und theologisch unreif.

  12. Martin Dreyer sagt:
    05. Mrz 2009 um 16:10

    …dann helfe mit, dass es sprachlich und theologisch reifer wird. Wir freuen uns sehr über jede kompetente Hilfe im Wiki.

  13. Peter sagt:
    05. Mrz 2009 um 16:16

    … es war nicht ganz ernst gemeint – das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich über die Leute in Köln lustig mache.

    Sorry, Martin, i wollte Dir nicht noch mehr Kritik einbrocken, als Du eh schon einstecken musst. Ich finde das Projekt toll. Vor allem weil die meisten, die es kritisieren, ja schon eine Bibel haben, die sie lesen. Um die geht es ja gar nicht in erster Linie.

  14. werner sagt:
    05. Mrz 2009 um 18:19

    hier ist aber ordentlich Dampf in der Hütte …

  15. stephan sagt:
    05. Mrz 2009 um 21:38

    Allerdings… Vielleicht eine Sache dazu. Es liegt einfach auch immer eine tragikomische Komponente in diesen Katastrophen. So leid es mich freut, es ist so. Das kann man v.a. im jüdischen Humor lernen, der definitiv einer der besten weltweit ist. Humor hilft auch dabei, gerade diese Katastrophen zu bewältigen und diese zu verkraften. Auch wenn ich nicht lache, ist es furchtbar. Aber wenn ich den Humor trotzdem zulasse – bei allem Respekt, das geht tatsächlich!! – wird es leichter. Deswegen wird bei vielen Beerdigungen auch echt viel gelacht – zumindest bei denen, auf denen ich schon war (und das sind net wenige). Falsche Pietät finde ich an dieser Stelle unangebracht. Zumal das Zitat von Peter echt net schlimm war… Meine Meinung

  16. werner sagt:
    05. Mrz 2009 um 21:55

    Das Problem ist, dass Ironie und hintergründiger Humor auf rein schriftlichem Wege nur schlecht zu vermitteln sind. Auch die Exegese leidet an dieser Schwierigkeit, dass sie z.B. bei dem Wort Jesu vom gläubigen Bergeversetzen sein Augenzwinkern nicht sichtbar machen kann … Ein Gespräch, das ausschließlich über Buchstaben und Papier oder Bildschirm funktionieren soll, hat eben besondere Fallgruben (Da! Schon wieder …)

  17. Tim sagt:
    06. Mrz 2009 um 21:45

    Ich möchte nur noch mal hinweisen das es sich hier um eine Anregung handelt!! Und es daher noch lange nicht so drin stehen muss!!
    Wer von den hier mit schreibenden gehöhrt eig. zur Zielgruppe der Volxbibel??

  18. werner sagt:
    06. Mrz 2009 um 23:03

    Ich denke, zur Zielgruppe einer Bibel darf jeder gehören …

  19. Josef sagt:
    06. Mrz 2009 um 23:26

    Die Bibel ist ein aktuelles Buch. Wahrscheinlich wird sie einigen hier #zu# aktuell sein. Aber der Einsturz des Turmes von Siloah war zu jesu Zeiten auch für manche abgeschmackt!

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