<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Mission &#8211; aber wie?</title>
	<atom:link href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:13:52 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie/comment-page-1#comment-50676</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 21:19:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2227#comment-50676</guid>
		<description>@ Werner: Mit dem PS hast Du natürlich Recht, es gibt keine &quot;neutrale&quot; Ethik, man kann immer nur den eigenen Standpunkt offenlegen und zur Diskussion stellen. 

Ohne als Bayer die Details der Diskussion verfolgt zu haben, klar hatten Mission und Bildung gerade in Europa schon immer viel miteinander zu tun, ohne je identisch zu sein. Ich bin ja (bei einem entsprechend ganzheitlichen und freiheitlichen Verständnis, also nicht doktrinär) auch gar nicht gegen Mission. Und nicht gegen den RU. Mir ging es nur darum, diese unglückliche Fixierung auf den einen Punkt anzusprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Werner: Mit dem PS hast Du natürlich Recht, es gibt keine &#8220;neutrale&#8221; Ethik, man kann immer nur den eigenen Standpunkt offenlegen und zur Diskussion stellen. </p>
<p>Ohne als Bayer die Details der Diskussion verfolgt zu haben, klar hatten Mission und Bildung gerade in Europa schon immer viel miteinander zu tun, ohne je identisch zu sein. Ich bin ja (bei einem entsprechend ganzheitlichen und freiheitlichen Verständnis, also nicht doktrinär) auch gar nicht gegen Mission. Und nicht gegen den RU. Mir ging es nur darum, diese unglückliche Fixierung auf den einen Punkt anzusprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie/comment-page-1#comment-50673</link>
		<dc:creator>werner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 19:15:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2227#comment-50673</guid>
		<description>Dieses Augenmaß bietet der Bildungsbegriff, meine ich. Hast du verfolgen können, inwiefern sich profilierte Religionspädagogen in der Berliner Diskussion beteiligt haben (Schweizer, Schwab, Nipkow ...)?

Das Missionsanliegen gehört - sehe ich auch so - zentral in die Gemeinde. Die Verhältnisbestimmung zwischen Bildung und Mission ist sicher eine der Tiefenprobleme in der Diskussion um den RU. Trotz schwerpunktmäßiger Unterscheidung sollten beide zwar klar unterschieden, aber nicht als einander ausschließende Konzepte gesehen werden.

P.S. Das oben gebrauchte  Bild des Zugangs noch mal fortgesetzt: Es gibt zu den allgemein relevanten Lebensfragen der Ethik nicht den einen neutralen &quot;Haupteingang&quot;, sondern nur spezielle &quot;Nebeneingänge&quot;. Das wird allerdings vehement bestritten. Die Berliner Alternative &quot;neutrale (Staats-) Ethik und doktrinäre (Konfessions-) Religion&quot; ist schlichter Populismus und populistische Schlichtheit. Könnte mit Grundeinsichten der Frankfurter Schule (instrumentelle Vernunft, interessegeleitete Erkenntnis) widerlegt werden. Aber leider scheint es darum ja gar nicht zu gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Augenmaß bietet der Bildungsbegriff, meine ich. Hast du verfolgen können, inwiefern sich profilierte Religionspädagogen in der Berliner Diskussion beteiligt haben (Schweizer, Schwab, Nipkow &#8230;)?</p>
<p>Das Missionsanliegen gehört &#8211; sehe ich auch so &#8211; zentral in die Gemeinde. Die Verhältnisbestimmung zwischen Bildung und Mission ist sicher eine der Tiefenprobleme in der Diskussion um den RU. Trotz schwerpunktmäßiger Unterscheidung sollten beide zwar klar unterschieden, aber nicht als einander ausschließende Konzepte gesehen werden.</p>
<p>P.S. Das oben gebrauchte  Bild des Zugangs noch mal fortgesetzt: Es gibt zu den allgemein relevanten Lebensfragen der Ethik nicht den einen neutralen &#8220;Haupteingang&#8221;, sondern nur spezielle &#8220;Nebeneingänge&#8221;. Das wird allerdings vehement bestritten. Die Berliner Alternative &#8220;neutrale (Staats-) Ethik und doktrinäre (Konfessions-) Religion&#8221; ist schlichter Populismus und populistische Schlichtheit. Könnte mit Grundeinsichten der Frankfurter Schule (instrumentelle Vernunft, interessegeleitete Erkenntnis) widerlegt werden. Aber leider scheint es darum ja gar nicht zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie/comment-page-1#comment-50670</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:04:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2227#comment-50670</guid>
		<description>Ich lese die Diskussionen nur ganz selten, weil sie meistens in so einem üblen Ton abrutschen.

Ich glaube, das Recht auf diese Orientierung bestreitet ja gar niemand. Die Frage ist lediglich die, ob und inwiefern der Staat das fördern soll. Man kann auch streiten, aber da ist schon einiges an Augenmaß und Fingerspitzengefühl gefragt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese die Diskussionen nur ganz selten, weil sie meistens in so einem üblen Ton abrutschen.</p>
<p>Ich glaube, das Recht auf diese Orientierung bestreitet ja gar niemand. Die Frage ist lediglich die, ob und inwiefern der Staat das fördern soll. Man kann auch streiten, aber da ist schon einiges an Augenmaß und Fingerspitzengefühl gefragt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/04/28/peters-gedanken/mission-aber-wie/comment-page-1#comment-50669</link>
		<dc:creator>werner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 16:38:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2227#comment-50669</guid>
		<description>Die Diskussion in dem SZ-Forum unter dem von dir genannten Artikel ist einigermaßen schockierend und zeigt, dass Religionsunterricht als &quot;Missionsstrategie&quot; nicht aufgeht. Was er aus meiner Sicht leisten kann, ist eine ethische und kulturelle Orientierung  über Lebens- und Wertfragen aus der Perspektive des Glaubens bzw. des Evangeliums (Orientierung im Sinne von Kennenlernen). Statt des Missions-  sollte hier doch eher ein Bildungsauftrag wahrgenommen werden. Das schließt ja eine Auseinandersetzung mit den Kernpunkten der Botschaft durchaus ein. Evangelisation ist allerdings fehl am Platze. Positiv formuliert: RU öffnet einen evangelischen Zugang zu den Fragen von Ethik, Philosophie und Kultur. Und um das Recht dieses spezifischen Zugangs zu allgemein relevanten Fragestellungen darf und muss gestritten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion in dem SZ-Forum unter dem von dir genannten Artikel ist einigermaßen schockierend und zeigt, dass Religionsunterricht als &#8220;Missionsstrategie&#8221; nicht aufgeht. Was er aus meiner Sicht leisten kann, ist eine ethische und kulturelle Orientierung  über Lebens- und Wertfragen aus der Perspektive des Glaubens bzw. des Evangeliums (Orientierung im Sinne von Kennenlernen). Statt des Missions-  sollte hier doch eher ein Bildungsauftrag wahrgenommen werden. Das schließt ja eine Auseinandersetzung mit den Kernpunkten der Botschaft durchaus ein. Evangelisation ist allerdings fehl am Platze. Positiv formuliert: RU öffnet einen evangelischen Zugang zu den Fragen von Ethik, Philosophie und Kultur. Und um das Recht dieses spezifischen Zugangs zu allgemein relevanten Fragestellungen darf und muss gestritten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

