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	<title>Kommentare zu: Einfach der Lust folgen</title>
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		<title>Von: Andi B</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51120</link>
		<dc:creator>Andi B</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 13:34:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann nur sagen, dass ich mich auf weitere erhellende Posts zu Jaliczs positiver Sicht des Menschen freue und frage mich ob ich Vorfahren aus ostkirchlichen Gegenden habe.
Wie kommt es sonst, dass ich mit dem komplett negativen Menschenbild des Westens immer weniger anfangen kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nur sagen, dass ich mich auf weitere erhellende Posts zu Jaliczs positiver Sicht des Menschen freue und frage mich ob ich Vorfahren aus ostkirchlichen Gegenden habe.<br />
Wie kommt es sonst, dass ich mit dem komplett negativen Menschenbild des Westens immer weniger anfangen kann?</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51119</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 12:08:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, Jaliczs provoziert nicht. Er steht vielleicht auch der ostkirchlichen Tradition nahe, die ja ein wesentlich positiveres Bild vom Menschen hat als der Westen seit Augustinus und insbesondere die konservativen Protestanten. Der pelagianische Streit hat dort nie stattgefunden.

Daher kann er unbefangen positiv von den tieferen, guten Sehnsüchten reden, ohne zu unterschlagen, dass diese oft von den oberflächlichen, selbstsüchtigen oder destruktiven Regungen unterdrückt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, Jaliczs provoziert nicht. Er steht vielleicht auch der ostkirchlichen Tradition nahe, die ja ein wesentlich positiveres Bild vom Menschen hat als der Westen seit Augustinus und insbesondere die konservativen Protestanten. Der pelagianische Streit hat dort nie stattgefunden.</p>
<p>Daher kann er unbefangen positiv von den tieferen, guten Sehnsüchten reden, ohne zu unterschlagen, dass diese oft von den oberflächlichen, selbstsüchtigen oder destruktiven Regungen unterdrückt werden.</p>
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		<title>Von: theologiaetmusica</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51118</link>
		<dc:creator>theologiaetmusica</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 11:06:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Peter: Danke für die hilfreichen Anmerkungen. Ich denke, du stimmst mir dennoch darin zu, dass Jaliczs These natürlich provokant formuliert ist. Die Diskussion zeugt davon, wie unterschiedlich eine Aussage je nach theologischem Background aufgefasst und (miss)verstanden werden kann. Ich persönlich würde der Lust auch einen Platz einräumen, da ich darauf vertraue, dass Gott durch seinen Geist das Streben nach seinem Willen in mir weckt, wobei natürlich trotzdem auch innerer Widerstand gegen Gott auftauchen kann und meine Lust nicht umbedingt Gottes Lust ist. Hilfreich ist hier der biblische Ansatz, der immer vom normativen Gebot und der situativen Weisheit ausgeht (sehr gut dargelegt in der Ethik von Schirrmacher), sodass ich eben nicht in jeder Situation auf ein besonderes Gotteszeichen warten muss, die Entscheidung aber in Verantwortung vor dem Gebot situativ weise treffen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter: Danke für die hilfreichen Anmerkungen. Ich denke, du stimmst mir dennoch darin zu, dass Jaliczs These natürlich provokant formuliert ist. Die Diskussion zeugt davon, wie unterschiedlich eine Aussage je nach theologischem Background aufgefasst und (miss)verstanden werden kann. Ich persönlich würde der Lust auch einen Platz einräumen, da ich darauf vertraue, dass Gott durch seinen Geist das Streben nach seinem Willen in mir weckt, wobei natürlich trotzdem auch innerer Widerstand gegen Gott auftauchen kann und meine Lust nicht umbedingt Gottes Lust ist. Hilfreich ist hier der biblische Ansatz, der immer vom normativen Gebot und der situativen Weisheit ausgeht (sehr gut dargelegt in der Ethik von Schirrmacher), sodass ich eben nicht in jeder Situation auf ein besonderes Gotteszeichen warten muss, die Entscheidung aber in Verantwortung vor dem Gebot situativ weise treffen kann.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51117</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 09:38:37 +0000</pubDate>
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		<description>@theologiaetmusica: Bei dem Nickname kann man gar nicht lustfeindlich sein :)

Zum Kontext: Es geht um Entscheidungen im Leben. Also etwa die Wahl des Berufs, Lebensmittelpunktes, Lebenspartners. Oder vielleicht auch nur die Frage, wo ich meinen Urlaub verbringen soll. Da gibt es - wie so oft im Leben - keine Bibelstellen, die das regeln. Es gibt auch kein plattes richtig und falsch, sondern eher ein besser und schlechter. 

In dieser Situation empfiehlt Jalicz, doch mal ernsthaft auf die eigenen Gefühle zu hören und den positiven Empfindungen zu vertrauen. 

Um es nun nochmal theologisch zu kommentieren: Der protestantische Reflex, hier immer wieder in spätmittelalterliche Frontstellungen (&quot;Semipelagianismus&quot;) zurückzufallen, die heute irrelevant sind, hilft nicht weiter. Der erlöste wie der unerlöste Mensch (wobei noch zu klären wäre, ab wann jemand als erlöst einzustufen ist!!!) haben keineswegs nur böse Antriebe - auf Römer 7 habe ich ja schon hingewiesen und Jesus erkennt diese durchaus an bei &quot;Heiden&quot; und &quot;Sündern&quot;.

Nichts anderes tut Jaliczs und er vertraut dabei natürlich auf Gottes Geist - und ich frage mich verwundert und GENERVT, warum man das immer so nachdrücklich beteuern muss, um nicht angeschossen zu werden, statt dass man im Zweifelsfall mal davon ausgeht, ein verantwortlicher Christ meint das so, auch wenn er keinen dreiseitigen theologischen Disclaimer an alle seine Aussagen dranhängt...????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@theologiaetmusica: Bei dem Nickname kann man gar nicht lustfeindlich sein <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Kontext: Es geht um Entscheidungen im Leben. Also etwa die Wahl des Berufs, Lebensmittelpunktes, Lebenspartners. Oder vielleicht auch nur die Frage, wo ich meinen Urlaub verbringen soll. Da gibt es &#8211; wie so oft im Leben &#8211; keine Bibelstellen, die das regeln. Es gibt auch kein plattes richtig und falsch, sondern eher ein besser und schlechter. </p>
<p>In dieser Situation empfiehlt Jalicz, doch mal ernsthaft auf die eigenen Gefühle zu hören und den positiven Empfindungen zu vertrauen. </p>
<p>Um es nun nochmal theologisch zu kommentieren: Der protestantische Reflex, hier immer wieder in spätmittelalterliche Frontstellungen (&#8220;Semipelagianismus&#8221;) zurückzufallen, die heute irrelevant sind, hilft nicht weiter. Der erlöste wie der unerlöste Mensch (wobei noch zu klären wäre, ab wann jemand als erlöst einzustufen ist!!!) haben keineswegs nur böse Antriebe &#8211; auf Römer 7 habe ich ja schon hingewiesen und Jesus erkennt diese durchaus an bei &#8220;Heiden&#8221; und &#8220;Sündern&#8221;.</p>
<p>Nichts anderes tut Jaliczs und er vertraut dabei natürlich auf Gottes Geist &#8211; und ich frage mich verwundert und GENERVT, warum man das immer so nachdrücklich beteuern muss, um nicht angeschossen zu werden, statt dass man im Zweifelsfall mal davon ausgeht, ein verantwortlicher Christ meint das so, auch wenn er keinen dreiseitigen theologischen Disclaimer an alle seine Aussagen dranhängt&#8230;????</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: theologiaetmusica</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51114</link>
		<dc:creator>theologiaetmusica</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 20:01:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2465#comment-51114</guid>
		<description>Ich hoffe, mein Kommentar wird nicht gleich in die Kategorie &quot;lustloser Fundi mit Neurose&quot; gesteckt. Ich würde &quot;Apologet&quot; dahingehend Recht geben, als dass das Zitat für sich genommen in der Tat theologisch problematisch ist (wenngleich ich Jalics nichts unterstellen möchte).
Ich bin auch kein Lustfeind, befinde mich selbst gerade in der Entdeckungsphase, was es heißt, seine Freude und Lust am Herrn zu haben. Ein lustloser Christ ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Selbst wenn diese Lust noch so positiv geprägt sein mag, noch so &quot;edel&quot; ist, kann ich jedoch nicht mitgehen, wenn es über die Lust heißt: 
&quot;Ihr gehört das letzte Wort vor einem verantwortlichen Entschluss&quot;
Der Lust gebührt m.E. auf keinen Fall der Entscheidungsprimat, sie mag nur soweit bestimmend sein, wie sie sich Gottes Willen fügt! Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott uns Freude und Lust am Dienst für Ihn schenken will und es auch tut, Der Primat gehört der Offenbarung Gottes in seinem Wort, in dessen Rahmen wir Entscheidungen fällen können. Mir bleibt unklar, ob Jalics eine von Gottes Wort erneuerte Lust im Blick hat oder eine schlichtweg von der revelatio naturalis als einem &quot;guten Kern&quot;  geprägten Lust zugrundelegt. 
@ Peter: vielleicht wäre es in Anbetracht der Diskussion hilfreich, den Kontext der Aussage bei Jalics kurz vorzustellen.
Ich hoffe, dass der Beitrag ein bisschen zwischen den Fronten vermitteln kann und hilft, beiderseitige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, mein Kommentar wird nicht gleich in die Kategorie &#8220;lustloser Fundi mit Neurose&#8221; gesteckt. Ich würde &#8220;Apologet&#8221; dahingehend Recht geben, als dass das Zitat für sich genommen in der Tat theologisch problematisch ist (wenngleich ich Jalics nichts unterstellen möchte).<br />
Ich bin auch kein Lustfeind, befinde mich selbst gerade in der Entdeckungsphase, was es heißt, seine Freude und Lust am Herrn zu haben. Ein lustloser Christ ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Selbst wenn diese Lust noch so positiv geprägt sein mag, noch so &#8220;edel&#8221; ist, kann ich jedoch nicht mitgehen, wenn es über die Lust heißt:<br />
&#8220;Ihr gehört das letzte Wort vor einem verantwortlichen Entschluss&#8221;<br />
Der Lust gebührt m.E. auf keinen Fall der Entscheidungsprimat, sie mag nur soweit bestimmend sein, wie sie sich Gottes Willen fügt! Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott uns Freude und Lust am Dienst für Ihn schenken will und es auch tut, Der Primat gehört der Offenbarung Gottes in seinem Wort, in dessen Rahmen wir Entscheidungen fällen können. Mir bleibt unklar, ob Jalics eine von Gottes Wort erneuerte Lust im Blick hat oder eine schlichtweg von der revelatio naturalis als einem &#8220;guten Kern&#8221;  geprägten Lust zugrundelegt.<br />
@ Peter: vielleicht wäre es in Anbetracht der Diskussion hilfreich, den Kontext der Aussage bei Jalics kurz vorzustellen.<br />
Ich hoffe, dass der Beitrag ein bisschen zwischen den Fronten vermitteln kann und hilft, beiderseitige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51112</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 10:09:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christof: Sehe ich genauso. Nur wenn man die theologischen Rationalisierungsversuche nicht mit anpackt und ihre Problematik darstellt, stellt sich der Betreffende (weil er meint, er hat &quot;Recht&quot;), seinen Ängsten eben erst gar nicht. Denn die wären dann ja objektiv begründet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christof: Sehe ich genauso. Nur wenn man die theologischen Rationalisierungsversuche nicht mit anpackt und ihre Problematik darstellt, stellt sich der Betreffende (weil er meint, er hat &#8220;Recht&#8221;), seinen Ängsten eben erst gar nicht. Denn die wären dann ja objektiv begründet&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christof</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51111</link>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:53:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Peter: stimmt schon,  ich habe aber oft den Eindruck, dass die meisten theologischen Probleme, eher einen persönlichen oder zwischenmenschlichen Ursprung haben.  So wie Stephan das erklärt, dass so eine radikale Ablehnung von allem was Spass macht eigentlich aus der Angst geboren wird. Das finde ich einen interessanten Ansatz. Dann wären wir von der Angst motiviert und nicht vom Glauben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter: stimmt schon,  ich habe aber oft den Eindruck, dass die meisten theologischen Probleme, eher einen persönlichen oder zwischenmenschlichen Ursprung haben.  So wie Stephan das erklärt, dass so eine radikale Ablehnung von allem was Spass macht eigentlich aus der Angst geboren wird. Das finde ich einen interessanten Ansatz. Dann wären wir von der Angst motiviert und nicht vom Glauben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51110</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:53:34 +0000</pubDate>
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		<description>Bei dieser Thematik schwingt bei vielen wohl die Angst mit (Wer hat diesen Satz noch nicht gehört^^): &quot;Dann kann ja jeder machen, wozu er Lust hat!?&quot; Meine Antwort darauf ist meistens: &quot;Ja - und was genau soll daran falsch sein?&quot;. Ich finde, Olli hat es wunderbar humorvoll auf den Punkt gebracht. Warum kann oder darf es mir keine Lust (und somit auch Erfüllung) bereiten, Dinge zu tun, die dem Willen Gottes entsprechen? Ist es nicht sogar so, dass ich - gerade wenn ich die Nachfolge ernst nehme - viel Lust dabei empfinde? Mir geht es jedenfalls ähnlich wie Olli. Und eine Frage möchte ich noch in den Raum werfen. Woher kommt diese Angst, dass alles furchtbar wird, wenn jeder macht, wozu er &quot;Lust&quot; hat? Vielleicht daher, dass man seine eigenen, dunklen Gelüste (aber die hat Peter eben nicht gemeint glaub ich) nur zu gut kennt und Angst davor hat, sie selbst auszuleben, weil sie Schaden anrichten würden. Dann wäre diese Angst auch verständlich. Aber ich glaube nicht, dass der Mensch grundsätzlich nur Lust am Bösen hat. Ganz im Gegenteil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dieser Thematik schwingt bei vielen wohl die Angst mit (Wer hat diesen Satz noch nicht gehört^^): &#8220;Dann kann ja jeder machen, wozu er Lust hat!?&#8221; Meine Antwort darauf ist meistens: &#8220;Ja &#8211; und was genau soll daran falsch sein?&#8221;. Ich finde, Olli hat es wunderbar humorvoll auf den Punkt gebracht. Warum kann oder darf es mir keine Lust (und somit auch Erfüllung) bereiten, Dinge zu tun, die dem Willen Gottes entsprechen? Ist es nicht sogar so, dass ich &#8211; gerade wenn ich die Nachfolge ernst nehme &#8211; viel Lust dabei empfinde? Mir geht es jedenfalls ähnlich wie Olli. Und eine Frage möchte ich noch in den Raum werfen. Woher kommt diese Angst, dass alles furchtbar wird, wenn jeder macht, wozu er &#8220;Lust&#8221; hat? Vielleicht daher, dass man seine eigenen, dunklen Gelüste (aber die hat Peter eben nicht gemeint glaub ich) nur zu gut kennt und Angst davor hat, sie selbst auszuleben, weil sie Schaden anrichten würden. Dann wäre diese Angst auch verständlich. Aber ich glaube nicht, dass der Mensch grundsätzlich nur Lust am Bösen hat. Ganz im Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51108</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 07:26:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christoph: Ganz klar, darum ging es ja ursprünglich. Nur wenn &quot;theologische Winkelzüge&quot; zu einer problematischen Praxis führen, muss man deren Fehler suchen und abstellen. Kommt eben leider auch vor...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christoph: Ganz klar, darum ging es ja ursprünglich. Nur wenn &#8220;theologische Winkelzüge&#8221; zu einer problematischen Praxis führen, muss man deren Fehler suchen und abstellen. Kommt eben leider auch vor&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Christof</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51107</link>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 07:22:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2465#comment-51107</guid>
		<description>Ich muss mich Sempervivum anschliessen und fragen: Was helfen soche theologischen Winkelzüge weiter?
Die Frage die wirklich interessiert ist doch, wie sich das jeweilige Menschenbild im täglichen Glaubensvollzug auswirkt, welchen Unterschied es dort tatsächlich macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss mich Sempervivum anschliessen und fragen: Was helfen soche theologischen Winkelzüge weiter?<br />
Die Frage die wirklich interessiert ist doch, wie sich das jeweilige Menschenbild im täglichen Glaubensvollzug auswirkt, welchen Unterschied es dort tatsächlich macht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51106</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 06:23:23 +0000</pubDate>
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		<description>@ Apologet: Eher meine philosophische. Aber im Ernst: Der Sinn ist ja nicht in den Buchstaben, sondern er entsteht in deinem Kopf. Aus dem, was die Buchstaben möglicherweise enthalten und aus allem anderen an Gedanken und Regungen, was schon drin war - de servo arbitrio zum Beispiel. Daher die reflexartige Reaktion auf das Stichwort &quot;Lust&quot; und die Schwierigkeit, ein anderes Verständnis dieses Begriffs zur Kenntnis zu nehmen und sich darauf einzulassen.
Literalsinn ist streng genommen also Unsinn, weil er den Kontext ausblendet, in dem eine Aussage gemacht und verstanden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Apologet: Eher meine philosophische. Aber im Ernst: Der Sinn ist ja nicht in den Buchstaben, sondern er entsteht in deinem Kopf. Aus dem, was die Buchstaben möglicherweise enthalten und aus allem anderen an Gedanken und Regungen, was schon drin war &#8211; de servo arbitrio zum Beispiel. Daher die reflexartige Reaktion auf das Stichwort &#8220;Lust&#8221; und die Schwierigkeit, ein anderes Verständnis dieses Begriffs zur Kenntnis zu nehmen und sich darauf einzulassen.<br />
Literalsinn ist streng genommen also Unsinn, weil er den Kontext ausblendet, in dem eine Aussage gemacht und verstanden wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: apologet</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51104</link>
		<dc:creator>apologet</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 22:13:44 +0000</pubDate>
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		<description>@ Peter: Habe einen Zweifel daran das dies Deine theologische Position ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter: Habe einen Zweifel daran das dies Deine theologische Position ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51103</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 21:10:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2465#comment-51103</guid>
		<description>@Apologet: es gibt gar keinen Literalsinn, sondern nur Deine und meine Interpretation des Geschriebenen. Sonst hätten wir gar keine Missverständnisse...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Apologet: es gibt gar keinen Literalsinn, sondern nur Deine und meine Interpretation des Geschriebenen. Sonst hätten wir gar keine Missverständnisse&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: apologet</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51102</link>
		<dc:creator>apologet</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 20:58:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2465#comment-51102</guid>
		<description>@ Johannes, es gilt wie immer der Literalsinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Johannes, es gilt wie immer der Literalsinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/13/spiritualitat/der-lust-folgen/comment-page-1#comment-51101</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:51:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2465#comment-51101</guid>
		<description>Hmm, ich denke hier wurde echt viel aneinander vorbei geschrieben ;).
Die einen (ich auch ´;)) haben den Sinn vom Beitrag so verstanden: &quot;Mach nur das auf das du Bock hast, egal was es ist, es ist immer Gottes Willen.&quot;
Die andern denken, dass diejenigen der Meinung wären, alles Lustvolle wäre falsch -&gt; was aber nicht Stimmt.

Na, kann es sein das ich recht hab :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich denke hier wurde echt viel aneinander vorbei geschrieben <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
Die einen (ich auch ´;)) haben den Sinn vom Beitrag so verstanden: &#8220;Mach nur das auf das du Bock hast, egal was es ist, es ist immer Gottes Willen.&#8221;<br />
Die andern denken, dass diejenigen der Meinung wären, alles Lustvolle wäre falsch -&gt; was aber nicht Stimmt.</p>
<p>Na, kann es sein das ich recht hab <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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