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	<title>Kommentare zu: Nicht hart genug?</title>
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		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51339</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:25:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Marco: Ich würde sagen, Depressionen sind Gefühle, die einer rational nachvollziehbaren Grundlage entbehren. Oder zu mindesten in ihrer (Un-)Verhältnismäßigkeit pathologisch sind. Es ist ein Zeichen psychischer Gesundheit, nicht mitfühlend zu sein - wenn man so will. Wenn ich die Gefühle eines Depressiven Menschen zu 100% teile, sollte ich mir als &quot;Professioneller&quot; einen neuen Job suchen und als Angehöriger eine neue (eigene) Wohnung, wenn mit an meinem eigenen Leben was liegt. Klinkt hart, ist aber eine Erfahrung. 

Ich denke dein Beitrag wirkte auf einige Leser Polemisch. Das war das Problem.

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marco: Ich würde sagen, Depressionen sind Gefühle, die einer rational nachvollziehbaren Grundlage entbehren. Oder zu mindesten in ihrer (Un-)Verhältnismäßigkeit pathologisch sind. Es ist ein Zeichen psychischer Gesundheit, nicht mitfühlend zu sein &#8211; wenn man so will. Wenn ich die Gefühle eines Depressiven Menschen zu 100% teile, sollte ich mir als &#8220;Professioneller&#8221; einen neuen Job suchen und als Angehöriger eine neue (eigene) Wohnung, wenn mit an meinem eigenen Leben was liegt. Klinkt hart, ist aber eine Erfahrung. </p>
<p>Ich denke dein Beitrag wirkte auf einige Leser Polemisch. Das war das Problem.</p>
<p>Gruß</p>
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		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51327</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:29:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo nochmal,

ich finde es sehr schade, dass esbeim Thema &quot;Depression&quot; immer eine Gruppe von Menschen gibt, die sich bei jedem nicht 100%-mitfühlendem Wort auf Füsschen getreten fühlt. Ich kann dazu nur sagen, dass ich selbst aus einer hochgradig mit Depressionen infizierten Familie komme und recht gut Bescheid weiß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nochmal,</p>
<p>ich finde es sehr schade, dass esbeim Thema &#8220;Depression&#8221; immer eine Gruppe von Menschen gibt, die sich bei jedem nicht 100%-mitfühlendem Wort auf Füsschen getreten fühlt. Ich kann dazu nur sagen, dass ich selbst aus einer hochgradig mit Depressionen infizierten Familie komme und recht gut Bescheid weiß.</p>
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		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51323</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:13:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Andrea: Ja, von Weiten lassen sich immer gut Ratschläge erteilen. Wenn man dann mal selbst betroffen war (als Angehöriger - oder wie ich - als &quot;professioneller Helfer&quot; ) sieht die Situation anders aus. Ich denke die Diskussionen vom Fernsehsessel aus sind völlig fruchtlos. Wem das Thema wirklich um treibt, dem empfehle ich sich mit Fachliteratur ein zu decken und sich bei einer Freiwilligen-Agentur zu melden.  Dann kann er seine Idee und Vorstellungen an der Realität prüfen.

Den einzigem dem die derzeitige Diskussion hilft, sind die Medien, denen es Einschaltquoten und Lesern bringt. Ja, das war jetzt mal ein gefundenes Fressen für die Medien: Promi mit Kind springt vor den Zug; hübsche junge Frau weinend vor der Kammer... Das sind die Bilder, von den die Medien leben. Der Jahre lange zermürbende Alltag mit depressiven Menschen ist keine Meldung. Weil es einfach zu öde ist. Und es gibt Menschen mit Depressionen die da zu stehen. Aber von denen wollt und will man nichts wissen.

Das ist das gleiche Spiel mit den Zuständen in deutschen Altersheimen. Eine Pflegerin die durchdreht und zu so einem so genannten &quot;Todesengel&quot; wird und Bewohner totspritzt - ja, das ist eine Meldung wert! Aber das 30% der zig-tausenden Heimbewohner, aus Personalmangel, tagtäglich vernachlässigt werden und stundenlang in ihrer eingekoteten Windeln sitzen, ist keine Meldung wert.  Und das ziehe ich mir nicht aus den Finger! Sie hier zu der Bericht &lt;a href=&quot;http://www.pflegewiki.de/wiki/SGB_XI#Zweiter_MDK-Bericht_zur_Qualit.C3.A4t_in_der_Pflegeversorgung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.pflegewiki.de/wiki/SGB_XI#Zweiter_MDK-Bericht_zur_Qualit.C3.A4t_in_der_Pflegeversorgung &lt;/a&gt;

In zwei Wochen spricht kein Mensch mehr über den ehemaligen Torwart der deutschen Nationalmannschaft. Dann ist es wieder die Unterwäsche von  Britney Spears...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andrea: Ja, von Weiten lassen sich immer gut Ratschläge erteilen. Wenn man dann mal selbst betroffen war (als Angehöriger &#8211; oder wie ich &#8211; als &#8220;professioneller Helfer&#8221; ) sieht die Situation anders aus. Ich denke die Diskussionen vom Fernsehsessel aus sind völlig fruchtlos. Wem das Thema wirklich um treibt, dem empfehle ich sich mit Fachliteratur ein zu decken und sich bei einer Freiwilligen-Agentur zu melden.  Dann kann er seine Idee und Vorstellungen an der Realität prüfen.</p>
<p>Den einzigem dem die derzeitige Diskussion hilft, sind die Medien, denen es Einschaltquoten und Lesern bringt. Ja, das war jetzt mal ein gefundenes Fressen für die Medien: Promi mit Kind springt vor den Zug; hübsche junge Frau weinend vor der Kammer&#8230; Das sind die Bilder, von den die Medien leben. Der Jahre lange zermürbende Alltag mit depressiven Menschen ist keine Meldung. Weil es einfach zu öde ist. Und es gibt Menschen mit Depressionen die da zu stehen. Aber von denen wollt und will man nichts wissen.</p>
<p>Das ist das gleiche Spiel mit den Zuständen in deutschen Altersheimen. Eine Pflegerin die durchdreht und zu so einem so genannten &#8220;Todesengel&#8221; wird und Bewohner totspritzt &#8211; ja, das ist eine Meldung wert! Aber das 30% der zig-tausenden Heimbewohner, aus Personalmangel, tagtäglich vernachlässigt werden und stundenlang in ihrer eingekoteten Windeln sitzen, ist keine Meldung wert.  Und das ziehe ich mir nicht aus den Finger! Sie hier zu der Bericht <a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/SGB_XI#Zweiter_MDK-Bericht_zur_Qualit.C3.A4t_in_der_Pflegeversorgung" rel="nofollow"></a><a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/SGB_XI#Zweiter_MDK-Bericht_zur_Qualit.C3.A4t_in_der_Pflegeversorgung" rel="nofollow">http://www.pflegewiki.de/wiki/SGB_XI#Zweiter_MDK-Bericht_zur_Qualit.C3.A4t_in_der_Pflegeversorgung</a> </p>
<p>In zwei Wochen spricht kein Mensch mehr über den ehemaligen Torwart der deutschen Nationalmannschaft. Dann ist es wieder die Unterwäsche von  Britney Spears&#8230;</p>
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		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51322</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:28:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Marco und Rainer

Tut mir leid, ich finde Euch reichlich überheblich. Depressionen sind eine sehr ernste Erkrankung. Eine Bekannte von mir hat sich vor einigen Jahren mit 26 Jahren - als Christin - das Leben genommen. Natürlich ist es gut, wenn ich meinen Selbstwert und meine Anerkennung bei Jesus suche und bekommen. Trotzdem bekommen Christen Depressionen - sowie sie auch Krebs bekommen oder an Unfällen sterben. Und es gibt Situationen, da schaffen Sie es nicht mehr - auch nicht mit Jesus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marco und Rainer</p>
<p>Tut mir leid, ich finde Euch reichlich überheblich. Depressionen sind eine sehr ernste Erkrankung. Eine Bekannte von mir hat sich vor einigen Jahren mit 26 Jahren &#8211; als Christin &#8211; das Leben genommen. Natürlich ist es gut, wenn ich meinen Selbstwert und meine Anerkennung bei Jesus suche und bekommen. Trotzdem bekommen Christen Depressionen &#8211; sowie sie auch Krebs bekommen oder an Unfällen sterben. Und es gibt Situationen, da schaffen Sie es nicht mehr &#8211; auch nicht mit Jesus.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51320</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 08:29:36 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für alle Kommentare. Hier ist noch ein guter Beitrag aus der FAZ: http://tinyurl.com/yj2tnaw</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für alle Kommentare. Hier ist noch ein guter Beitrag aus der FAZ: <a href="http://tinyurl.com/yj2tnaw" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yj2tnaw</a></p>
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		<title>Von: Christof</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51319</link>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 08:24:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hier noch ein interessantes Interview mit Peter Neururer zu dem Thema: 
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_173927.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch ein interessantes Interview mit Peter Neururer zu dem Thema:<br />
<a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_173927.html" rel="nofollow">http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_173927.html</a></p>
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		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51318</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 07:38:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte gerne die Frage auf den Einzelnen beziehen (ich also auf mich). Wie gehe ich mit meiner Krankheit oder allgemeiner meiner Schwäche um? Und welche Rolle schreibe ich den Anderen dazu, damit ich so damit umgehen &quot;muss&quot;? Ich meine, dass zumindest ein Teil der Schwierigkeit darin liegt, dass ich den Anderen eine Rolle zuschreibe, damit mein Verhalten gerechtfertigt ist. Und ich meine auch, dass ich als Kind Gottes eine andere Antwort auf die Frage haben kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte gerne die Frage auf den Einzelnen beziehen (ich also auf mich). Wie gehe ich mit meiner Krankheit oder allgemeiner meiner Schwäche um? Und welche Rolle schreibe ich den Anderen dazu, damit ich so damit umgehen &#8220;muss&#8221;? Ich meine, dass zumindest ein Teil der Schwierigkeit darin liegt, dass ich den Anderen eine Rolle zuschreibe, damit mein Verhalten gerechtfertigt ist. Und ich meine auch, dass ich als Kind Gottes eine andere Antwort auf die Frage haben kann.</p>
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		<title>Von: Christof</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51317</link>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 07:05:40 +0000</pubDate>
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		<description>Das Frage ist ja nicht, ob wir machtlos sind gegenüber Depressionen oder nicht, sondern wie die Gesellschaft mit dem Thema umgeht, mit Leuten umgeht, die psychische Probleme haben. Hier ist schon Kritik erlaubt und das sind Themen, wo Christen etwas dazu zu sagen haben und auch sagen sollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Frage ist ja nicht, ob wir machtlos sind gegenüber Depressionen oder nicht, sondern wie die Gesellschaft mit dem Thema umgeht, mit Leuten umgeht, die psychische Probleme haben. Hier ist schon Kritik erlaubt und das sind Themen, wo Christen etwas dazu zu sagen haben und auch sagen sollten.</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51314</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:52:13 +0000</pubDate>
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		<description>...ein &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/517006/artikel_Dr-Zwanziger_Thema-Depression-enttabuisieren.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;kleiner Hoffnungsschimmer&lt;/a&gt;?! Bin gespannt, ob das Versprechen hält!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ein <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/517006/artikel_Dr-Zwanziger_Thema-Depression-enttabuisieren.html" rel="nofollow">kleiner Hoffnungsschimmer</a>?! Bin gespannt, ob das Versprechen hält!</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51313</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:28:22 +0000</pubDate>
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		<description>@ Rainer: Falls das eine Anspielung auf Robert Enke bzw. dann doch eher ein Urteil über ihn sein sollte (und der Kommentar an &lt;em&gt;dieser&lt;/em&gt; Stelle legt das ja nahe), dann finde ich das doch ziemlich daneben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rainer: Falls das eine Anspielung auf Robert Enke bzw. dann doch eher ein Urteil über ihn sein sollte (und der Kommentar an <em>dieser</em> Stelle legt das ja nahe), dann finde ich das doch ziemlich daneben.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51312</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>Also, wer Ruhm und Eitelkeit in der Welt sucht, für den ist der Absturz eigentlich schon vorprogrammiert, spätestens im Alter, wenn eh der normale psychische Zusammenbruch kommt.  Man muß sein Ansehen bei Gott suchen, in der Stille, und in ihm wachsen, wie ein einzelnes Grashalm im Milliardenmeer der Menschen, die es gibt, auf der Erde. Es einfach lernen zu ertragen, daß man nicht der größte Star ist, den man gerne sein möchte. Bescheidenheit lernen, kleine Schritte lernen zu tun.

Gruß,

Rainer Poppe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, wer Ruhm und Eitelkeit in der Welt sucht, für den ist der Absturz eigentlich schon vorprogrammiert, spätestens im Alter, wenn eh der normale psychische Zusammenbruch kommt.  Man muß sein Ansehen bei Gott suchen, in der Stille, und in ihm wachsen, wie ein einzelnes Grashalm im Milliardenmeer der Menschen, die es gibt, auf der Erde. Es einfach lernen zu ertragen, daß man nicht der größte Star ist, den man gerne sein möchte. Bescheidenheit lernen, kleine Schritte lernen zu tun.</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Rainer Poppe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51310</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:54:07 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Olaf. Gute Frage. Vielleicht ist es gerade die Ohnmacht, die wir nicht aushalten. Ich fürchte, längst nicht alle Christen haben das gelernt, und würde mich sofort in den Zweifel einschließen. Es ist verdammt schwer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Olaf. Gute Frage. Vielleicht ist es gerade die Ohnmacht, die wir nicht aushalten. Ich fürchte, längst nicht alle Christen haben das gelernt, und würde mich sofort in den Zweifel einschließen. Es ist verdammt schwer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51309</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:29:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Christof: Du sagst doch selber, das du nicht erwartest, das sich sein Umfeld großartig anders verhalten hätte, wenn er sich offenbart hätte. Das &quot;hätte, hätte...&quot; hilft auch niemanden wirklich. Robert Enke war nicht entmündigt. Es war seine Entscheidung so mit seiner Erkrankung um zu gehen. Sein Umfeld und seine Angehörigen müssen ihre Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen übernehmen. Verantwortung zu übernehmen heißt nicht, sich oder anderen Vorwürfe zu machen, für Dinge die man nicht kontrollieren kann. Verantwortung zu übernehmen heißt die Dinge in die Hand zu nehmen, die man tatsächlich beeinflussen kann. Depressive Menschen von ihrer Krankheit zu befreien, gehört definitiv nicht dazu. Genauso wenig, wie Alkoholiker von ihrer Sucht zu befreien oder Pädophilie zu guten Pädagogen zu machen. Es gibt einfach Dinge, da sind wir auch im 21. Jahrhundert noch machtlos gegenüber. 

Die viel interessantere Frage für mich währe: Ob es einen Christ leichter fällt mit seiner Machtlosigkeit um zu gehen...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christof: Du sagst doch selber, das du nicht erwartest, das sich sein Umfeld großartig anders verhalten hätte, wenn er sich offenbart hätte. Das &#8220;hätte, hätte&#8230;&#8221; hilft auch niemanden wirklich. Robert Enke war nicht entmündigt. Es war seine Entscheidung so mit seiner Erkrankung um zu gehen. Sein Umfeld und seine Angehörigen müssen ihre Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen übernehmen. Verantwortung zu übernehmen heißt nicht, sich oder anderen Vorwürfe zu machen, für Dinge die man nicht kontrollieren kann. Verantwortung zu übernehmen heißt die Dinge in die Hand zu nehmen, die man tatsächlich beeinflussen kann. Depressive Menschen von ihrer Krankheit zu befreien, gehört definitiv nicht dazu. Genauso wenig, wie Alkoholiker von ihrer Sucht zu befreien oder Pädophilie zu guten Pädagogen zu machen. Es gibt einfach Dinge, da sind wir auch im 21. Jahrhundert noch machtlos gegenüber. </p>
<p>Die viel interessantere Frage für mich währe: Ob es einen Christ leichter fällt mit seiner Machtlosigkeit um zu gehen&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christof</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51308</link>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:59:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2674#comment-51308</guid>
		<description>@Olaf: Auch wenn eine Kausalität nicht nachweisbar ist, ist der Umstand, aus Angst um die Konsequenzen die Erkrankung geheim halten zu müssen, doch sicher nicht förderlich. 
Ich habe bei Kerner den Präsidenten von Hannover 96 gesehen, der Robert Enke schon etwas durch die Blume vorgeworfen hat, nicht offensiv mit seiner Krankheit umgegangen zu sein. Auf die Frage was denn passiert wäre, wenn der das getan hätte, hatte er aber auch keine Antwort. 
Ich stelle mir schon vor das der Druck einfach zu gross geworden ist. Die Isolation und offenbar keine Möglichkeit aus diese Zwickmühle auszubrechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Olaf: Auch wenn eine Kausalität nicht nachweisbar ist, ist der Umstand, aus Angst um die Konsequenzen die Erkrankung geheim halten zu müssen, doch sicher nicht förderlich.<br />
Ich habe bei Kerner den Präsidenten von Hannover 96 gesehen, der Robert Enke schon etwas durch die Blume vorgeworfen hat, nicht offensiv mit seiner Krankheit umgegangen zu sein. Auf die Frage was denn passiert wäre, wenn der das getan hätte, hatte er aber auch keine Antwort.<br />
Ich stelle mir schon vor das der Druck einfach zu gross geworden ist. Die Isolation und offenbar keine Möglichkeit aus diese Zwickmühle auszubrechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/11/11/peters-gedanken/nicht-hart-genug/comment-page-1#comment-51307</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:43:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2674#comment-51307</guid>
		<description>@Marco: Das Merkmal eine depressiven Erkrankung ist, das sie keine erkennbaren Ursachen erkennen lässt. Gäbe es eine Ursache, würde der Umkehrschluss bedeuten: ein Abstellen der Ursache beseitigt das Leiden. Ist aber nicht so. Schuldzuweisung sind hier völlig deplatziert. Es gibt einige Faktoren die den Ausbruch einer Depression begünstigen (Erziehung, (soziales) Umfeld, Belastung, Exposition und vermutlich eine genetische Veranlagung).  Aber eine zwingende Kausalität ist nicht nachweisbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marco: Das Merkmal eine depressiven Erkrankung ist, das sie keine erkennbaren Ursachen erkennen lässt. Gäbe es eine Ursache, würde der Umkehrschluss bedeuten: ein Abstellen der Ursache beseitigt das Leiden. Ist aber nicht so. Schuldzuweisung sind hier völlig deplatziert. Es gibt einige Faktoren die den Ausbruch einer Depression begünstigen (Erziehung, (soziales) Umfeld, Belastung, Exposition und vermutlich eine genetische Veranlagung).  Aber eine zwingende Kausalität ist nicht nachweisbar.</p>
]]></content:encoded>
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