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	<title>Kommentare zu: Postliberale Theologie (1)</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:32:07 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt - Chersterton ist grandios, und so eine Art Anti-Apologet in meinen Augen. Eigentlich aber kein Propositionalist im klassischen Sinn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt &#8211; Chersterton ist grandios, und so eine Art Anti-Apologet in meinen Augen. Eigentlich aber kein Propositionalist im klassischen Sinn</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
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		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:26:44 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu ein Kurzschluss:
Der Propositionalismus muss richtig sein, denn Chesterton ist mit Abstand der witzigste Apologet, den ich kenne. Das ist an sich schon eine Qualität, die für Wahrheit spricht und in der Apologetik selten genug vorkommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu ein Kurzschluss:<br />
Der Propositionalismus muss richtig sein, denn Chesterton ist mit Abstand der witzigste Apologet, den ich kenne. Das ist an sich schon eine Qualität, die für Wahrheit spricht und in der Apologetik selten genug vorkommt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
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		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:35:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, okay, verstehe, was Du sagen willst. Bin auf die weiteren Gedanken Lindbecks gespannt. Vielen Dank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, okay, verstehe, was Du sagen willst. Bin auf die weiteren Gedanken Lindbecks gespannt. Vielen Dank.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:30:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Phil: Zum Verständnis - die Darstellung von Lindbecks Ansatz kommt erst noch im nächsten Post. Die Stildiskussion finde ich sehr schwierig, weil durch diesen Begriff Dinge dem individuellem &quot;Geschmack&quot; zugeordnet sind, die bis dahin geistliche Praxis und n Gemeinschaften eingebettete Traditionen waren, und nun zum Spielball einer Pick&amp;Mix-Mentalität zu werden drohen. Rohmaterial, wie Lindbeck sagt. Am Ende läuft diese Logik auf einen Facebook-Test hinaus, der dir erklärt, welche Religion zu dir passt...
Insofern ist die Stilfrage eher eine Spätfolge des Expressivismus, auch wenn Schwarz u.a. eigentlich Verengungen bekämpfen und die Gleichwertigkeit spiritueller Prägungen betonen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Phil: Zum Verständnis &#8211; die Darstellung von Lindbecks Ansatz kommt erst noch im nächsten Post. Die Stildiskussion finde ich sehr schwierig, weil durch diesen Begriff Dinge dem individuellem &#8220;Geschmack&#8221; zugeordnet sind, die bis dahin geistliche Praxis und n Gemeinschaften eingebettete Traditionen waren, und nun zum Spielball einer Pick&#038;Mix-Mentalität zu werden drohen. Rohmaterial, wie Lindbeck sagt. Am Ende läuft diese Logik auf einen Facebook-Test hinaus, der dir erklärt, welche Religion zu dir passt&#8230;<br />
Insofern ist die Stilfrage eher eine Spätfolge des Expressivismus, auch wenn Schwarz u.a. eigentlich Verengungen bekämpfen und die Gleichwertigkeit spiritueller Prägungen betonen soll.</p>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
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		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:04:03 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Peter, für die Zusammenfassung. Lindbeck wartet schon auf meiner Amazon-Wunschliste:-). 

Was die Entwicklung vom Propositionalismus zum erfahrungsbezogenen Expressivismus und darüberhinaus bzw. die Neigung zu einem von diesen Prägungen angeht, würde mich folgendes interessieren: 

Wenn ich das aktuelle Buch von Christian A. Schwarz&#039; über die 9 geistlichen Stile lese, bekomme ich sehr stark den Eindruck, daß sich diesen unterschiedlichen o.g. Typen jeweils mehr oder weniger ein geistlicher Stil zuordnen läßt. Was glaubst Du, wie groß der Einfluß einer dieser Stile auf die o.g. Entwicklung ist? Eher gering, weil der Großteil z.B. durch kulturelle Prägung, sei es durch Platon und Aristoteles o.ä., beinflußt ist? Oder doch stärker, weil vielleicht mal der eine oder mal der andere Stil präsenter war? Allerdings merke ich selbst bei mir, daß ich trotz des einen primären geistlichen Stils vieles an meiner Theologie geändert habe, was vor allem an äußeren Einflüssen und neuen Denkanstößen liegt, was ja für ersteres spräche. 

Grundsätzlich scheint mir Lindbeck aber auf dem richtigen Weg zu sein. Einerseits erschließt sich Gott mir nur durch seine Offenbarung, andererseits erweckt diese Offenbarung in mir aber vielleicht ganz andere Eindrücke als z.B. bei meiner Frau oder auch Dir. Auch scheint es mir deshalb mehr als ungerechtfertigt (gegen Propositionalismus), daß es die eine Wahrheit Gottes geben soll, der ich hinterherjage. Denn für jeden könnte ja auch Wahrheit etwas unterschiedliches bedeuten (was nicht besagt, daß es nicht gewisse historische Wahrheiten wie Kreuz und Auferstehung Jesu geben könnte). Vieles scheint mir persönlich sehr wichtig, was anderen vielleicht völlig nebensächlich erscheint. Soweit meine ersten Gedanken dazu. Aber sehr interesant...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Peter, für die Zusammenfassung. Lindbeck wartet schon auf meiner Amazon-Wunschliste:-). </p>
<p>Was die Entwicklung vom Propositionalismus zum erfahrungsbezogenen Expressivismus und darüberhinaus bzw. die Neigung zu einem von diesen Prägungen angeht, würde mich folgendes interessieren: </p>
<p>Wenn ich das aktuelle Buch von Christian A. Schwarz&#8217; über die 9 geistlichen Stile lese, bekomme ich sehr stark den Eindruck, daß sich diesen unterschiedlichen o.g. Typen jeweils mehr oder weniger ein geistlicher Stil zuordnen läßt. Was glaubst Du, wie groß der Einfluß einer dieser Stile auf die o.g. Entwicklung ist? Eher gering, weil der Großteil z.B. durch kulturelle Prägung, sei es durch Platon und Aristoteles o.ä., beinflußt ist? Oder doch stärker, weil vielleicht mal der eine oder mal der andere Stil präsenter war? Allerdings merke ich selbst bei mir, daß ich trotz des einen primären geistlichen Stils vieles an meiner Theologie geändert habe, was vor allem an äußeren Einflüssen und neuen Denkanstößen liegt, was ja für ersteres spräche. </p>
<p>Grundsätzlich scheint mir Lindbeck aber auf dem richtigen Weg zu sein. Einerseits erschließt sich Gott mir nur durch seine Offenbarung, andererseits erweckt diese Offenbarung in mir aber vielleicht ganz andere Eindrücke als z.B. bei meiner Frau oder auch Dir. Auch scheint es mir deshalb mehr als ungerechtfertigt (gegen Propositionalismus), daß es die eine Wahrheit Gottes geben soll, der ich hinterherjage. Denn für jeden könnte ja auch Wahrheit etwas unterschiedliches bedeuten (was nicht besagt, daß es nicht gewisse historische Wahrheiten wie Kreuz und Auferstehung Jesu geben könnte). Vieles scheint mir persönlich sehr wichtig, was anderen vielleicht völlig nebensächlich erscheint. Soweit meine ersten Gedanken dazu. Aber sehr interesant&#8230;</p>
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