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	<title>Kommentare zu: Weihnachtspredigten: die gefühlte Geburt?</title>
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		<title>Von: Werner</title>
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		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 18:34:03 +0000</pubDate>
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		<description>@ Grete: die Abkürzung übers Gefühl bzw. eine &quot;existentiale&quot; Betroffenheit an einer Wahrnehmung der &quot;komplizierten&quot; Fragen historischer Erkenntnis vorbei führen - konsequent zu Ende gedacht - leider zu einer inhaltichen Verkümmerung des Glaubens. Man landet letztlich genau im Brennpunkt der Kritik Ludwig Feuerbachs.

Mit exientialer  (emotionaler?) Interpretation lässt sich vielleicht noch einigermaßen plausibel paulinische Theologie treiben, weil das Abstraktionsniveau hier hoch genug ist und dabei viele Aspekte außer acht bleiben können; aber die Quelle der Evangelien wird von diesem Denkansatz verstopft. Man kann dann zwar trefflich über Philipper 2 predigen, vermeidet aber bei jedem Wunderbericht der Evangelien die dazugehörende Anwenung im Einzelfall. Damit verschwindet leider ein wichtiger Teil der neutestamentlichen Überlieferung aus der Mitte des evangelischen Glaubens. Ich meine, dass man den überwiegend paulinische geprägten Kirchen diese Einseitigkeit und Jesus-Vergessenheit auch (nachteilig) anmerkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Grete: die Abkürzung übers Gefühl bzw. eine &#8220;existentiale&#8221; Betroffenheit an einer Wahrnehmung der &#8220;komplizierten&#8221; Fragen historischer Erkenntnis vorbei führen &#8211; konsequent zu Ende gedacht &#8211; leider zu einer inhaltichen Verkümmerung des Glaubens. Man landet letztlich genau im Brennpunkt der Kritik Ludwig Feuerbachs.</p>
<p>Mit exientialer  (emotionaler?) Interpretation lässt sich vielleicht noch einigermaßen plausibel paulinische Theologie treiben, weil das Abstraktionsniveau hier hoch genug ist und dabei viele Aspekte außer acht bleiben können; aber die Quelle der Evangelien wird von diesem Denkansatz verstopft. Man kann dann zwar trefflich über Philipper 2 predigen, vermeidet aber bei jedem Wunderbericht der Evangelien die dazugehörende Anwenung im Einzelfall. Damit verschwindet leider ein wichtiger Teil der neutestamentlichen Überlieferung aus der Mitte des evangelischen Glaubens. Ich meine, dass man den überwiegend paulinische geprägten Kirchen diese Einseitigkeit und Jesus-Vergessenheit auch (nachteilig) anmerkt.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 18:11:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Grete: dann laber&#039; ich ganz gerne Barth, bin aber weiterhin mit deiner einseitig individualistischen Lutherinterpretation nicht einverstanden. Fein, wenn das antiintellektualistisch gemeint ist, dass es auch eine einfache Gotteserkenntnis gibt. Aber doch nicht an den geschichtlichen Taten Gottes vorbei, sondern als Antwort darauf. Und diese Geschichte muss einem erzählt werden - von außen. Luthers verbum externum, das er gegen das innere Licht der Schwärmer und Spiritualisten betont.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Grete: dann laber&#8217; ich ganz gerne Barth, bin aber weiterhin mit deiner einseitig individualistischen Lutherinterpretation nicht einverstanden. Fein, wenn das antiintellektualistisch gemeint ist, dass es auch eine einfache Gotteserkenntnis gibt. Aber doch nicht an den geschichtlichen Taten Gottes vorbei, sondern als Antwort darauf. Und diese Geschichte muss einem erzählt werden &#8211; von außen. Luthers verbum externum, das er gegen das innere Licht der Schwärmer und Spiritualisten betont.</p>
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		<title>Von: Grete</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51612</link>
		<dc:creator>Grete</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 16:22:01 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Kritik an der &quot;Vergeistlichung&quot; von Weihnachten (Punkt 3 des Beitrags): Das ist für mich – hart ausgedrückt – Barth-Gelaber. Dass &quot;die Menschen&quot; nur wahrhaft betrifft, was sie fühlen, ist nun mal Realität. Und das ist doch Luthers/Schleiermachers großes Plus gegen Hegel, Kant und den (hegelianischen Kantianer) Barth: Es wird davon ausgegangen, dass alle Menschen, ob viel oder wenig Vernunft/Verstand/Denkvermögen ihnen eigen ist oder nicht, Gottes Wahrheit erkennen (= fühlen = davon ganzheitliches Bewusstsein haben) können (wo und wann Gott will). Hinzu kommt die lutherische Einsicht, dass die Wahrheit eben niemals von außen verordnet werden kann. Evangelische Christenmenschen glauben als Individuen (weil der Heilige Geist sich ihnen individuell zugewandt hat, wo und wann er wollte).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Kritik an der &#8220;Vergeistlichung&#8221; von Weihnachten (Punkt 3 des Beitrags): Das ist für mich – hart ausgedrückt – Barth-Gelaber. Dass &#8220;die Menschen&#8221; nur wahrhaft betrifft, was sie fühlen, ist nun mal Realität. Und das ist doch Luthers/Schleiermachers großes Plus gegen Hegel, Kant und den (hegelianischen Kantianer) Barth: Es wird davon ausgegangen, dass alle Menschen, ob viel oder wenig Vernunft/Verstand/Denkvermögen ihnen eigen ist oder nicht, Gottes Wahrheit erkennen (= fühlen = davon ganzheitliches Bewusstsein haben) können (wo und wann Gott will). Hinzu kommt die lutherische Einsicht, dass die Wahrheit eben niemals von außen verordnet werden kann. Evangelische Christenmenschen glauben als Individuen (weil der Heilige Geist sich ihnen individuell zugewandt hat, wo und wann er wollte).</p>
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	<item>
		<title>Von: mar.</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51610</link>
		<dc:creator>mar.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 11:19:27 +0000</pubDate>
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		<description>Andrea, Hilfe, Unterstützung, Arbeit für Deinen Mann wünsche ich Euch.

Alles Gute und friedvolle Weihnachten, Euch allen, auch von mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andrea, Hilfe, Unterstützung, Arbeit für Deinen Mann wünsche ich Euch.</p>
<p>Alles Gute und friedvolle Weihnachten, Euch allen, auch von mir.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sim</title>
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		<dc:creator>sim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 22:41:57 +0000</pubDate>
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		<description>... und doch packen wir am Karfreitag das Leid mit ein. Wohlwissend, dass übermorgen der Tag der Auferstehung gefeiert wird. Und so ist es gut und richtig, heute, in der Heiligen Nacht, das KIND in der Krippe zu feiern. 

Dir, Andrea, alles alles Gute &lt;3

Festliche Tage euch allen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und doch packen wir am Karfreitag das Leid mit ein. Wohlwissend, dass übermorgen der Tag der Auferstehung gefeiert wird. Und so ist es gut und richtig, heute, in der Heiligen Nacht, das KIND in der Krippe zu feiern. </p>
<p>Dir, Andrea, alles alles Gute &lt;3</p>
<p>Festliche Tage euch allen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51608</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:32:28 +0000</pubDate>
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		<description>Mir ist die Weihnachtsgeschichte dieses Jahr sehr nahe. Ich bin hochschwanger, stehe kurz vor einem aufwendigen Umzug mit der ganzen Familie und mein Mann hat noch keinen Job. Hoffnung und Zuversicht ist das was mir bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist die Weihnachtsgeschichte dieses Jahr sehr nahe. Ich bin hochschwanger, stehe kurz vor einem aufwendigen Umzug mit der ganzen Familie und mein Mann hat noch keinen Job. Hoffnung und Zuversicht ist das was mir bleibt.</p>
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		<title>Von: Werner</title>
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		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:29:24 +0000</pubDate>
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		<description>@sim: sich Jesus als Baby und Kleinkind vorzustellen ist genauso wichtig wie die unbestrittene Aufgabe des Glaubens, ihn sich als Gekreuzigten vor Augen zu malen (Galater 3). 

Der Weg in die Ohnmacht und in die Entwürdigung am Kreuz führt notwendig (!) über die Geburt und durch die menschliche Entwicklung hindurch! Nur als wirklicher Mensch, geboren und aufgewachsen, erleidet Jesus am Ende stellvertretend den grausamen Tod am Kreuz.   Seine Inkarnation / Menschwerdung muss so konsequent wie möglich gedacht und erfasst werden, damit die Heils-Bedeutung seines Kreuzes nicht verfehlt wird. Ansonsten ist er nicht wirklich unser Bruder, wie du sagst. Wer sich Jesus nicht als (wirkliches) Baby vorstellen mag, schaut wahrscheinlich auch noch zu verklärt und harmlos auf den Gekreuzigten und begreift nicht die Tiefe und Dramatik dieses Ereignisses: &quot;Gott ist tot &quot;

Ich teile allerdings das Unbehagen an einer allzu verniedlichenden Christkind-Frömmigkeit, die ebenso an der Menschwerdung und dem Kreuz Christi vorbeidenkt  ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sim: sich Jesus als Baby und Kleinkind vorzustellen ist genauso wichtig wie die unbestrittene Aufgabe des Glaubens, ihn sich als Gekreuzigten vor Augen zu malen (Galater 3). </p>
<p>Der Weg in die Ohnmacht und in die Entwürdigung am Kreuz führt notwendig (!) über die Geburt und durch die menschliche Entwicklung hindurch! Nur als wirklicher Mensch, geboren und aufgewachsen, erleidet Jesus am Ende stellvertretend den grausamen Tod am Kreuz.   Seine Inkarnation / Menschwerdung muss so konsequent wie möglich gedacht und erfasst werden, damit die Heils-Bedeutung seines Kreuzes nicht verfehlt wird. Ansonsten ist er nicht wirklich unser Bruder, wie du sagst. Wer sich Jesus nicht als (wirkliches) Baby vorstellen mag, schaut wahrscheinlich auch noch zu verklärt und harmlos auf den Gekreuzigten und begreift nicht die Tiefe und Dramatik dieses Ereignisses: &#8220;Gott ist tot &#8221;</p>
<p>Ich teile allerdings das Unbehagen an einer allzu verniedlichenden Christkind-Frömmigkeit, die ebenso an der Menschwerdung und dem Kreuz Christi vorbeidenkt  &#8230;</p>
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	</item>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51599</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:00:21 +0000</pubDate>
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		<description>@sim: Menschen haben eben die Eigenart, größer zu werden im Laufe der Zeit. Und damit verändern sich Beziehungen. Ich denke, ein erwachsener Glaube verdrängt die Erinnerung daran nicht, dass Gott als Säugling auf die Welt kam, aber er kann da auch unmöglich stehen bleiben. Wir können an Weihnachten nicht so tun, als hätte es keinen Karfreitag und kein Ostern gegeben (oder es taktisch verschweigen). Letzteres ist der Grund, warum sich überhaupt jemand die Mühe gemacht hat, eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben. Jesus ist nicht nur ein erwachsener Mann, sondern der &quot;Erstgeborene der neuen Schöpfung&quot;.

@ Werner: d&#039;accord, was den Jahreszyklus betrifft und die Spannung, die daraus resultiert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sim: Menschen haben eben die Eigenart, größer zu werden im Laufe der Zeit. Und damit verändern sich Beziehungen. Ich denke, ein erwachsener Glaube verdrängt die Erinnerung daran nicht, dass Gott als Säugling auf die Welt kam, aber er kann da auch unmöglich stehen bleiben. Wir können an Weihnachten nicht so tun, als hätte es keinen Karfreitag und kein Ostern gegeben (oder es taktisch verschweigen). Letzteres ist der Grund, warum sich überhaupt jemand die Mühe gemacht hat, eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben. Jesus ist nicht nur ein erwachsener Mann, sondern der &#8220;Erstgeborene der neuen Schöpfung&#8221;.</p>
<p>@ Werner: d&#8217;accord, was den Jahreszyklus betrifft und die Spannung, die daraus resultiert!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: sim</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51598</link>
		<dc:creator>sim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:39:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Werner: sehr schön! :-) 

ist es für die menschliche, für unsere Betrachtensweise, denn von Bedeutung, ob wir an Weihnachten den Mensch gewordenen Sohn Gottes als Baby oder als erwachsenen Mann ansehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Werner: sehr schön! <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>ist es für die menschliche, für unsere Betrachtensweise, denn von Bedeutung, ob wir an Weihnachten den Mensch gewordenen Sohn Gottes als Baby oder als erwachsenen Mann ansehen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51597</link>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:14:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ Peter: Das mit der Sonne ist ein schöner Ge-danke! 

Die Kritik an der Abwechslungswut unserer Zeit ist berechtigt, trotzdem sollte der kirchenjahreszeitliche Festzyklus das biblische Zeitverständnis nicht gänzlich überlagern. Da gibt es ja schon eine gewisse &quot;Fortschrittlichkeit&quot; Gottes, der neue und große Dinge tut und mit uns noch nicht am Ziele und Ende angekommen ist ... Die Verknüpfung von zyklischem und linearem Zeitverständnis ist eine der liturgischen und predigtmäßigen Schwierigkeiten des Kirchenjahres, des chrislichen Glaubens überhaupt ...

@ Sim: Dieser Absurdität hat Gottes Sohn sich selber ausgesetzt! Das Neue Testament spricht von einer &quot;Selbstentleerung&quot; / Selbstentäußerung des ewigen Gottessohnes in die menschliche Daseinsverfassung hinein (Philipper 2). Das ist göttlicher &quot;Wahnsinn&quot;, ein religiöser Skandal, eine intellektuelle Dummheit, die in kein kulturelles Schema passt (1. Korinther 1).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter: Das mit der Sonne ist ein schöner Ge-danke! </p>
<p>Die Kritik an der Abwechslungswut unserer Zeit ist berechtigt, trotzdem sollte der kirchenjahreszeitliche Festzyklus das biblische Zeitverständnis nicht gänzlich überlagern. Da gibt es ja schon eine gewisse &#8220;Fortschrittlichkeit&#8221; Gottes, der neue und große Dinge tut und mit uns noch nicht am Ziele und Ende angekommen ist &#8230; Die Verknüpfung von zyklischem und linearem Zeitverständnis ist eine der liturgischen und predigtmäßigen Schwierigkeiten des Kirchenjahres, des chrislichen Glaubens überhaupt &#8230;</p>
<p>@ Sim: Dieser Absurdität hat Gottes Sohn sich selber ausgesetzt! Das Neue Testament spricht von einer &#8220;Selbstentleerung&#8221; / Selbstentäußerung des ewigen Gottessohnes in die menschliche Daseinsverfassung hinein (Philipper 2). Das ist göttlicher &#8220;Wahnsinn&#8221;, ein religiöser Skandal, eine intellektuelle Dummheit, die in kein kulturelles Schema passt (1. Korinther 1).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mar.</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51596</link>
		<dc:creator>mar.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 08:19:32 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Innerlichkeit der Mystik: Jedem Menschen ist zugestanden, dass göttliches Licht in ihm scheint, jedem ist Achtung und Respekt entgegen zu bringen.
Ein sozialpsychologischer Aspekt, der dem Gebot der Nächsten- bis hin zur Feindesliebe zur Umsetzung verhelfen kann.
Sicher ist es nicht in allen Fällen legitim Geistliches und Menschliches zu vermischen aber es läßt sich auch nicht völlig ausschließen, da Religion eben mit Menschlichkeit zu tun hat.
Hierzu ein kleiner Auszug:

Christentum:
Alles, was Ihr wollt, dass euch die Menschen tun,
das tut auch Ihr ihnen ebenso.
Jesus nach Mt 7,12; Lk 6,31
 
Judentum:
Tue nicht anderen,
was du nicht willst, dass sie dir tun.
Rabbi Hillel, Sabbat 31°
 
Islam:
Keiner von euch ist ein Gläubiger,
solange er nicht seinem Bruder wünscht,
was er sich selber wünscht.
40 Hadithe (Sprüche Mohammads) von an-Nawawi 13
 
Chinesische Religion:
Was du selbst nicht wünschst,
das tu auch nicht anderen Menschen an.
Konfuzius, Gespräche 15,23
 
Buddhismus:
Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist,
soll es auch nicht für ihn sein,
und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist,
wie kann ich ihn einem anderen zumuten?
Samyutta Nikaya V,353.35-354.2
 
Hinduismus:
Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen,
die für einen selbst unangenehm ist,
das ist das Wesen der Moral.
Mahabharata XIII,114.8
 
Jainismus:
Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln
und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte.
Sutrakritanga I.11.33

Quelle: http://philokalos.rainbownet.ch/religionen.php

Ein beeindruckenes Zitat des muslimischen Mystikers Rumi: &quot;Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.&quot;


Frohes Fest :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Innerlichkeit der Mystik: Jedem Menschen ist zugestanden, dass göttliches Licht in ihm scheint, jedem ist Achtung und Respekt entgegen zu bringen.<br />
Ein sozialpsychologischer Aspekt, der dem Gebot der Nächsten- bis hin zur Feindesliebe zur Umsetzung verhelfen kann.<br />
Sicher ist es nicht in allen Fällen legitim Geistliches und Menschliches zu vermischen aber es läßt sich auch nicht völlig ausschließen, da Religion eben mit Menschlichkeit zu tun hat.<br />
Hierzu ein kleiner Auszug:</p>
<p>Christentum:<br />
Alles, was Ihr wollt, dass euch die Menschen tun,<br />
das tut auch Ihr ihnen ebenso.<br />
Jesus nach Mt 7,12; Lk 6,31</p>
<p>Judentum:<br />
Tue nicht anderen,<br />
was du nicht willst, dass sie dir tun.<br />
Rabbi Hillel, Sabbat 31°</p>
<p>Islam:<br />
Keiner von euch ist ein Gläubiger,<br />
solange er nicht seinem Bruder wünscht,<br />
was er sich selber wünscht.<br />
40 Hadithe (Sprüche Mohammads) von an-Nawawi 13</p>
<p>Chinesische Religion:<br />
Was du selbst nicht wünschst,<br />
das tu auch nicht anderen Menschen an.<br />
Konfuzius, Gespräche 15,23</p>
<p>Buddhismus:<br />
Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist,<br />
soll es auch nicht für ihn sein,<br />
und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist,<br />
wie kann ich ihn einem anderen zumuten?<br />
Samyutta Nikaya V,353.35-354.2</p>
<p>Hinduismus:<br />
Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen,<br />
die für einen selbst unangenehm ist,<br />
das ist das Wesen der Moral.<br />
Mahabharata XIII,114.8</p>
<p>Jainismus:<br />
Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln<br />
und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte.<br />
Sutrakritanga I.11.33</p>
<p>Quelle: <a href="http://philokalos.rainbownet.ch/religionen.php" rel="nofollow">http://philokalos.rainbownet.ch/religionen.php</a></p>
<p>Ein beeindruckenes Zitat des muslimischen Mystikers Rumi: &#8220;Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.&#8221;</p>
<p>Frohes Fest <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sim</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51595</link>
		<dc:creator>sim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>ich halte es bisweilen für absurd, das irdische Leben des ewig Gleichen, der Anfang und Ende ist, Anfänger und Vollender, wahrer Mensch und wahrer Gott............ einzuteilen in Säugling, Kleinkind und den eines Erwachsenen. 

Weihnachten ist die Stunde der Geburt. Der Moment, in dem der Heiland den Himmel verlässt und Bruder wird. 

Frohes Fest!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich halte es bisweilen für absurd, das irdische Leben des ewig Gleichen, der Anfang und Ende ist, Anfänger und Vollender, wahrer Mensch und wahrer Gott&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; einzuteilen in Säugling, Kleinkind und den eines Erwachsenen. </p>
<p>Weihnachten ist die Stunde der Geburt. Der Moment, in dem der Heiland den Himmel verlässt und Bruder wird. </p>
<p>Frohes Fest!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51594</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:20:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2830#comment-51594</guid>
		<description>Das erinnert an Chestertons &quot;Orthodoxie&quot;. Dort sagt er, nicht die Freude an der Wiederholung, sondern der Wunsch nach Abwechslung sei ein Zeichen menschlicher Schwäche. Bei Kindern ist das noch anders. Und bei Gott. Der lässt mit Begeisterung jeden Tag wieder die Sonne aufgehen...
:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das erinnert an Chestertons &#8220;Orthodoxie&#8221;. Dort sagt er, nicht die Freude an der Wiederholung, sondern der Wunsch nach Abwechslung sei ein Zeichen menschlicher Schwäche. Bei Kindern ist das noch anders. Und bei Gott. Der lässt mit Begeisterung jeden Tag wieder die Sonne aufgehen&#8230;<br />
 <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51593</link>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:19:47 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss sagen und ausführen können, was sich im Großen und Ganzen durch dieses Einzelereignis geändert hat. Bei Israels Passah war es das Wunder der Rettung einer Volksgruppe, aus der das spätere Israel hervorging. Also für die Feiernden durchaus plausibel und existentiell. Was hat sich durch die Menschwerdung Gottes faktisch verändert? Meine spontane Antwort: Für Gott mehr als für uns.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss sagen und ausführen können, was sich im Großen und Ganzen durch dieses Einzelereignis geändert hat. Bei Israels Passah war es das Wunder der Rettung einer Volksgruppe, aus der das spätere Israel hervorging. Also für die Feiernden durchaus plausibel und existentiell. Was hat sich durch die Menschwerdung Gottes faktisch verändert? Meine spontane Antwort: Für Gott mehr als für uns.</p>
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		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/12/20/theologie/tucken-der-weihnachtspredigt-die-gefuhlte-geburt/comment-page-1#comment-51592</link>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>Kleiner Nachschlag: 
&quot;Alle Jahre wieder ...&quot; Die Tatsache der jährlichen Wiederholung des Weihnachtsfestes - zumindest in der Form, wie wir es in unserem Kulturkreis begehen - erschwert auf die Dauer das frische Staunen über die Einmaligkeit des Ereignisses. Erleichtert aber dafür einen anderen (mythischen?) Zugang zu diesem Ereignis ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachschlag:<br />
&#8220;Alle Jahre wieder &#8230;&#8221; Die Tatsache der jährlichen Wiederholung des Weihnachtsfestes &#8211; zumindest in der Form, wie wir es in unserem Kulturkreis begehen &#8211; erschwert auf die Dauer das frische Staunen über die Einmaligkeit des Ereignisses. Erleichtert aber dafür einen anderen (mythischen?) Zugang zu diesem Ereignis &#8230;</p>
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