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	<title>Kommentare zu: Traurige Bekehrungen</title>
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		<title>Von: Quincy</title>
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		<dc:creator>Quincy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:10:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm - so etwas macht mich selbst wütend, weil Jesus (seine Gemeinde, ich) mit solchen Menschen über einen Kamm geschoren werden. Weil die Taten/Reden von Menschen die sich Christen nennen mit Jesus und dem Glauben an Jesus gleich gesetzt werden.

Wie oft muss ich mir anhören, was die &quot;Christen&quot; schon alles verbrochen haben (das Hauptargument von Atheisten) - was natürlich schon wieder bedeutet, dass Jesus und mein Glaube auf der Seite von Mördern und Verbrechern stehen. Grummel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm &#8211; so etwas macht mich selbst wütend, weil Jesus (seine Gemeinde, ich) mit solchen Menschen über einen Kamm geschoren werden. Weil die Taten/Reden von Menschen die sich Christen nennen mit Jesus und dem Glauben an Jesus gleich gesetzt werden.</p>
<p>Wie oft muss ich mir anhören, was die &#8220;Christen&#8221; schon alles verbrochen haben (das Hauptargument von Atheisten) &#8211; was natürlich schon wieder bedeutet, dass Jesus und mein Glaube auf der Seite von Mördern und Verbrechern stehen. Grummel.</p>
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		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/01/zeitungsausschnitte-und-bucher/traurige-bekehrungen/comment-page-1#comment-51786</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:16:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, es schmerzt, mit solchen Karikaturen des christlichen Glaubens konfrontiert und identifiziert zu werden. Gleichzeitig bin ich froh um solche Statements - vor allem, wenn sie so einfühlsam und klar geschrieben sind. Rechelles Entschuldigung ist doch die optimale Vorlage, um das eigene Denken und Handeln zu reflektieren. Würde sich für manchen Gemeinde-Workshop eignen.

Was das öffentliche Echo angeht: Auch da bin ich gar nicht so undankbar, dass wir es mit einer kritischen Öffentlichkeit zu tun haben. Gerade bei uns in Deutschland sind rechtsgerichtete christliche Parolen ein No-go. Und so werden sie meist nur intern in den Grenzen der entsprechenden Gruppen hochgehalten. Das darf ruhig so bleiben.

Insgesamt sehe ich in dem allen einen Appell, dass wir uns als Christen an unserem Handeln messen lassen müssen. Was tun wir zum Wohl der Menschen? Und was da Gutes geschieht, kann auch einer kritischen Öffentlichkeit standhalten (wenn auch nicht jeder Fundamental-Kritik).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es schmerzt, mit solchen Karikaturen des christlichen Glaubens konfrontiert und identifiziert zu werden. Gleichzeitig bin ich froh um solche Statements &#8211; vor allem, wenn sie so einfühlsam und klar geschrieben sind. Rechelles Entschuldigung ist doch die optimale Vorlage, um das eigene Denken und Handeln zu reflektieren. Würde sich für manchen Gemeinde-Workshop eignen.</p>
<p>Was das öffentliche Echo angeht: Auch da bin ich gar nicht so undankbar, dass wir es mit einer kritischen Öffentlichkeit zu tun haben. Gerade bei uns in Deutschland sind rechtsgerichtete christliche Parolen ein No-go. Und so werden sie meist nur intern in den Grenzen der entsprechenden Gruppen hochgehalten. Das darf ruhig so bleiben.</p>
<p>Insgesamt sehe ich in dem allen einen Appell, dass wir uns als Christen an unserem Handeln messen lassen müssen. Was tun wir zum Wohl der Menschen? Und was da Gutes geschieht, kann auch einer kritischen Öffentlichkeit standhalten (wenn auch nicht jeder Fundamental-Kritik).</p>
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		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/01/zeitungsausschnitte-und-bucher/traurige-bekehrungen/comment-page-1#comment-51785</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 23:40:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter: 
Ist das nicht im Grunde auch eine Form von Faschismus? Also &lt;a href=&quot;&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gerhard Maria Wagner&lt;/a&gt; mag man vielleicht noch als Grenzwertig bezeichnen, aber Richard Williamson ist doch schon jenseits von Gut und Böse - oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
Ist das nicht im Grunde auch eine Form von Faschismus? Also <a href="" rel="nofollow">Gerhard Maria Wagner</a> mag man vielleicht noch als Grenzwertig bezeichnen, aber Richard Williamson ist doch schon jenseits von Gut und Böse &#8211; oder?</p>
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		<title>Von: evadiaspora</title>
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		<dc:creator>evadiaspora</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:57:50 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;lebe vor mir und sei ganz&quot;, ein erinnertes, frei übersetztes zitat aus dem AT. das fällt mir dazu ein. sei ganz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;lebe vor mir und sei ganz&#8221;, ein erinnertes, frei übersetztes zitat aus dem AT. das fällt mir dazu ein. sei ganz.</p>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/01/zeitungsausschnitte-und-bucher/traurige-bekehrungen/comment-page-1#comment-51783</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:07:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich vermute, Rechelle  ist in sehr rechten Christenkreisen aufgewachsen und hat das wahre Wesen von Religiosität nie erfahren (können). Lediglich ein Buchstabenwissen, verbunden mit moralinsauren Auserwähltheitsparolen und Verachtung und Abscheu für alles , was nicht in IHRER Gemeinde organisiert und akzeptiert ist.
Ich finde den Brief auch sehr ergreifend und traurig, wenn man sie seelischen Qualen bedenkt, die jemand mit ihrem Verantwortungsbewußtsein haben muss.
Das die Kehrseite der Paulus-Schule und zeigt die Bedeutung des uralten Streites zwischen Gotterfahrung aus Mystik (wie z.B. Franziskus,Basilius,Bernhard und Antonius) und den Vertretern der Schriftgelehrsamkeit, die im hauptamtlichen Kirchenbereich zu finden sind. Also viele Päpste, Bischöfe, Professoren etc.

Gruss Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute, Rechelle  ist in sehr rechten Christenkreisen aufgewachsen und hat das wahre Wesen von Religiosität nie erfahren (können). Lediglich ein Buchstabenwissen, verbunden mit moralinsauren Auserwähltheitsparolen und Verachtung und Abscheu für alles , was nicht in IHRER Gemeinde organisiert und akzeptiert ist.<br />
Ich finde den Brief auch sehr ergreifend und traurig, wenn man sie seelischen Qualen bedenkt, die jemand mit ihrem Verantwortungsbewußtsein haben muss.<br />
Das die Kehrseite der Paulus-Schule und zeigt die Bedeutung des uralten Streites zwischen Gotterfahrung aus Mystik (wie z.B. Franziskus,Basilius,Bernhard und Antonius) und den Vertretern der Schriftgelehrsamkeit, die im hauptamtlichen Kirchenbereich zu finden sind. Also viele Päpste, Bischöfe, Professoren etc.</p>
<p>Gruss Frank</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/01/zeitungsausschnitte-und-bucher/traurige-bekehrungen/comment-page-1#comment-51782</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:47:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=2941#comment-51782</guid>
		<description>Die ganze Situation ist tatsächlich eine einzige Tragik. Ich verstehe die Wut Jesu, weil diese Form der &quot;Schriftenlehre&quot; soviel zerstört. Man selbst muss dann erstmal Tonnen von (theologischem) Schutt entfernen, bis man überhaupt die Chance hat, eine klarere Sicht auf Jesus und das Christentum zu bekommen. Ich verstehe auch die Entschuldigung von Rechelle, finde sie sogar im Ansatz richtig gut, zumal ich vermute, dass sie tatsächlich viele Menschen im Namen ihrer Religion verletzt hat. Es ist nur so schwer, gegen all diesen Missklang anzubrüllen, der da im theologischen All herumschwirrt. Wie immer ist die Stimme der Vernunft zu leise, um gehört zu werden. Vielleicht ist deswegen ja auch das Motto des Kirchentags &quot;Damit ihr Hoffnung habt&quot; ^^.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Situation ist tatsächlich eine einzige Tragik. Ich verstehe die Wut Jesu, weil diese Form der &#8220;Schriftenlehre&#8221; soviel zerstört. Man selbst muss dann erstmal Tonnen von (theologischem) Schutt entfernen, bis man überhaupt die Chance hat, eine klarere Sicht auf Jesus und das Christentum zu bekommen. Ich verstehe auch die Entschuldigung von Rechelle, finde sie sogar im Ansatz richtig gut, zumal ich vermute, dass sie tatsächlich viele Menschen im Namen ihrer Religion verletzt hat. Es ist nur so schwer, gegen all diesen Missklang anzubrüllen, der da im theologischen All herumschwirrt. Wie immer ist die Stimme der Vernunft zu leise, um gehört zu werden. Vielleicht ist deswegen ja auch das Motto des Kirchentags &#8220;Damit ihr Hoffnung habt&#8221; ^^.</p>
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