<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Jurassic Church</title>
	<atom:link href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/peters-gedanken/theologie/jurassic-church/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:13:52 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
	<item>
		<title>Von: werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church/comment-page-1#comment-51941</link>
		<dc:creator>werner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:12:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=3019#comment-51941</guid>
		<description>@ Peter: Du beschreibst m.E. ein Problem evangelischer Frömmigkeit überhaupt. Der reformatorische Impuls enthielt ja starke traditionskritische Züge. Auch wenn Luther in den Invokavitpredigten um der Liebe willen von einem radikalen Traditions- und Kulturbruch abriet, war er doch auch ein Dinosaurier der Bibelauslegung, der sich vom Mainstream der Hermeneutik und Verkündigung seiner Zeit deutlich distanziert, natürlich nicht ohne Tradition (immerhin: Augustin und Bernhard v. Clairvaux haben ihm Anregungen gegeben). Die 4 reformatorischen  &quot;soli&quot; (allein die Schrift, der Glaube, die Gnade, Christus) fördern zudem die psychologische Tendenz, sich besserwisserisch abgrenzen. 

Mir scheint, dass die missionale / emergente Diskussion möglicherweise eine Veränderung der Tiefenstruktur evangelischer Theologie unterstützen könnte, indem sie die vielfältigen Quellen christlicher Tradition für die gelebte Glaubenspraxis stärker anzapft. Kritiker sagen, dass sei nur ein selektiver und willkürlicher Umgang mit Tradition. Aber immerhin: ein Anfang ist gemacht. Und: Die Berücksichtigung der &quot;Wirkungsgeschichte&quot; in wissenschaftl. Bibelkommentaren ist auch noch nicht so alt und kommt oft auch über Spotlights nicht weit hinaus.

Die katholische Kirche ist hier konzeptionell klarer (Schrift und Tradition), was wiederum mit dem für Protestanten problematischen &quot;Lehramt&quot; (Papst) zusammenhängt.

&quot;Es könnte alles so einfach sein, isses aber nicht.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter: Du beschreibst m.E. ein Problem evangelischer Frömmigkeit überhaupt. Der reformatorische Impuls enthielt ja starke traditionskritische Züge. Auch wenn Luther in den Invokavitpredigten um der Liebe willen von einem radikalen Traditions- und Kulturbruch abriet, war er doch auch ein Dinosaurier der Bibelauslegung, der sich vom Mainstream der Hermeneutik und Verkündigung seiner Zeit deutlich distanziert, natürlich nicht ohne Tradition (immerhin: Augustin und Bernhard v. Clairvaux haben ihm Anregungen gegeben). Die 4 reformatorischen  &#8220;soli&#8221; (allein die Schrift, der Glaube, die Gnade, Christus) fördern zudem die psychologische Tendenz, sich besserwisserisch abgrenzen. </p>
<p>Mir scheint, dass die missionale / emergente Diskussion möglicherweise eine Veränderung der Tiefenstruktur evangelischer Theologie unterstützen könnte, indem sie die vielfältigen Quellen christlicher Tradition für die gelebte Glaubenspraxis stärker anzapft. Kritiker sagen, dass sei nur ein selektiver und willkürlicher Umgang mit Tradition. Aber immerhin: ein Anfang ist gemacht. Und: Die Berücksichtigung der &#8220;Wirkungsgeschichte&#8221; in wissenschaftl. Bibelkommentaren ist auch noch nicht so alt und kommt oft auch über Spotlights nicht weit hinaus.</p>
<p>Die katholische Kirche ist hier konzeptionell klarer (Schrift und Tradition), was wiederum mit dem für Protestanten problematischen &#8220;Lehramt&#8221; (Papst) zusammenhängt.</p>
<p>&#8220;Es könnte alles so einfach sein, isses aber nicht.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Wendt</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church/comment-page-1#comment-51923</link>
		<dc:creator>Andreas Wendt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:11:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=3019#comment-51923</guid>
		<description>Ein super Gleichnis! Vielen Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein super Gleichnis! Vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Ranze</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church/comment-page-1#comment-51922</link>
		<dc:creator>Andreas Ranze</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 23:55:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=3019#comment-51922</guid>
		<description>Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Parallelen tun sich auf!
So gingen auch die Wissenschaftler in &quot;Jurassic Park&quot; nicht von der Realität, sondern von ihrem Idealbild der Vergangenheit aus und sind daran letztendlich gescheitert. So auch bei uns: Die viel gerühmte &quot;Urgemeinde&quot; ist ein frommes Klischee. Auch zu Zeiten von Paulus und Petrus gab es Ecken und Kanten, Streit und Kompromisse. Eine weitere Übereinstimmung: auch wir Christen scheinen oft zu glauben, die heute noch bekannten Probleme von damals besser zu beherrschen - und auch wir Christen würden daran kläglich scheitern.

Ad Fontes? (Als Nicht-Lateiner kommt mir hier zugut, schon einige Jahre &quot;fromm&quot; zu sein!) - Sie einzige Quelle, zu der wir immer wieder zurückkehren sollen ist Jesus. Somit dürfte sich die Forderung eigentlich erübrigen - oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Parallelen tun sich auf!<br />
So gingen auch die Wissenschaftler in &#8220;Jurassic Park&#8221; nicht von der Realität, sondern von ihrem Idealbild der Vergangenheit aus und sind daran letztendlich gescheitert. So auch bei uns: Die viel gerühmte &#8220;Urgemeinde&#8221; ist ein frommes Klischee. Auch zu Zeiten von Paulus und Petrus gab es Ecken und Kanten, Streit und Kompromisse. Eine weitere Übereinstimmung: auch wir Christen scheinen oft zu glauben, die heute noch bekannten Probleme von damals besser zu beherrschen &#8211; und auch wir Christen würden daran kläglich scheitern.</p>
<p>Ad Fontes? (Als Nicht-Lateiner kommt mir hier zugut, schon einige Jahre &#8220;fromm&#8221; zu sein!) &#8211; Sie einzige Quelle, zu der wir immer wieder zurückkehren sollen ist Jesus. Somit dürfte sich die Forderung eigentlich erübrigen &#8211; oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Strienz</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church/comment-page-1#comment-51920</link>
		<dc:creator>Martin Strienz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 21:42:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=3019#comment-51920</guid>
		<description>weise Worte, Bruder!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>weise Worte, Bruder!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex Kupsch</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/12/theologie/jurassic-church/comment-page-1#comment-51918</link>
		<dc:creator>Alex Kupsch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:52:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=3019#comment-51918</guid>
		<description>Aaaa-men.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaa-men.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

