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	<title>Kommentare zu: Relativismusrhetorik</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 16:42:21 +0000</pubDate>
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		<description>Klar - in dieser Frage wäre es allerdings an der Hierarchie, eine dialogische Grundhaltung zu entwickeln oder da wo sie entsteht (Schick) nicht zu behindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar &#8211; in dieser Frage wäre es allerdings an der Hierarchie, eine dialogische Grundhaltung zu entwickeln oder da wo sie entsteht (Schick) nicht zu behindern.</p>
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		<title>Von: Alex Kupsch</title>
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		<dc:creator>Alex Kupsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:02:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, aber würde es denn nicht auch zu ihrem Kompetenzbereich gehören, wenn man hier keine Wahrheitsfrage im Hintergrund hätte (was ich mir bei dieser Frage irgendwie einfach schwer vorstellen kann)? Mir scheint es  zu einfach, den &quot;anderen&quot; schnödes Machtinteresse vorzuwerfen; vielleicht ist es, so seltsam es scheint, echte Überzeugung? Kann ich in dieser Frage gar nicht genau sagen, scheint mir aber grundsätzlich wichtig als erste Voraussetzung für eine &quot;dialogische Grundhaltung&quot; (wie es vermutlich @depone nennen würde).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, aber würde es denn nicht auch zu ihrem Kompetenzbereich gehören, wenn man hier keine Wahrheitsfrage im Hintergrund hätte (was ich mir bei dieser Frage irgendwie einfach schwer vorstellen kann)? Mir scheint es  zu einfach, den &#8220;anderen&#8221; schnödes Machtinteresse vorzuwerfen; vielleicht ist es, so seltsam es scheint, echte Überzeugung? Kann ich in dieser Frage gar nicht genau sagen, scheint mir aber grundsätzlich wichtig als erste Voraussetzung für eine &#8220;dialogische Grundhaltung&#8221; (wie es vermutlich @depone nennen würde).</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:11:31 +0000</pubDate>
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		<description>Meiner Meinung geht es hier doch gar nicht um wahr/falsch, sondern um einfach nur um sinnvoll/hinderlich. Die Elite versucht, das Thema auf die Wahrheitsfrage zu verschieben, um es für den eigenen Kompetenzbereich zu reklamieren. Und zeigt damit, wie eng Wahrheitsfragen und Machtfragen verknüpft sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung geht es hier doch gar nicht um wahr/falsch, sondern um einfach nur um sinnvoll/hinderlich. Die Elite versucht, das Thema auf die Wahrheitsfrage zu verschieben, um es für den eigenen Kompetenzbereich zu reklamieren. Und zeigt damit, wie eng Wahrheitsfragen und Machtfragen verknüpft sind.</p>
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		<title>Von: Alex Kupsch</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/05/17/kirche-und-zukunft/relativismusrhetorik/comment-page-1#comment-52368</link>
		<dc:creator>Alex Kupsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:49:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe zunehmend den Eindruck, dass beide Argumente ins Lehre laufen: Weder dass es den meisten gefällt, noch dass es gesellschaftlichen Notwendigkeiten widerstrebt ist doch ein Ausschlusskriterium für  Wahrheit. Auch Letzteres nicht.
Mein Arzt meinte kürzlich, er könne mit der katholischen Kirche nichts mehr anfangen, weil sie sich nicht an die gesellschaftlichen Entwicklungen anpasse. Ich dachte mir nur: Na und? Wer sagt denn, dass die Gesellschaft Recht hat? Auf Alltagslevel ist eine solche Logik ja nachvollziehbar, für den theologischen Diskurs aber doch zu wenig, oder?
Also: Entweder war der Zölibat als Pflichtinstitution schon immer falsch, oder er ist es auch jetzt nicht, wo es der Gesellschaft antiquiert scheint. Nur das erste zählt m.E. als theologisches Argument.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zunehmend den Eindruck, dass beide Argumente ins Lehre laufen: Weder dass es den meisten gefällt, noch dass es gesellschaftlichen Notwendigkeiten widerstrebt ist doch ein Ausschlusskriterium für  Wahrheit. Auch Letzteres nicht.<br />
Mein Arzt meinte kürzlich, er könne mit der katholischen Kirche nichts mehr anfangen, weil sie sich nicht an die gesellschaftlichen Entwicklungen anpasse. Ich dachte mir nur: Na und? Wer sagt denn, dass die Gesellschaft Recht hat? Auf Alltagslevel ist eine solche Logik ja nachvollziehbar, für den theologischen Diskurs aber doch zu wenig, oder?<br />
Also: Entweder war der Zölibat als Pflichtinstitution schon immer falsch, oder er ist es auch jetzt nicht, wo es der Gesellschaft antiquiert scheint. Nur das erste zählt m.E. als theologisches Argument.</p>
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