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	<title>Kommentare zu: Vorbei ist vorbei. Wirklich!</title>
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		<title>Von: k.arola</title>
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		<dc:creator>k.arola</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:23:05 +0000</pubDate>
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		<description>Nur zur Ergänzung: Es gibt ein Buch von dem finnischen Psychiater Ben Furmann mit genau diesem Titel: &quot;Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben&quot;. Empfehlenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur zur Ergänzung: Es gibt ein Buch von dem finnischen Psychiater Ben Furmann mit genau diesem Titel: &#8220;Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben&#8221;. Empfehlenswert.</p>
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		<title>Von: Tobias</title>
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		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 16:07:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das ähnlich wie Olaf und Tineli, auch wenn ich glaube ich den Geist verstehe, in dem Du das geschrieben hast. Ich denke, das Falsche ist, ein Opferverständnis zu entwickeln, also Sachen in der Vergangenheit zu suchen, die schiefgelaufen sind und zu sagen, &quot;deshalb bin ich so, wie ich bin&quot; und sich womöglich noch selbst zu bemitleiden. Das ist nicht Loslassen und nicht Vergebung. Aber ich stimme meinen Vorrednern zu, dass vor dem Loslassen oft auch ein sich Aussetzen kommt und es helfen kann, was für Verhaltensweisen man in gewissen Situationen eingeübt hat, um sie dann bewusst ablegen zu können. Ich denke, wie bei allem ist hier die Balance wichtig. Es gibt eine Zeit für das Zurückblicken und eine Zeit für das nach Vorne blicken. 

Im Übrigen bin ich auch immer skeptisch, wenn hier irgendein Ansatz zu einer Heilsbotschaft erhoben wird. Und es gibt bestimmt auch Leute, die in der Vergangenheit hängen, weil sie nicht nach vorne blicken wollen. Aber ich halte es nicht für gut, hier zu pauschalisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das ähnlich wie Olaf und Tineli, auch wenn ich glaube ich den Geist verstehe, in dem Du das geschrieben hast. Ich denke, das Falsche ist, ein Opferverständnis zu entwickeln, also Sachen in der Vergangenheit zu suchen, die schiefgelaufen sind und zu sagen, &#8220;deshalb bin ich so, wie ich bin&#8221; und sich womöglich noch selbst zu bemitleiden. Das ist nicht Loslassen und nicht Vergebung. Aber ich stimme meinen Vorrednern zu, dass vor dem Loslassen oft auch ein sich Aussetzen kommt und es helfen kann, was für Verhaltensweisen man in gewissen Situationen eingeübt hat, um sie dann bewusst ablegen zu können. Ich denke, wie bei allem ist hier die Balance wichtig. Es gibt eine Zeit für das Zurückblicken und eine Zeit für das nach Vorne blicken. </p>
<p>Im Übrigen bin ich auch immer skeptisch, wenn hier irgendein Ansatz zu einer Heilsbotschaft erhoben wird. Und es gibt bestimmt auch Leute, die in der Vergangenheit hängen, weil sie nicht nach vorne blicken wollen. Aber ich halte es nicht für gut, hier zu pauschalisieren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tineli</title>
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		<dc:creator>Tineli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:35:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter: So kommt der Artikel allerdings nicht rüber.

Zitat: Sein Fazit: “Negative Kindheitserlebnisse sind nicht schuld an irgendwelchen Erwachsenenkrisen.”

Zitat: sondern man lutscht die ollen Kamellen der eigenen Biografie, des Familienhintergrunds und der Geschichte von Volk und Nation ohne Ende, um darin irgendeinen verborgenen “Schlüssel” zu finden, der Heilung und Glück ermöglicht

Das kommt bei mir so an: Bloß nicht die Vergangenheit anschauen.

Wenn ich einen Unfall habe, dann hilft es mir auch nichts, mein Opfer-sein zu betonen. Davon heilt nix. Aber ich muss mich der ärztlichen Behandlung anvertrauen und auch selbst mitmachen (Medikamente, Krankengymnastik, Verbandwechsel), um wieder gesund zu werden. Nun liegen bei einem Unfall die Verletzungen offen zu Tage oder können mittels Röntgen sichtbar gemacht werden. Um die psychischen Verletzungen überhaupt erst festzustellen, braucht es meist mehr, u. a. ein Anschauen der Vergangenheit. Klar, dass man dabei nicht stehenbleiben sollte, sondern nach vorne schauen muss, was nun konkret hilft, um gesund zu werden. Vergebung und Neuanfang ist da ein sicher sehr wichtiger Punkt, aber Vergebung heißt ja auch nicht Vergessen. Nur Lösen. Und damit es wirklich bei mir ankommt, dass mir vergeben ist, braucht es manchmal auch Zeit. &quot;kurzerhand&quot; zu vergeben, wie im Artikel geschrieben, ist zwar aus Gottes Sicht richtig, aber wir Menschen tun uns damit gelegentlich schwer. Hier kann unnötiger Druck aufgebaut werden (&quot;Mit mir ist was falsch, mein Glaube ist nicht stark genug, meine Sünde zu groß&quot;), wenn man hier forciert, dass nach der zugesprochenen Vergebung alles paletti sein müsse und man nun voller Freude vorwärts zu marschieren habe.

Grüßle, Tineli

Grüßle, Tineli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter: So kommt der Artikel allerdings nicht rüber.</p>
<p>Zitat: Sein Fazit: “Negative Kindheitserlebnisse sind nicht schuld an irgendwelchen Erwachsenenkrisen.”</p>
<p>Zitat: sondern man lutscht die ollen Kamellen der eigenen Biografie, des Familienhintergrunds und der Geschichte von Volk und Nation ohne Ende, um darin irgendeinen verborgenen “Schlüssel” zu finden, der Heilung und Glück ermöglicht</p>
<p>Das kommt bei mir so an: Bloß nicht die Vergangenheit anschauen.</p>
<p>Wenn ich einen Unfall habe, dann hilft es mir auch nichts, mein Opfer-sein zu betonen. Davon heilt nix. Aber ich muss mich der ärztlichen Behandlung anvertrauen und auch selbst mitmachen (Medikamente, Krankengymnastik, Verbandwechsel), um wieder gesund zu werden. Nun liegen bei einem Unfall die Verletzungen offen zu Tage oder können mittels Röntgen sichtbar gemacht werden. Um die psychischen Verletzungen überhaupt erst festzustellen, braucht es meist mehr, u. a. ein Anschauen der Vergangenheit. Klar, dass man dabei nicht stehenbleiben sollte, sondern nach vorne schauen muss, was nun konkret hilft, um gesund zu werden. Vergebung und Neuanfang ist da ein sicher sehr wichtiger Punkt, aber Vergebung heißt ja auch nicht Vergessen. Nur Lösen. Und damit es wirklich bei mir ankommt, dass mir vergeben ist, braucht es manchmal auch Zeit. &#8220;kurzerhand&#8221; zu vergeben, wie im Artikel geschrieben, ist zwar aus Gottes Sicht richtig, aber wir Menschen tun uns damit gelegentlich schwer. Hier kann unnötiger Druck aufgebaut werden (&#8220;Mit mir ist was falsch, mein Glaube ist nicht stark genug, meine Sünde zu groß&#8221;), wenn man hier forciert, dass nach der zugesprochenen Vergebung alles paletti sein müsse und man nun voller Freude vorwärts zu marschieren habe.</p>
<p>Grüßle, Tineli</p>
<p>Grüßle, Tineli</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Depone</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52581</link>
		<dc:creator>Depone</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter: Danke für die aufgezeigte Unterscheidung. Auf diese Weise sehe ich in der Verbindung der beiden Denkweisen einen enormen Gewinn, nicht Gefangene unserer Geschichte zu sein, und in gewissem Sinne »passiv« die Schuld der heutigen Situation der Vergangenheit zu zu schieben, sondern in Erinnerung an unsere Geschichte die Zukunft positiv zu gestalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter: Danke für die aufgezeigte Unterscheidung. Auf diese Weise sehe ich in der Verbindung der beiden Denkweisen einen enormen Gewinn, nicht Gefangene unserer Geschichte zu sein, und in gewissem Sinne »passiv« die Schuld der heutigen Situation der Vergangenheit zu zu schieben, sondern in Erinnerung an unsere Geschichte die Zukunft positiv zu gestalten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52580</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 06:39:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Tineli/Olaf: Es geht Seligman ja nicht darum, Vergangenheit zu verdrängen, sondern darum, zu zeigen, dass auch ein erlittenes Trauma niemanden zu lebenslangem Unglück verdammt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tineli/Olaf: Es geht Seligman ja nicht darum, Vergangenheit zu verdrängen, sondern darum, zu zeigen, dass auch ein erlittenes Trauma niemanden zu lebenslangem Unglück verdammt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tineli</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52578</link>
		<dc:creator>Tineli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 18:20:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das sehe ich genauso wie Olaf.
Grad ganz aktuell: Die Missbrauchsopfer, insbesondere in kath. Einrichtungen. Sie leiden ein Leben lang an den Problemen, die aus der traumatischen Kindheit erwachsen.

Rumwühlen in der Vergangenheit, nur um irgendwas aufzudecken (irgendeine noch nicht bekannte Sünde z.B.), das halte auch ich nicht für gut. Auch nicht, um lange herumzujammern, wie schlimm die Vergangenheit war. Ich kann nur von dem Punkt aus weitergehen, an dem ich grade stehe. Nach vorne sehen. Alles gute Sätze.
Aber manchmal lohnt sich auch der Blick zurück, wenn Verhaltensweisen im hier und jetzt nicht veränderbar scheinen, man immer wieder an Grenzen kommt.

Grüßle, Tineli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das sehe ich genauso wie Olaf.<br />
Grad ganz aktuell: Die Missbrauchsopfer, insbesondere in kath. Einrichtungen. Sie leiden ein Leben lang an den Problemen, die aus der traumatischen Kindheit erwachsen.</p>
<p>Rumwühlen in der Vergangenheit, nur um irgendwas aufzudecken (irgendeine noch nicht bekannte Sünde z.B.), das halte auch ich nicht für gut. Auch nicht, um lange herumzujammern, wie schlimm die Vergangenheit war. Ich kann nur von dem Punkt aus weitergehen, an dem ich grade stehe. Nach vorne sehen. Alles gute Sätze.<br />
Aber manchmal lohnt sich auch der Blick zurück, wenn Verhaltensweisen im hier und jetzt nicht veränderbar scheinen, man immer wieder an Grenzen kommt.</p>
<p>Grüßle, Tineli</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52576</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:50:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;In Wirklichkeit haben Studien ergeben, dass sich schwere Kindheitserlebnisse wie der Verlust eines Elternteils oder eine Trennung der Eltern, Vernachlässigung oder Misshandlung wenn überhaupt, dann nur schwach auswirken auf die zukünftige Zufriedenheit.&quot;&lt;/i&gt;

...Welche Studien waren das? Das würde bedeuten, das diese Studien im in krassen Kontrast bisheriger forschungserbenisse steh würde. So wurden z.B. der soziale Hintergrund von Prostituierten untersucht (Zusammenfassung auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Prostitution_und_psychische_St.C3.B6rung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;). Es ist deutlich zu beobachten,  das erlebtes Rollenverhalten der Eltern in der eigenen Beziehung reproduziert wird. Kinder aus Familien in denen Gewalt als legitimes Mittel zur Konflikt-&quot;lösung&quot; erlebt wurde, werden dieses mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in ihrer eigenen Familie reproduzieren. Mädchen deren Mütter von Beziehungspartnern misshandelt wurden, haben er die Neigung Misshandlungen in der eigenen Beziehung er hinzunehmen, als Frauen die das nicht erlebt haben. 

Ähnlich gelagertes Thema ist Alkohol: Hier entstehe oft ein s.g. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dramadreieck&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Dramadreieck&lt;/a&gt; was von Generation zu Generation weiter &quot;gespielt&quot; wird. 

Wenn jemand keine befriedigende und glückliche Beziehungen zu anderen Menschen leben kann, ist das Leiden. Wenn dieses Leiden durch das zwanghaftes Handeln bedingt ist (Wer würde das auch schon freiwillig wollen und tun? Wir sind schließlich gesellige Wesen!), muss man sich über seine zwanghafte, selbstzerstörerische Handlungswiese bewusst werden.  Manch mal hilft es das eigene Handeln besser zu verstehen, in dem man sich erinnert, wo man es erlernt hat. Viele Handlungsweisen waren in disfunktionalen Familien überlebenswichtig, aber im Erwachsenenleben Hindernisse, die einem an der eigenen Entfaltung hindern und letzten Endes das eigene Glück zerstören.

Wer glücklich ist und nicht in seiner Vergangenheit rum wühlen will und darin auch kein Sinn sieht, soll es auch nicht tun. Wer tot unglücklich ist, und merkt das seine eigenes Verhalten ihn immer wieder in schwierige Situationen bringt, diese Verhalten weder erklären kann, noch abstellen, sollte darüber nachdenken, ob ihn nicht doch die &quot;bösen Geister der Vergangenheit reiten&quot; und es nicht besser ist sich diesen zu stellen, statt davor weg zu laufen.

...Meine Meinung!

Gruß

Olaf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;In Wirklichkeit haben Studien ergeben, dass sich schwere Kindheitserlebnisse wie der Verlust eines Elternteils oder eine Trennung der Eltern, Vernachlässigung oder Misshandlung wenn überhaupt, dann nur schwach auswirken auf die zukünftige Zufriedenheit.&#8221;</i></p>
<p>&#8230;Welche Studien waren das? Das würde bedeuten, das diese Studien im in krassen Kontrast bisheriger forschungserbenisse steh würde. So wurden z.B. der soziale Hintergrund von Prostituierten untersucht (Zusammenfassung auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Prostitution_und_psychische_St.C3.B6rung" rel="nofollow">Wikipedia</a>). Es ist deutlich zu beobachten,  das erlebtes Rollenverhalten der Eltern in der eigenen Beziehung reproduziert wird. Kinder aus Familien in denen Gewalt als legitimes Mittel zur Konflikt-&#8221;lösung&#8221; erlebt wurde, werden dieses mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in ihrer eigenen Familie reproduzieren. Mädchen deren Mütter von Beziehungspartnern misshandelt wurden, haben er die Neigung Misshandlungen in der eigenen Beziehung er hinzunehmen, als Frauen die das nicht erlebt haben. </p>
<p>Ähnlich gelagertes Thema ist Alkohol: Hier entstehe oft ein s.g. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dramadreieck" rel="nofollow">Dramadreieck</a> was von Generation zu Generation weiter &#8220;gespielt&#8221; wird. </p>
<p>Wenn jemand keine befriedigende und glückliche Beziehungen zu anderen Menschen leben kann, ist das Leiden. Wenn dieses Leiden durch das zwanghaftes Handeln bedingt ist (Wer würde das auch schon freiwillig wollen und tun? Wir sind schließlich gesellige Wesen!), muss man sich über seine zwanghafte, selbstzerstörerische Handlungswiese bewusst werden.  Manch mal hilft es das eigene Handeln besser zu verstehen, in dem man sich erinnert, wo man es erlernt hat. Viele Handlungsweisen waren in disfunktionalen Familien überlebenswichtig, aber im Erwachsenenleben Hindernisse, die einem an der eigenen Entfaltung hindern und letzten Endes das eigene Glück zerstören.</p>
<p>Wer glücklich ist und nicht in seiner Vergangenheit rum wühlen will und darin auch kein Sinn sieht, soll es auch nicht tun. Wer tot unglücklich ist, und merkt das seine eigenes Verhalten ihn immer wieder in schwierige Situationen bringt, diese Verhalten weder erklären kann, noch abstellen, sollte darüber nachdenken, ob ihn nicht doch die &#8220;bösen Geister der Vergangenheit reiten&#8221; und es nicht besser ist sich diesen zu stellen, statt davor weg zu laufen.</p>
<p>&#8230;Meine Meinung!</p>
<p>Gruß</p>
<p>Olaf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52574</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:03:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Haso: Sieht man ja aktuell, wie riskant Tiefbohrungen sein können. Das geförderte &quot;Gold&quot; ist sehr schwarz…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Haso: Sieht man ja aktuell, wie riskant Tiefbohrungen sein können. Das geförderte &#8220;Gold&#8221; ist sehr schwarz…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52573</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:01:44 +0000</pubDate>
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		<description>@depone: Es geht ja weniger darum, &lt;em&gt;ob&lt;/em&gt; man sich erinnert, sondern &lt;em&gt;wie&lt;/em&gt;, denke ich. So lange man sich als einzelner oder als Nation/Gruppe zum Gefangenen der Vergangenheit macht, geht kaum etwas voran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@depone: Es geht ja weniger darum, <em>ob</em> man sich erinnert, sondern <em>wie</em>, denke ich. So lange man sich als einzelner oder als Nation/Gruppe zum Gefangenen der Vergangenheit macht, geht kaum etwas voran.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: haso</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52572</link>
		<dc:creator>haso</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 06:58:34 +0000</pubDate>
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		<description>schöner post. als jemand, der sich vor einiger zeit von biografischen tiefbohrungen zur förderung von lebensglück abgewandt hat, lese ich diese bestätigenden aussagen gern. sie decken sich mit meinen beobachtungen, dass eine vergangenheitsfixierte beratung zwar gelegentliche punktuelle erfolge hat, sich aber flächendeckend bei weitem nicht so befreiend auswirkt, wie es versprochen und erwartet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schöner post. als jemand, der sich vor einiger zeit von biografischen tiefbohrungen zur förderung von lebensglück abgewandt hat, lese ich diese bestätigenden aussagen gern. sie decken sich mit meinen beobachtungen, dass eine vergangenheitsfixierte beratung zwar gelegentliche punktuelle erfolge hat, sich aber flächendeckend bei weitem nicht so befreiend auswirkt, wie es versprochen und erwartet wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Depone</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/06/23/zeitungsausschnitte-und-bucher/vorbei-ist-vorbei-wirklich/comment-page-1#comment-52571</link>
		<dc:creator>Depone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 06:48:10 +0000</pubDate>
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		<description>Der Grundaussage deines Eintrages stimme ich gerne zu, im Umgang mit der Geschichte fand ich kürzlich einen Artikel von Terry Eagleton (Waking the Dead) sehr interessant. Darin sprach er davon, dass die Geschichte in Erinnerung gehalten werden sollte, und dass es darauf ankomme die Geschichte positiv weiter zu schreiben, sie also nicht als ein für allemal abgeschlossen zu betrachten. (Etwas genauer und mit Link zum Artikel: http://danielehniss.de/2009/11/14/aus-der-geschichte-lernen/)

Wie siehst du das bezüglich der persönlichen Geschichte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grundaussage deines Eintrages stimme ich gerne zu, im Umgang mit der Geschichte fand ich kürzlich einen Artikel von Terry Eagleton (Waking the Dead) sehr interessant. Darin sprach er davon, dass die Geschichte in Erinnerung gehalten werden sollte, und dass es darauf ankomme die Geschichte positiv weiter zu schreiben, sie also nicht als ein für allemal abgeschlossen zu betrachten. (Etwas genauer und mit Link zum Artikel: <a href="http://danielehniss.de/2009/11/14/aus-der-geschichte-lernen/" rel="nofollow">http://danielehniss.de/2009/11/14/aus-der-geschichte-lernen/</a>)</p>
<p>Wie siehst du das bezüglich der persönlichen Geschichte?</p>
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