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	<title>Kommentare zu: Mission und Qualität &#8211; geht das?</title>
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		<title>Von: Dossier</title>
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		<dc:creator>Dossier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 08:24:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Kommissionierer:

Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung stoßen dir sicher mehr als Begriff auf denn als Inhalt. Was ich in vielen Gemeinden und Werken erlebe ist, dass mangelnde Anstrengung und Halbherzigkeit mit &quot;der Sache&quot; oder noch besser &quot;am Ende liegt es an Gott, ob die Menschen begeistert sind&quot; begründet werden. Dagegen sollen wir uns wenden. 

Wer predigt, muss sich Mühe geben. Aber auch wer die sonstigen Arbeiten in der Gemeinde macht. Was immer wir machen, wir sollten es gut machen. Lasst uns ein hohes Niveau fahren und uns nicht hinter dem Glauben verstecken. Ich möchte mich vorher anstrengen als hinge es nur von mir ab und nach getaner Arbeit demütig sein, weil ich weiß, dass es nur auf Gott ankommt. In der Konsequenz heißt das schon, dass ich an meinen Talenten und Gaben auch arbeiten muss. Wenn ich moderieren möchte in meiner Gemeinde, dann sollte ich ruhig auch mal ein Seminar besuchen oder Bücher zum Thema lesen - das reine Ausruhen auf dem &quot;die anderen verstehen das schon...&quot; ist halt doch ungenügend. 

In diesem Sinne kann ich dann Peter auch nur aus vollem Herzen zustimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommissionierer:</p>
<p>Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung stoßen dir sicher mehr als Begriff auf denn als Inhalt. Was ich in vielen Gemeinden und Werken erlebe ist, dass mangelnde Anstrengung und Halbherzigkeit mit &#8220;der Sache&#8221; oder noch besser &#8220;am Ende liegt es an Gott, ob die Menschen begeistert sind&#8221; begründet werden. Dagegen sollen wir uns wenden. </p>
<p>Wer predigt, muss sich Mühe geben. Aber auch wer die sonstigen Arbeiten in der Gemeinde macht. Was immer wir machen, wir sollten es gut machen. Lasst uns ein hohes Niveau fahren und uns nicht hinter dem Glauben verstecken. Ich möchte mich vorher anstrengen als hinge es nur von mir ab und nach getaner Arbeit demütig sein, weil ich weiß, dass es nur auf Gott ankommt. In der Konsequenz heißt das schon, dass ich an meinen Talenten und Gaben auch arbeiten muss. Wenn ich moderieren möchte in meiner Gemeinde, dann sollte ich ruhig auch mal ein Seminar besuchen oder Bücher zum Thema lesen &#8211; das reine Ausruhen auf dem &#8220;die anderen verstehen das schon&#8230;&#8221; ist halt doch ungenügend. </p>
<p>In diesem Sinne kann ich dann Peter auch nur aus vollem Herzen zustimmen.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 18:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk: kann man so sehen, aber ganz so lyrisch hatte ich das jetzt gar nicht gemeint :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk: kann man so sehen, aber ganz so lyrisch hatte ich das jetzt gar nicht gemeint <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Dirk</title>
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		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 17:12:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ist es nicht normal, dass aus dem Liebes- irgendwann ein &quot;Bratkartoffel-Verhältnis&quot; wird, dass sich dann wieder zum Liebes-Verhältnis wandeln kann, wenn wir uns hingeben (Gott und dem anderen), denn wir sind ja im Fluss...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht normal, dass aus dem Liebes- irgendwann ein &#8220;Bratkartoffel-Verhältnis&#8221; wird, dass sich dann wieder zum Liebes-Verhältnis wandeln kann, wenn wir uns hingeben (Gott und dem anderen), denn wir sind ja im Fluss&#8230;</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
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		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 17:09:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter:

Stimmt, das macht Sinn, betrifft aber nur den &quot;äußeren&quot;, den &quot;strukturellen&quot; Teil der Liebesaffäre. Die Herzenswärme kann nur der Heilige Geist erhalten, das geht dann wieder über die Gottesbeziehung des Einzelnen und der Gemeinschaft. Kann man Beziehungsqualität &quot;messen&quot;? 

Können wir, oder muss ER?...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:</p>
<p>Stimmt, das macht Sinn, betrifft aber nur den &#8220;äußeren&#8221;, den &#8220;strukturellen&#8221; Teil der Liebesaffäre. Die Herzenswärme kann nur der Heilige Geist erhalten, das geht dann wieder über die Gottesbeziehung des Einzelnen und der Gemeinschaft. Kann man Beziehungsqualität &#8220;messen&#8221;? </p>
<p>Können wir, oder muss ER?&#8230;</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/09/15/theologie/mission-und-qualitat-geht-das/comment-page-1#comment-52981</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 15:26:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk: Wenn die Reflexion und Kriterien dazu dienen, dass der Charakter der Liebesaffäre bewahrt bleibt (und keine Zwangsehe draus wird, kein Bratkartoffel- oder &quot;schlampiges&quot; Verhältnis, dann hätte es vielleicht doch einen Sinn, sich Gedanken zu machen…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk: Wenn die Reflexion und Kriterien dazu dienen, dass der Charakter der Liebesaffäre bewahrt bleibt (und keine Zwangsehe draus wird, kein Bratkartoffel- oder &#8220;schlampiges&#8221; Verhältnis, dann hätte es vielleicht doch einen Sinn, sich Gedanken zu machen…</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
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		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 15:18:46 +0000</pubDate>
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		<description>Der Begriff &quot;Liebesaffäre&quot;, den Du benutzt hast,  gefällt mir gut.

Die verliebte Braut schwärmt von ihrem Bräutigam. Voller Freude gibt sie außerdem von dem Überfluss an Geschenken, den sie von ihm empfangen hat, an andere großzügig weiter. Die Antwort der Beschenkten ist Dankbarkeit. Außerdem wird bei ihnen ein Interesse geweckt, den Bräutigam kennenzulernen. Alles andere entwickelt sich natürlich. Der &quot;Raum&quot;, in dem der ganze &quot;Prozess&quot; oder &quot;Vorgang&quot; stattfindet, ist doch eigentlich das, was die Bibel unter &quot;Gemeinde&quot; versteht.

Brauchen wir dann noch &quot;Qualitätskontrollen&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Liebesaffäre&#8221;, den Du benutzt hast,  gefällt mir gut.</p>
<p>Die verliebte Braut schwärmt von ihrem Bräutigam. Voller Freude gibt sie außerdem von dem Überfluss an Geschenken, den sie von ihm empfangen hat, an andere großzügig weiter. Die Antwort der Beschenkten ist Dankbarkeit. Außerdem wird bei ihnen ein Interesse geweckt, den Bräutigam kennenzulernen. Alles andere entwickelt sich natürlich. Der &#8220;Raum&#8221;, in dem der ganze &#8220;Prozess&#8221; oder &#8220;Vorgang&#8221; stattfindet, ist doch eigentlich das, was die Bibel unter &#8220;Gemeinde&#8221; versteht.</p>
<p>Brauchen wir dann noch &#8220;Qualitätskontrollen&#8221;?</p>
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		<title>Von: Kommissionierer</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/09/15/theologie/mission-und-qualitat-geht-das/comment-page-1#comment-52976</link>
		<dc:creator>Kommissionierer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 12:34:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter,
 
guter Beitrag. Viele Punkte davon finde ich sehr bedenkenswert und hilfreich.
 
Was ich aus Mission und Gemeindearbeit unbedingt draußen lassen würde (auch wenn da viele, viele drauf abfahren), ist der Begriff &quot;Qualitätsmanagement&quot;.
Klar sollte man in Gemeinde und Mission über die Methoden und deren Wirkung nachdenken, und es gibt sicher gute Arbeit und weniger gute.

Aber was ist Qualität? Wir können nicht auf Jugendtagen predigen &quot;Mose war für den Dienst nicht geeignet, die Predigten von Paulus hatten fast null Qualität, Jeremia oder wer war viel zu jung, Abraham vertraute Gott ... nicht immer, und alle übrigen Apostel und Profeten waren für ihr Amt unbrauchbar ...... -- und Gott setzte gerade all diese unbrauchbaren, teilweise unqualifizierten Menschen für seine Arbeit ein&quot; ....
wir können nicht obige Aussagen (die ja richtig sind) predigen, und dann in der Gemeinde oder Mission alles nur nach &quot;Qualitätskriterien&quot; bemessen.

Ein Blick in die Bibel zeigt, dass Gott dermaßen oft sämtliche Qualitätsansprüche über den Haufen geworfen hat und immer wieder die Verachtenen (David!), Unbrauchbaren oder sonstigen Menschen für seine Arbeit eingesetzt hat.
Warum? Damit kein Mensch mit seinen Qulitätskriterien prahlen kann, so Paulus.
 
Wie gesagt, man muss jetzt nicht die Jugend- oder Missionsarbeits extra schecht abliefern ;-). Aber die Qualitätsverehrung in Gemeinde, theologischen Ausbildungen und Mission scheint mir teilweise etwas überhand zu nehmen. Nicht, weil Qulität nicht schön wäre, sondern weil Qualitätsmanagement in der Bibel - anders als bei uns heute - einen vergleichsweise geringen Stellenwert zu haben scheint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>guter Beitrag. Viele Punkte davon finde ich sehr bedenkenswert und hilfreich.</p>
<p>Was ich aus Mission und Gemeindearbeit unbedingt draußen lassen würde (auch wenn da viele, viele drauf abfahren), ist der Begriff &#8220;Qualitätsmanagement&#8221;.<br />
Klar sollte man in Gemeinde und Mission über die Methoden und deren Wirkung nachdenken, und es gibt sicher gute Arbeit und weniger gute.</p>
<p>Aber was ist Qualität? Wir können nicht auf Jugendtagen predigen &#8220;Mose war für den Dienst nicht geeignet, die Predigten von Paulus hatten fast null Qualität, Jeremia oder wer war viel zu jung, Abraham vertraute Gott &#8230; nicht immer, und alle übrigen Apostel und Profeten waren für ihr Amt unbrauchbar &#8230;&#8230; &#8212; und Gott setzte gerade all diese unbrauchbaren, teilweise unqualifizierten Menschen für seine Arbeit ein&#8221; &#8230;.<br />
wir können nicht obige Aussagen (die ja richtig sind) predigen, und dann in der Gemeinde oder Mission alles nur nach &#8220;Qualitätskriterien&#8221; bemessen.</p>
<p>Ein Blick in die Bibel zeigt, dass Gott dermaßen oft sämtliche Qualitätsansprüche über den Haufen geworfen hat und immer wieder die Verachtenen (David!), Unbrauchbaren oder sonstigen Menschen für seine Arbeit eingesetzt hat.<br />
Warum? Damit kein Mensch mit seinen Qulitätskriterien prahlen kann, so Paulus.</p>
<p>Wie gesagt, man muss jetzt nicht die Jugend- oder Missionsarbeits extra schecht abliefern <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Aber die Qualitätsverehrung in Gemeinde, theologischen Ausbildungen und Mission scheint mir teilweise etwas überhand zu nehmen. Nicht, weil Qulität nicht schön wäre, sondern weil Qualitätsmanagement in der Bibel &#8211; anders als bei uns heute &#8211; einen vergleichsweise geringen Stellenwert zu haben scheint.</p>
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