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	<title>Kommentare zu: Weisheit der Woche: Die Illusion der goldenen Mitte</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 10:54:32 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist das Schwierige beim Zitieren, dass doch immer Kontext auf der Strecke bleibt. Aber wenn es Lust aufs Lesen macht, dann ist ja doch etwas gewonnen.</description>
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		<title>Von: Ephcharisto</title>
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		<dc:creator>Ephcharisto</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 10:49:32 +0000</pubDate>
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		<description>Hier kann man ja richtig was lernen! Danke, Peter! Das ist wirklich ein gutes Bild von Schleske, jetzt verstehe ich es besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kann man ja richtig was lernen! Danke, Peter! Das ist wirklich ein gutes Bild von Schleske, jetzt verstehe ich es besser.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 08:15:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Ephcharisto: Die Definition von Geiz als übertriebener Sparsamkeit ist nicht zwingend. Um im Bild zu bleiben: Man muss keine lineare Skala aufmachen, auf der Geiz weiter weg von einer wie auch immer gedachten Mitte wäre als Sparsamkeit. Nimmt man dreidimensional Geiz als verdrehte und verbogene Sparsamkeit (oder unterstellt, dass er nur äußerlich an Sparsamkeit erinnert, aber von ganz anderen Beweggründen getragen wird), sieht es anders aus. Martin Schleske nimmt als Geigenbauer ja immer harmonische Gegensätze zweier guter Kräfte an. Und die spannen für ihn keine lineare Mitte, sondern ein weites Feld auf, weil er nicht zweidimensional denkt. Ein Tal, von dem aus man überall noch beide Gipfel sehen kann (statt der Grat mit Abgründen beiderseits). Reduziert man das Ganze auf zwei Dimensionen bleibt wieder nur die aristotelische, statische Mitte. Da liegt m.E. der Denkfehler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ephcharisto: Die Definition von Geiz als übertriebener Sparsamkeit ist nicht zwingend. Um im Bild zu bleiben: Man muss keine lineare Skala aufmachen, auf der Geiz weiter weg von einer wie auch immer gedachten Mitte wäre als Sparsamkeit. Nimmt man dreidimensional Geiz als verdrehte und verbogene Sparsamkeit (oder unterstellt, dass er nur äußerlich an Sparsamkeit erinnert, aber von ganz anderen Beweggründen getragen wird), sieht es anders aus. Martin Schleske nimmt als Geigenbauer ja immer harmonische Gegensätze zweier guter Kräfte an. Und die spannen für ihn keine lineare Mitte, sondern ein weites Feld auf, weil er nicht zweidimensional denkt. Ein Tal, von dem aus man überall noch beide Gipfel sehen kann (statt der Grat mit Abgründen beiderseits). Reduziert man das Ganze auf zwei Dimensionen bleibt wieder nur die aristotelische, statische Mitte. Da liegt m.E. der Denkfehler.</p>
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		<title>Von: Ephcharisto</title>
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		<dc:creator>Ephcharisto</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 19:31:07 +0000</pubDate>
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		<description>Moment mal: Geiz ist die Hyperbole der Sparsamkeit, Verschwendung die der Freigiebigkeit. Also geht es doch wieder um die Mitte. Zumindest geht es um die Vermeidung von Extremen. &quot;Entgegengesetzte, gute und segnende Kräfte&quot;? --- Gut und segnend sind sie ja nur, wenn sie nicht extrem sind, sonst würden sich ja Extreme wie Verschwendung und Geiz entgegenstehen und nicht die weniger Extremen guten und segnenden Kräfte der Sparsamkeit und Freigiebigkeit. Das kann Martin Schleske nicht gemeint haben. 

Martin schreibt also selbst von der Mitte, auch wenn Peter das anders sieht. Schön finde ich allerdings, dass Martin die Gratwanderung ablehnt, die wäre ja wieder ein Extrem. Aber die Mitte, ist die ein Extrem?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moment mal: Geiz ist die Hyperbole der Sparsamkeit, Verschwendung die der Freigiebigkeit. Also geht es doch wieder um die Mitte. Zumindest geht es um die Vermeidung von Extremen. &#8220;Entgegengesetzte, gute und segnende Kräfte&#8221;? &#8212; Gut und segnend sind sie ja nur, wenn sie nicht extrem sind, sonst würden sich ja Extreme wie Verschwendung und Geiz entgegenstehen und nicht die weniger Extremen guten und segnenden Kräfte der Sparsamkeit und Freigiebigkeit. Das kann Martin Schleske nicht gemeint haben. </p>
<p>Martin schreibt also selbst von der Mitte, auch wenn Peter das anders sieht. Schön finde ich allerdings, dass Martin die Gratwanderung ablehnt, die wäre ja wieder ein Extrem. Aber die Mitte, ist die ein Extrem?</p>
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		<title>Von: Ephcharisto</title>
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		<dc:creator>Ephcharisto</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 19:16:58 +0000</pubDate>
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		<description>Wo findet man das Wertequadrat von Schulz von Thun? Ich meine, in welchem Buch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo findet man das Wertequadrat von Schulz von Thun? Ich meine, in welchem Buch?</p>
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		<title>Von: Wolfgang</title>
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		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schönes Bild.
Friedemann Schulz von Thun bietet mit seinem Wertequadrat auch eine gute Hilfe an, um positive Pole gegenüberzustellen und entsprechende negativen Pole wahrzunehmen. (z.B. Sparsamkeit und Freigebigkeit als positive Pole; Geiz und Verschwendung als jeweiligen negativen Pol.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schönes Bild.<br />
Friedemann Schulz von Thun bietet mit seinem Wertequadrat auch eine gute Hilfe an, um positive Pole gegenüberzustellen und entsprechende negativen Pole wahrzunehmen. (z.B. Sparsamkeit und Freigebigkeit als positive Pole; Geiz und Verschwendung als jeweiligen negativen Pol.)</p>
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