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	<title>Kommentare zu: Der ungeliebte Christus</title>
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		<title>Von: Rüdiger Fuchs</title>
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		<dc:creator>Rüdiger Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 05:18:34 +0000</pubDate>
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		<description>Den Artikel finde ich hochspannend und wichtig! Im Neuen Testament wurden die Titel Christus und Herr, Sohn Gottes und der Name Jesus sehr genau bedacht entweder verwendet oder vermieden, je nachdem, welche Adressaten die Verfasser anschrieben oder ansprachen. Insbesondere für Paulus habe ich das exegetisch intensiver untersucht. Paulus änderte - wie er z. B. in Phil 2,6-11; 1.Kor 8,5-6 mitteilt - ganz bewusst sein jüd. Bekenntnis &quot;Herr ist Gott&quot; in &quot;Herr ist Jesus&quot;, weswegen wir in seinen Breifen die Kobination Herr und Gott bei ihm nicht finden, die er als Jude täglich sprach (5.Mose 6,4). Sie wird bei ihm durch &quot;unser Herr Jesus/Jesus Christus&quot; ersetzt. Er würde auch nie &quot;unser Christus&quot; sagen, denn Jesus war für ihn Messias der Juden, aber &quot;Herr für alle&quot; (s. Röm 10,1-13), daher auch für Paulus &quot;unser Herr&quot;, wenn er seine Briefe an Juden und Nichtjuden zugleich schrieb. Usw. Vieles davon und mehr kann man nachlesen in R. Fuchs, Unerwartete Unterschiede, Brockhaus Verlag 2003.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel finde ich hochspannend und wichtig! Im Neuen Testament wurden die Titel Christus und Herr, Sohn Gottes und der Name Jesus sehr genau bedacht entweder verwendet oder vermieden, je nachdem, welche Adressaten die Verfasser anschrieben oder ansprachen. Insbesondere für Paulus habe ich das exegetisch intensiver untersucht. Paulus änderte &#8211; wie er z. B. in Phil 2,6-11; 1.Kor 8,5-6 mitteilt &#8211; ganz bewusst sein jüd. Bekenntnis &#8220;Herr ist Gott&#8221; in &#8220;Herr ist Jesus&#8221;, weswegen wir in seinen Breifen die Kobination Herr und Gott bei ihm nicht finden, die er als Jude täglich sprach (5.Mose 6,4). Sie wird bei ihm durch &#8220;unser Herr Jesus/Jesus Christus&#8221; ersetzt. Er würde auch nie &#8220;unser Christus&#8221; sagen, denn Jesus war für ihn Messias der Juden, aber &#8220;Herr für alle&#8221; (s. Röm 10,1-13), daher auch für Paulus &#8220;unser Herr&#8221;, wenn er seine Briefe an Juden und Nichtjuden zugleich schrieb. Usw. Vieles davon und mehr kann man nachlesen in R. Fuchs, Unerwartete Unterschiede, Brockhaus Verlag 2003.</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/02/03/theologie/der-ungeliebte-christus/comment-page-1#comment-53634</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 22:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant finde ich da die These Walter Grundmanns, nichtjüdische Leser(innen) hätten den Titel &quot;Christus&quot; schon immer mehr als Eigenname wahrgenommen und interpretiert - wobei es auch dann um die Einzigartigkeit Jesu gegangen sei. Diese Schwierigkeit haben wir wohl bis heute...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant finde ich da die These Walter Grundmanns, nichtjüdische Leser(innen) hätten den Titel &#8220;Christus&#8221; schon immer mehr als Eigenname wahrgenommen und interpretiert &#8211; wobei es auch dann um die Einzigartigkeit Jesu gegangen sei. Diese Schwierigkeit haben wir wohl bis heute&#8230;</p>
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