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	<title>Kommentare zu: Wright, Luther und die Ethik</title>
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		<title>Von: Arnachie</title>
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		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:18:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter,
ich finde das wichtig, in dem Zusammenhang Luther auch zu rehabilitieren. 
Sonst verfällt man zu schnell in einer Karrikatur von Luthers Position (das gleiche sieht man übrigens bei Platon und Kant).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,<br />
ich finde das wichtig, in dem Zusammenhang Luther auch zu rehabilitieren.<br />
Sonst verfällt man zu schnell in einer Karrikatur von Luthers Position (das gleiche sieht man übrigens bei Platon und Kant).</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 07:06:53 +0000</pubDate>
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		<description>Luther hat eine Menge zu dem Thema geschrieben. ich habe nur das für diesen Zusammenhang Wesentliche rausgegriffen. Zum Thema &quot;Gesetz bei Luther&quot; gibt es ein paar Meter Literatur...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Luther hat eine Menge zu dem Thema geschrieben. ich habe nur das für diesen Zusammenhang Wesentliche rausgegriffen. Zum Thema &#8220;Gesetz bei Luther&#8221; gibt es ein paar Meter Literatur&#8230;</p>
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		<title>Von: Iwe</title>
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		<dc:creator>Iwe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 23:39:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das wäre aber eine sehr verengte Sicht von &quot;Gebot&quot; bzw. &quot;Gesetz&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das wäre aber eine sehr verengte Sicht von &#8220;Gebot&#8221; bzw. &#8220;Gesetz&#8221;.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 16:37:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Iwe: Nur zur Klarheit - der Satz, den du zitierst, bezieht sich auf Luther, nicht auf Wright. Man kann diese Dialektik bei Luther negativ und damit antijudaistisch verstehen, muss es aber eben nicht zwingend, wie der Sermon von den guten Werken zeigt. Denn Luther bestreitet ja gar nicht, dass das Gesetz in seiner konfrontierenden und überführenden Wirkung dem Heil dient. Ebenso wäre es ein Missverständnis, das Gesetz mit dem AT bzw. der jüdischen Bibel gleichzusetzen, Luther bezieht es ja auf die ganze Schrift, und wenn ich es richtig im Kopf habe, muss beides zwar unterschieden, aber immer auch zusammen gepredigt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Iwe: Nur zur Klarheit &#8211; der Satz, den du zitierst, bezieht sich auf Luther, nicht auf Wright. Man kann diese Dialektik bei Luther negativ und damit antijudaistisch verstehen, muss es aber eben nicht zwingend, wie der Sermon von den guten Werken zeigt. Denn Luther bestreitet ja gar nicht, dass das Gesetz in seiner konfrontierenden und überführenden Wirkung dem Heil dient. Ebenso wäre es ein Missverständnis, das Gesetz mit dem AT bzw. der jüdischen Bibel gleichzusetzen, Luther bezieht es ja auf die ganze Schrift, und wenn ich es richtig im Kopf habe, muss beides zwar unterschieden, aber immer auch zusammen gepredigt werden.</p>
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		<title>Von: Iwe</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/02/21/theologie/wright-luther-und-die-ethik/comment-page-1#comment-53679</link>
		<dc:creator>Iwe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 16:28:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne T. Wright noch nicht. Von daher weiß ich nicht, inweiweit die Aussage
&quot;das Gesetz beschreibt dabei die überführende und richtende Wirkung, das Evangelium die glauben weckende und befreiende&quot; seinem Anliegen bzw. dem, was ich davon gehört habe, gerecht wird.. 

Eine Dialektik zwischen &quot;Gesetz&quot; und &quot;Evangelium&quot; scheint mir immer auf eine Weitertradierung christlich-antijudaistischer Tendenzen hinauszulaufen, weil sie sich am griech. nomos und nicht am jüdischen Verständnis von &quot;Halacha&quot; orientiert  und damit eher die christlichen Fehlwahrnehmungen in den Blick bekommt als das jüdische Verständnis von Halacha.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne T. Wright noch nicht. Von daher weiß ich nicht, inweiweit die Aussage<br />
&#8220;das Gesetz beschreibt dabei die überführende und richtende Wirkung, das Evangelium die glauben weckende und befreiende&#8221; seinem Anliegen bzw. dem, was ich davon gehört habe, gerecht wird.. </p>
<p>Eine Dialektik zwischen &#8220;Gesetz&#8221; und &#8220;Evangelium&#8221; scheint mir immer auf eine Weitertradierung christlich-antijudaistischer Tendenzen hinauszulaufen, weil sie sich am griech. nomos und nicht am jüdischen Verständnis von &#8220;Halacha&#8221; orientiert  und damit eher die christlichen Fehlwahrnehmungen in den Blick bekommt als das jüdische Verständnis von Halacha.</p>
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