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	<title>Kommentare zu: Weisheit der Woche: klare Worte</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 07:51:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Iwe: Ich bin sicher, dass Peterson ein differenzierteres Verhältnis zum Judentum hat. Man kritisiert ja oft die am heftigsten, denen man am Nächsten steht, das sind die Pharisäer für Jesus. Ihn da zu ein bißchen zu vereinnahmen als Pharisäer geht etwas zu weit, denke ich. Neben Neusner würde ich da auch mal N.T. Wright lesen, jetzt auch auf Deutsch unter dem Titel &quot;Das Neue Testament und das Volk Gottes&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Iwe: Ich bin sicher, dass Peterson ein differenzierteres Verhältnis zum Judentum hat. Man kritisiert ja oft die am heftigsten, denen man am Nächsten steht, das sind die Pharisäer für Jesus. Ihn da zu ein bißchen zu vereinnahmen als Pharisäer geht etwas zu weit, denke ich. Neben Neusner würde ich da auch mal N.T. Wright lesen, jetzt auch auf Deutsch unter dem Titel &#8220;Das Neue Testament und das Volk Gottes&#8221;</p>
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		<title>Von: Iwe</title>
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		<dc:creator>Iwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 20:57:13 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Pinchas Lapide&quot; heißt er - der Religionswissenschaftler, der das Buch verfaßt hat. Und Jacob Neussner, der viel zur jüdischen Leben-Jesu-Forschung beigetragen hat, kommt  in seinem Buch &quot;ein Rabbi spricht mit Jesus&quot; zu ähnlichen Schlüssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Pinchas Lapide&#8221; heißt er &#8211; der Religionswissenschaftler, der das Buch verfaßt hat. Und Jacob Neussner, der viel zur jüdischen Leben-Jesu-Forschung beigetragen hat, kommt  in seinem Buch &#8220;ein Rabbi spricht mit Jesus&#8221; zu ähnlichen Schlüssen.</p>
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		<title>Von: Iwe</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/03/17/zeitungsausschnitte-und-bucher/weisheit-der-woche-klare-worte/comment-page-1#comment-53872</link>
		<dc:creator>Iwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:13:21 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;The only people Jesus threatens are the Pharisees.&quot; Das ist eine sehr verkürzte Sicht. Die Diskussion von Jesus mit Pharisäern bewegt sich völlig innerhalb jüdischer Diskussionsstandards. Auch die polemischen Anteile sind in der innerpharisäischen Diskussion über Fehlformen und Auswüchse zu finden.  Keiner der inner-jüdischen Bewegungen stand Jesus inhaltlich so nahe wie der pharisäischen. Der jüdische Religionswissenschaftler hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: &quot;Jesus - ein gekreuzigter Pharisäer&quot;, in dem er genau das belegt.

Natürlich ist es verständlich, daß Christen die hebräische Bibel durch die Brille des NT lesen, dennoch ist es kein Schaden, wenn Christen wahrnehmen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Das trägt zur Horizonterweiterung bei. Wenn man Jesus als Juden wahrnimmt, dann gehört auch die jüdische Umwelt dazu, in der er gelebt hat. Sonst kommt es zu solchen Merkwüdigkeiten wie diversen &quot;biblischen&quot; Kochbüchern, die in christlichen Verlagen erscheinen und völlig ausblenden, daß das &quot;biblische Personal&quot; egal ob im ersten oder zweiten Testament - in der überwiegenden Mehrzahl Juden waren, die nach den jüdischen Speisegeboten gegessen haben. Da werden dann biblische Speisen erfunden, die weder damals noch heute ein Jude zu sich nehmen würde ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;The only people Jesus threatens are the Pharisees.&#8221; Das ist eine sehr verkürzte Sicht. Die Diskussion von Jesus mit Pharisäern bewegt sich völlig innerhalb jüdischer Diskussionsstandards. Auch die polemischen Anteile sind in der innerpharisäischen Diskussion über Fehlformen und Auswüchse zu finden.  Keiner der inner-jüdischen Bewegungen stand Jesus inhaltlich so nahe wie der pharisäischen. Der jüdische Religionswissenschaftler hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: &#8220;Jesus &#8211; ein gekreuzigter Pharisäer&#8221;, in dem er genau das belegt.</p>
<p>Natürlich ist es verständlich, daß Christen die hebräische Bibel durch die Brille des NT lesen, dennoch ist es kein Schaden, wenn Christen wahrnehmen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Das trägt zur Horizonterweiterung bei. Wenn man Jesus als Juden wahrnimmt, dann gehört auch die jüdische Umwelt dazu, in der er gelebt hat. Sonst kommt es zu solchen Merkwüdigkeiten wie diversen &#8220;biblischen&#8221; Kochbüchern, die in christlichen Verlagen erscheinen und völlig ausblenden, daß das &#8220;biblische Personal&#8221; egal ob im ersten oder zweiten Testament &#8211; in der überwiegenden Mehrzahl Juden waren, die nach den jüdischen Speisegeboten gegessen haben. Da werden dann biblische Speisen erfunden, die weder damals noch heute ein Jude zu sich nehmen würde &#8230;</p>
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