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	<title>Kommentare zu: Arme, reiche Stadt</title>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/03/23/erlebt/arme-reiche-stadt/comment-page-1#comment-54064</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 17:57:38 +0000</pubDate>
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		<description>interessante Nachricht vom heutigen Tag:
http://www.sueddeutsche.de/politik/urteil-europaeischer-gerichtshof-mehr-rechte-fuer-umweltschuetzer-1.1096737</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>interessante Nachricht vom heutigen Tag:<br />
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		<title>Von: StefanR</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/03/23/erlebt/arme-reiche-stadt/comment-page-1#comment-54061</link>
		<dc:creator>StefanR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 13:34:52 +0000</pubDate>
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		<description>Schade drum. 
Mir fallen in der Diskussion zwei Dinge auf. Ich schildere meine Beobachtungen, die Ursachen hierfür und die Bewertung lass ich mal offen.

1) Es scheint mir fast so, dass überall dort, wo ein größeres Objekt gebaut werden soll, auch ein öklogisch wertvolles Gebiet, eine seltene Tierart oder Pflanzenart gefunden wird. Ist vielleicht eine Sache des Blickwinkels: es würde mich ja fast wundern, wenn sich in Bereichen, die nicht oder sehr extensiv genutzt werden, keine Besonderheiten ansiedeln würden. Die Natur weiß schon auch, wie sie durchkommt ;-)

--&gt; Wo kann man überhaupt noch guten Gewissens Beton hinschütten und eine Garageneinfahrt pflastern? Und was waren die Bereiche mal, wo das vor 30 oder 40 Jahren geschehen ist?

2) Kann es ein Zeichen unserer Zeit sein, dass immer mehr Sachverhalte anhand der Frage nach der Wirtschaftlichkeit (also eigentlich: Rendite) bewertet und entschieden werden? Mir scheint es, als würde sich das Materielle inzwischen völlig ungeniert an die Spitze des Konferenztisches setzen, der Diskussion eine Zeitlang zuhören und dann sagen würde &quot;Und ich hab&#039; hier das letzte Wort&quot;. Dieses Wort heißt Wachstum oder Chancen oder Wettbewerb oder alternativlose globale Zwänge - aber es geht immer ums Geldverdienen. Wer sich widersetzt, bleibt zurück oder bedeutungslos.

Drängt sich das Materielle heutzutage ungenierter und direkter auf, waren früher noch andere Werte ausschlaggebend? Oder haben früher die Leute einfach williger mitgespielt, so dass das Ergebnis das Gleiche war wie heute, aber stiller (mit weniger Gegenstimmen) erreicht wurde?

Viele Grüße
Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade drum.<br />
Mir fallen in der Diskussion zwei Dinge auf. Ich schildere meine Beobachtungen, die Ursachen hierfür und die Bewertung lass ich mal offen.</p>
<p>1) Es scheint mir fast so, dass überall dort, wo ein größeres Objekt gebaut werden soll, auch ein öklogisch wertvolles Gebiet, eine seltene Tierart oder Pflanzenart gefunden wird. Ist vielleicht eine Sache des Blickwinkels: es würde mich ja fast wundern, wenn sich in Bereichen, die nicht oder sehr extensiv genutzt werden, keine Besonderheiten ansiedeln würden. Die Natur weiß schon auch, wie sie durchkommt <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8211;&gt; Wo kann man überhaupt noch guten Gewissens Beton hinschütten und eine Garageneinfahrt pflastern? Und was waren die Bereiche mal, wo das vor 30 oder 40 Jahren geschehen ist?</p>
<p>2) Kann es ein Zeichen unserer Zeit sein, dass immer mehr Sachverhalte anhand der Frage nach der Wirtschaftlichkeit (also eigentlich: Rendite) bewertet und entschieden werden? Mir scheint es, als würde sich das Materielle inzwischen völlig ungeniert an die Spitze des Konferenztisches setzen, der Diskussion eine Zeitlang zuhören und dann sagen würde &#8220;Und ich hab&#8217; hier das letzte Wort&#8221;. Dieses Wort heißt Wachstum oder Chancen oder Wettbewerb oder alternativlose globale Zwänge &#8211; aber es geht immer ums Geldverdienen. Wer sich widersetzt, bleibt zurück oder bedeutungslos.</p>
<p>Drängt sich das Materielle heutzutage ungenierter und direkter auf, waren früher noch andere Werte ausschlaggebend? Oder haben früher die Leute einfach williger mitgespielt, so dass das Ergebnis das Gleiche war wie heute, aber stiller (mit weniger Gegenstimmen) erreicht wurde?</p>
<p>Viele Grüße<br />
Stefan</p>
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