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	<title>Kommentare zu: Barth missional (9): Solidarität mit Kain &amp; Co</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 11:35:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte Barths Ansatz trotz dessen Desinteresse an Immobilien für konstruktiv. Wenn eine Gemeinde die Fragen, die er aufwirft, durchdacht hat, kann sie sicher auch ein für ihre Verhältnisse sinnvolles Raumkonzept aufstellen - einschließlich aller Fragen von Umbauten, Verkauf, Mehrfachnutzungen etc.. Ich glaube, dass ein &quot;geistliches&quot; Umgehen, das Du anregst, eben nur da gelingt, wo die &quot;lebendigen Steine&quot; zuerst gesehen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte Barths Ansatz trotz dessen Desinteresse an Immobilien für konstruktiv. Wenn eine Gemeinde die Fragen, die er aufwirft, durchdacht hat, kann sie sicher auch ein für ihre Verhältnisse sinnvolles Raumkonzept aufstellen &#8211; einschließlich aller Fragen von Umbauten, Verkauf, Mehrfachnutzungen etc.. Ich glaube, dass ein &#8220;geistliches&#8221; Umgehen, das Du anregst, eben nur da gelingt, wo die &#8220;lebendigen Steine&#8221; zuerst gesehen werden.</p>
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		<title>Von: Werner</title>
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		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 14:57:57 +0000</pubDate>
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		<description>Das Denkproblem, auf dass ich hingewiesen haben wollte: die Gebäude sind da. Je nach Alter und Größe sind sie eine sehr wichtige Gegebenheit der kirchlichen Realität. Der Denkansatz, den du hier andeutest, ist mir natürlich vertraut. Aber führt er nicht letztlich zu einer geistlichen Ratlosigkeit im Blick auf die Kirchengebäude und die mit ihnen verbundenen Aufgaben?
Welche geistliche und theologische Denkwelt aber ist dem gewachsen und sogar in der Lage, mit diesen Räume und ihren Erfordernissen konstruktiv geistlich umzugehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Denkproblem, auf dass ich hingewiesen haben wollte: die Gebäude sind da. Je nach Alter und Größe sind sie eine sehr wichtige Gegebenheit der kirchlichen Realität. Der Denkansatz, den du hier andeutest, ist mir natürlich vertraut. Aber führt er nicht letztlich zu einer geistlichen Ratlosigkeit im Blick auf die Kirchengebäude und die mit ihnen verbundenen Aufgaben?<br />
Welche geistliche und theologische Denkwelt aber ist dem gewachsen und sogar in der Lage, mit diesen Räume und ihren Erfordernissen konstruktiv geistlich umzugehen?</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 04:36:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich vermute mal (Barth äußert sich hier nur zu Orgeln, das aber mit mäßiger Begeisterung) Barth würde befürchten, dass eine (anfänglich sicher immer auch nur leichte) Fixierung auf Gebäude die Gemeinde geistig/geistlich wie von ihrer Bewegung her lähmen kann und es oft genug auch tut, weil man sehr schnell von dem Gebäude, dem Ort und seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten her denkt. Der Begriff &quot;Immobilie&quot; kommt nicht von ungefähr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute mal (Barth äußert sich hier nur zu Orgeln, das aber mit mäßiger Begeisterung) Barth würde befürchten, dass eine (anfänglich sicher immer auch nur leichte) Fixierung auf Gebäude die Gemeinde geistig/geistlich wie von ihrer Bewegung her lähmen kann und es oft genug auch tut, weil man sehr schnell von dem Gebäude, dem Ort und seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten her denkt. Der Begriff &#8220;Immobilie&#8221; kommt nicht von ungefähr.</p>
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		<title>Von: Werner</title>
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		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 15:45:34 +0000</pubDate>
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		<description>Das Vorhandensein von alter und z.T. sehr voluminöser sacraler Architektur und die damit verbundene historische und wirtschaftliche Last ist mit einem eher reformierten Ansatz und der beliebten Pointierung &quot;lieber Menschen statt Steine&quot; theologisch nicht aufzuarbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorhandensein von alter und z.T. sehr voluminöser sacraler Architektur und die damit verbundene historische und wirtschaftliche Last ist mit einem eher reformierten Ansatz und der beliebten Pointierung &#8220;lieber Menschen statt Steine&#8221; theologisch nicht aufzuarbeiten.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 15:02:56 +0000</pubDate>
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		<description>Spielt bei Barth bisher keine Rolle, wenn er immer von &quot;Gemeinde&quot; und fast nie von &quot;Kirche&quot; spricht, dann liegt der Akzent sicher sehr auf den Menschen und nicht auf Gebäuden. Es ist eher die Frage, wie &quot;etabliert&quot; man sich gibt, denke ich. Diese &quot;Platzhirsch-Mentalität&quot;. Aber es gibt ja durchaus Tendenzen, den alten Kulturprotestantismus wieder aufzukochen…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spielt bei Barth bisher keine Rolle, wenn er immer von &#8220;Gemeinde&#8221; und fast nie von &#8220;Kirche&#8221; spricht, dann liegt der Akzent sicher sehr auf den Menschen und nicht auf Gebäuden. Es ist eher die Frage, wie &#8220;etabliert&#8221; man sich gibt, denke ich. Diese &#8220;Platzhirsch-Mentalität&#8221;. Aber es gibt ja durchaus Tendenzen, den alten Kulturprotestantismus wieder aufzukochen…</p>
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		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/05/15/theologie/barth-missional-9-solidaritat-mit-kain-co/comment-page-1#comment-54071</link>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 10:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>Die Fremdlingschaft und Heimatlosigkeit der Kirche scheint zunächst der steinernen Präsens ihrer ehrwürdigen Kirchengebäude in den Städten und Dörfern zu widersprechen. Ist also die sakrale Architektur ein Irrweg?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fremdlingschaft und Heimatlosigkeit der Kirche scheint zunächst der steinernen Präsens ihrer ehrwürdigen Kirchengebäude in den Städten und Dörfern zu widersprechen. Ist also die sakrale Architektur ein Irrweg?</p>
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