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	<title>Kommentare zu: Barth Missional (13): Lust und Ernsthaftigkeit</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 13:53:37 +0000</pubDate>
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		<description>Kühn ist der Autor &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3825223930/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3825223930&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dieses&lt;/a&gt; Buches :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kühn ist der Autor <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825223930/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=peregrinatio-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3825223930" rel="nofollow">dieses</a> Buches <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
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		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:56:28 +0000</pubDate>
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		<description>PS: du meinst nicht Ulrich Kühn, den DDR-Oberligaspieler? Denn einen anderen habe ich nicht gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: du meinst nicht Ulrich Kühn, den DDR-Oberligaspieler? Denn einen anderen habe ich nicht gefunden.</p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
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		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:52:15 +0000</pubDate>
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		<description>Tja siehste, vielleicht passt er nicht so gut &quot;in unsere Schnelllebige Zeit, in der sich ja niemand mehr Zeit nimmt auch mal 1000 Seiten zu lesen&quot;. :-D 
Ja wenn ich drüber nachdenke, finde ich ja auch Barth Wiederbelegung der Trinität ehm besser des trinitarischen Dogmas richtig gut. Ich hab mir auch ein paar Kapitel die ich noch aus der KD hatte, mal ausgedruckt und werd die bei Gelegenheit mal lesen. Aber ansonsten hat&#039;s mir halt der Tillich angetan: der regt mich zwar ohne Frage auch dauernd auf, aber er wendet sich halt einem großen Reichtum an Phänomenen zu. Oder eben Panneberg, der zwar auch irgendwie furchtbar zu lesen ist, aber dessen Eschatologie vermutlich recht gut mit N.T. Wright zusammenpassen würde. Wobei ich vielleicht Barth als gutes Korrektiv ansehen würde, der die Enthobenheit Gottes (gern mal auch auf Kosten der Abwertung der Menschheit?) betont.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja siehste, vielleicht passt er nicht so gut &#8220;in unsere Schnelllebige Zeit, in der sich ja niemand mehr Zeit nimmt auch mal 1000 Seiten zu lesen&#8221;. <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /><br />
Ja wenn ich drüber nachdenke, finde ich ja auch Barth Wiederbelegung der Trinität ehm besser des trinitarischen Dogmas richtig gut. Ich hab mir auch ein paar Kapitel die ich noch aus der KD hatte, mal ausgedruckt und werd die bei Gelegenheit mal lesen. Aber ansonsten hat&#8217;s mir halt der Tillich angetan: der regt mich zwar ohne Frage auch dauernd auf, aber er wendet sich halt einem großen Reichtum an Phänomenen zu. Oder eben Panneberg, der zwar auch irgendwie furchtbar zu lesen ist, aber dessen Eschatologie vermutlich recht gut mit N.T. Wright zusammenpassen würde. Wobei ich vielleicht Barth als gutes Korrektiv ansehen würde, der die Enthobenheit Gottes (gern mal auch auf Kosten der Abwertung der Menschheit?) betont.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 16:52:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme Deiner Kritik an der &quot;Benutzerfreundlichkeit&quot; Barths uneingeschränkt zu. Auf KD IV bin ich gekommen, weil Barth laut Ulrich Kühn der erste war, der die Sendung der Gemeinde in die Christologie integriert hat. Dem wollte ich nachgehen und bin nach kurzer Eingewöhnungszeit auf viele originelle Gedanken gestoßen, zumal das Buch ja schon ein paar Jahre alt ist. Für mich hat es geklappt, so eine Art Dialog mit Barth zu führen. Einfach war es ganz und gar nicht. Ich finde es schade, dass er so viele Perlen so tief in dem monströsen Werk verbuddelt hat. Und etliche Male dachte ich, ich höre Jüngel reden. Wobei dessen Stil trotz allem viel zugänglicher ist als Barths. Aber auch weniger kauzig als der alte Schweizer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Deiner Kritik an der &#8220;Benutzerfreundlichkeit&#8221; Barths uneingeschränkt zu. Auf KD IV bin ich gekommen, weil Barth laut Ulrich Kühn der erste war, der die Sendung der Gemeinde in die Christologie integriert hat. Dem wollte ich nachgehen und bin nach kurzer Eingewöhnungszeit auf viele originelle Gedanken gestoßen, zumal das Buch ja schon ein paar Jahre alt ist. Für mich hat es geklappt, so eine Art Dialog mit Barth zu führen. Einfach war es ganz und gar nicht. Ich finde es schade, dass er so viele Perlen so tief in dem monströsen Werk verbuddelt hat. Und etliche Male dachte ich, ich höre Jüngel reden. Wobei dessen Stil trotz allem viel zugänglicher ist als Barths. Aber auch weniger kauzig als der alte Schweizer&#8230;</p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
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		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 16:17:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte ja auch schon meine Versuche mit Barth, aber irgendwie will ich keinen rechten Zugang zu ihn finden. Ich vermute, es liegt - wenn es nicht daran liegt, dass der Heidelberger Mainstream sehr Barth-lastig ist - an seiner Sprache. Genauso wie ich vermutlich so großer Nietzsche Fan bin, weil ich Nietzsches Sprache so gut finde.Ist mir halt irgendwie bei Barth zu apodiktisch, zu langatmig (ich habe weder die Zeit noch das Lesetempo um diesen Berg KD auch nur annähernd angehen zu können) und die Dinge die ich von ihm kenne - also die Spitzensätze - sind meistens auch nciht sehr aufregend. Vielleicht liegt es auch daran, dass Barth kein Denker, mit dem man gut in Dialog (alá das finde ich gut, das finde ich nicht gut) treten kann, man muss irgendwie die ganzen gewichtigen Voranahmen schlucken oder es bleiben lassen. 
Deshalb mal meine Frage: was fasziniert dich denn an Barth? Wie kommst du auf Barth und woher nimmst du den langen Atem, durch die KD zu lesen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja auch schon meine Versuche mit Barth, aber irgendwie will ich keinen rechten Zugang zu ihn finden. Ich vermute, es liegt &#8211; wenn es nicht daran liegt, dass der Heidelberger Mainstream sehr Barth-lastig ist &#8211; an seiner Sprache. Genauso wie ich vermutlich so großer Nietzsche Fan bin, weil ich Nietzsches Sprache so gut finde.Ist mir halt irgendwie bei Barth zu apodiktisch, zu langatmig (ich habe weder die Zeit noch das Lesetempo um diesen Berg KD auch nur annähernd angehen zu können) und die Dinge die ich von ihm kenne &#8211; also die Spitzensätze &#8211; sind meistens auch nciht sehr aufregend. Vielleicht liegt es auch daran, dass Barth kein Denker, mit dem man gut in Dialog (alá das finde ich gut, das finde ich nicht gut) treten kann, man muss irgendwie die ganzen gewichtigen Voranahmen schlucken oder es bleiben lassen.<br />
Deshalb mal meine Frage: was fasziniert dich denn an Barth? Wie kommst du auf Barth und woher nimmst du den langen Atem, durch die KD zu lesen?</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/05/25/theologie/barth-missional-13-lust-und-ernsthaftigkeit/comment-page-1#comment-54102</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 14:54:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Arnachie: Nachdem ich jetzt den ganzen Paragraphen von knapp 200 Seiten gelesen habe, kann ich Deine Vermutung/Befürchtung der Verengung auf kognitive Inhalte so nicht bestätigen. Dass es sich um eine Botschaft handelt, impliziert ja schon der Begriff &quot;Evangelium&quot;. Und wenn man eine Nachricht weitergibt, die für andere neu ist, dann kann das freilich von oben herab passieren, Barth räumt die Gefahr auch ein. Wenn man sie kennt, kann man sie vermeiden, indem man z.B. festhält, dass die Kirche immer auch die erste Hörerin des Evangeliums bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arnachie: Nachdem ich jetzt den ganzen Paragraphen von knapp 200 Seiten gelesen habe, kann ich Deine Vermutung/Befürchtung der Verengung auf kognitive Inhalte so nicht bestätigen. Dass es sich um eine Botschaft handelt, impliziert ja schon der Begriff &#8220;Evangelium&#8221;. Und wenn man eine Nachricht weitergibt, die für andere neu ist, dann kann das freilich von oben herab passieren, Barth räumt die Gefahr auch ein. Wenn man sie kennt, kann man sie vermeiden, indem man z.B. festhält, dass die Kirche immer auch die erste Hörerin des Evangeliums bleibt.</p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/05/25/theologie/barth-missional-13-lust-und-ernsthaftigkeit/comment-page-1#comment-54100</link>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 17:11:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ja und hier sind wir dann an den Punkt, wo ich benennen kann, was mich an Barth stört: spitzt er nicht im Wesentlichen alles auf ein Kommunikationsgeschehen, genauer: eine Botschaft zu? Verkürzt er das Christentum nicht auf ein lehrmäßigen Gehalt? Auf Satzaussagen, die mich so Gott will auch existentiell treffen? Ist er nicht ein Beispiel für eine kognitivistische Verkürzung des Christentums? Und da ist dann auch dieser autokratische Impuls: wenn das Wort völlig kontingent auf den Menschen senkrecht von oben trifft. Gut, das lässt sich auch als eine kritische Figur lesen, aber degeneriert es dann nicht ganz schnell dahin, dass der das Wort Sprechende von oben herab der Gemeinde das Wort bringt? Vertritt Barth nicht - gerade wenn er paternalistisch einräumt, dass &quot;die Gemeinde&quot; (und ist das nicht: &quot;der Prediger&quot;) das Wort auch mal erklärt - ein autoritäres Bild von Gott und von Gemeinde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja und hier sind wir dann an den Punkt, wo ich benennen kann, was mich an Barth stört: spitzt er nicht im Wesentlichen alles auf ein Kommunikationsgeschehen, genauer: eine Botschaft zu? Verkürzt er das Christentum nicht auf ein lehrmäßigen Gehalt? Auf Satzaussagen, die mich so Gott will auch existentiell treffen? Ist er nicht ein Beispiel für eine kognitivistische Verkürzung des Christentums? Und da ist dann auch dieser autokratische Impuls: wenn das Wort völlig kontingent auf den Menschen senkrecht von oben trifft. Gut, das lässt sich auch als eine kritische Figur lesen, aber degeneriert es dann nicht ganz schnell dahin, dass der das Wort Sprechende von oben herab der Gemeinde das Wort bringt? Vertritt Barth nicht &#8211; gerade wenn er paternalistisch einräumt, dass &#8220;die Gemeinde&#8221; (und ist das nicht: &#8220;der Prediger&#8221;) das Wort auch mal erklärt &#8211; ein autoritäres Bild von Gott und von Gemeinde?</p>
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