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	<title>Kommentare zu: Ist Gott grün?</title>
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		<title>Von: Gerri</title>
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		<dc:creator>Gerri</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 17:56:21 +0000</pubDate>
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		<description>Zur biblischen Farbenlehre zurück. Wenn Gott nicht schwarz ist (warum eigentlich nicht? Weil schwarz das dunkle und böse ist?), wonach sollte sich denn die schwarze und christliche(?) CDU richten? Nach den Grünen, was sie derzeit tun? Gott ist wohl eher grün als Schwarz. Ich würde aber lieber braun ausschließen. Leider haben es viele Christen nicht so gesehen und waren braun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur biblischen Farbenlehre zurück. Wenn Gott nicht schwarz ist (warum eigentlich nicht? Weil schwarz das dunkle und böse ist?), wonach sollte sich denn die schwarze und christliche(?) CDU richten? Nach den Grünen, was sie derzeit tun? Gott ist wohl eher grün als Schwarz. Ich würde aber lieber braun ausschließen. Leider haben es viele Christen nicht so gesehen und waren braun.</p>
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		<title>Von: Frank</title>
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		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:52:45 +0000</pubDate>
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		<description>Marx hat ja auf deutsch geschrieben. Man müsste halt sein Deutsch des 19.Jhd, das stark mit französischen und englischen Ausdrücken durchsetzt ist, an das moderne Hochdeutsch anpassen. Wahrscheinlich würde man sich um die diversen Kraftausdrücke Sorgen machen ;-) Ansonsten schreibt er ja wenig von Individuen ( wie in der Bibel der König, der Prophet, der Samariter etc.) sondern meist von Gruppen (Arbeiterklasse, Bourgeosie, etc) Das gilt auch nur für das &quot;Manifest&quot;, das &quot;Kapital&quot; ist ein staubtrockenes VWL-Lehrbuch. Das kann man garnicht auf &quot;gerechte Sprache&quot; umstellen, weil da hauptsächlich Abstrakta vorkommen. Leseprobe:

&quot;Jedes nützliche Ding, wie Eisen, Papier usw., ist unter doppelten Gesichtspunkt zu betrachten, nach Qualität und Quantität. Jedes solches Ding ist ein Ganzes vieler Eigenschaften und kann daher nach verschiedenen Seiten nützlich sein. Diese verschiedenen Seiten und daher die mannigfachen Gebrauchsweisen der Dinge zu entdecken ist geschichtliche Tat . So die Findung gesellschaftlicher Maße für die Quantität der nützlichen Dinge. Die Verschiedenheit der Warenmaße entspringt teils aus der verschiedenen Natur der zu messenden Gegenstände, teils aus Konvention.

Die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert . Aber diese Nützlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenkörpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenkörper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. Dieser sein Charakter hängt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde (5). Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des Tauschwerts.&quot;

http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_1

Das demonstriert auch schön den Unterschied zwischen Empirie (&quot;Kapital&quot;) und Philosophie (&quot;Manifest&quot;). Während das erste sehr gut wissenschaftlich behandelbar ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_des_tendenziellen_Falls_der_Profitrate#Kritik_des_Gesetzes), kann man dem zweiten andere Philosophien/Weltanschauungen entgegenstellen.  Aber eben nicht (wie du auch schreibst) falsifizieren. Es ist &quot;Glaubenssache&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marx hat ja auf deutsch geschrieben. Man müsste halt sein Deutsch des 19.Jhd, das stark mit französischen und englischen Ausdrücken durchsetzt ist, an das moderne Hochdeutsch anpassen. Wahrscheinlich würde man sich um die diversen Kraftausdrücke Sorgen machen <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ansonsten schreibt er ja wenig von Individuen ( wie in der Bibel der König, der Prophet, der Samariter etc.) sondern meist von Gruppen (Arbeiterklasse, Bourgeosie, etc) Das gilt auch nur für das &#8220;Manifest&#8221;, das &#8220;Kapital&#8221; ist ein staubtrockenes VWL-Lehrbuch. Das kann man garnicht auf &#8220;gerechte Sprache&#8221; umstellen, weil da hauptsächlich Abstrakta vorkommen. Leseprobe:</p>
<p>&#8220;Jedes nützliche Ding, wie Eisen, Papier usw., ist unter doppelten Gesichtspunkt zu betrachten, nach Qualität und Quantität. Jedes solches Ding ist ein Ganzes vieler Eigenschaften und kann daher nach verschiedenen Seiten nützlich sein. Diese verschiedenen Seiten und daher die mannigfachen Gebrauchsweisen der Dinge zu entdecken ist geschichtliche Tat . So die Findung gesellschaftlicher Maße für die Quantität der nützlichen Dinge. Die Verschiedenheit der Warenmaße entspringt teils aus der verschiedenen Natur der zu messenden Gegenstände, teils aus Konvention.</p>
<p>Die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert . Aber diese Nützlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenkörpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenkörper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. Dieser sein Charakter hängt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde (5). Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des Tauschwerts.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_1" rel="nofollow">http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_1</a></p>
<p>Das demonstriert auch schön den Unterschied zwischen Empirie (&#8220;Kapital&#8221;) und Philosophie (&#8220;Manifest&#8221;). Während das erste sehr gut wissenschaftlich behandelbar ist (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_des_tendenziellen_Falls_der_Profitrate#Kritik_des_Gesetzes" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_des_tendenziellen_Falls_der_Profitrate#Kritik_des_Gesetzes</a>), kann man dem zweiten andere Philosophien/Weltanschauungen entgegenstellen.  Aber eben nicht (wie du auch schreibst) falsifizieren. Es ist &#8220;Glaubenssache&#8221;.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/06/14/peters-gedanken/totaaal-ernst-gemeint/ist-gott-grun/comment-page-1#comment-54150</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>:) Astrid Lindgren lag mir ja auf der Zunge, dann hab ich lieber Aristoteles geschrieben, weil es mir einfach zu albern erschien. Gibt es tatsächlich? Das mit Mark Twain hatte ich damals auch gelesen - und Karl Marx wäre auch noch zu vergeben, oder ist das auch Unterhaltung? 

Etwas ernster: Philosophie ist ja gerade &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; falsifizierbar wie eine empirisiche Wissenschaft. Versuch das mal mit Aristoteles oder Hegel…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Astrid Lindgren lag mir ja auf der Zunge, dann hab ich lieber Aristoteles geschrieben, weil es mir einfach zu albern erschien. Gibt es tatsächlich? Das mit Mark Twain hatte ich damals auch gelesen &#8211; und Karl Marx wäre auch noch zu vergeben, oder ist das auch Unterhaltung? </p>
<p>Etwas ernster: Philosophie ist ja gerade <em>nicht</em> falsifizierbar wie eine empirisiche Wissenschaft. Versuch das mal mit Aristoteles oder Hegel…</p>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/06/14/peters-gedanken/totaaal-ernst-gemeint/ist-gott-grun/comment-page-1#comment-54149</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:43:48 +0000</pubDate>
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		<description>Goethe und Aristoteles werden ja nur als &quot;Unterhaltung&quot;, genommen. Nicht als Basis von Weltanschauungen (also die aristotelische Wissenschaft unterliegt ja der Falsifizierbarkeit).
oder Verhaltensregeln.

Es gibt aber doch leider Bestrebungen, Klassiker zu politisch korrekt zu &quot;reinigen&quot;, 
Mark Twain: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/14590245

oder sogar 
Astrid Lindgreen: 
http://www.culture-blog.de/pippi-langstrumpf-und-der-negerkoenig-rassismus-bei-astrid-lindgren/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Goethe und Aristoteles werden ja nur als &#8220;Unterhaltung&#8221;, genommen. Nicht als Basis von Weltanschauungen (also die aristotelische Wissenschaft unterliegt ja der Falsifizierbarkeit).<br />
oder Verhaltensregeln.</p>
<p>Es gibt aber doch leider Bestrebungen, Klassiker zu politisch korrekt zu &#8220;reinigen&#8221;,<br />
Mark Twain: <a href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/14590245" rel="nofollow">http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/14590245</a></p>
<p>oder sogar<br />
Astrid Lindgreen:<br />
<a href="http://www.culture-blog.de/pippi-langstrumpf-und-der-negerkoenig-rassismus-bei-astrid-lindgren/" rel="nofollow">http://www.culture-blog.de/pippi-langstrumpf-und-der-negerkoenig-rassismus-bei-astrid-lindgren/</a></p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/06/14/peters-gedanken/totaaal-ernst-gemeint/ist-gott-grun/comment-page-1#comment-54148</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:21:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank: Kann man machen, muss man aber nicht. Wenn historische Texte so nach einem einzigen (ahistorischen, man könnte auch argwöhnen: ideologischen) Gesichtspunkt gefiltert werden, verlieren sie in der Regel einiges von ihrer ursprünglichen Bedeutungsfülle. Wann kommt Goethe in gerechter Sprache? Oder Aristoteles?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank: Kann man machen, muss man aber nicht. Wenn historische Texte so nach einem einzigen (ahistorischen, man könnte auch argwöhnen: ideologischen) Gesichtspunkt gefiltert werden, verlieren sie in der Regel einiges von ihrer ursprünglichen Bedeutungsfülle. Wann kommt Goethe in gerechter Sprache? Oder Aristoteles?</p>
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		<title>Von: Frank</title>
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		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:17:21 +0000</pubDate>
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		<description>P.S. Was meinst du eigentlich zur &quot;Bibel in gerechter Sprache&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. Was meinst du eigentlich zur &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221;?</p>
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		<title>Von: Depone</title>
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		<dc:creator>Depone</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:15:36 +0000</pubDate>
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		<description>schwarz ist aber so schön, ich fände es schade, wenn gerade schwarz hinsichtlich der farbgebung gottes ausgeschlossen wäre ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schwarz ist aber so schön, ich fände es schade, wenn gerade schwarz hinsichtlich der farbgebung gottes ausgeschlossen wäre &#8230;</p>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/06/14/peters-gedanken/totaaal-ernst-gemeint/ist-gott-grun/comment-page-1#comment-54145</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:14:57 +0000</pubDate>
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		<description>Sie ist... .</description>
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