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	<title>Kommentare zu: Abenteuerliche Argumente?</title>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54367</link>
		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 14:29:28 +0000</pubDate>
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		<description>Nach &quot;The shaping&quot; hat mit &quot;The forgotten ways&quot; nochmal richtig umgehauen. Aber &quot;ReJesus&quot; und &quot;Untamed&quot; haben mich dann kaum noch überrascht. Bei &quot;Exiles&quot; habe ich es bislang nicht über die 80 Seiten hinaus geschafft. Vielleicht mache ich da aber erstmal weiter…

Tja, die Jungs schreiben und schreiben und schreiben. Manche Beispiele finde ich, werden allerdings recht einseitig dargestellt. Ist mir besonders im Handbuch zu TFW aufgefallen. Die Theorien werden durch Beispiele untermauert. Wenn man die Beispiele dann aber zufällig konkret vor Ort kennt, überzeugt manches doch nicht mehr so sehr. Von daher frage ich mich, ob viel schreiben immer so sinnvoll ist.

Was wäre denn Deiner Ansicht nach ein gutes Pendant zu den zweien. Roxburgh habe ich auch mal gelesen und live erlebt? wen könnte ich noch verpaßt haben bzw. wer aus dieser Schiene hat Dich denkerisch noch besonders weitergebracht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8220;The shaping&#8221; hat mit &#8220;The forgotten ways&#8221; nochmal richtig umgehauen. Aber &#8220;ReJesus&#8221; und &#8220;Untamed&#8221; haben mich dann kaum noch überrascht. Bei &#8220;Exiles&#8221; habe ich es bislang nicht über die 80 Seiten hinaus geschafft. Vielleicht mache ich da aber erstmal weiter…</p>
<p>Tja, die Jungs schreiben und schreiben und schreiben. Manche Beispiele finde ich, werden allerdings recht einseitig dargestellt. Ist mir besonders im Handbuch zu TFW aufgefallen. Die Theorien werden durch Beispiele untermauert. Wenn man die Beispiele dann aber zufällig konkret vor Ort kennt, überzeugt manches doch nicht mehr so sehr. Von daher frage ich mich, ob viel schreiben immer so sinnvoll ist.</p>
<p>Was wäre denn Deiner Ansicht nach ein gutes Pendant zu den zweien. Roxburgh habe ich auch mal gelesen und live erlebt? wen könnte ich noch verpaßt haben bzw. wer aus dieser Schiene hat Dich denkerisch noch besonders weitergebracht?</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54366</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 14:18:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Olaf: Na ja, man kann David schon etwas differenzierter sehen…

@Phil: Wenn Du schon so viel von den beiden gelesen hast, dann lohnt es sich vermutlich wirklich nicht. Und jeder von beiden hat laut Facebook schon das nächste Buch am Start. Unfassbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Olaf: Na ja, man kann David schon etwas differenzierter sehen…</p>
<p>@Phil: Wenn Du schon so viel von den beiden gelesen hast, dann lohnt es sich vermutlich wirklich nicht. Und jeder von beiden hat laut Facebook schon das nächste Buch am Start. Unfassbar.</p>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54365</link>
		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:44:40 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Peter, für die zusammenfassenden Gedanken. War drauf und dran, mir das buch zu holen und durchzuarbeiten. Nun bin ich durch Deine Zusammenfassung allerdings etwas abgeschreckt. Da ich von den beiden insgesamt mittlerweile sowieso schon 4 oder 5 Bücher gelesen habe, werd ich&#039;s mir dann wohl schenken (nicht lassen). Bin trotzdem gespannt darauf, was Du hier noch dazu posten wirst.

Viele Grüße,
Philipp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Peter, für die zusammenfassenden Gedanken. War drauf und dran, mir das buch zu holen und durchzuarbeiten. Nun bin ich durch Deine Zusammenfassung allerdings etwas abgeschreckt. Da ich von den beiden insgesamt mittlerweile sowieso schon 4 oder 5 Bücher gelesen habe, werd ich&#8217;s mir dann wohl schenken (nicht lassen). Bin trotzdem gespannt darauf, was Du hier noch dazu posten wirst.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Philipp</p>
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		<title>Von: Olaf Radicke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54362</link>
		<dc:creator>Olaf Radicke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:32:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich vermag in der Bibel eigentlich auch nur &quot;Antihelden&quot; zu entdecken.  Wo ich groß in drei Kategorien einteilen kann:

1.) Die Ekelhaften, die die sinnlos rummorden und huren. Z.B. David.
2.) Die Unfreiwilligen wie Z.B. Jona.
3.) Die Tragischen wie Z.B. Hiob.

Außerhalb der Wertung ist für mich Salomo. Das ist irgend wie ein &quot;Querschläger&quot;. :-)

Gruß

Olaf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich vermag in der Bibel eigentlich auch nur &#8220;Antihelden&#8221; zu entdecken.  Wo ich groß in drei Kategorien einteilen kann:</p>
<p>1.) Die Ekelhaften, die die sinnlos rummorden und huren. Z.B. David.<br />
2.) Die Unfreiwilligen wie Z.B. Jona.<br />
3.) Die Tragischen wie Z.B. Hiob.</p>
<p>Außerhalb der Wertung ist für mich Salomo. Das ist irgend wie ein &#8220;Querschläger&#8221;. <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß</p>
<p>Olaf</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54357</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:10:04 +0000</pubDate>
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		<description>Also alle, außer Deutsche, Holländer, Schweizer und Skandinavier ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also alle, außer Deutsche, Holländer, Schweizer und Skandinavier <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54356</link>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:22:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=4502#comment-54356</guid>
		<description>Ja aber irgendwie scheint das ein amerikanisches oder &quot;englischsprachiges&quot; Thema zu sein. Welcher Europäer rollt nicht sofort mit den Augen, wenn von Geigenmusik untermalt der Soldat zu Boden geht als er den Kameraden retten will etc. pp. Also von wegen transkulturelles Motiv, ich würde eher sagen ein Motiv, dass sich gut macht in Gesellschaften, die gerne mal Kriege führen und das sozial natürlich irgendwie nützlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja aber irgendwie scheint das ein amerikanisches oder &#8220;englischsprachiges&#8221; Thema zu sein. Welcher Europäer rollt nicht sofort mit den Augen, wenn von Geigenmusik untermalt der Soldat zu Boden geht als er den Kameraden retten will etc. pp. Also von wegen transkulturelles Motiv, ich würde eher sagen ein Motiv, dass sich gut macht in Gesellschaften, die gerne mal Kriege führen und das sozial natürlich irgendwie nützlich ist.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54355</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:09:56 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die weiterführenden Gedanken, Arne! Dann müssten wir mal poststrukturalistisch an Campbell herangehen? Wobei sich die Rezeption je fast eher auf Disney-Niveau abspielt...
Richard Rohr hat eine ganz passable (weil gebrochene!) Adaption des Heldenbegriffs hinbekommen und auch den Sinn von Übergangsriten scheint er besser erfasst zu haben als unsere beiden australischen Freunde (von geistlichen Übungen ganz zu schweigen). Gut, er macht das ja auch schon ein Weilchen…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die weiterführenden Gedanken, Arne! Dann müssten wir mal poststrukturalistisch an Campbell herangehen? Wobei sich die Rezeption je fast eher auf Disney-Niveau abspielt&#8230;<br />
Richard Rohr hat eine ganz passable (weil gebrochene!) Adaption des Heldenbegriffs hinbekommen und auch den Sinn von Übergangsriten scheint er besser erfasst zu haben als unsere beiden australischen Freunde (von geistlichen Übungen ganz zu schweigen). Gut, er macht das ja auch schon ein Weilchen…</p>
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		<title>Von: Arnachie</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/09/02/theologie/abenteuerliche-argumente/comment-page-1#comment-54354</link>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:58:24 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter, gute Gedanken,
nur kurz zu Campbell. Ich kenne weder ihn noch die Literaturwissenschaft gut genug, aber ich würde behaupten, dass das einfach die strukturalistische Schule ganz gut wiedergibt, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige osteuropäische Literaturwissesnschaftler und dann natürlich Claude Levi-Strauss, der die verschiedenen Mythen auf das wilde Denken zurückgeführt hat und allen sozusagen die eine Rationalität unterstellt. Ich denke tatsächlich, dass diese Ansätze nicht neu sind in der Theologie und das bestimmt sowas von Frost und Hirch schon angedacht und durchdacht worden ist. Mir gefällt die Idee mit dem Anti-Mythos. Man denke nur an Paulus, der aufzählt wie er in - was es Thessaloniki? - auf der Flucht vor seinen Gegnern über die Mauer in einen Korb gelassen worden ist? N T Wright hat mal herausgestellt, dass normalerweise bei einer Belagerung der, der Soldat zuerst über die Mauer gegangen ist und vermutlich nicht überlebt hat, als großer Held gefiert wurde. Ich würde sagen, dass das Christentum manchmal eher das Heldentum eher karikiert als selbst ein Beispiel dafür zu sein. Vielleicht ist diese Heldentums Geschichte eine gute Metapher für Jugendfreizeiten, aber ob es wirklich die beste Metapher für das Christentum ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn es in der Geschichte des Christentums an einer ecke nciht fehlt, dann ja wohl bei falsch verstandenen Heldentum.
Grüße
Arne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter, gute Gedanken,<br />
nur kurz zu Campbell. Ich kenne weder ihn noch die Literaturwissenschaft gut genug, aber ich würde behaupten, dass das einfach die strukturalistische Schule ganz gut wiedergibt, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige osteuropäische Literaturwissesnschaftler und dann natürlich Claude Levi-Strauss, der die verschiedenen Mythen auf das wilde Denken zurückgeführt hat und allen sozusagen die eine Rationalität unterstellt. Ich denke tatsächlich, dass diese Ansätze nicht neu sind in der Theologie und das bestimmt sowas von Frost und Hirch schon angedacht und durchdacht worden ist. Mir gefällt die Idee mit dem Anti-Mythos. Man denke nur an Paulus, der aufzählt wie er in &#8211; was es Thessaloniki? &#8211; auf der Flucht vor seinen Gegnern über die Mauer in einen Korb gelassen worden ist? N T Wright hat mal herausgestellt, dass normalerweise bei einer Belagerung der, der Soldat zuerst über die Mauer gegangen ist und vermutlich nicht überlebt hat, als großer Held gefiert wurde. Ich würde sagen, dass das Christentum manchmal eher das Heldentum eher karikiert als selbst ein Beispiel dafür zu sein. Vielleicht ist diese Heldentums Geschichte eine gute Metapher für Jugendfreizeiten, aber ob es wirklich die beste Metapher für das Christentum ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn es in der Geschichte des Christentums an einer ecke nciht fehlt, dann ja wohl bei falsch verstandenen Heldentum.<br />
Grüße<br />
Arne</p>
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