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	<title>Kommentare zu: Weisheit der Woche: Authentizität</title>
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		<title>Von: Gerri</title>
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		<dc:creator>Gerri</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 02:42:56 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die Erklärung -das macht Sinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Erklärung -das macht Sinn.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 07:23:33 +0000</pubDate>
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		<description>Antwort: Nein, es ist komplizierter. &quot;Heuchelei&quot; wäre ja nur eine bewusste Täuschung anderer. Wo aber die Forderung nach Authentizität erhoben wird, ist in der Regel auch eine Abwertung sozialer Rollen impliziert, die das Verhalten beeinflussen. &quot;Authentisch&quot; wäre dann ein postuliertes Verhalten, dass unabhängig ist vom Kontext, in dem man sich bewegt, und damit ist man sofort auf die momentane Stimmungslage zurückgeworfen, die es nach außen widerzuspiegeln gilt. Oft genug ist aber das Innenleben für mich selbst ein Rätsel. Da liegt die Überforderung - die Erwartung ist nicht einlösbar.

&lt;a href=&quot;http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/08/09/peters-gedanken/authentisch-antworten&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; habe ich noch ein paar weitere Überlegungen zum Thema, aber vielleicht hilft dieses Zitat von Richard Sennett weiter, der über das Dilemma dieses Wunsches nach Unmittelbarkeit von Selbstoffenbarungen folgendes beobachtet:
&lt;em&gt;Am häufigsten erlebt der Betroffene den Narzissmus als einen Verkehrungsprozess: Wenn ich bloß mehr empfinden könnte, oder wenn ich bloß wirklich empfinden könnte, dann könnte ich eine Beziehung zum anderen aufnehmen oder eine »wirkliche« Beziehung zu ihm unterhalten. Aber im Augenblick der Begegnung habe ich jedesmal das Gefühl, nicht genug zu empfinden. Der manifeste Gehalt dieser Verkehrung ist eine Selbstanschuldigung, aber dahinter verbirgt sich das Gefühl, von der Welt im Stich gelassen zu sein.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Antwort: Nein, es ist komplizierter. &#8220;Heuchelei&#8221; wäre ja nur eine bewusste Täuschung anderer. Wo aber die Forderung nach Authentizität erhoben wird, ist in der Regel auch eine Abwertung sozialer Rollen impliziert, die das Verhalten beeinflussen. &#8220;Authentisch&#8221; wäre dann ein postuliertes Verhalten, dass unabhängig ist vom Kontext, in dem man sich bewegt, und damit ist man sofort auf die momentane Stimmungslage zurückgeworfen, die es nach außen widerzuspiegeln gilt. Oft genug ist aber das Innenleben für mich selbst ein Rätsel. Da liegt die Überforderung &#8211; die Erwartung ist nicht einlösbar.</p>
<p><a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/08/09/peters-gedanken/authentisch-antworten" rel="nofollow">Hier</a> habe ich noch ein paar weitere Überlegungen zum Thema, aber vielleicht hilft dieses Zitat von Richard Sennett weiter, der über das Dilemma dieses Wunsches nach Unmittelbarkeit von Selbstoffenbarungen folgendes beobachtet:<br />
<em>Am häufigsten erlebt der Betroffene den Narzissmus als einen Verkehrungsprozess: Wenn ich bloß mehr empfinden könnte, oder wenn ich bloß wirklich empfinden könnte, dann könnte ich eine Beziehung zum anderen aufnehmen oder eine »wirkliche« Beziehung zu ihm unterhalten. Aber im Augenblick der Begegnung habe ich jedesmal das Gefühl, nicht genug zu empfinden. Der manifeste Gehalt dieser Verkehrung ist eine Selbstanschuldigung, aber dahinter verbirgt sich das Gefühl, von der Welt im Stich gelassen zu sein.</em></p>
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		<title>Von: Gerri</title>
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		<dc:creator>Gerri</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 06:40:38 +0000</pubDate>
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		<description>Frage: Ist Authentizität nicht das Gegenteil von Heuchelei? Warum spricht Authentizität gegen Veränderung von Gefühlen und Menschen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: Ist Authentizität nicht das Gegenteil von Heuchelei? Warum spricht Authentizität gegen Veränderung von Gefühlen und Menschen?</p>
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		<title>Von: Trupedo_Glastic</title>
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		<dc:creator>Trupedo_Glastic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 16:16:34 +0000</pubDate>
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		<description>und nicht nur das: Die Behauptung von A. war auch schon immer ein Macht- und Rechtfertigungsinstrument, um seine Agenda durchzubringen. Wirklich der schlimmste Begriff ever, grade in kirchlichem Umfeld nicht totzukriegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und nicht nur das: Die Behauptung von A. war auch schon immer ein Macht- und Rechtfertigungsinstrument, um seine Agenda durchzubringen. Wirklich der schlimmste Begriff ever, grade in kirchlichem Umfeld nicht totzukriegen.</p>
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