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	<title>Kommentare zu: Traumjob, Traumhaus und was man sonst so braucht</title>
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		<title>Von: yumiyoshi</title>
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		<dc:creator>yumiyoshi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:22:22 +0000</pubDate>
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		<description>und wieder liegt die antwort in der persönlichen begegnung mit gott:

eine spiritualität, die im kopf und im verstand verhaftet bleibt, ist am ende eine kraftlose sache. eine spiritualität hingegen, die auf der persönlichen begegnung mit dem lebendigen gott aufbaut, die von einer echten und tiefen liebesbeziehung zu unserem schöpfer geprägt ist, für die stellen sich solche fragen nicht mehr. wer dem lebendigen gott begegnet ist, für den verlieren die vordergründig so attraktiven dinge des diesseits schlagartig an attraktivität. weil das, was wir aus dieser beziehung heraus schöpfen können, so viel größer und besser ist, als alles, was uns materieller talmi jemals wird geben können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und wieder liegt die antwort in der persönlichen begegnung mit gott:</p>
<p>eine spiritualität, die im kopf und im verstand verhaftet bleibt, ist am ende eine kraftlose sache. eine spiritualität hingegen, die auf der persönlichen begegnung mit dem lebendigen gott aufbaut, die von einer echten und tiefen liebesbeziehung zu unserem schöpfer geprägt ist, für die stellen sich solche fragen nicht mehr. wer dem lebendigen gott begegnet ist, für den verlieren die vordergründig so attraktiven dinge des diesseits schlagartig an attraktivität. weil das, was wir aus dieser beziehung heraus schöpfen können, so viel größer und besser ist, als alles, was uns materieller talmi jemals wird geben können.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 20:12:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Jason: So ging&#039;s mir auch beim Nachdenken. &quot;Künstler&quot; ist die einzige halbwegs akzeptable Bezeichnung für Dropouts, die nicht komplett synonym mit &quot;Versager&quot; ist. Wir brauchen echte &quot;Lebenskünstler&quot; (solange das kein Synonym für Drückeberger und Rosinenpicker ist).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jason: So ging&#8217;s mir auch beim Nachdenken. &#8220;Künstler&#8221; ist die einzige halbwegs akzeptable Bezeichnung für Dropouts, die nicht komplett synonym mit &#8220;Versager&#8221; ist. Wir brauchen echte &#8220;Lebenskünstler&#8221; (solange das kein Synonym für Drückeberger und Rosinenpicker ist).</p>
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		<title>Von: robaehr</title>
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		<dc:creator>robaehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 17:30:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Notizzettel: Ein Wettbewerb um gute Werke - da läuten aber meine sämtlichen evangelischen Warnglöcklein Sturm. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich es für falsch halte, wenn wir als Christen uns gegenseitig ermuntern, Gutes zu tun. In dem Artikel geht es aber doch um das Dilemma, in das wir geraten, wenn unser Leben nach den genannten Maßstäben ein gelungenes Leben sein muss. Und das ist auch dann ein Dilemma, wenn es nicht um Haus/Auto/PartnerIn/Kinder, sondern gute Werke/Geistesgaben/etc. geht.

Egal was es ist, problematisch ist es, wenn das alles makellos sein muss und wenn daran hängt, wie wir uns selbst und andere beurteilen oder wenn wir glauben, dass davon abhängt, wie Gott uns beurteilt. Weil es dann keinen Ansporn mehr gibt, ohne Verlustängste mit den anvertrauten Pfunden zu wuchern und weil dann die Aussicht auf den Erfolg unsere Motivation ist und nicht mehr Idealismus, Verantwortungsbewußsein oder Liebe.

Was wir diesem Denken entgegenzusetzen haben, ist meiner Ansicht nach mit den Worten &quot;Freiheit in Christus&quot; treffend beschrieben. Nach all meiner Erfahrung ist ja Jesu Kreuzestod ein endgültiges Scheitern; was ich dem entgegen zu setzen habe, ist der Glaube an die Auferstehung. Und wenn ich glaube, dass in diesem vermeintlichen Scheitern die Welt erlöst wird, wenn Gott gerade darin Jesus erhöht und ihm die Welt zu Füßen legt, dann stellt das alles auf den Kopf. Mit menschlichen Maßstäben muss ich mich dann nicht mehr messen lassen, wenn mein Wert in Christus liegt.

Das entlässt mich nicht aus der Verantwortung, aber verantworten muss ich mich vor einem Gott, der mit sehr ungewöhnlichen Maßstäben misst und deshalb kann ich die Sichherheit suggerierenden Karrierepfade verlassen und wirkliche Wagnisse eingehen. Wenn das nur immer so einfach zu beherzigen wäre, wie es sich schreibt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Notizzettel: Ein Wettbewerb um gute Werke &#8211; da läuten aber meine sämtlichen evangelischen Warnglöcklein Sturm. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich es für falsch halte, wenn wir als Christen uns gegenseitig ermuntern, Gutes zu tun. In dem Artikel geht es aber doch um das Dilemma, in das wir geraten, wenn unser Leben nach den genannten Maßstäben ein gelungenes Leben sein muss. Und das ist auch dann ein Dilemma, wenn es nicht um Haus/Auto/PartnerIn/Kinder, sondern gute Werke/Geistesgaben/etc. geht.</p>
<p>Egal was es ist, problematisch ist es, wenn das alles makellos sein muss und wenn daran hängt, wie wir uns selbst und andere beurteilen oder wenn wir glauben, dass davon abhängt, wie Gott uns beurteilt. Weil es dann keinen Ansporn mehr gibt, ohne Verlustängste mit den anvertrauten Pfunden zu wuchern und weil dann die Aussicht auf den Erfolg unsere Motivation ist und nicht mehr Idealismus, Verantwortungsbewußsein oder Liebe.</p>
<p>Was wir diesem Denken entgegenzusetzen haben, ist meiner Ansicht nach mit den Worten &#8220;Freiheit in Christus&#8221; treffend beschrieben. Nach all meiner Erfahrung ist ja Jesu Kreuzestod ein endgültiges Scheitern; was ich dem entgegen zu setzen habe, ist der Glaube an die Auferstehung. Und wenn ich glaube, dass in diesem vermeintlichen Scheitern die Welt erlöst wird, wenn Gott gerade darin Jesus erhöht und ihm die Welt zu Füßen legt, dann stellt das alles auf den Kopf. Mit menschlichen Maßstäben muss ich mich dann nicht mehr messen lassen, wenn mein Wert in Christus liegt.</p>
<p>Das entlässt mich nicht aus der Verantwortung, aber verantworten muss ich mich vor einem Gott, der mit sehr ungewöhnlichen Maßstäben misst und deshalb kann ich die Sichherheit suggerierenden Karrierepfade verlassen und wirkliche Wagnisse eingehen. Wenn das nur immer so einfach zu beherzigen wäre, wie es sich schreibt&#8230;</p>
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		<title>Von: Jason</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/10/25/mit-gott-im-job/traumjob-traumhaus-und-was-man-sonst-so-braucht/comment-page-1#comment-54551</link>
		<dc:creator>Jason</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:57:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wirklich interessant. Spannend finde ich auch, dass kirchliche Organisationen selber ja Teil des Ganzen sind. Die gängigen Vorbilder àla Willow, Hillsong und Saddleback sind allesamt Großunternehmen in denen es wohl auch Konkurrenz und Karriere gibt. Das Gespräch schlecht hin ist doch, wie viele Mitglieder sind in meiner Kirche...Wird das Selbstwertgefühl nicht auch an der Größe der Kirche gemessen? Vielleicht brauchen wir für einen Gegenentwurf mehr Künstler, die leben häufig ohne finanzielle Sicherheit und haben auch so manchmal einen ganz anderen Blick auf die Dinge...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich interessant. Spannend finde ich auch, dass kirchliche Organisationen selber ja Teil des Ganzen sind. Die gängigen Vorbilder àla Willow, Hillsong und Saddleback sind allesamt Großunternehmen in denen es wohl auch Konkurrenz und Karriere gibt. Das Gespräch schlecht hin ist doch, wie viele Mitglieder sind in meiner Kirche&#8230;Wird das Selbstwertgefühl nicht auch an der Größe der Kirche gemessen? Vielleicht brauchen wir für einen Gegenentwurf mehr Künstler, die leben häufig ohne finanzielle Sicherheit und haben auch so manchmal einen ganz anderen Blick auf die Dinge&#8230;</p>
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		<title>Von: Notizzettel</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2011/10/25/mit-gott-im-job/traumjob-traumhaus-und-was-man-sonst-so-braucht/comment-page-1#comment-54550</link>
		<dc:creator>Notizzettel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:29:01 +0000</pubDate>
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		<description>Die Kirche an sich ist ja zu einem wettbewerbsfreien Ort geworden - man kann es auch mit &quot;langweilig&quot; umschreiben. Es gibt dort nichts zu gewinnen, die eigenen Fähigkeiten kann man entwickeln, muss man aber nicht. Und wenn man sich entwickelt, dann spielt das auch keine Rolle. Also versuchen die Christen an anderen Stellen zu punkten.
Ich vermute, dass die Kirche den neutestamentlichen Wettbewerb um mehr Heiligkeit und mehr gute Werke wiederentdecken muss. Dann werden Menschen auch nicht mehr so häufig versuchen, sich selbst in &quot;der Wirtschaft&quot; zu beweisen, sondern im frommen Lebenswandel. Das könnte ein ungeahnter Boost für die Kirche sein, die momentan viele Kräfte an &quot;die Welt&quot; verliert.
Von daher vermute ich, dass ein kirchlicher Gegenentwurf zu den &quot;anerkannten Karrierepfaden&quot; fehlt. Eine simple Verneinung von (wirtschaftlicher) Leistung, ohne dass man ein Gegenkonzept anbietet, ist wohl nicht ausreichend. 

Anmerkung: Das sind jetzt so spontane Gedanken, die mir gekommen sind. Sie sind keineswegs zu Ende gedacht oder überprüft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kirche an sich ist ja zu einem wettbewerbsfreien Ort geworden &#8211; man kann es auch mit &#8220;langweilig&#8221; umschreiben. Es gibt dort nichts zu gewinnen, die eigenen Fähigkeiten kann man entwickeln, muss man aber nicht. Und wenn man sich entwickelt, dann spielt das auch keine Rolle. Also versuchen die Christen an anderen Stellen zu punkten.<br />
Ich vermute, dass die Kirche den neutestamentlichen Wettbewerb um mehr Heiligkeit und mehr gute Werke wiederentdecken muss. Dann werden Menschen auch nicht mehr so häufig versuchen, sich selbst in &#8220;der Wirtschaft&#8221; zu beweisen, sondern im frommen Lebenswandel. Das könnte ein ungeahnter Boost für die Kirche sein, die momentan viele Kräfte an &#8220;die Welt&#8221; verliert.<br />
Von daher vermute ich, dass ein kirchlicher Gegenentwurf zu den &#8220;anerkannten Karrierepfaden&#8221; fehlt. Eine simple Verneinung von (wirtschaftlicher) Leistung, ohne dass man ein Gegenkonzept anbietet, ist wohl nicht ausreichend. </p>
<p>Anmerkung: Das sind jetzt so spontane Gedanken, die mir gekommen sind. Sie sind keineswegs zu Ende gedacht oder überprüft.</p>
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