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	<title>Kommentare zu: Der Karneval der Seelen</title>
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		<title>Von: kai</title>
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		<dc:creator>kai</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:02:05 +0000</pubDate>
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		<description>hallo peter, 
vielen dank für deine insurrection-reihe - im übrigen auch für deinen gesamten blog, der mich immer wieder neu zum nach- und umdenken bringt. hiermit habe ich mich nun wohl auch als treuer leser deines blogs und großer verehrer deines denkens geoutet;)..aber gut, genug der lorbeeren, zurück zum thema):
ich lese insurrection sozusagen parallel zu deinen posts und mir kommen ähnliche fragen. auseinandernehmen, sezieren und analysieren beherrscht rollins offensichtlich sehr gut. beim zusammensetzen scheinen ihm aber bisweieln die ideen auszugehen und so verstrickt er sich, da stimm ich dir zu, in selbstwidersprüchen. (bsp. mutter theresa) da nimmt er was fein säuberlich auseinander, um beim zusammenbauen wieder dieselben fehler zu machen die er zuvor aufgedeckt hat. 

alles in allem fällt rollins religionskritik (so versteh ich sein buch bisher) ja ziemlich vernichtend aus. sowohl an der gemeinsam gelebten glaubenspraxis, als auch an der persönlichen, wenn man das überhaupt trennen kann und darf, lässt er nicht viel gutes. und als solche finde ich seine argumente ziemlich schlagkräftig. leider fehlt mir bisher bei aller guten und berechtigten (pauschal??-)kritik, das erwartete &quot;konstruktive element&quot; und so bleibt es eine weitreichende kritik, die zwar hier und da sicherlich noch der nachbesserung bedarf aber dennoch zu überzeugen vermag. (oder vielleicht nur von rollins teils ausufernder polemik befreit werden muss). seine analysen sind ja soweit ziemlich gut und augenöffnend, aber was folgt daraus? was ist die (theologische) konsequenz? vielleicht kommt er dazu ja noch auf der schlussgeraden oder aber das ist genau der haken, der anscheinend dem leser selbst überlassen wird: zu sehen, was von &quot;seinem gott&quot; bzw. glauben noch übrig bleibt und wie das wiederum konstruktiv in die eigene lebenspraxis überführt werden kann?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo peter,<br />
vielen dank für deine insurrection-reihe &#8211; im übrigen auch für deinen gesamten blog, der mich immer wieder neu zum nach- und umdenken bringt. hiermit habe ich mich nun wohl auch als treuer leser deines blogs und großer verehrer deines denkens geoutet;)..aber gut, genug der lorbeeren, zurück zum thema):<br />
ich lese insurrection sozusagen parallel zu deinen posts und mir kommen ähnliche fragen. auseinandernehmen, sezieren und analysieren beherrscht rollins offensichtlich sehr gut. beim zusammensetzen scheinen ihm aber bisweieln die ideen auszugehen und so verstrickt er sich, da stimm ich dir zu, in selbstwidersprüchen. (bsp. mutter theresa) da nimmt er was fein säuberlich auseinander, um beim zusammenbauen wieder dieselben fehler zu machen die er zuvor aufgedeckt hat. </p>
<p>alles in allem fällt rollins religionskritik (so versteh ich sein buch bisher) ja ziemlich vernichtend aus. sowohl an der gemeinsam gelebten glaubenspraxis, als auch an der persönlichen, wenn man das überhaupt trennen kann und darf, lässt er nicht viel gutes. und als solche finde ich seine argumente ziemlich schlagkräftig. leider fehlt mir bisher bei aller guten und berechtigten (pauschal??-)kritik, das erwartete &#8220;konstruktive element&#8221; und so bleibt es eine weitreichende kritik, die zwar hier und da sicherlich noch der nachbesserung bedarf aber dennoch zu überzeugen vermag. (oder vielleicht nur von rollins teils ausufernder polemik befreit werden muss). seine analysen sind ja soweit ziemlich gut und augenöffnend, aber was folgt daraus? was ist die (theologische) konsequenz? vielleicht kommt er dazu ja noch auf der schlussgeraden oder aber das ist genau der haken, der anscheinend dem leser selbst überlassen wird: zu sehen, was von &#8220;seinem gott&#8221; bzw. glauben noch übrig bleibt und wie das wiederum konstruktiv in die eigene lebenspraxis überführt werden kann?!</p>
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