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	<title>Kommentare zu: Sinnliche Geschichtsstunde</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:55:23 +0000</pubDate>
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		<description>@iWe: Das Proprium der keltischen Tradition (&quot;irisch&quot; ist wegen der starken Romorientierung heutiger Katholiken auf der grünen Insel m.E. missverständlicher) liegt darin, dass neben der Schlichtheit, Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit (die man im lateinischen Christentum sonst nicht so antrifft) auch die ganz un-benediktinische Mobilität und Wanderlust und der gewaltige missionarische Impetus dort in einer Art vorkommen, die in der Kirchengeschichte ihresgleichen immer noch sucht. Die Segensgebete spiegeln das leider nur in seltenen Fällen wider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@iWe: Das Proprium der keltischen Tradition (&#8220;irisch&#8221; ist wegen der starken Romorientierung heutiger Katholiken auf der grünen Insel m.E. missverständlicher) liegt darin, dass neben der Schlichtheit, Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit (die man im lateinischen Christentum sonst nicht so antrifft) auch die ganz un-benediktinische Mobilität und Wanderlust und der gewaltige missionarische Impetus dort in einer Art vorkommen, die in der Kirchengeschichte ihresgleichen immer noch sucht. Die Segensgebete spiegeln das leider nur in seltenen Fällen wider.</p>
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		<title>Von: IWe</title>
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		<dc:creator>IWe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:29:14 +0000</pubDate>
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		<description>Abgesehen von diversen Büchern mit irischen Segensgebeten bin ich mit dieser Variante von Christentum noch nie in Berührung gekommen. Mir fällt nur auf, daß ich im letzten Dreivierteljahr in kirchlichen Schaukästen - sogar bei Freikirchlern -  immer wieder Veranstaltungshinweise zu &quot;keltische Spiritualität für Christen&quot;, &quot;irisches Mönchtum&quot; u.ä. gesehen habe.

Ist das ein neuer innerkirchlicher Trend?
Ich habe den Eindruck, daß dabei die Sehnsucht nach einer Verbindung von &quot;Natur und Spiritualität&quot; eine Rolle spielt - jenseits von &quot;ich finde G-tt im Wald&quot; oder im anderen Extrem Schamanismus.

Aber abgesehen von der Allgemeinbildung fände ich es interessant, was irisches Mönchtum für Christen in Deutschland austragen könnte, was Benediktiner oder Franziskaner nicht abdecken? 

Inwieweit spielt der Reiz des Exotischen eine Rolle, wenn Christen sich für irisch-keltische Spiritualität (bin mit den terminologischen Feinheiten nicht vertraut) interessieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von diversen Büchern mit irischen Segensgebeten bin ich mit dieser Variante von Christentum noch nie in Berührung gekommen. Mir fällt nur auf, daß ich im letzten Dreivierteljahr in kirchlichen Schaukästen &#8211; sogar bei Freikirchlern &#8211;  immer wieder Veranstaltungshinweise zu &#8220;keltische Spiritualität für Christen&#8221;, &#8220;irisches Mönchtum&#8221; u.ä. gesehen habe.</p>
<p>Ist das ein neuer innerkirchlicher Trend?<br />
Ich habe den Eindruck, daß dabei die Sehnsucht nach einer Verbindung von &#8220;Natur und Spiritualität&#8221; eine Rolle spielt &#8211; jenseits von &#8220;ich finde G-tt im Wald&#8221; oder im anderen Extrem Schamanismus.</p>
<p>Aber abgesehen von der Allgemeinbildung fände ich es interessant, was irisches Mönchtum für Christen in Deutschland austragen könnte, was Benediktiner oder Franziskaner nicht abdecken? </p>
<p>Inwieweit spielt der Reiz des Exotischen eine Rolle, wenn Christen sich für irisch-keltische Spiritualität (bin mit den terminologischen Feinheiten nicht vertraut) interessieren?</p>
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