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	<title>Kommentare zu: Saulus/Paulus</title>
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		<title>Von: Viktor J.</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54839</link>
		<dc:creator>Viktor J.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:08:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hi, ich glaube schon, dass das Damaskuserlebnis die entscheidende Wende in Paulus Leben war. Die Aussendung ist dann nur eine Folge dieses neuen Lebens gewesen (so wie Werke Folge des Glaubens sind)...

Anders gesagt: Paulus wäre kein Paulus, wenn er nicht Christ geworden wäre. Wäre er ein christlich-frommer, aber unbeweglicher) Saulus geblieben, wäre er Jesus nicht wirklich begegnet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, ich glaube schon, dass das Damaskuserlebnis die entscheidende Wende in Paulus Leben war. Die Aussendung ist dann nur eine Folge dieses neuen Lebens gewesen (so wie Werke Folge des Glaubens sind)&#8230;</p>
<p>Anders gesagt: Paulus wäre kein Paulus, wenn er nicht Christ geworden wäre. Wäre er ein christlich-frommer, aber unbeweglicher) Saulus geblieben, wäre er Jesus nicht wirklich begegnet&#8230;</p>
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		<title>Von: Gerri</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54833</link>
		<dc:creator>Gerri</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 05:20:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den kleinen hilfreichen Exkurs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den kleinen hilfreichen Exkurs.</p>
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		<title>Von: Hannes Leitlein</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54831</link>
		<dc:creator>Hannes Leitlein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 21:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das kommt hin. Mir ging es – woran ich grade arbeite – auch erstmal um die Sprachstruktur beim erlernen der beiden Sprachen. Das Griechische scheint wesentlich mehr Möglichkeiten zu haben, Dinge auszudrücken und analytisch zu formulieren – allein von der Formenvielfalt her. Beim Hebräischen zählt eher das zwischen den Zeilen und Buchstaben, es wirkt geheimnisvoller …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das kommt hin. Mir ging es – woran ich grade arbeite – auch erstmal um die Sprachstruktur beim erlernen der beiden Sprachen. Das Griechische scheint wesentlich mehr Möglichkeiten zu haben, Dinge auszudrücken und analytisch zu formulieren – allein von der Formenvielfalt her. Beim Hebräischen zählt eher das zwischen den Zeilen und Buchstaben, es wirkt geheimnisvoller …</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54826</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:09:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Hannes: Hm, ja … vielleicht ist dies ja die Richtung: Das Hebräische denkt mehr in Beziehungsbegriffen, würde ich sagen (z.B. &quot;Gerechtigkeit&quot;), und von Gottes Offenbarung in der Geschichte her, während die Griechen von der &quot;Natur&quot; und aus dachten und daher unpersönliche Kategorien wie Materie und Substanz einen höheren Stellenwert in der Philosophie haben, ähnlich ist der Unterschied bei Themen wie Vertrauen (personal) und Wissen (sachlich)…?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hannes: Hm, ja … vielleicht ist dies ja die Richtung: Das Hebräische denkt mehr in Beziehungsbegriffen, würde ich sagen (z.B. &#8220;Gerechtigkeit&#8221;), und von Gottes Offenbarung in der Geschichte her, während die Griechen von der &#8220;Natur&#8221; und aus dachten und daher unpersönliche Kategorien wie Materie und Substanz einen höheren Stellenwert in der Philosophie haben, ähnlich ist der Unterschied bei Themen wie Vertrauen (personal) und Wissen (sachlich)…?</p>
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		<title>Von: Hannes Leitlein</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54825</link>
		<dc:creator>Hannes Leitlein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 21:50:09 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist eben immer gut, die Dinge differenzierter zu betrachten. Danke für die Einführung, Peter! Der erste nicht-Dualist war dann wohl Jesus, der den absoluten Dualismus zwischen Mensch und Gott aufgehoben hat … &quot;Hier ist weder Mann noch Frau, Jude/Heide …&quot; sagt Paulus dazu. 

Mein subjektives Sprachgefühl führte mich nur zu der Beobachtung, dass Griechisch eben wesentlich analytischer scheint und kleinteiliger, wo das Hebräische einen weiteren Raum und mehr Möglichkeiten und Geheimnis in sich hat. 

Herzliche Grüße, Hannes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eben immer gut, die Dinge differenzierter zu betrachten. Danke für die Einführung, Peter! Der erste nicht-Dualist war dann wohl Jesus, der den absoluten Dualismus zwischen Mensch und Gott aufgehoben hat … &#8220;Hier ist weder Mann noch Frau, Jude/Heide …&#8221; sagt Paulus dazu. </p>
<p>Mein subjektives Sprachgefühl führte mich nur zu der Beobachtung, dass Griechisch eben wesentlich analytischer scheint und kleinteiliger, wo das Hebräische einen weiteren Raum und mehr Möglichkeiten und Geheimnis in sich hat. </p>
<p>Herzliche Grüße, Hannes</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54822</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:42:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/?p=4804#comment-54822</guid>
		<description>@Gerri: Dualismus gibt es ja in den unterschiedlichsten Formen. Fangen wir in der Philosophie an. Wenn man die Vorsokratiker betrachtet, gibt es da Monisten wie Dualisten. Bei Platon gibt es eine Art Dualismus (Leib/Seele), der sich über den Mittel- zum Neuplatonismus dann verschärft, Aristoteles hat zwar die Dualität von Form und Substanz. In der Stoa geht es eher monistisch zu - alles wird auf ein Grundprinzip zurückgeführt.

Man kann also nicht sagen, &quot;die Griechen&quot; waren alle Dualisten sie waren auch nicht alle Platoniker. Und auch wenn man Dualismus nicht als Frage der Ontologie betrachtet, sondern (wie etwa Richard Rohr) als ein Denken in Kontrasten und Gegensätzen, dann findet man den selbstverständlich auch im Judentum: Drinnen/Draußen, Sünder/Gerechte, Licht/Finsternis und so weiter. Richtig dualistisch ist schließlich der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zoroastrismus&lt;/a&gt;, da gibt es auch gewisse Ähnlichkeiten, vielleicht auch mal eine interessante Lektüre…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerri: Dualismus gibt es ja in den unterschiedlichsten Formen. Fangen wir in der Philosophie an. Wenn man die Vorsokratiker betrachtet, gibt es da Monisten wie Dualisten. Bei Platon gibt es eine Art Dualismus (Leib/Seele), der sich über den Mittel- zum Neuplatonismus dann verschärft, Aristoteles hat zwar die Dualität von Form und Substanz. In der Stoa geht es eher monistisch zu &#8211; alles wird auf ein Grundprinzip zurückgeführt.</p>
<p>Man kann also nicht sagen, &#8220;die Griechen&#8221; waren alle Dualisten sie waren auch nicht alle Platoniker. Und auch wenn man Dualismus nicht als Frage der Ontologie betrachtet, sondern (wie etwa Richard Rohr) als ein Denken in Kontrasten und Gegensätzen, dann findet man den selbstverständlich auch im Judentum: Drinnen/Draußen, Sünder/Gerechte, Licht/Finsternis und so weiter. Richtig dualistisch ist schließlich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus" rel="nofollow">Zoroastrismus</a>, da gibt es auch gewisse Ähnlichkeiten, vielleicht auch mal eine interessante Lektüre…</p>
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		<title>Von: Gerri</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54821</link>
		<dc:creator>Gerri</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 05:55:53 +0000</pubDate>
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		<description>Frage: Apropo dualistisches Denken. Ich habe jetzt schon an zwei Gelegenheiten von Dir gehört, dass der Dualismus nicht unbedingt griechischer Abstammung ist und ein Gegensatz zum hebräischen Denken ist. Habe ich das richtig verstanden? Woher kommt denn der Dualismus her, wenn nicht von den Griechen?
Wenn die Antwort zu viel Arbeit ist, würde ich mich auch auf einen Link dazu freuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: Apropo dualistisches Denken. Ich habe jetzt schon an zwei Gelegenheiten von Dir gehört, dass der Dualismus nicht unbedingt griechischer Abstammung ist und ein Gegensatz zum hebräischen Denken ist. Habe ich das richtig verstanden? Woher kommt denn der Dualismus her, wenn nicht von den Griechen?<br />
Wenn die Antwort zu viel Arbeit ist, würde ich mich auch auf einen Link dazu freuen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54816</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:49:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Olaf: Ja, Abraham ist eben die Parallele, die man hier nicht ziehen darf. &quot;Paulus&quot; ist kein anderer Name und deutet daher auch keinen Wechsel des Selbstverständnisses an. 
Die zweite These ist wohl wahrscheinlich, Lukas schwenkt dann entsprechend &quot;technisch&quot; um, als die Geschichte den syrisch-palästinischen Kulturkreis verlässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Olaf: Ja, Abraham ist eben die Parallele, die man hier nicht ziehen darf. &#8220;Paulus&#8221; ist kein anderer Name und deutet daher auch keinen Wechsel des Selbstverständnisses an.<br />
Die zweite These ist wohl wahrscheinlich, Lukas schwenkt dann entsprechend &#8220;technisch&#8221; um, als die Geschichte den syrisch-palästinischen Kulturkreis verlässt.</p>
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		<title>Von: Olaf Franke</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54815</link>
		<dc:creator>Olaf Franke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>Mir fallen dazu zwei Sachen ein:
1)Im AT markiert ein Namenswechsel doch auch eine Veränderung,wenn auch nicht den Wechsel, so doch  eine Berufung Abram-Abraham etc.
2)Wenn Paulus aus Tarsus stammt, kann er schon vor seiner Bekehrung den Paulus-Namen geführt haben. Die Frage wäre, ob er und evtl. sein Vater schon diesen namen benutzt haben und beuwsst diese bescheidene Namensform.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fallen dazu zwei Sachen ein:<br />
1)Im AT markiert ein Namenswechsel doch auch eine Veränderung,wenn auch nicht den Wechsel, so doch  eine Berufung Abram-Abraham etc.<br />
2)Wenn Paulus aus Tarsus stammt, kann er schon vor seiner Bekehrung den Paulus-Namen geführt haben. Die Frage wäre, ob er und evtl. sein Vater schon diesen namen benutzt haben und beuwsst diese bescheidene Namensform.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54814</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:02:54 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht. Aber dualistisches Denken ist ja keine griechische Erfindung und unter Jesu bzw. Paulus jüdischen Zeitgenossen war es auch schwer verbreitet…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht. Aber dualistisches Denken ist ja keine griechische Erfindung und unter Jesu bzw. Paulus jüdischen Zeitgenossen war es auch schwer verbreitet…</p>
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		<title>Von: Hannes Leitlein</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/02/theologie/sauluspaulus/comment-page-1#comment-54813</link>
		<dc:creator>Hannes Leitlein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 15:17:48 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht hätte sich dann neben dem hebräisch-aramäischen Namen auch die Denkweise dieses Sprachraums eher zu uns durchgesetzt und wir hätten nicht so große Schwierigkeiten, Wahrheiten nebeneinander stehen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hätte sich dann neben dem hebräisch-aramäischen Namen auch die Denkweise dieses Sprachraums eher zu uns durchgesetzt und wir hätten nicht so große Schwierigkeiten, Wahrheiten nebeneinander stehen zu lassen.</p>
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