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	<title>Kommentare zu: Ikone mit Kratzern</title>
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		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:43:13 +0000</pubDate>
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		<description>Mit einem etwas komischen Gefühl?</description>
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		<title>Von: Werner</title>
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		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:20:18 +0000</pubDate>
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		<description>Wie liest man wohl Michels Texte jetzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie liest man wohl Michels Texte jetzt?</p>
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		<title>Von: markus</title>
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		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 20:22:37 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, das ist ja echt krass. Den Namen Otto Michel&quot; verbinde ich immer mit seinem Römer-Kommentar, von dem ich während des Studiums sehr begeistert war. 

Ich habe gerade eben erst &quot;Theologie und Anti- Judaismus. Eine Studie zur deutschen Literatur der Gegenwart&quot; von Charlotte Klein gelesen. Das ist erschreckend. Denn ganz Allgemein gesprochen muss man immer noch sagen, dass die evangelische Theologie ihre antijudaistische und antisemitische theologische Vergangenheit nicht in dem Maße aufgearbeitet, wie es hätte passieren müssen. Wenn man sich Schleiermachers oder Bultmanns Aussagen (um einmal zwei Koryphäen evangelischer Theologie zu nennen) über den Wert des ATs und des Judentums anschaut, wird einem Angst und Bange. Von vielen anderen (von Harnack!!) ganz zu schweigen.

Nun ist zwar die SA und die NSDAP Mitgliedschaft eines Michel definitiv ein anderes Kaliber, aber doch die gleiche Stoßrichtung. In dem Maße, wie Schleiermacher, Bultmann und Co. die jüdische Theologie und das AT quasi beseitigen wollten, wurde ja dann das dazugehörige Volk beseitigt.

Wer meint, dass ist etwas übertrieben, mag sich gerne einmal die Originaltexte durchlesen. Ich habe es nicht für möglich gehalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, das ist ja echt krass. Den Namen Otto Michel&#8221; verbinde ich immer mit seinem Römer-Kommentar, von dem ich während des Studiums sehr begeistert war. </p>
<p>Ich habe gerade eben erst &#8220;Theologie und Anti- Judaismus. Eine Studie zur deutschen Literatur der Gegenwart&#8221; von Charlotte Klein gelesen. Das ist erschreckend. Denn ganz Allgemein gesprochen muss man immer noch sagen, dass die evangelische Theologie ihre antijudaistische und antisemitische theologische Vergangenheit nicht in dem Maße aufgearbeitet, wie es hätte passieren müssen. Wenn man sich Schleiermachers oder Bultmanns Aussagen (um einmal zwei Koryphäen evangelischer Theologie zu nennen) über den Wert des ATs und des Judentums anschaut, wird einem Angst und Bange. Von vielen anderen (von Harnack!!) ganz zu schweigen.</p>
<p>Nun ist zwar die SA und die NSDAP Mitgliedschaft eines Michel definitiv ein anderes Kaliber, aber doch die gleiche Stoßrichtung. In dem Maße, wie Schleiermacher, Bultmann und Co. die jüdische Theologie und das AT quasi beseitigen wollten, wurde ja dann das dazugehörige Volk beseitigt.</p>
<p>Wer meint, dass ist etwas übertrieben, mag sich gerne einmal die Originaltexte durchlesen. Ich habe es nicht für möglich gehalten.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/23/theologie/ikone-mit-kratzern/comment-page-1#comment-54893</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Iwe: Die Anführungszeichen hatte ich gesetzt, weil es in dem Zeit-Artikel stand. Klar, Kontakte hätte er ja genug gehabt, um die Scheibe zurückzugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Iwe: Die Anführungszeichen hatte ich gesetzt, weil es in dem Zeit-Artikel stand. Klar, Kontakte hätte er ja genug gehabt, um die Scheibe zurückzugeben.</p>
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		<title>Von: IWe</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/23/theologie/ikone-mit-kratzern/comment-page-1#comment-54892</link>
		<dc:creator>IWe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:16:49 +0000</pubDate>
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		<description>Warum &quot;Lebenslüge&quot; in Anführungszeichen? 
Was ich viel schockierender finde als die Umdefinition seiner Vergangenheit ist der andere Themenstrang im Zeit-Artikel, nämlich daß er - wie auch immer - zu einer Torah-Holzscheibe gekommen ist und sich nie darum bemüht hat, heruaszufinden, woher diese stammt und sie zurückzugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum &#8220;Lebenslüge&#8221; in Anführungszeichen?<br />
Was ich viel schockierender finde als die Umdefinition seiner Vergangenheit ist der andere Themenstrang im Zeit-Artikel, nämlich daß er &#8211; wie auch immer &#8211; zu einer Torah-Holzscheibe gekommen ist und sich nie darum bemüht hat, heruaszufinden, woher diese stammt und sie zurückzugeben.</p>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/23/theologie/ikone-mit-kratzern/comment-page-1#comment-54885</link>
		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:35:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ups, sollte “Jo“ heißen, also Zustimmung :-)…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ups, sollte “Jo“ heißen, also Zustimmung <img src='http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> …</p>
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		<title>Von: Phil Mertens</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/23/theologie/ikone-mit-kratzern/comment-page-1#comment-54884</link>
		<dc:creator>Phil Mertens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:34:37 +0000</pubDate>
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		<description>Jon, hab den Artikel auch gelesen. Echt ein starkes Stück und ziemlich traurig, dass Michel sich Zeit seines Lebens nie dazu bekannt hat. Wie ich mich in solch einer Situation verhalten hätte, weiß ich natürlich auch nicht. Jedenfalls stelle ich es mir unglaublich stressig vor, solch eine Vergangenheit immer geheim halten zu müssen. Wenn ich mich recht entsinne, sprach der Artikel auch von Erleichterung seitens seiner Frau, als ein erstes Stück dieser Vergangenheit ans Tageslicht kam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jon, hab den Artikel auch gelesen. Echt ein starkes Stück und ziemlich traurig, dass Michel sich Zeit seines Lebens nie dazu bekannt hat. Wie ich mich in solch einer Situation verhalten hätte, weiß ich natürlich auch nicht. Jedenfalls stelle ich es mir unglaublich stressig vor, solch eine Vergangenheit immer geheim halten zu müssen. Wenn ich mich recht entsinne, sprach der Artikel auch von Erleichterung seitens seiner Frau, als ein erstes Stück dieser Vergangenheit ans Tageslicht kam.</p>
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