Gott – kein Er/Sie/Es

Personsein und Geschlechtlichkeit lässt sich für uns Menschen schwer trennen, das zeigt die Debatte um das „Dritte Geschlecht“. Wenn wir aber den Personbegriff auf Gott beziehen, dann verstellt uns die Kategorie „Geschlecht“ den Blick und erschwert es, zu sinnvollen Aussagen zu gelangen: 

Als Subjekt seiner Geschichte ist Gott aber, wie Karl Barth sagt, „Nicht ein Es…, aber auch nicht ein Er wie geschöpfliche Personen, sondern … immer ein Ich.“ Heute müssen wir hinzufügen, Gott ist auch nicht eine „Sie“. Aus seiner Geschichte erschließt sich vielmehr, dass der „Ich werde sein, der ich sein werde“ (Ex 3,14) nicht weniger denn als Person gedacht werden kann.

Gunda Schneider-Flume in ihrem sympathischen „Grundkurs Dogmatik“

Alex Iby

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