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Die Geschichte einer ungewöhnlichen Idee

Peter | 14. Nov 2011

Gestern wurde Pastor Johannes Klement von der FeG in seine neues eingeführt. Als ich mir ein Grußwort überlegte, dachte ch, früher oder später wird es sich auch einmal fragen, was sich Gott eigentlich gedacht haben mag, als er die Franken erschuf.

Hier ist die Antwort – viel Spaß beim Gucken. Die Musik musste ich auf lizenfrei umstellen, gestern haben wir dazu “Pomp and Circumstance” laufen lassen und es hat wunderbar gepasst.


Das Beste zuletzt… from Peter Aschoff on Vimeo.

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Verloren

Peter | 06. Mrz 2010

Die Tage werden länger und die Welt heller. Hier (mit gebührendem Abstand) eine Erinnerung an die düsteren Zeiten. Aber die gibt es halt auch ab und zu:


Irgendwo zwischen diesen Bäumen muss der Weg liegen, auf dem ich kam.
Im Rückblick sieht alles anders aus, als wenn man eilig losstürmt,
und mit gesenktem Haupt sieht man die Welt anders
als wenn man dabei ist, nach den Sternen zu greifen.

Ich dachte, ich gehe nicht weit
Ich dachte, ich kenne mich aus.
Zurück kommt man immer, wenn man noch will.
Aber der Durchlass ist überwuchert
die Spuren verwischt,
der Faden gerissen.

Ich bleibe nicht stehen.
Die Ratlosigkeit wäre
nicht auszuhalten.
Wie ein Tiger
gezwängt ins enge Gehege
gehe ich auf und ab.

Meine Augen sind müde
vom ständigen Suchen.
Nichts tut sich auf.
Nichts erreicht, nichts gewonnen, nichts gelernt?

Die Erde besteht aus schwimmenden Inseln
Kontinente driften wie Wolken am Himmel.
Kein Kompass klärt. Pole wandern.
Die Weltkarten wurden neu gemischt.

Irgendwo zwischen diesen Bäumen
lag der Weg, auf dem ich kam.
Zwischen den Stämmen und Zweigen
wird es dunkel.

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Gewitter über Erlangen

Peter | 26. Jul 2008

Wolken

türmen sich

Grauschwarz

verdrängt weißblau

Blitze

zucken hin und her

Donner

hallt von den Wänden

Windstöße

biegen die Bäume

Ein Tropfen fällt

ein zweiter

und ein dritter

Stille

Sonne

Himmel

weißblau

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Aus dem Archiv: So weit die Träume tragen

Peter | 05. Mrz 2008

Für den LebensArt Gottesdienst letzten Sonntag haben wir einen kleinen Stummfilm produziert. Leider muss für die online-Version der Soundtrack wegbleiben. Es sei denn, jemand von Euch hat Tipps, wo wir gute lizenzfreie Aufnahmen von Ragtimes und sonstiger stummfilmtauglicher Klaviermusik finden – dann werde ich es nachvertonen und neu einstellen.

Aber jetzt viel Spaß beim Zuschauen:

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Tinto 81

Peter | 15. Apr 2007

Ich wollte die Worte nicht hören
die mich in die Freiheit stürzten.
Sackgassen können einladend wirken
wenn das Ende hinter der Kurve liegt.
Du siehst nur Blumen, Bäume und Häuser
eng wird es erst später.

200704151840
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Geistliche Chemotherapie

Peter | 07. Feb 2007

Anne Lamott beschreibt, was ihre Gemeinde für sie bedeutet und wie eine Geschichte ihrer Pastorin das treffend wiedergibt:

Als sie ungefähr sieben war, verlief sich eines Tages ihre beste Freundin. Das kleine Mädchen lief die Straßen der großen Stadt, in der es lebte, auf und ab, konnte aber keinen Orientierungspunkt finden. Sie hatte große Angst. Schließlich hielt ein Polizist an, um ihr zu helfen. Er setzte sie auf den Beifahrersitz seines Autos und sie fuhren durch die Gegend, bis sie ihre Kirche sah. Sie zeigte sie dem Polizisten und sagte ihm bestimmt: “Sie können mich jetzt rauslassen. Das ist meine Kirche, und von hier finde ich immer heim.”

Und deshalb bleibe ich so nah an meiner – denn ganz egal, wie schlecht ich mich fühle, wie verloren oder einsam oder verängstigt, wenn ich die Gesichter der Leute in meiner Kirche sehe, und ihre rauchigen Stimmen höre, kann ich immer heim finden.

Und etwas später stellt sie dann fest:

Meine Verwandten leben alle in der Bay Area (um San Francisco) und ich vergöttere sie, aber sie drehen sich alle so ängstlich um sich selbst wie ich, und das meine ich in der allernettesten Weise. Sagen wir einfach: Ich verlasse Familientreffen nicht mit dem Gefühl, eine Art geistliche Chemotherapie bekommen zu haben. Aber wenn ich von St. Andrews komme, habe ich das.

Technorati Tags: Beziehungen, Kirche

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Endlich online

Peter | 23. Nov 2006

Vor ein paar Wochen hat Arno erzählt, dass sein Clip zum Jahr der Bibel, der auch schon in einschlägigen TV-Clipparaden lief, nun auf Youtube zu finden ist. Und tatsächlich, da ist er:

Technorati Tags: Bibel

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exodus

Peter | 19. Nov 2006

ein tanz
kein marsch
keine prozession
keine parade

ein tanz
der wehrlosen
nicht der starken
nicht der gepanzerten
nicht der neutralen

ein tanz
der wehrlosen
in die freiheit
nicht die sicherheit
nicht die sattheit
nicht den stillstand
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Melanie

Peter | 27. Sep 2006

 Wikipedia Commons A Ad Monk By The Sea

Sie kommt ohne anzuklopfen,
steht ungebeten vor der Tür,
sitzt in der Sofaecke,
steigt zu mir ins Auto.

Sie hat rätselhaft dunkle Augen
- müde, unendlich empfindsam,
voll trauriger Sympathie
tief wie ein Strudel im Nordmeer.

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Panoramapinkeln

Peter | 21. Sep 2006

Das können, wie diese Aufnahme der SZ zeigt, die Vorstände der Commerzbank in Frankfurt. Auch ein Leistungsanreiz…

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Die Tür

Peter | 21. Jul 2006

Die Tür
ist zu.
Ich habe sie
ins Schloss geworfen,
verletzt, traurig.
Manche Dinge
kann man nicht
offen lassen.

Die Tür
ist zu.
Anlehnen wäre
mir lieber gewesen
als Dunkelheit, Stille.
Nicht nur Kinder
fürchten das
alleine Sein.

Die Tür
ist zu.
Ich habe mich
ausgesperrt,
rastlos, unschlüssig.
Wer schließt
den Abgrund
im Herzen?

Die Tür
ist zu.
Ich kann noch
nicht weiter
- benommen, erlahmt.
Sterben
ist wie
diese Tür.

Technorati Tags: Erwachsen werden

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Zwei(n)samkeit

Peter | 15. Jul 2006

Er liebt die kultivierte Oberfläche
was drunter lauert, fragt er lieber nicht,
ahnt bestenfalls die Träume, Kummer, Schwäche,
weil er nie tief genug in ihre Augen blickt.

Er freut sich, wenn sie glänzt und fröhlich blendet
und alles wunderbar problemlos scheint,
und schweigt apathisch, wenn das Blatt sich wendet,
zieht sich zurück, wirkt hilflos, wenn sie weint.

Er hat sich längst sein Bild von ihr erschaffen,
die Risse weigert er sich strikt zu sehen.
Selbst scharfe Worte sind da stumpfe Waffen;
nun schweigt sie resigniert und lässt ihn stehen.

Was gibt es, das sie an ihm wohl begeistert?
Sie redet von ihm tapfer und gefasst.
Er wird ertragen, als Problem gemeistert
nicht groß geliebt, dafür auch nicht gehasst.

Visionen? Weg? Sie sind auf keiner Reise;
der Kurs ist eingefahren, routiniert, steril.
Auch dolce vita dreht sich irgendwann im Kreise,
aller Genuss wird schal – es fehlt das Ziel.

Wie lange wird man wohl zusammen lachen
wenn man nicht mit einander weinen kann?
Die Frage ist nicht: Wird sie ihn verlassen?
Sie lautet: Kam sie jemals bei ihm an?

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Sirenen

Peter | 30. Jun 2006

Dieser Gesang,
der über die See weht,
dringt tief in die Seele.
Jede Sehnsucht,
die je dort lebte,
fängt an zu brennen.
Verbrauchte Träume
wieder auf Sendung
glasklar, hautnah.

Diese Stricke,
die mich hier halten,
retten mein Leben.
Denn zwischen mir
und dem, was mich zieht,
liegt nur Zerstörung.
Taube Gefährten
rudern treu weiter
das Boot das uns trägt.

Diese Zweifel,
die mich bedrängen,
wollen nicht schweigen.
Kann denn das Schöne
nicht zugleich wahr sein,
nicht immer gut?
Werde ich jemals
wieder vergessen,
was an mein Ohr drang?

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Jüdischer Friedhof in Heiligenstadt

Peter | 08. Apr 2006

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Abgehoben…

Peter | 06. Apr 2006

Sonnenuntergang am Flughafen Nürnberg…

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