Konfir(motiv)ation

Falls sich mal jemand fragt, ob und warum es sich lohnen könnte, einen guten Konfirmandenunterricht zu machen und dabei auch jene theologischen Komplexitäten nicht auszusparen, die einem selbst etwas abverlangen, dann könnte dieses Zitat von C.G. Jung über den Unterricht bei seinem Vater ein Ansporn sein, es besser zu machen – man weiß ja nie, was aus einem gelanweilten Teenager noch wird:

Der Katechismus langweilte mich unaussprechlich. Ich blätterte einmal in dem kleinen Büchlein, um irgend etwas Interessantes zu finden und mein Blick fiel auf den Paragrafen über die Dreieinigkeit. Das interessierte mich und ich erwartete mit Ungeduld, bis der Unterricht zu jenem Abschnitt vorrückte. Als nun die ersehnte Stunde kam, sagte mein Vater: „Diesen Abschnitt wollen wir überschlagen, ich begreife selber nichts davon“. Damit war meine letzte Hoffnung begraben. Ich bewunderte zwar die Ehrlichkeit meines Vaters, was mir aber über die Tatsache nicht hinweg half, dass von da an alles religiöse Gerede mich tödlich langweilte.

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Falsches Entgegenkommen

Heute morgen war in allen Zeitungen von einem Eklat bei „Hart aber Fair“ zu lesen. Die Sendung hält sich hartnäckig in den Schlagzeilen, der Quote dürfte das freilich nicht schaden.

Diesmal bestand der Skandal darin, dass unser bayerischer Innenminister das Wort „Neger“ verwendet hat. Er tat dies, wie er später durchaus glaubwürdig versicherte, obwohl der Begriff nicht zu seinem normalen Vokabular gehört; vielmehr hatte ein Anrufer (mutmaßlich aus Bayern) ihn verwendet und Herrmann wollte dem eine andere Wendung geben, indem er auf Roberto Blanco und den FC Bayern verwies.

Vielleicht ist das aber eben auch symptomatisch dafür, wie rechte Ressentiments von konservativen Politikern (und leider auch einzelnen Kirchenmenschen) aufgegriffen werden. Man versucht, die Sprache der Stammtischbrüder (so wird das ja immer eingeordnet: rustikal, aber nicht zwingend bösartig) aufzunehmen, ohne sich ihrer Stoßrichtung in vollem Umfang anzuschließen.

Das Problem ist, dass es sich hier durch die Bank um Negativstereotype handelt (Wirtschaftsflüchtlinge, Asylanten, Asylflut, Pleitegriechen, Sozialschmarotzer und was da noch alles herumschwirrt – bei der christlichen Rechten etwa die verhassten „Gutmenschen“). Und diese Negativstereotype macht man, indem am sie um Wählergunst werbend aufnimmt, statt sie energisch zurückweist, immer ein bisschen salonfähiger. Entsprechend dreist treten die Rechten inzwischen überall da auf, wo sie auf ein solches „Verständnis“ hoffen dürfen.

Vielleicht setzt sich diese Erkenntnis nach den Ereignissen der letzten Wochen nun auch bei den Konservativen durch. Das Verständnis für schäbige Angstmacher als Grundhaltung ist das eigentliche Problem. Ob es nur taktischer Natur ist, etwa um die Bildung rechter Parteien zu verhindern bzw. deren Wählerpotenzial demokratisch und rechtsstaatlich „einzubinden“, spielt nämlich irgendwann keine Rolle mehr.

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Hilfreiche Aufklärung

In der aktuellen Debatte um den Islam gibt es viele Verkürzungen, Verzerrungen und Fehlschlüsse. Der Religionswissenschaftler Michael Blume (hier sein äußerst lesenswerter Blog) hat kürzlich einige davon in einem Vortrag sehr sachlich aufgegriffen und dabei mit manchen Mythen und Missverständnissen aufgeräumt. Nebenbei lernt man auch noch so interessante Dinge wie die Herkunft der Zauberworte Abrakadabra, Hokuspokus und Simsalabim und den neurologischen Zusammenhang zwischen Bilderverbot, rechtsläufiger Vokal- und linksläufiger Konsonantenschrift.

Viel wichtiger aber sind seine Hinweise am Ende über das Verhältnis von Islam und Demokratie, die Misere vieler arabischer Staaten, den Einfluss des Internets auf religiösen Fundamentalismus und die Furcht vor dem Islam in Deutschland bzw. deren Bewältigung. Die knapp 80 Minuten sind gut investiert.

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Reichlich Rechtsgläubig

Bild am Sonntag hat vor ein paar Wochen schon mit islamophoben Thesen auflagenträchtig Staub aufgewirbelt und sie dann ebenso auflagenträchtig selbst kritisiert. Das Schwesterblatt „Die Welt“ versuchte schon vor geraumer Zeit, nicht nur Christian Wulff, sondern vor allem auch die Grünen als Islamfreunde an den Pranger zu stellen.

Eine Mitchristin, die anscheinend selten eine Gelegenheit auslässt, den Islam in das düsterste Licht zu rücken, postete nun neulich diesen schon angestaubten Welt-Artikel in einem sozialen Netzwerk und ihre christlichen Freunde kommentieren mit Sätzen, die recht robuste und rustikale Feindbilder transportieren. Da mischt sich eine bestimmte Gläubigkeit mit Islamfeindlichkeit und rechtem Gedankengut auf mehr als bedenkliche Weise. Ein paar kurze, anonymisierte Zitate:

  • Die grünen würden ja Deutschland abschaffen wenn sie könnten. Was hat Trittin mal gesagt? er schäme sich, Deutscher zu sein?
  • Grüne sind einfache Antichristen
  • na Pädophil sind sie ja schon passtja zu der Religion..und für Inzucht sind sie ja auch die grünen….nur gibts dann schwirigkeiten mit den Homosexuellen !!
  • Sie folgen halt Mohamed seime aisha war ja 9 jahre alt als er sie zur frau nahm
  • In islamischen Ländern brennen sie alles Christliche nieder, und hier wird noch von Steuergeldern ihre satanische Synagogen gebaut
  • Die spinnen, die Gruenen. Gleichstellung der Christen mit den Moslems? Wie stellen sie sich das nur vor?

Ich kann mich noch immer nicht daran gewöhnen, wenn Leute – Christen! – so reden und schreiben. Als ich in dem Thread anmerkte, dass ich mich wie auf einer NPD-Versammlung fühlte, wurde ich sogleich als „Grüner“ betitelt und bekam mitgeteilt, die NPD sei ja antisemitisch, mit der habe man nichts zu tun. Die NPD würde sich bei so viel inhaltlicher Zustimmung zum übrigen Parteiprogramm freilich trotzdem die Hände reiben. Vielleicht hätte ich alles auch längst vergessen, wenn nicht „Charismanews“ in den USA jüngst ganz offiziell solch militant islamfeindliche Thesen veröffentlicht hätte. Das hat zwar viele Proteste ausgelöst, aber so lange an der Basis vieler Gemeinden unwidersprochen so geredet werden kann, ist das Problem nicht vom Tisch.

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Wahnsinnig interessant

Ein ausgesprochen spannender TED-Talk des Journalisten Jon Ronson über Geisteskrankheit, seelische Gesundheit, einseitige Wahrnehmungen, vorschnelle Urteile und die Schwierigkeit, hier überhaupt eine klare Unterscheidung zu treffen.

Wer erst einmal im Verdacht steht, ein Psychopath zu sein, kann eigentlich fast nichts mehr richtig machen. Ist das Fazit zu pessimistisch? Es klingt jedenfalls fast wie ein Kommentar zum Fall Mollath.

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Bemerkenswerte Selbstkritik

Vor ein paar Wochen lief Töte zuerst auf Arte und in der ARD. In den letzten Tagen hatte ich zwischendurch Zeit, die Aufnahme in mehreren Etappen anzusehen. Der Film dokumentiert die Geschichte des Schin Bet, Israels Inlandsgeheimdienst, und dessen unbarmherzigen Kampf gegen den Terror – den palästinensischen zumindest, denn militante jüdische Fanatiker wurden vom Parlament nach kurzer Haft begnadigt.

Dabei kommen mehrere ehemalige Chefs zu Wort, die wenig Gutes über die Besatzungspolitik ihres Staates zu sagen haben. Wie klar und reflektiert sie reden, das verdient großen Respekt (erst Recht, wenn man das mit unseren pannen- und skandalgeplagten Verfassungsschützern vergleicht). Hoffnungsvoll klingt keiner von ihnen, aber immerhin wird klar: Es gibt schlicht keine Alternative zu Friedensgesprächen, und man muss mit allen reden, selbst mit dem Iran.

Die derzeitige Führung scheint daran kein großes Interesse zu haben, wie die verhaltenen Reaktionen auf Obamas Werben für den Friedensprozess zeigen. Benjamin Netanjahu soll sich geweigert haben, den Film überhaupt anzuschauen. Am 16. April wird er auf Arte wiederholt, wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt einschalten oder den Aufnahmeknopf drücken.

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Weisheit der Woche: Erfolg haben

Oft und viel zu lachen; sich die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern zu verdienen; von ehrlichen Kritikern geschätzt zu werden und den Verrat falscher Freunde auszuhalten; Schönheit zu schätzen zu wissen; das Beste in anderen zu entdecken; die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, sei es durch ein gesundes Kind, ein Stück Garten, ein gelöstes soziales Problem; zu wissen, ein Mensch atmete auf, weil man gelebt hat. Das bedeutet es, erfolgreich zu sein.

Ralph Waldo Emerson via minemergent

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Ausgeschwiegen

Ich hatte das Thema der Märtyrer im Zusammenhang von Offenbarung 12-13 kürzlich erwähnt. Insofern (und aufgrund anderer Berichte) war ich schon sensibilisiert, als Jörg Lau bei Zeit Online über „Die letzten Jünger“ bloggte. Seinen Beitrag über die Not der traditionellen Kirchen des Nahen Ostens fand ich schon großartig, weil er eine selten gute Mischung von innerem Engagement und unaufgeregter Sprache enthält, wenn er die Geschichten aus Ägypten, dem Irak oder Palästina erzählt – bei dem Thema werden die Töne ja oft schrill.

Sie wurden es dann auch, und hier antwortet Lau wütenden Kritikern, die ihm beispielsweise „ideologischen Hass und Kriegstreiberei“ vorwarfen. Auch das ist wieder lesenswert. Nicht jeder, der Christenverfolgung thematisiert, ist auf der Suche nach Vorwänden für Kriege und Interventionen.

Heute dann entdeckte ich diesen Bericht auf Spiegel Online, wo der Christenverfolgungsindex von Open Doors ganz sachlich aufgegriffen wurde, auch das ja keine Selbstverständlichkeit. Ganz oben auf der Liste steht Nordkorea. Da ist derzeit ja von einer Öffnung des Landes die Rede. Das scheint bislang aber nur für die Wirtschaft zu gelten. Dass eines das andere nicht notwendig einschließt, zeigt die Nummer zwei auf der Liste: Saudi Arabien.

Aber gut, dass es eine neue Offenheit für diese Themen in unseren Medien gibt. Und wenn Verschweigen und Vergessen keine Option mehr sind, vielleicht rücken eines Tages auch Lösungen näher.

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Ausgefragt

Christian Döring hat schon vor ein paar Tagen auf seinem Blog ein kleines Interview mit mir über „Von der Ausgrenzung zur Umarmung“ veröffentlicht. Wer sich dafür interessiert – hier klicken.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Wer hat das Fragezeichen erfunden?

Hier steht die Antwort.

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„Nur die Fakten, bitte…“

… las ich auf einer Website, die sich mit christlicher Mission in Osteuropa beschäftigte. Was dann folgte, waren aber keineswegs Fakten, sondern Meinungen, und zwar recht fragwürdige noch dazu. Angeblich gebe es unter 300 Millionen Osteuropäern nur eine Million Jesusnachfolger. Ich habe keine Ahnung und konnte dem Text auch nicht entnehmen, wie diese Zahl denn ermittelt wurde, außer dass sie aus der „World Christian Encyclopedia“ stammen soll. Immerhin sind 87% der Polen nominell katholisch und 60-80% der Russen bezeichnen sich selbst als Orthodoxe Christen. Selbst wenn da auch Halbherzige, Mitläufer und Opportunisten mitgezählt werden – sollten nicht deutlich mehr ernsthafte „Jesusnachfolger“ darunter sein?

Mein Verdacht ist daher, dass Katholiken und Orthodoxe bei solchen Erhebungen kategorisch ausgeblendet werden. Was die Frage aufwirft, ob das Wort Encyclopedia in diesem Falle von „Zyklop“ abgeleitet ist, den sagenhaften einäugigen Riesen, die deshalb eine recht eindimensionale Weltsicht hatten. So oder so – das Ganze ist wieder ein Beleg dafür, dass man ganz besonders kritisch hinschauen muss, wenn jemand behauptet, „Fakten“ zu nennen. Allzu oft sind die vermeintlichen „Fakten“ nur verabsolutierte Meinungen und Vorurteile.

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Auf Abrahams Spuren

William Ury ist Anthropologe und Experte in Sachen Frieden und Versöhnung. In diesem TED-Video beschreibt er neben ein paar wichtigen Grundsätzen zur Konfliktbewältigung vor allem ein konkretes Projekt: The Abraham Path, eine Art Pilgerreise auf Abrahams Spuren, bei der sich Menschen verschiedener Ethnien und Religionen begegnen, Gastfreundschaft erfahren und Seite an Seite gehen.

Der syrische Teil der Route dürfte momentan nicht zugänglich sein, aber es bleiben ja noch viele andere Abschnitte auf der Route von Ur nach Be’er Sheva.

William Ury on TED from Ting Wu on Vimeo.

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Angst vor dem Kontrollverlust

Der britische Dramatiker Simon Stephens spricht diese Woche mit der Süddeutschen über seine Kritik am Europa-Kurs der Tories, der die Schlagzeilen in den letzten Tagen beherrschte. Es geht viel um die Angst vor dem „Anderen“ und deren Missbrauch.

Dabei ärgert ihn besonders die scheinheilige Argumentation über mangelnde demokratische Legitimierungen von Entschlüssen der EU – ein Argument, das man hier ja auch ab und zu hört. Stephens‘ Antwort lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Vielleicht ist der Ärmelkanal ja doch nicht endgültig breiter geworden:

Der öffentliche Diskurs über die EU in Großbritannien ist geprägt von dem Widerwillen, sich den Launen und Entscheidungen einer Institution zu beugen, über die wir nur begrenzte demokratische Kontrolle haben – warum sollten wir tun, was Europa uns sagt? Das scheint auch der Grund für die Popularität von Camerons Blockade zu sein. Aber dieselben Leute haben anscheinend keine Probleme mehr damit, sich den Launen und Entscheidungen einer deutlich weniger legitimierten Institution zu beugen, nämlich der sogenannten City.

… Die Heuchelei von Leuten wie Cameron und Johnson ist, dass sie sich jetzt, heimlich oder öffentlich, die Hände reiben und sich über die Krise des Euro freuen. Dabei war es ja nicht der Euro, der die europäischen Volkswirtschaften hat kollabieren lassen, sondern die Art von Bankgeschäften, die diese Politiker selbst so eifrig beschützen.

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Terror und Hoffnung

Die Flut der Kommentare zu den Morden in Norwegen war so, dass ich auf diesem Blog nicht auch noch meinen Senf dazu geben wollte. Auch ein paar Tage nach dem Blutbad finde ich ein paar Stimmen aus ganz unterschiedlichen Gründen noch bemerkenswert:

Paul Hefty schreibt in der FAZ darüber, dass man die Geschehnisse nicht kommentieren könne. Und im nächsten Atemzug kommentiert er sie doch – als hätte er seinen eigenen Text schon vergessen. Vergessen kann man auch den Rest des Kommentar: Es sei die Tat eines Irren, schreibt er. Wobei das, wie Manfred Lütz schon im Blick auf Hitler betont hat, nur allzu leicht auf eine Diffamierung psychisch Kranker hinausläuft. Man kann das moralisch qualifizieren, aber nicht unbedingt pathologisch. Vor allem gleicht das dem Reflex der Rechtspopulisten , die ihren Geistesverwandten nur allzu gern als Verrückten hinstellen wollen, um sich keinen unangenehmen Fragen stellen zu müssen.

Markus Horeld rechnet auf Zeit Online mit deutschen Politikern und Funktionären ab, die angesichts des Leids nicht schweigen können und sich nicht zu schade sind, alte Forderungen nach mehr Überwachungsstaat aus der Mottenkiste zu holen, um damit innenpolitisch zu punkten. Sozialdemokraten sind übrigens keine darunter, die trauern und müssen sich mit dem Gedanken abfinden, dass sie in Westeuropa womöglich eine gefährdete Minderheit werden könnten.

Mit der Blindheit der „Terrorexperten“ und dem peinlichen Zwang, auf Verdacht schon mal loszulabern oder Meinungen zu äußern, bevor man über seriöse Informationen verfügt, beschäftigt sich Hasnain Kazim auf Spiegel Online.

Und Peter Frey findet im ZDF ein paar klare Worte zum „christlichen“ Hintergrund des „ersten antiislamischen Terroristen“, mahnt zugleich aber auch eine energischere Auseinandersetzung der Kirchen mit „christlichen Fundamentalisten“ an. Die ist nötig und stellt Evangelische Allianz wie auch freikirchliche Verbände vor dieselbe Aufgabe, sich hier nämlich noch deutlicher zu positionieren. Ohne scharfe Abgrenzungen gegen einzelne Stimmen und Gruppen, die eine bedenkliche Nähe zu Anders Breiviks Kreuzzugmentalität aufweisen, wird es kaum abgehen.

Positiv und hoffnungsvoll stimmt schließlich dieser Artikel von Michael Schlieben auf Zeit Online über die Reaktion der Norweger, die dieses Land noch sympathischer macht. Wäre da nicht der dunkle Winter, ich würde mir ernsthaft überlegen, ob ich nicht auswandere. Ministerpräsident Stoltenberg beschwört die Freiheit und nicht die Vergeltung:

Stoltenberg sprach nicht von Rache, nicht von Vergeltung, nicht von einer Jagd auf irgendwelche Hintermänner. Er demonstrierte keine militärische Entschlossenheit, wies niemandem die Schuld zu, er forderte auch keine Gesetzesänderungen, wie das jetzt reflexhaft in Deutschland bereits begonnen hat. Stoltenberg war nicht aktionistisch, nicht affektgesteuert, sondern in seiner Fassungslosigkeit wohltuend klug und besonnen. Sein Verhalten war ein Zeugnis von guter politischer Führung.

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