Satanische Vorstellung?
Peter | 04. Mrz 2010Mark Driscoll – wen wundert’s? – hat mit “Avatar” die neueste Ausgeburt der Hölle entdeckt. “Paganism” und “Satanism” scheinen für ihn dasselbe zu sein, obwohl letzteres ohne Christentum kaum denkbar ist.
Jason Clark setzt dem nun eine positivere und differenziertere Sicht entgegen. Ich finde Driscoll wie fast immer maßlos. Man kann die unübersehbar Anklänge an den Mythos vom edlen Wilden und die neokolonial gestrickte Gestalt des weißen Messias kritisieren, aber mit Satanismus oder Heidentum hat die eher kitschige Story wenig gemein.
Was Driscoll und seine aggressive Kritik betrifft, so scheint er mir in der Tat mehr zu den “Himmelsmenschen” in Kampfanzügen zu passen und das Kulturmandat (und sein Verständnis von Kunst?) aus Genesis 1 im Sinne der kategorischen Unterwerfung statt der achtsamen Fürsorge zu lesen. Dann ist so ein Film natürlich gefährlich.
Die chinesischen Behörden fanden das im Übrigen auch…












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