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	<title>peregrinatio &#187; Peters Gedanken</title>
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		<title>Jurassic Church</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Rückweg von Nürnberg heute morgen (mit Alan Roxburgh und Daniel Hufeisen im Dürerhaus und St. Lorenz) kam das Gespräch auf verschiedene aktuelle Ansätze, die Unzufriedenheit mit den bestehenden Kirchen und Gemeinden zu überwinden, indem man in einem Anflug von Idealismus und aus einer gewissen Romantik die Uhr zurückdreht, um vorkonstantinische Unschuld und Ursprünglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Rückweg von Nürnberg heute morgen (mit Alan Roxburgh und Daniel Hufeisen im Dürerhaus und St. Lorenz) kam das Gespräch auf verschiedene aktuelle Ansätze, die Unzufriedenheit mit den bestehenden Kirchen und Gemeinden zu überwinden, indem man in einem Anflug von Idealismus und aus einer gewissen Romantik die Uhr zurückdreht, um vorkonstantinische Unschuld und Ursprünglichkeit wieder herzustellen.</p>
<p>Das Projekt erinnert an Jurassic Park: Wir spüren die urchristliche, reine DNA der neustestamentlichen Kirche auf und klonen sie daraufhin &#8211; strikt organisch, natürlich! &#8211; für das 21. Jahrhundert. So richtig neu ist der Ansatz nicht, leider hat er auch nie richtig funktioniert. Zudem ist er so &#8220;modern&#8221; wie es nur geht. Wir werden die Geschichte nicht los, indem wir sie ignorieren. Um mit ihrem Ballast richtig umzugehen und ihre Schätze zu würdigen und zu bewahren, müssen wir sie kennen und können nicht tabula rasa spielen, auf der es nur uns und das neue Testament gibt. Sonst verspielen wir nur den Reichtum und wiederholen die Fehler.</p>
<p>Kurz: Der Sprung über den &#8220;<a href="http://books.google.de/books?id=ZfkRAAAAYAAJ&amp;pg=PA38&amp;lpg=PA38&amp;dq=garstiger+graben+lessing&amp;source=bl&amp;ots=t4Dcqe_D4q&amp;sig=lxclLMhz4qyILlNo2VrPAiAW-1U&amp;hl=de&amp;ei=8FmaS-6MC5yL_AaOjYzcAQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CAoQ6AEwAjge#v=onepage&amp;q=&amp;f=false" target="_blank">garstigen breiten Graben</a>&#8221; ist eine Nummer zu groß. Ad Fontes gerne, aber wer ernsthaft organisch denkt, muss den Weg des Glaubens durch die Geschichte mit einbeziehen und die Jahresringe dran lassen, wenn die Pflanze leben soll. Unsere Klone wären entweder nicht lebensfähig oder gar irgendwelche Monster. Auf beides lässt sich verzichten.</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F12%2Fpeters-gedanken%2Ftheologie%2Fjurassic-church&amp;linkname=Jurassic%20Church"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Gehandicapt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag vor einer Woche bin ich an einer unbeleuchteten Straßenbaustelle vom Rad gestürzt und habe dabei den linken Arm gebrochen. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, es ist zwar lästig, aber kein Beinbruch. Leider kann man einen kaputten Arm nicht zur Reparatur in der Klinik abgeben und nach ein paar Wochen gesund wieder abholen&#8230;
Seither ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag vor einer Woche bin ich an einer unbeleuchteten Straßenbaustelle vom Rad gestürzt und habe dabei den linken Arm gebrochen. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, es ist zwar lästig, aber kein Beinbruch. Leider kann man einen kaputten Arm nicht zur Reparatur in der Klinik abgeben und nach ein paar Wochen gesund wieder abholen&#8230;</p>
<p>Seither ist alles etwas umständlicher geworden: Der Oberarmgips macht Dinge, die ich sonst &#8220;mit links&#8221; schaffe, zuweilen unmöglich. Mails und Blogposts geraten sehr kurz. Schlafen war lange ein Problem und die Einladung eines Freundes zum Joggen musste ich auch schweren Herzens ausschlagen.</p>
<p>Das Wochenende mit Alan Roxburgh wird von vielen lieben Helfern gerettet und ich darf mich aufs Übersetzen beschränken. Ich habe neue Schuhe mit Klettverschluss und zuhause werde ich liebevoll geholfen und freundlich aufgezogen.</p>
<p>Und so Begriffe wie das schöne alte Wort &#8220;behende&#8221; klingen plötzlich auch ganz anders&#8230;</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F11%2Fpeters-gedanken%2Ferlebt%2Fgehandicapt&amp;linkname=Gehandicapt"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Paulus verstehen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Neuigkeiten vom Büchermarkt: Rainer Behrens hat nach Simply Christian (dt.: Warum Christ sein Sinn macht) ein weiteres allgemeinverständliches Buch von N.T. Wright übersetzt &#8211; eben ist der Klassiker Worum es Paulus wirklich ging (&#8220;What St Paul really said&#8221;) im Brunnen-Verlag erschienen.
Ein gut geschriebener, inspirierender Einstieg in das Denken des Paulus zwischen jüdischem Hintergrund und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Neuigkeiten vom Büchermarkt: Rainer Behrens hat nach <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0281054819?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0281054819">Simply Christian</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=peregrinatio-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0281054819" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> (dt.: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/350101614X?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=350101614X">Warum Christ sein Sinn macht</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=peregrinatio-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=350101614X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />) ein weiteres allgemeinverständliches Buch von N.T. Wright übersetzt &#8211; eben ist der Klassiker <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3765514543?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3765514543">Worum es Paulus wirklich ging</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=peregrinatio-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3765514543" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> (&#8220;What St Paul really said&#8221;) im Brunnen-Verlag erschienen.</p>
<p>Ein gut geschriebener, inspirierender Einstieg in das Denken des Paulus zwischen jüdischem Hintergrund und seiner Verkündigung an die heidnische Welt. Sehr zu empfehlen!</p>
<p style="text-align: center;margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: 12px Helvetica;">
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3765514543?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3765514543" target="_blank"></a><a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/201003100859.jpg"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/201003100859-tm.jpg" width="300" height="300" alt="201003100859.jpg" /></a></p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/N.T.%20Wright" rel="tag">N.T. Wright</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Paulus" rel="tag">Paulus</a></div>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F10%2Fpeters-gedanken%2Ftheologie%2Fpaulus-verstehen&amp;linkname=Paulus%20verstehen"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Gefahr vom Altar</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/10/peters-gedanken/gefahr-vom-altar</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 05:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peters Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines meiner Kinder berichtete neulich von einem Lehrer, der einen Mitschüler im Unterricht derb als &#8220;Fettsack&#8221; titulierte. Die Entgleisung blieb offenbar folgenlos, ich war dennoch entsetzt. Lernerfolge nehmen kaum zu, wenn Schüler jederzeit mit solchen Abfälligkeiten rechnen müssen.
Das alles verblasst jedoch momentan angesichts täglich neuer Hiobsbotschaften aus Schulen im ganzen Land. Die SZ berichtet aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines meiner Kinder berichtete neulich von einem Lehrer, der einen Mitschüler im Unterricht derb als &#8220;Fettsack&#8221; titulierte. Die Entgleisung blieb offenbar folgenlos, ich war dennoch entsetzt. Lernerfolge nehmen kaum zu, wenn Schüler jederzeit mit solchen Abfälligkeiten rechnen müssen.</p>
<p>Das alles verblasst jedoch momentan angesichts täglich neuer Hiobsbotschaften aus Schulen im ganzen Land. <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/bayern/189/505390/text/" target="_blank">Die SZ berichtet</a> aktuell über das Internat der Regensburger Domspatzen und den ehemaligen Leiter der Vorschule dort. Unbegreiflich fand ich etwa diese Notiz:</p>
<blockquote><p>Der Schüler aus den Sechzigern erinnert sich: &#8220;Als Meier bei der Frühmesse kurz vor der Wandlung ein Wispern vernahm, schleuderte er die goldene Patene, den Teller, auf dem die Hostie lag, wie einen Diskus in Richtung des vermeintlichen Störenfrieds, der es mit der scharfen Kante an die Schläfe bekam.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum Stellenwert von &#8220;Ordnung&#8221; habe ich mich <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/09/peters-gedanken/theologie/wieviel-ordnung-hatte-das-paradies" target="_blank">gerade erst</a> geäußert. Wem die Schüler nicht heilig sind, dem ist es das Sakrament wohl auch irgendwann nicht mehr. Die Patene wird zur Waffe und die Messe wird pervertiert &#8211; durch den unheiligen Zorn aller positiver Symbolik beraubt.</p>
<p>Aber der erste Schritt in diese Richtung ist schon mit abfälligen Worten wie &#8220;Fettsack&#8221; getan.</p>
<div class="posttagsblock"><a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Gewalt">Gewalt</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Schule">Schule</a></div>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F10%2Fpeters-gedanken%2Fgefahr-vom-altar&amp;linkname=Gefahr%20vom%20Altar"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieviel &#8220;Ordnung&#8221; hatte das Paradies?</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/09/peters-gedanken/theologie/wieviel-ordnung-hatte-das-paradies</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten ist mir immer wieder einmal der Begriff der &#8220;Schöpfungsordnung&#8221; begegnet. Dabei werden Genesis 1 und 2 in erster Linie als ein (wenigstens in Annäherung zu erreichender) Idealzustand angesehen. Praktisch fällt der Begriff meistens im Blick auf Ehe und Familie sowie das Verhältnis der Geschlechter. Paulus etwa zieht in 1. Kor 11 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten ist mir immer wieder einmal der Begriff der &#8220;Schöpfungsordnung&#8221; begegnet. Dabei werden Genesis 1 und 2 in erster Linie als ein (wenigstens in Annäherung zu erreichender) Idealzustand angesehen. Praktisch fällt der Begriff meistens im Blick auf Ehe und Familie sowie das Verhältnis der Geschlechter. Paulus etwa zieht in 1. Kor 11 eine steile Schlussfolgerung, die heute nur noch von wenigen befolgt wird &#8211; Christen stehen in der Kopftuchdebatte doch wohl mehrheitlich auf der Seite der Kopftuch-Kritiker.</p>
<p>Da man sich also leicht vergaloppiert, habe ich mich gefragt, ob &#8220;Ordnung&#8221; im Sinne von &#8220;Vorschrift&#8221; nicht vielleicht doch nur ein Randthema dieser Erzählung ist. Eigentlich gibt es ja nach Genesis 3 bloß eine einzige Vorschrift &#8211; und mit der Fixierung darauf fangen alle möglichen Probleme dann ja erst an.</p>
<p>Ein weiterer Hinweis darauf, dass wir die Ordnung nur selektiv befolgen, ist die Tatsache, dass vegetarisch zu leben für Christen bestenfalls optional ist. Nach dem Buch Genesis jedoch essen die Menschen erst nach der Sintflut Fleisch (Gen 9,3); sonst hätten viele Tiere &#8211; was auch immer die dann zu sich nahmen &#8211; kaum heil die 7 Monate an Bord der Arche überstanden. Nachdenklich macht auch, dass nicht nur die Kleidung später kam, sondern auch Sex und Fortpflanzung erst nach dem Fall stattfinden.</p>
<p>Wie viel &#8220;Ordnung&#8221; steckt also wirklich im Paradies? Oder welche anderen Leitmotive lassen sich finden, um diese Geschichten richtig zu verstehen?</p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Sch%C3%B6pfung" rel="tag">Schöpfung</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Ordnung" rel="tag">Ordnung</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Genesis" rel="tag">Genesis</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Kopftuchdebatte" rel="tag">Kopftuchdebatte</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Vorschrift" rel="tag">Vorschrift</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Verspielte Zukunft</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/03/08/peters-gedanken/verspielte-zukunft-2</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peters Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen las ich irgendwo, dass uns Polen 2050 in der Entwicklung überholt haben wird, weil unser Bildungssystem zu schlecht ist. Zu wenig Akademiker mit Abschluss, zu wenig Abiturienten. Kurz darauf erzählte ein Freund von einem Studenten mit süddeutschen Einser-Abi, der in einer Prüfung an der Uni durchgefallen war. 70% der Studierenden scheitern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen las ich irgendwo, dass uns Polen 2050 in der Entwicklung überholt haben wird, weil unser Bildungssystem zu schlecht ist. Zu wenig Akademiker mit Abschluss, zu wenig Abiturienten. Kurz darauf erzählte ein Freund von einem Studenten mit süddeutschen Einser-Abi, der in einer Prüfung an der Uni durchgefallen war. 70% der Studierenden scheitern offenbar im Schnitt an dieser Klausur. Und die Professoren sind nicht etwa erschüttert, sondern kommentieren das mit einem gewissen Stolz.</p>
<p>Kein Wunder, dass wir so düsteren Zeiten entgegen gehen: Wenn begabte, motivierte und (davon gehe ich jetzt aus) fleißige junge Menschen akademisch derart abgeschlachtet werden, muss sich jeder Dozent fragen lassen, was sein Unterricht denn taugt. Eine Durchfallquote von 70% verrät doch entweder, dass der Unterricht bodenlos schlecht war oder die Ansprüche unverhältnismäßig hoch &#8211; versehentlich, weil man das Leistungsvermögen der Studierenden nicht einschätzen kann, oder bewusst, weil man die eigene Überlegenheit demonstrieren will auf Kosten anderer. Je schlechter der Student, desto besser der Prof, wäre die kranke Logik.</p>
<p>Wer solche Leistungen als Lehrender abliefert, hätte für mein Empfinden eine Abmahnung verdient und gehörte im Wiederholungsfall gefeuert. Und so lange das nicht geschieht, warum nicht die Namen der pädagogischen &#8220;Minderleister&#8221; samt Misserfolgsquote im Netz veröffentlichen?</p>
<p>PS: Frage an die Hochschulrektoren: Wie machen die Polen das eigentlich?</p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Polen" rel="tag">Polen</a></div>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F08%2Fpeters-gedanken%2Fverspielte-zukunft-2&amp;linkname=Verspielte%20Zukunft"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was wen so wundert (und wen nicht)</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/23/peters-gedanken/erlebt/was-wen-so-wundert-und-wen-nicht</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war ich wieder unterwegs und habe mit einer sehr netten Gruppe unter kundiger Anleitung die Liturgie des evangelischen Gottesdienstes studiert und wenigstens in Ansätzen geübt. Zum Abschluss besuchten wir gemeinsam einen Gemeindegottesdienst, der von Pfarrer, Kantorin und Lektor zwar nicht nach der reinen Lehre der Liturgik, aber doch sehr ansprechend gestaltet worden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende war ich wieder unterwegs und habe mit einer sehr netten Gruppe unter kundiger Anleitung die Liturgie des evangelischen Gottesdienstes studiert und wenigstens in Ansätzen geübt. Zum Abschluss besuchten wir gemeinsam einen Gemeindegottesdienst, der von Pfarrer, Kantorin und Lektor zwar nicht nach der reinen Lehre der Liturgik, aber doch sehr ansprechend gestaltet worden war.</p>
<p>Wieder unter uns wurden im Nachgespräch die unorthodoxen Teile konstatiert und alles abschließend wohlwollend bewertet. Aber der Punkt, der mich am meisten verwundert und umgetrieben hatte, war offenbar keinem aufgestoßen (und, das muss fairerweise dazu gesagt werden, auch gar nicht Thema des Wochenendes): Unsere &#8211; altersmäßig gemischte &#8211; Gruppe hatte den Altersschnitt der Gottesdienstgemeinde nämlich mal eben so halbiert und die Zahl der Versammelten glatt verdoppelt.</p>
<p>Meine Frage war die ganze Stunde über die, ob hier (und nicht nur hier) die &#8220;Kerngemeinde&#8221; mit ihren Bedürfnissen, Gewohnheiten und Erwartungen nicht auch eine kulturelle Barriere darstellt für andere. So schön es ist, die Qualität des vorhandenen Angebots hoch zu halten oder zu verbessern &#8211; müssen wir nicht noch viel dringender über neue und alternative Wege reden? Auch wenn freilich klar ist, dass nicht jede Innovation eine Verbesserung ist und nicht jedes Experiment gelingt?</p>
<p>Natürlich fiel mir der Kontrast auch deswegen so stark auf, weil das bei ELIA erfreulich anders ist. Doch das könnte ja in 10 Jahren schon ganz anders aussehen. Jetzt pharisäerhaft Gott zu danken, dass ich nicht bin wie dieser, bzw. meine Gemeinde nicht wie diese, wäre verfehlt. Ich muss mich vielmehr selber ständig fragen, woran ich mich alles schon gewöhnt habe: Wo werden meine Realitäten unter der Hand so zur &#8220;Normalität&#8221;, dass ich gar nichts anderes mehr denken kann oder von Gott erwarte?</p>
<p>Können sich Gemeinden ändern, und wie bleiben &#8220;alte&#8221; Gemeinden jung und flexibel? Ich freue mich schon auf das <a href="http://emergent-deutschland.de/2010/02/18/es-geht-ja-doch/" target="_blank">Wochenende mit Alan Roxburgh</a> vom 12.-14. März zu genau dieser Fragestellung: Welche konkreten Schritte können wir heute gehen, um nicht doch früher oder später zu verknöchern?</p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Alan%20Roxburgh" rel="tag">Alan Roxburgh</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Kirche" rel="tag">Kirche</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Liturgie" rel="tag">Liturgie</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Normalit%C3%A4t" rel="tag">Normalität</a></div>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F02%2F23%2Fpeters-gedanken%2Ferlebt%2Fwas-wen-so-wundert-und-wen-nicht&amp;linkname=Was%20wen%20so%20wundert%20%28und%20wen%20nicht%29"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Exzessive Gnade und falsche Rechenwege</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/20/peters-gedanken/theologie/exzessive-gnade-und-falsche-rechenwege</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 05:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema passt in die Passionszeit: Kevin Vanhoozer hat &#8211; sicher nicht als einziger &#8211; darauf hingewiesen, dass in der Postmoderne der Gedanke des &#8220;Überschusses&#8221; ein wichtiges Element der Lehre von der Versöhnung geworden ist. Gottes Selbsthingabe in Christus übertrifft menschliche Schuld und Verlorenheit. Sie wiegt sie nicht einfach nur auf, tauscht nicht einfach die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema passt in die Passionszeit: Kevin Vanhoozer hat &#8211; sicher nicht als einziger &#8211; darauf hingewiesen, dass in der Postmoderne der Gedanke des &#8220;Überschusses&#8221; ein wichtiges Element der Lehre von der Versöhnung geworden ist. Gottes Selbsthingabe in Christus übertrifft menschliche Schuld und Verlorenheit. Sie wiegt sie nicht einfach nur auf, tauscht nicht einfach die Plätze oder tilgt einfach nur die Schulden.</p>
<p>In der Passionsmystik &#8211; und das ist für viele heute ein fremder und anstößiger Gedanke &#8211; wurde die Relation oft umgekehrt und dann wurde das Kreuz nicht nur zum Zeichen dafür, dass wir uns nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können, sondern dass die persönliche Schuld eines jeden einzelnen so verheerend war, dass man mit Paul Gerhard sagen konnte:</p>
<p>Nun, was du, Herr, erduldet, Ist alles (!!!) meine Last; Ich hab’ es selbst verschuldet, Was du getragen hast.<br />
Die Wunden Christi werden so zum Spiegel meiner individuellen Schuld. Als Dichter darf man durchaus dick auftragen und überspitzt formulieren. Aber für zarte Gemüter war das kein einfacher Gedanke und mündete immer wieder in Selbstanklagen. Oder die Frage, was für ein Gott das eigentlich ist, der sowohl für meine Fehlgriffe als auch für die grauenhaften Verbrechen eines Massenmörders und Folterers unterschiedslos die Todesstrafe und äußerstes körperliches und seelisches Leid fordert, selbst wenn er das nicht an mir selbst vollstreckt. <a href="http://www.ducati.onlinehome.de/calvinismus/themen/Suender.htm" target="_blank">Und genau so bedrohlich wird Gottes &#8220;Heiligkeit&#8221; ja gelegentlich dargestellt</a>: Deftige Beschreibungen der Höllenqualen sind die unausweichliche Folge.<br />
Doch wenn wir verstehen, dass &#8211; um mit Paulus zu sprechen &#8211; die Gnade viel größer war und ist als alle Schuld und Sünde, die Menschen im Verlauf der Geschichte aufgehäuft haben, dann hört das Kreuz auf, zum Maß unserer &#8220;privaten&#8221; Schuld zu werden. Sie hört aber nicht auf, ein Verweis auf die unermessliche Größe der Liebe Gottes zu sein! Exzessive Gnade heißt dann auch, dass ich meine Schuld auch nicht rückwirkend wiegen, zählen oder messen muss. Noch muss und darf ich sie mit der anderer Menschen vergleichen.<br />
Die Logik des Umkehrschlusses führt dagegen in die Irre.</p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Gnade" rel="tag">Gnade</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Passion" rel="tag">Passion</a>, <a href="http://technorati.com/tag/%C3%9Cberschuss" rel="tag">Überschuss</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Leidensmystik" rel="tag">Leidensmystik</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Suche nach dem &#8220;dritten Weg&#8221;</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/19/peters-gedanken/theologie/die-suche-nach-dem-dritten-weg</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 05:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[emerging church]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Weg ist derzeit für viele ein großes Thema. Es geht dabei nicht darum, zu sagen, dass alles bisherige falsch war &#8211; egal, wie man nun den ersten und zweiten Weg inhaltlich beschreiben würde &#8211; sondern nach einer Möglichkeit zu suchen, herrschende Gegensätze und vor allem Ausschlüsse zu überwinden, mit Paradoxien zu leben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte Weg ist derzeit für viele ein großes Thema. Es geht dabei nicht darum, zu sagen, dass alles bisherige falsch war &#8211; egal, wie man nun den ersten und zweiten Weg inhaltlich beschreiben würde &#8211; sondern nach einer Möglichkeit zu suchen, herrschende Gegensätze und vor allem Ausschlüsse zu überwinden, mit Paradoxien zu leben und zu einem tieferen Verständnis des Lebens vorzudringen. Im dualistischen Denken erscheint dies dennoch als Widerspruch.</p>
<p>Die Suche nach dem dritten Weg ist an vielen Stellen erkennbar. Es ist das erklärte Gegenstück zu faulen Kompromissen und kleinsten gemeinsamen Nennern. Es geht auch nicht um den prichwörtlichen &#8220;Mittelweg&#8221;. Anders als im Schema These-Antithese-Synthese scheint mir oft nicht die höhere Ebene, sondern das tiefere Verstehen das Ziel zu sein.</p>
<p>Treffend beschrieben hat Bernhard von Mutius diesen Ansatz in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608940855?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3608940855">Die andere Intelligenz &#8211; Wie wir morgen denken werden</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=peregrinatio-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3608940855" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Ich habe eine stark vereinfachte Version seiner hilfreichen Gegenüberstellung hier eingefügt. Um die in dieser Kürze schablonenhaft wirkenden Begriffe zu entschlüsseln, ist die Lektüre des anregenden Sammelbandes jedoch sinnvoll.</p>
<p></p>
<div style="text-align: center;">
  <img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/201002181332.jpg" width="480" height="356" alt="201002181332.jpg" />
</div>
<p>Es ist nicht einfach nur ein intellektueller, sondern ein spiritueller Weg. Das bedeutet, dass sich nicht nur der Inhalt der Erkenntnis dabei verändert, sondern auch ihr Subjekt. Für Glaube und Theologie hat auch Richard Rohr ein paar gute Gedanken dazu. Ganz am Ende von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3451320053?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3451320053" target="_blank">Ins Herz Geschrieben</a> stellt er eine kleine Liste von Streitfragen zusammen, an denen die Misere des dualistischen Denkens sichtbar wird:</p>
<ul>
<li>Kreationismus contra Evolution (bzw. Biblizismus und Szientismus)</li>
<li>Rechtfertigung durch Glauben contra gute Werke</li>
<li>Dilemma der Debatte um Homosexualität</li>
<li>Kontinuität contra Innovation</li>
<li>Geist contra Natur</li>
</ul>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Bernhard%20von%20Mutius" rel="tag">Bernhard von Mutius</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Dualismus" rel="tag">Dualismus</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Richard%20Rohr" rel="tag">Richard Rohr</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierisch entrückt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Totaaal ernst gemeint...]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bei Ehrensenf entdeckt: Haustiere sind nach der Entrückung (da müssen sie wohl leider &#8220;draußen bleiben&#8221;) bei tierlieben Atheisten gut aufgehoben. Für 110 Dollar, sofern es in den nächsten zehn Jahren passiert.
Na, dann können Frauchen und Herrchen ja guten Gewissens abheben!
Entrückung, Haustiere
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bei <a href="http://www.ehrensenf.de/shows/ehrensenf/eipr%C3%BCfung-sch%C3%B6ne-monster-plastikpferde" target="_blank">Ehrensenf</a> entdeckt: Haustiere sind nach der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rapture" target="_blank">Entrückung</a> (da müssen sie wohl leider &#8220;draußen bleiben&#8221;) <a href="http://eternal-earthbound-pets.com/" target="_blank">bei tierlieben Atheisten gut aufgehoben</a>. Für 110 Dollar, sofern es in den nächsten zehn Jahren passiert.</p>
<p>Na, dann können Frauchen und Herrchen ja guten Gewissens abheben!</p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Entr%C3%BCckung" rel="tag">Entrückung</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Haustiere" rel="tag">Haustiere</a></div>
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		<title>Dreimal drei ist Neun</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Theologe und Blogger Ben Myers hat einen bemerkenswerten Fall von &#8220;Theology Fail&#8221; dokumentiert: Benny Hinn hat die Trinität kurzerhand potenziert. Das Gewöhnliche war ihm wohl noch nie genug. Ich war jedenfalls ganz Hinn und weg:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Theologe und Blogger <a href="http://faith-theology.blogspot.com" target="_blank">Ben Myers</a> hat einen bemerkenswerten Fall von &#8220;Theology Fail&#8221; dokumentiert: Benny Hinn hat die Trinität kurzerhand potenziert. Das Gewöhnliche war ihm wohl noch nie genug. Ich war jedenfalls ganz Hinn und weg:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JrmorMYt4pk&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/JrmorMYt4pk&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fundgrube</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/16/peters-gedanken/zeitungsausschnitte-und-bucher/fundgrube</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 20:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf-Gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich auf den Blog Natur des Glaubens von Michael Blume gestoßen. Aus der Fülle interessanter Beiträge im Grenzbereich von Biologie und Religionswissenschaft fand ich beim ersten Herumblättern &#8211; und es gibt noch viel zu entdecken &#8211; zwei besonders interessant:
Ein Bericht über das Buch Mothers and Others von Sarah Hrdy, das eine &#8220;weibliche&#8221; Perspektive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich auf den Blog <a href="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens" target="_blank">Natur des Glaubens</a> von Michael Blume gestoßen. Aus der Fülle interessanter Beiträge im Grenzbereich von Biologie und Religionswissenschaft fand ich beim ersten Herumblättern &#8211; und es gibt noch viel zu entdecken &#8211; zwei besonders interessant:</p>
<p><a href="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/gretchenfrage/2010-01-28/mutter-natur-verstehen-die-evolutionsforscherin-sarah-hrdy" target="_blank">Ein Bericht über das Buch Mothers and Others von Sarah Hrdy</a>, das eine &#8220;weibliche&#8221; Perspektive der menschlichen Evolution entfaltet, in dem die &#8220;männliche&#8221; Lesart der Frühgeschichte unserer Gattung, die vorwiegend blutige Beutezüge und Stammeskämpfe am Werk sah, korrigiert wird. Anders als bei Primaten und anderen Säugetieren, bei denen alles an den Müttern hängt, wurden und werden Menschenkinder gemeinschaftlich erzogen. Nicht nur die Väter, sondern auch Großeltern waren und sind beteiligt. Das ist nicht nur zur Entwicklung intellektueller und sozialer Fähigkeiten wichtig, sondern auch für die Entwicklung von Religiosität. Denn auch die meisten religiösen Gemeinschaften haben den Charakter der Großfamilie (&#8220;as-if kin&#8221;).</p>
<p>Und ein <a href="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/grundlagen/2010-02-11/religiosit-t-spiritualit-t-und-die-frage-nach-hirngespinsten" target="_blank">Post über Hirnforschung bezüglich Spiritualität und Religion</a>, der auf spannende Zusammenhänge verweist: Spirituelle Erfahrungen, etwa des &#8220;absoluten Einsseins&#8221;, spielen sich in anderen Gehirnregionen ab als religiöse Aktivitäten wie das Gebet. Es gibt tatsächlich religiöse Menschen ohne spirituelle Erfahrungen und Spiritualität ohne religiösen Bezug. Religiosität kann als gemeinschaftsbildend und -fördernd verstanden werden. Spiritualität dagegen spielt bei der Überwindung von Egoismus und Fremdenfeindlichkeit eine Rolle. Insofern ist es mehr als sinnvoll, beides zusammenzuhalten. Eine Spannung bleibt: Mystiker wehren sich gegen die Definitionen und Gottesbilder konkreter Glaubensgemeinschaften und -traditionen, Religionsgemeinschaften dagegen haben ein ambivalentes Verhältnis zu Mystikern. Auch gut formuliert: die abschließenden Gedanken zur Frage, ob Gott ein Hirngespinst ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ganz großes Kino</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/13/peters-gedanken/theologie/ganz-groses-kino</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 15:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der katholische Theologe James Alison spricht über Versöhnung. Ich habe ja schon eine Menge Predigten und Vorträge gehört zu diesem Thema, aber das gehört zum Besten, was ich kenne. Einerseits so mitreißend vorgetragen, dass es nie langweilig wird , andererseits so dicht, dass man es zwei oder dreimal hören muss, &#8211; oder immer wieder eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der katholische Theologe James Alison spricht über Versöhnung. Ich habe ja schon eine Menge Predigten und Vorträge gehört zu diesem Thema, aber das gehört zum Besten, was ich kenne. Einerseits so mitreißend vorgetragen, dass es nie langweilig wird , andererseits so dicht, dass man es zwei oder dreimal hören muss, &#8211; oder immer wieder eine Pause einlegen, um nachzudenken und sich Dinge zu notieren. Und er <i>klingt</i> fast ein bißchen wie N.T. Wright.</p>
<p><object width="620" height="395"><param name="movie" value="http://www.trinitywallstreet.org/flash/video.swf?video=/institute/060131JA&amp;url=/webcasts/videos/faith-formation-education/trinity-institute-2006-reconciliation/reconciliation-james-alison&amp;title=Reconciliation:%20James%20Alison&amp;auto=false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.trinitywallstreet.org/flash/video.swf?video=/institute/060131JA&amp;url=/webcasts/videos/faith-formation-education/trinity-institute-2006-reconciliation/reconciliation-james-alison&amp;title=Reconciliation:%20James%20Alison&amp;auto=false" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="395" /><br />
</object></p>
<div class="posttagsblock"><a href="http://technorati.com/tag/Vers%C3%B6hnung" rel="tag">Versöhnung</a>, <a href="http://technorati.com/tag/James%20Alison" rel="tag">James Alison</a></div>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.elia-gemeinschaft.de%2Fwordpress%2F2010%2F02%2F13%2Fpeters-gedanken%2Ftheologie%2Fganz-groses-kino&amp;linkname=Ganz%20gro%C3%9Fes%20Kino"><img src="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das war doch ein gutes Gespräch, oder?&#8221;</title>
		<link>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/10/peters-gedanken/erlebt/das-war-doch-ein-gutes-gesprach-oder</link>
		<comments>http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/02/10/peters-gedanken/erlebt/das-war-doch-ein-gutes-gesprach-oder#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; sagte mir jemand vor einiger Zeit. Ich gab eine ausweichende Antwort, denn auf diese Frage hin spulte mein Gehirn die Unterhaltung vom Vorabend in der kleinen Gruppe noch einmal ab. Ich erinnerte mich, wie ich irgendwann die Lust verloren und mich verabschiedet hatte, weil mir die langen Monologe auf die Nerven gingen, zu denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; sagte mir jemand vor einiger Zeit. Ich gab eine ausweichende Antwort, denn auf diese Frage hin spulte mein Gehirn die Unterhaltung vom Vorabend in der kleinen Gruppe noch einmal ab. Ich erinnerte mich, wie ich irgendwann die Lust verloren und mich verabschiedet hatte, weil mir die langen Monologe auf die Nerven gingen, zu denen die übrigen Anwesenden nur die Stichworte liefern durften.</p>
<p>Wenn man mal bundesligatechnisch von &#8220;Ballbesitz&#8221; reden wollte, dann hätte dieser Spieler gut zwei Drittel allein bestritten. Ich konnte die Reaktion der anderen aus der Runde kaum deuten, die höflich zuhörten, es jedoch zu vermeiden schienen, durch Nachfragen weiteren Redefluss auszulösen. Kurz: Diese asymmetrische Unterhaltung war zumindest für uns andere eher <i>kein</i> gutes Gespräch gewesen.</p>
<p>Als ich meine Sprachlosigkeit überwunden hatte, war es zu spät, um den Satz noch zu kommentieren. Aber schön, dass die Unterhaltung wenigstens einem von uns gut getan hatte.</p>
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		<title>Gemischte Gefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Fortbildung habe ich am letzten Sonntag einen &#8211; durchaus gut gestalteten &#8211; agendarischen Gottesdienst besucht. Es war eine eigentümliche Mischung aus Befremden und Wiedererkennen für mich. Und nachdem ich hier schon vor längerer Zeit einmal die Frage gestellt hatte, was eigentlich unsere Liturgie &#8220;predigt&#8221;, war diesmal mein Gesamteindruck der, dass hier ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Fortbildung habe ich am letzten Sonntag einen &#8211; durchaus gut gestalteten &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agende" target="_blank">agendarischen</a> Gottesdienst besucht. Es war eine eigentümliche Mischung aus Befremden und Wiedererkennen für mich. Und nachdem ich hier schon vor längerer Zeit einmal die Frage gestellt hatte, <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2008/09/27/peters-gedanken/liturgie-was-predigt-eigentlich-unser-gottesdienst" target="_blank">was eigentlich unsere Liturgie &#8220;predigt&#8221;</a>, war diesmal mein Gesamteindruck der, dass hier ein sehr starker und &#8211; jetzt lehne ich mich aus dem Fenster &#8211; auch recht einseitiger Akzent auf Schuld und Vergebung zu spüren war, der von den Chorälen noch unterstrichen wurde.</p>
<p>Dagegen erscheint das Heil in den Formulierungen tendenziell doch eher als etwas zukünftig-jenseitiges, es wird daher erbeten und verheißen, aber nicht so richtig gefeiert und genossen. Zwei Aspekte, die völlig untergehen, sind das Wachsen im Glauben (der Pietismus würden hier von &#8220;Heiligung&#8221; reden) und die Sendung der Christen in die Welt (es sei denn, dass man letzteres mit dem Schlusssegen als abgehakt betrachtet).</p>
<p>Dass heute viele Menschen ihre Mühe mit diesem Thema Schuld/Sühne/Vergebung haben, mag nicht nur mit dem Traditionsabbruch und fehlenden Zugängen zu tun haben, sondern auch mit der Überdosis dieses Aspektes, die sich über Generationen angesammelt hat, und die nun an manchen Stellen dazu führt, dass man das Kind mit dem Bad ausschütten will. Aber mein subjektives Empfinden beim Durchgang durch die Liturgie war eben auch, dass sich die Beschreibungen der Liebe Gottes weitgehend darin erschöpfen, dass er barmherzig ist und auf Strafe verzichtet.</p>
<p>Man könnte also sagen, dass von den drei Wegen der Spiritualität &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Cassian#Spirituality_of_John_Cassian" target="_blank">purgatio, illuminatio und unio</a> &#8211; nur der erste explizit thematisiert und eingeübt wird. Natürlich kann man mit einem einzigen Gottesdienst nie <i>alles</i> unterbringen. Trotzdem &#8211; im Evangelium steckt mehr, als diese Gottesdienstform vermuten ließe.</p>
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